Der Journalist Wolfgang Drechsler (u.a. Handelsblatt) lebt seit Jahrzehnten am Kap und erklärt im Interview mit Burkhard Müller-Ullrich die Hintergründe der jüngsten Unruhen und die grundlegenden Probleme des schwarzen Kontinents.
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Alles was wir über Süd-Afrika und der Partei den ANC hier hören können, der Niedergang des Landes in allen Bereichen durch eine Partei, warum hat mich das an 16 Jahre Merkel erinnert?
Herr Müller-Ullrich, das Martyrium von Steve Biko in Police Room 619 scheint wohl vergeblich gewesen zu sein. Was ich Ihren Gesprächspartner Wolfgang Drechsler gerne noch gefragt hätte: Welchen Fußabdruck die Muselmännchen inzwischen in der Gesellschaft Südafrikas setzen? Im Nachbarstaat Mosambik wird in letzter Zeit laut Meldungen ja bereits werbewirksam für Allah gemurxelt. Früher hatte da die Luftwaffe der Buren für Ordnung im Raum gesorgt. Ist die RSA überhaupt noch Ordnungsmacht in der Region? Die Erkenntnisse von Herrn Drexler hätten mich da mal interessiert.
@A.Blohm: ja, das grundsätzliche Problem beider Staaten ist das Tribalsystem. Hierzulande wird gerne von „Clankriminalität“ gesprochen, dort gehört es zum täglichen Leben und je mehr wir von Menschen aus diesen Gesellschaftsstrukturen aufnehmen, desto mehr Clankriminalität haben wir in Deutschland.
danke, dass ich bei dem Gespräch zwischen zwei alten Freunden zuhören durfte. @ E-F Siebert: ist das ein Witz? Herr Drechsler wird wohl recht behalten, wenn er sagt, daß es wohl ein Wunder braucht, um S-A zu retten. Aber das ist für Deutschland ja auch nicht anders…
Herr Müller-Ullrich, leider intervenieren Sie (oft) in Interviews an Stellen, wo man dem Interviewten gern noch weiter zugehört hätte.
Schade.
Irgendwie sich die Problemlagen von Afghanistan und Südafrika erschreckend ähnlich.
Aus dem von Rassisten geleitetenSüdafrika ist seit 1990 (mit dem Ende des Apartheid Regimes) ein völlig „normales“ afrikanisches Land geworden. Zur Freude aller Anti-Kolonialisten und Anti-Imperialisten „funktioniert“ jetzt Südfrika genau so wie alle anderen afrikanischen Staaten. Zur weiteren Freude der Vorgenannten habenauch ( in überwätigender Mehrheit) die bösen weißen alten Männer und ihre Familien (zuzüglich Know-How und Kapital) das Land verlassen und gingen in die USA, nach Kanada, Australien oder Neuseeland. Klar gibt es immer noch ein paar verbohrte weiße Farmer, aber um deren Wohlergehen kümmert man sich in (nächtlichen) Hausbesuchen. Bald dürfte auch dieses Restärgernis „erledigt“ sein.