indubio / 25.04.2021 / 10:00 / 59 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 121 – Schauspieler im Grabenkampf 

Die Journalisten Milena Preradovic (früher RTL, Sat.1, N24, jetzt mit eigenem Youtube-Kanal), Ralf Schuler (Leiter der Parlamentsredaktion von BILD) und Karl-Peter Schwarz (früher FAZ, jetzt Kolumnist bei Die Presse, Wien) diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über „allesdichtmachen.de“ und die Straflagermentalität der Lockdown-Propagandisten. Außerdem geht es um Rassismus in den USA und Greta Thunberg als Gesundheitsexpertin. 

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Natascha Küderli / 25.04.2021

Liebes Achgut Team, Mein Mann und ich sind sehr dankbar dass es Euch gibt. Vor allem schätze ich sehr den Podcast von indubio. Nach der heutigen Ausgabe, wieder mit so guten Gösten wie Frau Preradovic und den anderen Herren. Sage wir DANKE.

Hans-Peter Dollhopf / 25.04.2021

Kritische Anmerkung zur Reaktion von Laschet! Am 4. November 1989, ein paar Tage vor dem Fall der Mauer, hielt Jan Josef Liefers eine Rede in Ost-Berlin (Quelle: Buurmann): “Aber ich meine, wir sollten darauf achten und uns verwahren, gegen mögliche Versuche von Partei und Staatsfunktionären, jetzt oder zukünftig, Demonstrationen und Proteste von Menschen unseres Landes für ihre Selbstdarstellung zu benutzen ...” Genau das aber hat Liefers dieser Tage mit sich geschehen lassen. Was hat er gemacht? Er hat zuerst satirisch die Regierenden kritisiert, doch sich dann sofort in Geiselhaft nehmen und nötigen lassen, für diese Brut eine saftige Wahlkampfhilfe gegen die Opposition zu veranstalten: “Es gibt im aktuellen Spektrum des Bundestages auch keine Partei, der ich ferner stehe, als der AfD. Weil wir gerade dabei sind, das gilt auch für Reichsbürger, Verschwörungstheoretiker, Corona-Ignoranten und Aluhüte. Punkt.” (Quelle: FAZ) Braves Hundchen. Laschet nimmt Liefers’ Kotau großzügig an und gewährt Gnade vor Recht: “Was ganz schlimm ist: Wenn jemand so was sagt, immer gleich sagen, das ist rechts. Von diesen 50 ist keiner AfD, ist keiner rechts.” (Quelle: Tagesspiegel) Entsprechend die Multiplikatoren dieser eigentlichen, dieser Kern-Botschaft, etwa Günther Jauch in der Jüdischen Allgemeinen: “Die sind jetzt todunglücklich über die Instrumentalisierung durch Coronaleugner und die AfD.” Es ist also amtlich, wozu der ganze Rummel im Endeffekt taugte: Die Beteiligten distanzieren sich von ihrer ursprünglichen Aktion und übrig bleibt eine schöne Wahlkampfhilfe für die Herrschenden gegen die AfD! Und dafür soviel Getöns und Vorarbeit? Dass am Ende alle wieder daheim im Reich sind? Abgehakt.

Hans-Peter Dollhopf / 25.04.2021

Quizfrage: Wie lautet der feige Spruch, hinter der linke Kulturschaffys gerne ihren Antisemitismus verstecken? Jetzt einfach mal querdenken, dann kommt Ihr auf die Lösung. Na? Richtig! Sie fordern: “Aber die Politik der israelischen Regierung, die wird man doch wohl noch kritisieren dürfen, oder?” Feiges Pack! Vorheuchelt wie’s Vieh! Erinnert sich wer an deren “Initiative GG 5.3 Weltoffenheit”? Eine Zusammenrottung, “die sich nach eigenem Bekunden für die Wahrung der Meinungsfreiheit (Art. 5 Grundgesetz) im Umgang mit der antiisraelischen Boykottbewegung BDS ausspricht.” (Quelle: Wikipedia) Es werden hier andere Künstler, Schauspieler, bedroht und genötigt, sich von ihrer eigenen kritischen Meinung zur Politik der Bundesregierung zu distanzieren. § 240 StGB Nötigung ist da verdammt eindeutig: “(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. ... (4) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. 2 Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter ... 2. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger mißbraucht.” Weiterhin gelten § 26 Anstiftung und § 27 Beihilfe! Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters (CDU) und WDR-Rundfunkrat Garrelt Duin (SPD), sollten sich ihre Mäuler nicht zerreißen und versuchen, “Maßnahmen” anzukurbeln, sonst ... Knast!

