indubio / 24.06.2021 / 10:00 / 55 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 138: Basisdemokratie – Partei oder Traum?

Oliver Schlutz, stellvertretender Bundesvorsitzender der Partei „dieBasis“, erklärt im Interview mit Burkhard Müller-Ullrich, wie er zur Politik gekommen ist, was die „Basisdemokratische Partei Deutschland“ will und von anderen Parteien unterscheidet und warum der Kampf gegen die staatlichen Coronamaßnahmen der Beginn eines neuen Denkens sein kann. 

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Karola Sunck / 24.06.2021

Fast ganz Deutschland befindet sich auf einem großem Irrweg. Dieser Irrweg der Generationen fängt schon im Kindergartenalter an und wird in der Schule zur Gesellschaftsdoktrin erhoben. Und fast alle Erwachsene tragen dieses gesellschaftsschädigende Virus in sich und haben es wie eine Religion in sich vereinnahmt. Die Deutschen wollen Büßer sein und leiden, weil in den Dreißigerjahren des letzten Jahrhunderts ein irrer Österreicher Schande übers deutsche Volk gebracht hat und die Deutschen ihm keinen Einhalt bieten konnten. Deshalb wird jedwede Politik im deutschen Lande, fürs eigene Volk, als schändlich und als Rechts bis Rechtsextrem diffamiert. Und Parteien die sich dieses auf die Fahne geschrieben haben, zu Nazis erklärt. Eine Partei wie ,,Die Basis`` wird da nicht geschont werden, falls sie an Stärke gewinnen sollte. Da die AfD extrem im Fokus der Diffamierungen steht, bläst ,,Die Basis`` ins gleiche Horn wie die etablierten Blockparteien und outet sich ebenfalls als AfD feindlich, obwohl sie in etwa die gleiche Politik vertritt und versucht die AfD zu schwächen, anstatt gemeinsam gegen die Demokratie verachtende und gesellschaftsschädigende Politik der Etablierten gemeinsam zu Werke zu gehen. So lange dieses kranke Denken in den Köpfen der deutschen Gesellschaft grassiert, wird sich hier nichts ändern.  Nur lernen durch Schmerzen wird irgendwann ein Umdenken bewirken!

Matthias Popp / 24.06.2021

Diese Partei wird mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit im Herbst zum völligen Verlust von vielleicht 3 Prozent Stimmen für die Opposition führen. Also ist das ganze Unterfangen UNPOLITISCH und KONTRAPRODUKTIV, weil es nur den Herrschenden nützt - bei aller Sympathie für einen anscheinend sympathischen Menschen. Gut MEINEN führt meist zum Gegnteil.

Charlotte Severin / 24.06.2021

Lieber Herr Müller-Ullrich, Vielen Dank, Sie haben sich selbst übertroffen! Eine wunderbare Realsatire zu der Frage, ob es ratsam ist, Orwell mit Huxley auszutreiben. Den Guru (hatte er eigentlich einen Kaftan an, in meinem Kopf ja) einfach für sich selbst sprechen und die Wirkung sich ungebremst entfalten lassen - schön auch in einer Zeit, in der man abweichende Meinungen oft nur noch verzerrt durch die Ablehnung ihrer Gegner mitbekommt. So versetzt man Menschen in die Lage, Zustimmung oder Abneigung eigenständig aus dem direkten Umgang mit der angebotenen Weltanschauung zu entwicklen. Auch das ist Freiheit. Mit freundlichen Grüßen

H.Stolz / 24.06.2021

Noch eine Partei, die die Welt nicht braucht. Hoffentlich ist der Rest besser als der gute Mann im Podcast. Trotzdem gut, dass indubio dieser Partei eine Plattform bietet.

