indubio / 30.05.2021 / 10:00 / 36 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 131: Das alte und das neue Normal 

Der Philosoph und Medientheoretiker Prof. Norbert Bolz und die Schriftstellerin und Publizistin Cora Stephan diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über Stephans neues Buch: „Lob des Normalen“ (erschienen im Finanzbuch-Verlag). Die Davos-Menschen mit ihren linken woken Stoßtrupps predigen Systemveränderung, um uns ihre Normen aufzuzwingen

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Reinhart Max / 30.05.2021

Was war das heute ? Rentnerkränzchen mit viel früher war alles besser und damit ihr wisst warum kauft mein Buch ? Schön das man sich so im Ründchen gegenseitig Recht gegeben hat und sich einig war. Die tollste Erkenntnis, der Durchnittsberliner ist genauso Bodenständig wie auf dem Land. mhm, warum hat dann Berlin Rot Rot Grün ? Gabs nichtmal Sonntags einen Rückblick auf die Woche ? Evtl. auch mit Gesprächspartnern die nicht Metusalem Konkurrenz machen. Langsam bekommt man den Eindruck, hier ist mehr eine Rentnergäng am Werk die alles nur vom Spielfeldrand betrachten, weil sie gar nicht mehr dazu gehören. Sie wissen nicht mehr wirklich, wie es ist ein Teil des Räderwerks zu sein. Viel Theorie, wenig Praxis. Aber in der Theorie ist vieles Toll was in der Praxis Mist ist, siehe Kommunismus oder Nazionalsozialismus.

Hans Kloss / 30.05.2021

Y2K war kein Virus oder war das sarkastisch gemeint? Es gab auch tatsächlich eine Menge Störungen. In D. Vlt nicht weil das Land bis heute mit Digitalisierung nicht ganz klar kommt. In der breiteren Welt aber gab es für Haus Störungen. Nun mit der Menge Arbeit und Kohle für darauf geworfen wurde, sind meiste Störpunkte beseitigt worden. Ob Gefahr groß war? Wir gesagt : nicht für Deutschland. Wenn man aber bedenkt dass ein paar später ein modernes schuf der US Navy durch ähnliches Problem lahm gelegt wurde und in den Hafen abgeschleppt werden musste, dann merkt man schon dass es ev Probleme auch in dem zivilen Leben geben könnte. Für D. war eher der überraschende Winter (Mal wieder) ein Problem.

Fred Burig / 30.05.2021

Prima Runde, prima Themen, prima Erkenntniszugewinn. Danke MfG

M.-A. Schneider / 30.05.2021

Kein Sonntag und kein Donnerstag ohne Indubio. Danke auch für diese rundum gelungene und hochinteressante Diskussion mit tollen Gästen über ein überaus wichtiges Thema, das uns Normalos bestätigt, was unglaublich beruhigt in Zeiten, die sonst so gar nichts Beruhigendes zu bieten haben.

Helmut Hilf / 30.05.2021

Frau Stephan ist so begeistert von Sarah Wagenknecht. Aber wie sollte denn deren Agenda der sozialen Gerechtigkeit für die Lohnarbeiter, Leistungsträger, Steuerzahler und Minderprivilegierten verwirklicht werden können bei weiterhin offenen Grenzen (für die die Linke ja pädiert) und damit ungebremster Zuwanderung ?  “Die Internationale erkämpft das Menschenrecht !” Fragt sich halt, welche Menschen hier gemeint sind.  Erläuterungen willkommen !

Karl Dietsch / 30.05.2021

Lieber Herr Müller-Ullrich, alles brillant und überzeugend- außer: Die Revolution frißt nicht ihre Kindern, sondern stets ihre Eltern.

Jochen Brühl / 30.05.2021

Was war das für eine Wohltat, die klaren Worte des Norbert Bolz zu hören. Da weiß man die Aktivitäten unserer Verfassungsschutzämter gleich viel besser einzuordnen.

Wolfgang Nirada / 30.05.2021

Wieder ein wunderbares lehrreiches Gespräch… Gestört hat mich nur der verlogene Werbespot der Buntesregierung…

Jan Häretikus / 30.05.2021

Der gute, neue Mensch! Er raucht nicht mehr, isst keine Wurst und meidet Alkohol. Kein Salz mehr seine Suppe würzt, das Brot er nur noch trocken isst, er Tag und Nacht in Sorge ist, um schwarzer Menschen Wohl. Den Tee trinkt er nur ungesüßt, kein Fleisch in seinem Topf, der Milch abhold, kein Frühstücksei, dreimal am Tag nur Sojabrei, Nachhaltigkeit im Kopf. Den Diesel hat er weggeschenkt, den Russen hats gefreut, der Wind ja oft gen Osten dreht, der Feinstaub dann nach China weht, dort triffts nur böse Leut. Der Mensch jetzt nur noch Fahrrad fährt, bei Schnee und auch bei Regen, er brennt kein Holz mehr im Kamin, im Jutekleid läuft er dahin, des Klimaschutzes wegen. Sein Haus teilt er mit Afrika, will Vielfalt grenzenlos, den Ali mit vier Ehefraun,  Ogenyi aus Nigeria, er wird sie nie mehr los. Anthropogener Klimawandel, Sintflut, Feinstaubtod, er glaubts, Weltrettungsreligion, schon mediale Scheiterhaufen den „rechten Leugnern“ drohn. Ein neuer Mensch hat sich geformt, ein grüner Gottessohn, gehst Du in seine Kirche nicht und wagst sogar Kritik, die Antifa, sie findet Dich und zahlt Dir Deinen Lohn.

Jan Häritikus / 30.05.2021

Geschätzter Herr Prof. Bolz, so sehr ich Ihre, wie immer rhetorisch brillant, formulierte Analyse der Ursachen und Quellen der heutigen grotesken Entwicklungen teile, Ihre Rettungshoffnung, die realistische Linke, teile ich nicht. Die Ewigfortschrittlichen werden Ihr pathologisches Spiel wohl noch eine Weile treiben können. Die Spinnereien der akademischen Eliten haben zwar schon die Leitungsebenen der Wirtschaft und die kommunalen Räte erreicht, aber den normalen, produktiv arbeitenden Bürger sind sie noch nicht so nahe gekommen, daß es diesen ernsthaft stört. Meine Meinung als alter ehemaliger DDR- Bürger: Wenn die eifernden Intellektuellen sich aber so dumm verhalten, wie es die SED- Funktionäre und deren Mitläufer taten, die „einfachen“ Menschen zu lange und zu eindringlich zu bedrängen, und die Erziehung zum „Neuen Menschen übertreiben, werden diese das tun, was sie 1989 schon einmal taten. Sie werden diese Spinner und deren politische Vollstreckungsschickeria zum Teufel schicken.

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