indubio / 08.07.2021 / 10:00 / 54 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 142 – Ein Land gegen den Mainstream

Der ungarische Botschafter József Czukor (früher in Deutschland, jetzt in der Schweiz) spricht mit Burkhard Müller-Ullrich über die Schmutzkampagnen, die von EU-Politikern und deren Gleichklangmedien gegen sein Land und seine Regierung geführt werden, über den Wunsch der Ungarn, an ihrer Identität festzuhalten und für abendländische Werte einzustehen, sowie über den tatsächlichen Inhalt des Kinderschutzparagrafen, dessentwegen deutsche Städte Regenbogenbeleuchtungen veranstalten. 

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Rudi Haupt / 08.07.2021

@Markus Knust Ich finde es gut, dass und wie Sie als betroffener Vater einer lesbischen Tochter zum Gesetz von Herrn Orban Stellung beziehen. Er verzapft Unsinn, da haben Sie recht. Sie erklären es als Vater so wie es ist, so sollte es meiner Meinung nach auch sein. Wie es nicht sein sollte und da kann ich Herrn Orban verstehen. Ich bin selbst schwul und versuche dies seit Jahren den entsprechenden LGBT-Lobbyisten zu vermitteln. Es kann nicht sein, dass eine kleine Minderheit von meist kinderlosen Homosexuellen der heterosexuellen Mehrheit erklärt, wie sie ihre Kinder zu erziehen haben. Ich halte es für richtiger, wenn Eltern von schwulen und lesbischen Kindern den anderen Eltern erklären, wie es ihren Kindern ergangen ist. Wenn Eltern mit Eltern diskutieren hat das Gewicht, so wie es in Irland vor der Volksabstimmung zur Homoehe gemacht wurde, die für die Schwulen und Lesben bekanntlich positiv aus fiel. Es ist banal, aber Demokratie ist nunmal Minderheitenschutz. Die Mehrheit schützt die Minderheit. Hier aber meldet die Minderheit über Lobbyisten/NGOs Ansprüche an, das stößt manchem zurecht auf. Gerade in den jungen Demokratien im Osten Europas erzeugt das Vehemente auftreten meist rein westlicher NGO´s Ablehnung. Für meinen Teil kann ich sagen, dass meine o. g. Einwände bei den genannten Lobbyisten sofort auf Ablehnung und Diskussionsabbruch hinauslief. Man lässt selbst von anderen Schwulen keine andere Meinung zu, ist nicht diskussionsbereit. Für mich sind diese LGBT-Organisationen ideologisch verbrämt, sollten reformiert oder bestenfalls aufgelöst werden.

Jürg Casanova / 08.07.2021

Die EU ist ein seit geraumer Zeit ein bürokratisches Monster und gleichzeitig eine kapriziöse Diva ganz ähnlich wie Frau von der Leyen. Sie empfindet sich als der Nabel der Welt, die Leute, die dort das Sagen haben, sind zumeist solche, die aufs Altenteil abgeschoben worden oder in ihren Herkunftsländern aus irgendwelchen Gründen untragbar geworden sind oder lästig oder Gefahr laufen, straffällig zu werden. Glücklicherweise hat die EU (noch) keine Armee, sonst hätte sie schon längst die «Kavallerie» in die unliebsamen kleinen rotznasigen Länder wie Ungarn und die Schweiz einmarschieren lassen. Die EU schreckt nicht davor zurück, selbst neutrale Staaten zu drangsalieren, mit denen sie nicht gewillt ist, einen partnerschaftlichen Dialog zu führen, denn sie glauben noch immer, dass der Kasernenton der richtige Umgang sei mit diesen Querdenkern und Aufmüpfigen. Dass die Schweiz bisher erfolgreicher ohne und als die EU geblieben ist, ist diesen Damen und Herren natürlich ein Dorn im Auge und man ist sichtlich bemüht, sie um jeden Preis an die Kandare zu nehmen und sie Mores zu lehren. Schön, dass sich im Osten mit den Visegrad-Staaten eine Ost-EU formiert, die hoffentlich der Kern einer Neuausrichtung der Sackgassen-EU ist, die das Resultat der Dichotomie Frankreich-Deutschland ist.

