indubio / 13.05.2021 / 10:00 / 37 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 126 – Sucharit Bhakdi und Gunter Frank

Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi, ehem. Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Uni Mainz, und Dr. med. Gunter Frank, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin in Heidelberg, sprechen mit Burkhard Müller-Ullrich über ihre Erfahrungen mit dem Corona-Regime und erklären medizinische Grundtatsachen und Zusammenhänge.  

Redaktioneller Hinweis: Lesen Sie zum gleichen Thema heute Making of „Der Staatsvirus“

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Hans-Peter Bartocha / 13.05.2021

Vielen Dank für dieses hervorragende Dreiergespräch! Lockdown,Maskenpflicht,Testen und Impfen nicht oder höchst mangelhaft wissenschaftsbasiert- alles dient mehr oder weniger einer menschenfeindlichen Ideologie oder gewinnsüchtigen Industrie. Gute Nacht Europa! Auswandern zwecklos, weil woanders auch nicht anders. Hoffnung macht allein, wenn solche Persönlichkeiten wie Bhakdi und Franck ausreichend und ohne Unterbrechung zu Wort kommen dürfen!

Dieter Kief / 13.05.2021

Eine begriflihe Präzisierung: Die starken Zensurtendenzen in den westlichen Gesellschaften haben 1) anarchistische und 2) postmoderne Wurzeln. 1) Anarchistisch, wegen der Techies, die die großen Internetplattformen geschaffen haben und die im Grunde Staatsfeinde sind, weil sie keine Steuern zahlen wollen und freie Hand haben wollen bei ihren Geschäften. 2) Die postmoderne Wurzel zeigt sich darin, dass die Vernunft und die rationale Argumentation selber als toxisch gebrandmarkt wurden von Leuten wie Derrida, Lyotard, Judith Butler und so weiter, mit dem Ergebnis, dass nur noch äußere Merkmale zählen und - die Gefühle das Szepter führen. Halten zu Gnaden, Gunter Frank: Der neue Kampf in Unis, in Politik und Medien geht nicht Autoritäre gegen Antiautoritäre. Er geht vielmehr so: Gefühlsapostel gegen die Vernunft.  PS - - - Zu Details und Hintergründen: Jordan B. Peterson 12 Rules for Life und Jonathan Haidt - The Righteous Mind und The Coddling of the American Mind. Das philosophische Fundament der Postmoderne und des Dekonstruktivismus wird offengelegt in Jürgen Habermas: Der philosophische Diskurs der Moderne (diese Buch verstehen aber eher Experten und sehr bediente Laien, da es einen sehr hohen Abstraktionsgrad hat. Das Gute an Habermas’ Meisterwerk: Man bekommt einen riesigen Überblick - nicht zuletzt über eine geistige Wegscheide, die vor zweihundert Jahren Schiller, Kant und Hegel hie und Nietzsche, Hamannn, später Heidegger und die oben genannten Franzosen sowie Michel Foucault - sowie die Radikalfeministinnen und heute die Genderideologinnen und “Erwachten” (= woke)  trennt). - Super zu diesem Thema auch Jordan Petersons langes Gespräch mit Camille Paglia).

Stefan Töns / 13.05.2021

Ein äußerst informatives Gespräch, vielen Dank dafür! Leider wagt keiner der beiden Experten auszusprechen, was nach Sichtung der Faktenlage an Evidenz nicht zu überbieten ist: Im Falle der “Corona-Pandemie” handelt es sich nicht um eine Aneinanderreihung von Inkompetenz, Narzissmus und Staatsversagen, sondern es ist offensichtlich, dass hier eine Agenda abgearbeitet wird, die an höchsten Stellen konzipiert wurde, um letztlich den “Great Reset” stattfinden zu lassen und zwar zu vorgegebenen, kontrollierbaren Bedingungen. Dies wird von den Schöpfern dieses Begriffes ja auch ganz offen kommuniziert. Das dabei der überwiegende Teil der Menschheit einfach mitmacht, liegt an der den meisten Menschen innewohnende Bequemlichkeit, Gleichgültigkeit, Hang zum Konformismus und dem manchmal gnadenlosen Opportunimus, mit dem jeder seine eigene Agenda verfolgt in der Hoffnung, für sich selbst noch aus dem sich anbahnenden Desaster etwas herausholen zu können. Die Wirtschaft wird so weit an die Wand gefahren, dass sich unsere Lebensumstände in den kommenden Jahren dramatisch ändern werden, das ist schon jetzt nicht mehr änderbar. Noch viel schlimmer könnten allerdings die Auswirkungen der massenhaften Impfung werden, wenn sich die Befürchtungen von Prof. Dr. Bhakdi auch nur annähernd als richtig erweisen werden. An unsere Kinder mag ich in diesem Zusammenhang gar nicht denken.

