indubio / 30.09.2021 / 08:00 / 13 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 166 – Corona an der Oper

Die Koloratursopranistin Jenifer Lary (www.jeniferlary.com) erzählt im Interview mit Burkhard Müller-Ullrich von den Absurditäten und Zumutungen des pandemischen Gesundheitsterrors im Musiktheater. Unter anderem geht um die nonchalante Missachtung des Arbeitsrechts, um den Impfdruck zu erhöhen.

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Richard Loewe / 30.09.2021

29 und so eine Stimme? Unglaublich. Volle Zustimmung zum Inhalt. Auch meine Frau und ich verlieren lieber unsere Jobs als das Leben.

Dr. Regina Beeth / 30.09.2021

Liebe Jenny Dein Mut ist umwerfend und ich denke nicht, dass er Dich aus der Bahn werfen wird -im Gegenteil- Alles Liebe Regina aus Nürnberg

Erkus / 30.09.2021

“Impfen” ist Solidarität und Dienst am Volk - ups: Bürgerpflicht zum Staatswohl oder Exkultration und gesellschaftliche Ächtung? Alles steht und fällt mit der alchemistischen Vorstellung, der Mensch als Mängelwesen steht den Naturgewalten hilflos gegenüber und nur das Somabräu kann ihn erlösen, heißt: Keine Kreuzimmunität versus sterile Immunisierung durch die Genspritze. Das PEI und RKI sowie EMA hat aber bisher eine sterile Immunisierung für die Gentherapeutika nicht zugelassen/bescheinigt. Wie alle drei auf ihren Internetseiten selbst betonen, ist dies lediglich eine Annahme/Hypothese/Modellierung. Ein solcher Nachweis soll mit dem laufenden Verlängerungsantrag der bedingten Zulassung geprüft werden. Seit Delta ist eigentlich klar, dass auch geimpfte sich asymptomatisch mit gleicher Viruslast infizieren und ansteckend sind. Wichtig: Für die Epidemiologie/Verbreitung spielen die Impfdurchbrüche und ungeimpft Erkrankte wegen der Quarantänepflicht keine Rolle. Da Staat und Arbeitgeber in der Verantwortung sind, ist die Testbefreiung für Geimpfte ein Skandal, denn diese sorgen als Stealth-Spreader für die Überlastung des Gesundheitssystems und fungieren als Variantebrüter. Herr Spahn hat bei Hart aber Fair darauf hingewiesen und auch Herr Drosten in seinem letzten Podcast zum Thema Restaurantbesuch - sie wissen es also! Herr Kubicki hat Herrn Müller im RBB-Talk ebenfalls damit konfrontiert - ergo handelt die Exekutive mit Vorsatz völkerrechtswidrig. Nach EMRK ist für die Einschränkung der Grundrechte eine unbedingte Notlage Voraussetzung, dies war/ist bei der Verlängerung der epidemischen Lage nicht der Fall. Der Ausnahmezustand wurde also nicht festgestellt, sondern festgelegt. Nach 12. Protokoll zur EMRK gehört auch die kulturelle Teilhabe zu den Menschenrechten, eine Einschränkung auf Grund eines sonstigen Status stellt eine Diskriminierung dar (Berufsverbot und Test-/Q-Kostenabwälzung sowieso). Zum § 7 Absatz 1 Nummer 10 VStGB fehlt nicht mehr viel.

Andreas Lehmann / 30.09.2021

Vielen Dank für dieses interessantes Gespräch. Frau Larys Mut ist bewundernswert und für mich eine absolute Inspiration. Zwar würde auch ich mich nicht impfen lassen, aber im Gegensatz zu dieser bemerkenswerten Frau habe ich im “Homeoffice”, außer ein paar dummen Kommentaren, auch nicht viel auszuhalten. Ich hoffe, sie wird noch ganz lange singen.

Johan Adriaansens / 30.09.2021

Brava : eine mutige Frau, so deutlich und ehrlich Stellung nimmt. Ich hoffe sehr, dass bald mehr Künstler ihr Beispiel folgen werden (bis jetzt ist der Konformismus dort leider sehr stark)!

Rainer Lange / 30.09.2021

In gut unterrichteten Chorkreisen wird mit Echinacea bzw. bei Jodunempfindlichkeit mit Betaisodona gegurgelt, bevor/so dass der verpflichtende PCR-Test zu einem negativen Resultat kommt; abends wird noch mit einem Schlückchen Whisky nachgegurgelt – abgesehen von einem Gesangsimpfbuch mit … Noten ohne … Text.

Hjalmar Kreutzer / 30.09.2021

Ergänzung: Obwohl ziemlich unmusikalisch, könnte ich Text zu einem Libretto beisteuern. Sollte Corona einst auch als Oper verarbeitet werden, schwebt mir die Partie eines „Doktor Leisepfütz“ (Countertenor, Diskant) vor. Dieser steckt dann alle fünf Minuten den Kopf schräg aus der Kulisse und macht: „Mimimimi!“

Hjalmar Kreutzer / 30.09.2021

Auch die Sprechstimme der Künstlerin ist bezaubernd, noch dazu mit österreichischem Schmäh! Ich schreite noch zum Äußersten und höre mir Opernsopran an ;-) Die Zahnärztin in meiner Familie ist im Alter der Sängerin und arbeitet gewöhnlich mit Schutzbrille, Mund-Nasen-Maske, ggf. noch Visier, sterilen Handschuhen und Einwegkittel zur Abwehr potenziell infektiösen oder toxischen Materials. Trotz all dieser Schutzmaßnahmen gibt es wegen dieser potenziellen Gefährdung ein striktes Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft und Stillzeit. Andererseits sollen sich dieselben jungen Frauen per indirektem Zwang mit unzureichend erforschten und nur bedingt zugelassenen Substanzen behandeln lassen, sogar in der Schwangerschaft und sogar demnächst die Kinder unter zwölf?!? Das ist nicht nur Irrsinn, das ist ein Verbrechen! Der einzige Vorteil besteht in der Erzwingung von Gehorsam dem Staat gegenüber. Ich habe größten Respekt vor Frau Lary und allen anderen, die sich als abhängig Beschäftigte trotzdem gegen diese Zumutungen wehren.

M. Wilde / 30.09.2021

Verehrter Herr Burkhard Müller-Ullrich, wie immer liefern Sie Qualität der Spitzenklasse. Was diesen Beitrag besonders macht, ist die Ausnahmeerscheinung, Jenifer Lary. Es ist sehr beeindruckend eine so tolle, reflektierte, talentierte und taffe junge Frau zu erleben. Ihr Statement am Ende des Interviews kann, nein muss man unterstützen. Liebe Frau Lary, Ihnen alles Gute und ein glückliches Leben.

Peter Edel / 30.09.2021

Wow. Was für eine erstaunliche junge Frau! So klar in der Aussage, dabei so freundlich, ja geradezu entspannt und niemals polarisierend. Die Sängerin Jennifer Lary zeigt sich in diesem Interview als hoch politische Person mit mit sehr guten Argumenten und einem vorbildlichen Selbst-Bewusstsein. Insbesondere ihr Schlusswort verdient grössten Respekt. Toll!

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