Thomas Linner / 25.04.2021

Hallo Herr Müller – Ulrich, in ihrem heutigen Podcast wurde von einer Arbeitsgruppe berichtet, die sich die veröffentlichten Zahlen der Corona Intensivpatienten vornimmt, und mehrfach Zählungen nachweist. Wo finde ich Quellen hierzu? vielen herzlichen Dank

Hans-Joachim Dübel / 25.04.2021

Wenn man die Diskussion so hoert, dann koennte man glauben, dass sich keiner der Teilnehmer - Frau Preradovic vielleicht ausgenommen - jemals mit dem Thema Angst als Verkaufsstrategie der Pharmaindustrie auseinandergesetzt hat. Es sind nicht Politik und Medien, die hier agieren. Es ist die organisierte Kriminalitaet der Pharmakonzerne und ihrer oft superreichen Eigentuemer. Leseempfehlung: Toedliche Medizin und Organisierte Kriminalitaet, von Peter Goetzsche. Das Buch wurde mir vom ehemaligen Chef der deutschen Monopolkommission empfohlen.

Karla Kuhn / 25.04.2021

Frances Johnson, “Sie ist eine einseitig ausgerichtete antiwestliche Marionette, und es wäre interessant, zu wissen, wer sie finanziert. Kein Studium, keine Arbeit, keine Ahnung, aber ständig gefragt. Eine Schülerin. Der Wahnsinn.”  KLASSE ! ......einseitig ausgerichtete…. oder ABGERICHTETE ? Hjalmar Kreutzer, einfach GROßARTIG !  Bei mir gibt es heute Buletten aus Rinderhack, mit selbergemachten Kartoffelklößen und Gemüse. Wir essen nur abends warm. Und das mit Genuß. Ich liebe Buletten und Bockwurst, mit Semmel und Senf. Diese Lebensmittel kommen alle aus Deutschland, ich bin also wesentlich “klimaschonender” als viele Veganer, von denen etliche für mich ziemlich freudlos aus der Wäsche und oft empörend in meinen Einkaufskorb gucken. Ja, mit der Toleranz scheints bei vielen nicht weit her zu sein.

Jo Ehrlich / 25.04.2021

Lieber Herr Stadler, darf man denn nun als selbstdenkender Mensch nicht mehr „Hörerinnen und Hörer“ sagen, nur weil es einer kleinen Gruppe gefällt uns den Genderirrsinn unterjubeln zu wollen? Muss ich denn jetzt überall das generische Maskulinum verwenden? Ich denke, wenn wir damit anfangen, fallen wir auf der anderen Seite vom Pferd. Hörerinnen und Hörer, Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen… ich finde es als Frau tatsächlich schön, wenn es selbstverständlich genutzt wird. Als Höflichkeit. Ohne, dass es von der Sprachpolizei angeordnet wird. Solange wir nicht mit „liebe Hörer*innen“ begrüßt werden, ist doch alles in Ordnung.  ^-^

Felix Waldstein / 25.04.2021

Die zitierte Studie, dass auch die „Wirtschaftselite“ Baerbock als Kanzlerin bevorzugen würde, bedient sich eines Tricks: Befragt wurden nämlich „Führungskräfte aus der Privatwirtschaft und dem öffentlichen Dienst“. Da kann man sich dann schon auch ohne den genannten „vorauseilenden Gehorsam der Industrie“ erklären, wie es zu diesem Ergebnis kommt.

