Prof. Dr. Heinz Schott, ehemaliger Direktor des Medizinhistorischen Instituts der Universität Bonn, spricht mit Burkhard Müller-Ullrich über geschichtliche Parallelen zwischen Pandemien von Lepra, Pest und Syphilis bis zu Pocken und Grippe sowie über die Besonderheiten der aktuellen Corona-Panik.
Technischer Hinweis: INDUBIO kann man auch über die gängigen Podcast-Apps (Apple, Deezer, Soundcloud usw.) anhören.

als Professor fällt es mir immer schwer, lange zuzuhören, ohne am Gespräch teilnehmen zu wollen. Hier ist das komplett anders: wenn das Gespräch der weisen Gesprächsteilnehmer vorbei ist, bin ich dankbar und traurig zugleich. Mal wieder eine Sternstunde der Podcasts und dieses mal war mein Eindruck ganz besonders stark, daß hier Menschen miteinander sprechen, die sich jahrelang kennen. Ist natürlich nicht so, aber die beiden Weisen schwammen in demselben Ozean: der Vernunft. Danke!
Sehr geehrter Herr Müller-Ulrich,
danke für diesen Podcast. Das, was Ihr Gesprächspartner uns Hörern mitteilt, ist einleuchtend und logisch. Ein Aspekt wurde jedoch im Gespräch so gut wie nicht eingebracht: Bei keiner der bisherigen lokalen oder überregionalen Krankheiten gab es neben vielen Erkrankten und auch Verstorbenen so viele Gewinner, wie bei der sog. Corona-Pandemie. Natürlich haben stets die Pfiffigen versucht, aus einer Situation, und sei es eine Krankheitswelle, ihren Profit zu ziehen. Doch diesmal ist auffallend, wie Politik, Medien, Teile der Medizin, die Pharmaindustrie -als einzelne Personen, Clans und Gruppierungen- so unisono die Gesellschaft verdummen und schröpfen. Wobei, und das finde ich so erschreckend, ich mich nicht des Eindrucks erwehren kann, dass sich viele dabei noch wohlfühlen. Es kommt mir vor als ob jemand, nachdem er bestohlen und über den Tisch gezogen wurde sich glücklich fühlt und freudig ausruft: „Endlich hat sich mal einer um mich gekümmert.“
Mit freundlichem Gruß an Sie und Ihre Hörer.
Persönlich glaube ich ja, das Wissenschaftlern wie Drosten irgendetwas sehr peinlich ist.
„E.h.e.m.a.l.i.g.e.r Direktor“ – alles klar. Diese akademisch gebildeten Stelleninhaber sind im Schnitt einfach feige, obwohl oft quasi unkündbar.