Mathias Rudek / 08.07.2021

Mein Vertrauen in Ungarn ist nicht einen “Deut” getrübt, ich vertraue unseren wichtigen und treuen Nachbarn ungebrochen. Die links-grüne Halltungs-Journaille in diesem Lande ist dumm und anti-intellektuell. Wie Sloterdijk es schon formulierte, die Sonderschüler der Geschichte. Ich schließe mich der Meinung von @Herrn Uwe Tellkamp komplett an. Mehr ist zu dieser peinlichen, ideologischen “Fratze” nicht mehr zu sagen, selbst Drehbüchern hat sich bemächtigt.

Sabine Schönfelder / 08.07.2021

Markus@Knust, nur weil Ihre Tochter gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen bevorzugt, sind Sie noch kein EXPERTE in Sachen Schwule und Lesben. Ihr apologetischer Beitrag für „freie Liebe zwischen den gleichen Geschlechtern“ und die damit gleichzeitig verbundene Anklage gegenüber Orbans Reaktion auf EU- oktroyierten Genderism, läßt echte Souveränität Ihrerseits vermissen. Es ist keineswegs eine gesellschaftliche und schon gar keine politische Aufgabe sämtliche Varianten sexueller Ausprägungen bereits Kindern im Schulalter in allen anal und sodomistischen Varianten zu erklären! Das ist übergriffig-paternalistisch, denn Sexualität ist in erster Linie Privatsache, intim und etwas zutiefst Persönliches. DER STAAT ist aber dazu verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, daß jeder Bürger, SO ER NIEMANDEN durch seinen Sexualtrieb ausbeutet, verletzt, oder in seiner Würde beeinträchtigt, unter seinem Schutz steht und jeder immer alle seine Grundrechte ausüben kann. Bento, das ehemals lustige „Spiegel“- Nachwuchs- Indoktrinationsblättchen veranschaulichte Kindern Analpenetrationen in wunderbaren Bildern. Es gibt Forderungen, daß bereits im Vorschulalter Kindern das Masturbieren erklärt werden muß. Ehrlich gesagt, Herr Knust, hier belasten unausgereifte sexuelle Erwachsenphantasien nur kindliche Gemüter. Kleinkinder sind an Sex nicht besonders interessiert. Das liegt in der NATUR der Sache. Also bleiben Sie cool.

Andreas Rochow / 08.07.2021

@‘Uwe Tellkamp - Der Anti-EU-Widerstand braucht ihre Stimme, verehrter Uwe Tellkamp! Bei “Journalisten, die sich nicht mehr als vierte, sondern erste Gewalt verstehen”, handelt es sich um eine Formel, die das beweist! Die aggressive Staatspropaganda (z.B. des öffentlich rechtlichen Propagandakriegers Georg Restle) hetzt einen linken Bürgerkrieg herbei. In der gleichen Liga kämpft Ursula von der Leyen, die Diätenmillionärin und Zufalls-Chefin der EU-Kommission. Dass die Ungarn vor ihr nicht in die Knie gehen, ist eine Ermutigung zum Widerstand. Im übrigen teile ich als Ossi den Dank an die Ungarn, die es 1956 und 1989 besser gemacht haben als die DDR-Deutschen 1953 und 1989. Der schwerste Fehler der “friedlichen Revolution” in Deutschland war das Appeasement gegenüber der faschistoiden SED gewesen. Ein Deutschland, in dem ein Genosse Gregor Gysi als Parteiretter und -führer,  Ehrenmann, Rechtsanwalt, Buchautor, lustiger Scherzkeks auf den Kleinkunstbühnen der Republik, Talkshow-Star, inflationärer Redenschwätzer und Ober-Linkspopulist Millionär werden kann, ist so fundamental beschädigt, dass es einen Viktor Orbán als Therapeuten dringend braucht. Sonst übernehmen die Gysis, die Schwulen und Georg Restle!

hans kloss / 08.07.2021

Gleiche Rechte für alle das ist so 20. Jahrhundert. Auf dem Weg zu gleiche Rechten sind wir den günstigen Punkt verpasst und rollen mit der steigenden Geschwindigkeit auf der anderen Seite des Hügels runter. Wohin der Weg führt werden wir mal sehen.