Detlef Fiedler / 24.06.2021

Vielen Dank für den Podcast. Handreichen, Achtsamkeit und Dialog sind wichtig, ohne jeden Zweifel. Aber sie sind nicht alles, nicht vorrangig, denn das Leben ist kein Ponyhof. Es gibt nämlich reichlich Zeitgenossen, denen gehen Handreichen, Achtsamkeit und Dialog einen Millimeter am Anus vorbei. Und was Herr Schlutz in seinem bisherigen Unternehmertum gelernt und beherzigt haben wird: In dem Bereich kommt man mit diesen Dingen nicht weiter. Wie siehts denn aus mit dem sehr wichtigen Thema Verantwortung? Wenn ein basisdemkratischer Beschluss oder einer der Schwarmintelligenz nach hinten los geht? Wird dann die Basis oder der Schwarm geschasst? Oder ist dann überhaupt keiner verantwortlich, weil es ja alle waren? Dass das mit der Schwarmintelligenz zumindestens fragwürdig ist, sieht man hierzulande ganz aktuell. Hier rennt der Schwarm mit Kaffeefiltertüte rum und drängelt sich um das Pflaster am Oberarm. Herzlichen Dank. Das stinkt mir alles zu sehr nach einem “neuen Menschen”. Den wird es aber nie geben, wie zwei gescheiterte Anläufe in Deutschland deutlich gezeigt haben.

Richard Loewe / 24.06.2021

@Michael Müller: bißchen traurig ist es schon, aber die Achse ist ja auch nur eine Chronist und Kommentator der Katastrophe. Ich fände ein indubio mit Curio oder Höcke nicht nur angebracht, sondern allerhöchste Zeit. Als Zeitdokument. Nützen wird es alles nichts.

Sigrid Miller / 24.06.2021

Ich finde es gut, dass sich endlich Bürger zusammentun und etwas Neues machen. Allerdings sehe ich auch die Gefahr der unbedeutenden Splitterpartei. Wäre ich noch in D wahlberechtigt, so wäre die Basis für mich leider trotzdem nicht wählbar. Denn sie vertritt auch das “bedingungslose Grundeinkommen”, welches für mich leider (auch nach ernsthafter Recherche) völliger Humbug ist.

Johannes Goldmann / 24.06.2021

Vielen Dank für das aufschlußreiche Gespräch. Was die Kritik an der Corona-Politik angeht, überzeugt die “DieBasis” zweifellos. In Sachen Migrations- und Umweltpolitik ist die Basis aber sehr nah am politischen Mainstream (und dessen weltfremden Grundannahmen). Der sehr sympathische Herr Schlutz erklärte, was wir müssen: Flüchtlinge schützen, im Einklang mit der Natur leben. Auch wenn sie den Parteienstaat infrage stellt, hat die “dieBasis” leider das in Deutschland übliche Verständnis eines Staates, der für alles zuständig ist und den Auftrag hat, eine ideale Welt zu schaffen. Wenn wir doch nur diese politische Romantik überwinden könnten!

Ilona Grimm / 24.06.2021

Meiner unbedeutenden Meinung nach ist es ein Fehler, in Konkurrenz zu der einzigen Oppositionspartei im Bundestag (besser: „Bundesumnachtungsshow“) zu treten. Wählerstimmen für die „Basispartei“ werden hauptsächlich von der AfD abgezogen und kaum von dem restlichen Parteienblock, denn der Kampf gegen das, was man für „rechts“ und gefährlich hält, zeigt Wirkung auch bei denen, die behaupten, gegen Propaganda immun zu sein. Meines Erachtens sollten die Basis-Mitglieder in die AfD eintreten, um die Partei von innen her vom „Pathos“ (und allem, was man dazuzählen mag) zu befreien. Ich halte auch H.G. Maaßens Antritt als Direktkandidat für die CDU für einen sinnlosen Akt. Maaßen sollte der AfD beitreten und dort die Politik mitgestalten. Gleiches gilt aus meiner Sicht für Vera Lengsfeld. Warum will man unbedingt die einzige Oppositionspartei schwächen? Das erschließt sich mir nicht. Sind auch die „Basisdemokraten“ der Propaganda aufgesessen? Leider beschleicht mich der Verdacht, es könnte unter Umständen auch bei der „Basis“ um das Streben nach Futtertrögen gehen.

Andreas Müller / 24.06.2021

Sollte sich das Thema der Achtsamkeit auch auf den Bereich der Sprachkultur beziehen, würde ich als Erstes die doch ziemlich peinlich aussehende Kurzversion des Parteinamens ändern.

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