indubio / 17.10.2021 / 08:00 / 55 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 171 – Inflation, Koalition, Eskalation

Der Finanzwissenschaftler Prof. Stefan Homburg sowie die Publizisten Roger Letsch und Roland Tichy diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über Kommentatoren im Elfenbein-WDR, über den Ausschluß Ungeimpfter vom Lebensmittelkauf und über die kommende Armut für alle. Außerdem geht es um Verhandlungen zwischen Möchtegern-Regierungsparteien, bei denen das größte politische Verbrechen der Nachkriegszeit, nämlich die sogenannten Corona-Maßnahmen, überhaupt keine Rolle spielt. 

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Torsten Hopp / 17.10.2021

Auch in der DDR stand nicht hinter jedem eine Makarov. Trotzdem war es eine lupenreine Diktatur. Und wenn es keine “echte” ist, dann mindestens eine “gefühlte”.

Andreas Günther / 17.10.2021

3 Bemerkungen zur Sendung: 1) Die Anmoderation: Mir geht es ähnlich wie BMU, ich werde auch immer unleidlicher und mache keinen Hehl aus meiner Meinung, wem das nicht passt, der mag mir die Freundschaft ruhig aufkündigen, dann trennen sich halt Spreu und Weizen, gut so. Aber der Podcast soll doch auch die Wankelmütigen möglichst überzeugen und nicht durch scharfe Anmoderation verschrecken. 2) Man soll die Erfolge der FDP nicht noch kleiner machen. Ein Tempolimit wäre furchtbar. Das war immer der Wermutstropfen bei Auslandsreisen, besonders schlimm waren die Fahrten durch die DDR nach West-Berlin. Die Rückkehr zu freien deutschen Autobahnen entsprach dem heutigen Abreißen der Maske beim Verlassen eines Geschäftes. Das empfinde ich, obwohl altersgemäß längst nicht mehr besonders schnell unterwegs, bis heute so. Jedes Aufheben eines Tempolimits lässt einen entspannter reisen, freier durchatmen. 3) Nochmal zur FDP: Danke für den Hinweis, dass das Nicht-sichtbar-werden der FDP 2009-2013 v.a. an der Übermacht der anderen Parteien lag. Das hatte auch ich zwischenzeitlich fast vergessen.

Richard Loewe / 17.10.2021

ganz ehrlich: ich fands heute nicht so spannend und weiß nicht so recht, worans lag. Es wäre vermutlich zu billig, es auf den Geimpften zu schieben oder zu sagen, der Herr Homburg ist einfach ein naiver Ökonom, der von Geschichte und menschlicher Psychologie nicht viel Ahnung hat. Vielleicht liegt es an meiner Ermattung, denn ich fürchte, die Grippesaison wird Dantes Inferno nahekommen und die Deutschen werden wieder einmal am Blutrausch Freude haben.

Jan Häretikus / 17.10.2021

Also ich weiß wie wichtig Solidarität ist. Ich bin ehemaliger DDR- Bürger. Ja, das ist vielleicht etwas zynisch; aber ich bitte Sie um Verständnis, langsam bin ich genervt. Solidarisch soll ich sein; so wird es aller Orten von mir als Ungeimpften ständig gefordert. Dem verschließe ich mich doch gar nicht. Ich will ja solidarisch sein, vor allem mit den Menschen, die eine sehr große Angst vor Corona haben. Ich habe zwei Impfangebote erhalten, nutze sie aber nicht. Coronaängstliche, bitte melden Sie sich bei mir. Ich trete Ihnen meine zwei Impfangebote ab. Viel hilft viel! Wer zuerst kommt, der kann sich mit meinen abgetretenen Impfangeboten ein drittes und viertes Mal impfen lassen. Ich trete auch, aus Solidarität, sogar meine Bürgerechte ab. Sagen Sie bitte nicht, daß wäre wohlfeil; ich hätte sie ja eh nicht mehr. Nein, ich bin noch solidarischer als solidarisch. Wieso? Wenn es üblich wird, nur noch mit dem Adelstitel 2G einkaufen zu dürfen, muß ich wohl in den Hungerstreik treten. Was? das verstehen Sie nicht? Ich erkläre es Ihnen. Sie dürfen, solidarisch mit mir, sich gemeinsam mit mir vor die Kaufhalle meines Nichtvertrauens setzen und mit mir hungern. Was, das wollen Sie nicht? Sie sind wohl doch nicht so solidarisch wie es die SED einst forderte? Wirklich schade!

Rudi Knoth / 17.10.2021

Dies war eine interessante Unterhaltung. Ich sehe so seltsam es klingt schon eine Gemeinsamkeit zwischen Herrn Lindner und etwa Jakob Augstein. Beide hassen den Wohlstand der “einfachen Leute”, die sich ein Auto leisten können und wollen daher dafür sorgen, daß dies nicht mehr möglich ist, daß “Arbeiter” ein Auto fahren.