Gisela Tiedt / 08.07.2021

@ Jutta Faerber: Vater, Vater, Kind und Mutter, Mutter, Kind?? Da habe ich wohl an der entscheidenden Stelle im Unterricht zu intensiv “Schiffe versenken” gespielt und nicht mitgekriegt, wie die das jeweils mit dem Kinderkriegen zustande bringen. Schon mal auf die Idee gekommen, dass hier dem Kind, ohne dass es Einspruch erheben kann, sein natürliches Recht, Vater und Mutter zu haben, genommen wird? Weil es eben zur Zeit so Mode ist? Weil es nur um die bereits Erwachsenen geht, die die Rechte eines Kindes ignorieren, missachten können?

Johannes Keil / 08.07.2021

@Markus Knust: Ich kann Ihnen nur in vollem Umfang zustimmen. Für mich spricht aus den Worten des Botschafters vor allem die Sexualmoral der Katholischen Kirche. Für die Rechtfertigung der ungarischen Gesetzgebung das Thema mit der unendlichen Vielfalt der Geschlechter zu zitieren ist nichts weiter als eine Nebelkerze. Herr Botschafter scheint zu verdrängen, dass Homosexualität zum Menschsein gehört, beispielsweise in der Literatur der Antike ausführlich beschrieben und sicher keine Erfindung der Neuzeit ist. Ich kann nur wiederholen was ich an anderer Stelle in einen Leserbrief bei der Achse geschrieben habe: Wer homosexuelle Familien kennt weiß, dass sie sich nicht von heterosexuellen unterscheiden. Sie verhalten sich nämlich mal genauso spießig und mal genau so unangepasst wie die sogenannten normalen Familien. Und das Wohl ihrer Kinder steht bei ihnen an erster Stelle. Das ist meine Erfahrung!

Monika Borrmann / 08.07.2021

Wieder einmal sehr interessant und aufschlussreich. Ich möchte mich auf diesem Wege bedanken für ihre Potcasts, auf die ich mich jede Woche ganz besonders freue.

Karla Kuhn / 08.07.2021

T. Schneegaß, ” Übrigens hat sich die erbärmliche Hetze gegenüber Orban bald erledigt. Er kommt dem dekadenten Westen entgegen und hat ab 04.07.21 den PLANdemie-Terror in seinem Land beendet. Die Masken sind gefallen, die Ungarn sterben bis Weihnachten aus.”  HERRLICH. Dieses stolze Volk, was Wien schon einmal, zusammen mit den Polen, vor den Osmanen gerettet hat, soll sich ja nicht von Hetzern, von EU oder deutschen “Koryphäen”  unterkriegen lassen. ORBAN ist Regierungsschef und das haben wir ALLE zu respektieren, vor allem wenn ich an diese PERSON im Kanzleramt, eine ehemalige linientreue Agitpropse des Unrechtsstaates denke,  die uns ein “ERMÄCHTIGUNGSGESTZ” aufs Auge gedrückt hat, welches an Ungeheuerlichkeiten in einer Demokratie kaum zu überbieten ist . Da waren die meisten Mainstream Medien komischerweise still. Also erst mal den Schmutz vor der eigen Türe wegkehren !! Es geht niemand etas an,  WAS Orban und sein Parlament beschließen. EU darf NICHT bedeuten, daß ein LAND seine EIGENSTÄNDIGKEIT aufgeben muß. Zumal die deutsche Regierung durch die massenhaften WAFFENLIEFERUNGEN sich selber unglaubwürdig gemacht hat. Fred Burig, ich auch. Leane Kamari, dieser SOROS und seine NGO sollen aus Deutschland verschwinden, WAS bitteschön hat dieser Typ hier verloren ?  R. Schäfer, “Wenn ich mir all die Verfehlungen des EU Personals vor Augen führe Leyen , .......,” die unter der NICHTGEWÄHLTEN sprechen Bände, zumal die eigene MILLIONEN BERATER AFFAIRE noch nicht mal strafrechtlich aufgearbeitet wurde, also MUND HALTEN ! Markus Knust, ich bin seit Kindesbeinen mit HOMOS in Kontakt gekommen, wir wohnten im Theater, für mich war das ganz normal. Heute habe ich das Gefühl, daß HOMO oder LESBE bei einigen nur ein “Modetrend” ist,  um auf einer bestimmten Welle mit zuschwimmen, um dazuzugehören. Was den “Regenbogen” angeht, den finde ich für mich diskriminierend. Schade, daß so ein schöner Regenbogen derart mißbraucht wird.

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