Rainer Mewes / 13.05.2021

@ Dieter Kief - schön,daß Sie Erich Fromm erwähnen, immer wieder gern. Mir persönlich scheint nur, vergleicht man die Gedanken Erich Fromm’s, die er sich ja schon vor einer ganzen Weile unter etwas anderen Umständen gemacht hat, mit der heutigen Situation, ja, da bleibt eigentlich nur der Griff zur Pulle, Hochprozentigen bitte. Mir scheint, es ist hoffnugslos (mit Saufen fang’ ich trotzdem nicht an).

Chris Vehring / 13.05.2021

Am 20.02 wurde hier getitelt: “Professor Drosten in der PCR-Test-Zwickmühle”. Am 30.04 hat Drosten das Gutachten eingereicht. Das Triumphgeheul des Drosten-Fanclubs ist dementsprechend groß. Nachzulesen im “Volksverpetzer”. M.E. geht das Gutachten an der zentralen Frage vorbei: Sind positiv getestete infektiös im Sinne des IfSG? Drosten erklärt - ich vermute korrekt - das PCR eine (wochen- oder monatelang)  zurückliegende Infektion nachweisen kann. Dieses Gutachten muss m.E. dringend analysiert und diskutiert werden, es kann nicht sein, dass es wegen der Initiatorin (BB) nicht breit darüber diskutiert wird. Man denke nur an die Schäden, die entstanden sind, weil Personal im Gesundheitswesen heim geschickt wurde, ohne infektiös zu sein. Ganz zu schweigen von Schulausfällen und den anderen wirtschaftlichen und sozialen Kollateralschäden.

Dieter Kief / 13.05.2021

Sucharit Bahkdi - bei Aids sind ebenfalls gravierende Fehler mit erheblicher vieltausendfacher Todesfolge gemacht worden und zur Verantwortung gezogen wurde niemand. Die Rita Süssmuth wird in der Zeitgeschichtsschreibung gelobt für ihre menschliche politische Reaktion, ihr eFehler werden nicht einmal bemerkt. Das läuft cum grano salis immer so: Den Ärzten und Politikern geschieht insbesondere juristisch - nichts. Das hat sogar seinen juristisch guten Sinn, denn wer würde sonst noch Verantwortung übernehmen wollen? Aber das nur am Rande.  Ich wollte nur saagen: Ihre diesbezügliche Prophezeiung wird nicht in Erfüllung gehen. Was Sie ebefalls falsch einschätzen ist die Bereitschaft in der Bevölkerung selber zur Panik. - Das ist der große Unterschied zur Schweiz, übrigens, wo die Panikbegissterung nicht vorherrschend ist. - - Hier sind die Sozialpsyhcologen gefragt - siehe Erich Fromm: Wege aus einer kranken Gesellschaft (The Sane Society). Es ist wirklich interessant, z. B. den Unterschied Deutscchland (und Euopa) hie und die Schweiz und Florida, Texas, South Dakota da) zu ergründen.

Udo Schreck / 13.05.2021

Ich bin aufgeklärt. Die anderen rings um mich herum WOLLEN ES NICHT WISSEN. Sie sind wie Zombies. Sie wackeln mit dem Kopf, das Gesagte erreicht nicht mehr in ihre Gehirne. Sie wollen der Tagesschau glauben, sie wollen der Regierung glauben, sie wollen in ihrer Glaubensblase verharren, notfalls bis in den Tod. Es ist aussichtslos.

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