Prof. Peter Hoeres, Lehrstuhlinhaber für Neueste Geschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, spricht mit Burkhard Müller-Ullrich über den kulturellen Bürgerkrieg an den Universitäten: Lagerdenken, Denunziation, Kontaktschuld verdrängen die wissenschaftliche Freiheit. Gegen diese Tendenz hat Hoeres das netzwerk-wissenschaftsfreiheit.de mitgegründet.
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Zum Stichwort „links“: Früher galt Religionskritik als typisches Merkmal, heute gilt Religionskritik – zumindest gegenüber dem Islam – als ausgesprochen rechts.
Danke für diese Entspannung.
Sechshundert Leut‚ für die Wissenschaftsfreiheit – dit iss‘ schon was – ein Grund zur Freude! Chapeau Prof. Peter Hoeres! Dass Die Linke als einzige Partei nicht mitzieht, ist auch eine wertvolle Info (Politbüro, ick hör‚ dir trapsen…). – Auch der Marsch der Historikerzunftmehrheit in die wissenschaftliche Langeweile und Unfruchtbarkeit ist eine deftige (= sehr interessante) Einschätzung. – Peter Truchin und David Goodhart (den Hoeres ausdrücklich nennt) – blicken das alles, übrigens (Dr. Peter Turchin s. Elite Overproduction – er hat ne ganz gute Webseite).
„Ein Tritt nach unten.“ – - – Prof. Hoeres spricht ab Min. 10 den Polsprung an, die Machtergreifung der reaktionärsten Herrschaftsform, zu der Menschen fähig sind, unter einem ‚Linken‘ Etikett. > Ab Obama I gelang es den politischen Stiftungen und Think Tanks, das Akzeptanzproblem des sich nach dem kurzen „Ende der Geschichte“ manifestierenden Neoliberalismus zu beseitigen. Indem man ihn kurzerhand in eine marxistische Sprache und Methodik kleidete. Zu der Zeit wurden auch die, seit den frühen 70ern in marxistischen /esoterischen Subkulturen gärenden CorrectnessGenderKlimaInvasionRassismus, später noch Virus, entdeckt, und seither gezielt zu heute alles beherrschen Normen bzw. Zurichtungsmethoden aufgepumpt. – - – Daß aus dem Neoliberalsimus der frühen 90er, der heute herrschende, globale Marxistische-Neue-Feudal-Absolutismus hervorging, ist rückblickend erklärbar, als zur selben Zeit, zunächst unabhängig, die CCP erstmals ihren Anspruch anmeldete, die Welt bis zum Jahr 2050 zu beherrschen. In Folge ist Nordamerika und Westeuropa derzeit von einem gleichgerichteten Zivilisationsbruch heimgesucht, dessen Ziel die Transformation, der „Great Reset“ der vertikalen, bürgerlichen Nationalstaaten ist – und damit der Endphase kurz vor dem Polsprung zur horizontalen „One World Global Governance“ der Allesbesitzer/Anywheres, über „No Borders – No Nations“. Außer China. Versteht sich.
Sorry, aber diese Sendung ist Eulenexport nach Athen.
Wir , von der TU, haben vor Jahrzehnten die (meist Kommunisten)-Kommilitonen von den Geisteswissenschaften als „die Geisteskranken“ bezeichnet, für die überwiegende Mehrheit passte das sicher.
Realitätsverweigerer,Dauerstudenten,Bafög-Schmarotzer,viele ohne Absicht auf einen erfolgreichen Abschluss.
Diese Kreaturen sind heute in der Politik , in NGOs,irgendwas mit Medien tätig,oder sonst irgendwie parasitär unterwegs.
Damals haben wir sie ausgelacht, das war ein Fehler. Einige haben den „Marsch durch die Institutionen “ erfolgreich absolviert, und ihre nichtsnutzigen Genossen in Seilschaften mitgezogen.
Die rote Pest sitzt überall,auch in den Grosskonzernen im Vorstand und Aufsichtsrat .
Wissenschaft heißt Wissen zu schaffen. Das bedeutet, die Wahrheit zu erforschen. Und darin liegt das Problem der heutigen „reformierten“ Hochschulen: Es geht dort heute nicht mehr um die objektive Wahrheit, sondern nur noch darum, was die Leute wünschen, das es die Wahrheit wäre (allen voran der sog. menschengemachte Klimawandel). Die Leute meinen, sie hätten die Augen weit geöffnet (das nennt sich heute LinksGrün „woke“), aber in Wirklichkeit sehen sie nichts. Solche Leute sind leicht zu betrügen, insbesondere mit ins Nichts führenden Studiengängen wie „Genderstudies“ etc. Trotzdem meinen die Absolventen, sie hätten als „Akademiker“ einen Anspruch auf ein auskömmliches Einkommen. Dieses soll nicht durch ehrliche Arbeit, sondern durch sinnlose „Beschäftigung“ in „Beobachtungsstellen“, LinksGrün orientierten sog. Stiftungen oder „NGOs“, durch sozialistische Umverteilung finanziert werden. Daher läuft Dtl. jetzt Gefahr in LinksGrüne Hände zu geraten.
Es ist wirklich erschreckend, wie schnell die Wissenschftsfreiheit verlustig geht. Kein neues Phänomen! Schon in den 70iger Jahren habe ich selber erlebt, wie eine linke Studentenschaft Front machte gegen Sir Karl Popper, den Autor von „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“. „Offen steht auch für “ergebnisoffene Forschung„. Da war die Frankfurter Schule mit Horkheimer, Adorno und Habermas dagegen noch als vornehm anzusehen. Der Widerstand gegen die Vereinheitlichung wie in der damaligen DDR kann nur aus der Universität und den Parteien kommen. Kein Wunder, warum die AfD so verhaßt ist. Der eigentliche Grund ist, daß die AfD diese Offene Gesellschaft repräsentiert- alle anderen angegebenen Gründe erscheinen mir vorgeschoben. Da der Name des Historikers Baberowski fiel. Dem hat man das Leben an der FU Berlin auch sehr schwer gemacht. Zum Beispiel, als er eine Forschungsstelle für Vergleichende Holocaust-forschung einrichten wollte-natürlich abgelehnt: Man wollte das deutsche Alleinstellungsmerkmal erhalten sehen. Warum? Vielleicht weil sich so mit einer negativen Identität Deutschland leichter abwickeln und auch ausbeuten läßt.