Andreas Gehrmann / 17.10.2021

Wieso hatten wir 2008 ff eine Staatsschuldenkrise? Schon vergessen, dass diese Staatsschulden dadurch entstanden sind, dass die Staaten von der EZB gezwungen wurden, die Zockerbanken zu retten? Das hätte die EZB allein und ohne Kosten für den Steuerzahler tun können, wollte sie aber nicht! Und warum nicht? Na, weil es politisch gewollt war. Es war die größte Umverteilung von unten nach oben in der Menschheitsgeschichte! Jetzt konnte diese gesamte vollkommen unsinnige Austeritätspolitik etabliert werden. Das Problem der “Eurokrise” ist aus der unterschiedlichen Lohnstückkostenentwicklung entstanden, was nicht hätte passieren dürfen, denn schließlich gab es und gibt es ein einheitliches Inflationsziel der EZB von roundabout 1,9%. Die BRD hat viele Jahre dieses Inflationsziel schwer unterlaufen, während einige Südländer zu viel Inflation gemacht haben. Das hat dazu geführt, dass Deutschland (Täuschland) den anderen Eurostaaten beständig Marktanteile abgenommen hat, was man an den absurd hohen Exportüberschüssen ablesen kann. Es ist eben nicht so, dass allein die “faulen Südländer” dafür verantwortlich sind sondern die BRD als weitaus stärkste Volkswirtschaft die höchste Verantwortung an diesem Desaster trägt. In einer Währungszone darf man aber genau das nicht machen, weil es keine Möglichkeit zur Auf- oder Abwertung gibt.

Rainer Niersberger / 17.10.2021

Fuer ein Bild reichen mir bereits einige Kommentare. Nun kann man sich ohne Zweifel an Beschreibungen, Analysen und Erklärungen verlustieren, auch etwas entlasten nach dem Motto, dass man sich schon irgendwie kritisch geaeussert habe, nicht zu kritisch, nicht persönlich und so, dass man im Zweifel immer noch Teil des Systems bleibt. Man weiss ja nie. Nach wie vor ist die Frage, was tun, offensichtlich tabuisiert. Angesichts der Lage und der weiteren Entwicklung mehr als erstaunlich, wenn man bedenkt, um was es hier realiter geht, naemlich die Abschaffung der FDGO und die Verelendung der Masse, vorsaetzlich natuerlich. Man ist Teil des Problems, Teil der Loesung oder “nichts”. Aktuell sehe ich fast nur die erste oder letzte Alternative, bestaetigt am 26.9.. Feinsinnige Überlegungen, ob man hier nun von einer Verschwörung sprechen könne oder nicht, bringen nichts. Manche haben immerhin bereits das kollusive Zusammenwirken der Transformatoren aus Politik und Kapital erkannt, was tatsaechlich auch ziemlich offen ablaeuft.  Es gibt auch durchaus interessante und vor allem konkrete und belegte Hinweise, was die Nutzung des Virus betrifft, partiell bereits vor dem (groesseren) Auftreten.  Man koennte auch die Absprachen der Koalitionaere und die Begeisterung der Multis darueber heranziehen usw, usw. Aber man will einfach nicht (springen). Da muessen dann rationalisierende, intellektuell niedrigschwellige “Erklärungen” zur AfD herhalten oder man schweigt sie, sehr aehnlich dem Mainstream, schlicht tot. Im besten Fall sind die Inszenierungen nur noch langweilig, weil haeufig redundant, wenn auch von anderen gestaltet, im schlechten Fall zeigen sie die sehr zweifelhafte “Haltung” zum Widerstand gegen das, was hierzulande ablaeuft. Zuwenig ist es allemal.  Das Problem ist nicht einmal ansatzweise durch akademische Abhandlungen und Erörterungen zu loesen.  Handlung waere gefragt, “das Kind beim Namen nennen” oder sagen, was ist.  Vielleicht auch ein Blick nach Frankreich.

K. Schmidt / 17.10.2021

Der geifernde Aktivismus und das Sendungsbewußtseim im deutschen Mainstreamjournalismus ist mit “freilwilliger Gleichschaltung” völlig unzureichend beschrieben.

Michael Hinz / 17.10.2021

Der Auto-Rassismus, der Selbsthaß ist der Humus für die neue Diktatur. Das ist nur so gesehen eine Mehrheitsfrage. Daß eine Mehrheit mit der Diktatur „einverstanden“ ist hat zwei Gründe: 1. Herrschaft kommt dann zur äußersten Vollendung, wenn die Beherrschten die Legitimität ihrer Beherrschung anerkennen. (Das wird bei Corona mit dem -freiwilligen - Maskenträgern und Regelbefolgern überdeutlich.) 2. Es bedarf keines alleinmächtigen autokratischen Staates zur Errichtung einer Diktatur. Diese Last wird auf sehr viele Schultern verteilt: Louis Althusser nennt sie „Ideologische Staatsapparate“. Vorfindlich in jedem Theater oder Kino, welches ein „Hygienekonzept“ ent-wickelt (hat).

Rainer Nicolaisen / 17.10.2021

JEDES ..“G” ..—1,2,3,4,5, ..ist bösartig und faschistisch.\\ Das 3.Reich war eine Zustimmungsdiktatur bis zum Schluß und, wie ich schätze, 80-90 % der Menschen waren “braun”.\\ Deutschland und die meisten Deutschen sind in fast jeder Hinsicht verkommen und würdelos. Sie haben auf die -nicht ausgesprochene- Frage: Wollt Ihr den totalen Corona-Krieg ? laut jubelnd zugestimmt und brüllen immer wieder “Weiter, weiter!”  Suizidalisten .\\ Nicht nur für die Blockparteien im Bundestag sind die AfDler Parias, sondern auch für die Teilnehmer der Runde, diese großartigen Demokraten. Schämen Sie sich.\\ Bezüglich Verschwörung/“Planung” oder nicht, lohnt es sich, das Interview mit Dr. Roland Braun auf AUF1 - Propagandatrainer u.a. - zu verfolgen…

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