Richard Loewe / 25.04.2021

systemischen Rassismus gibt es hier in den USA in der Tat: gegen Weisse und Gelbe. In Harvard haben Schwarze im Schnitt 300 Punkte weniger als Gelbe im SAT. Und die Schulen, auf die Schwarze gehen, sind extrem gut finanziert, aber akademisch katastrophal, weil 80% der schwarzen Kinder von alleinstehenden Frauen großgezogen werden und daher mit Manieren in die Schule gehen, die das Lernen unmöglich machen. Es ist die Entscheidung der schwarzen Frauen, Kinder in die Welt zu setzen. Das hat nichts mit Geld zu tun. Apropos Segregation in den Kirchen: als wir hier in den USA angekommen sind, habe ich dem Pfarrer der nächstgelegenen katholischen Kirche geschrieben, um mich vorzustellen und zu fragen, wann die Beichtzeiten sind. Alle eMails sind unbeantwortet geblieben. Beim ersten Mal nach der Messe stand der Pfarrer am Ausgang und schüttelte allen die Hand. Als ich im für eine (beschissene) Predikt freundlich dankte, hat er sich zur Seite gedreht. Nach dem zweiten Sonntag, an dem das passiert ist, habe ich entschieden, den schwarzen Pfarrer im schwarzen Viertel nicht mehr mit meiner Anwesenheit zu belästigen. Wenn man Schwarze fragt, wieviele unbewaffnete Schwarze jedes Jahr von der Polizei erschossen werden, sagen Abertausende. Die richtige Antwort ist 13. Die FBI-Statistiken zeigen auch sehr schön, daß Schwarze 80 mal wahrscheinlicher von einem Schwarzen als von einem Nichtschwarzen ermordet werden.

Gertraude Wenz / 25.04.2021

Zu so einer hanebüchenen Politik käme es nicht, wenn der Wähler nicht so grottendumm wäre. Die Dummheit der menschlichen Spezies, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht,  ist für mich die Ursache des ganzen Übels. Die, die Lust am Denken und an Erkenntnis haben, sind in der Minderheit. Arthur Schopenhauer hat es drastisch formuliert: “Die große Mehrzahl der Menschen ist so beschaffen, dass ihrer ganzen Natur nach es ihnen mit nichts Ernst sein kann als mit Essen, Trinken und sich Begatten.” Nichts gegen Spaß und Sinnlichkeit, aber es ist diese Unlust zu denken, das heißt, gründlich zu denken, sich tiefer zu informieren, andere Sichtweisen einzubeziehen, die einen so verzweifeln lässt. Nur deshalb haben unfähige Politiker eine Chance, werden sie nicht abgewählt, können Medien so impertinent manipulieren. Oft wird der Bürger in Schutz genommen, er habe keine Zeit, Alltagssorgen und könne sich um Politik nicht kümmern. Das mag in manchen Lebensphasen richtig sein. Auf viele Menschen trifft es aber nicht zu. Die sind nur zu bequem, lassen sich von Tagesschau und Heute berieseln, infomieren sich vielleicht noch in den gängigen Talkshows und lesen - wenn’s hoch kommt - das örtliche Käseblättchen, sprich Regierungsorgan. Wer sich ein bisschen mit Psychologie befasst hat, weiß, wie anfällig Menschen sind für Manipulation, Konformitätsdruck, starke Bilder, wie leicht sie gefügig gemacht werden durch Angst! Schauergeschichten schlagen jederzeit nüchterne (beruhigende) Zahlen. Einzelfälle von dramatischen Coronaerkrankungen sind wirkungsvoller als die aussagekräftigste Statistik. So ist der Mensch. So wird er immer bleiben. Deswegen haben die Schauspieler mit ihren Videos auch so eine durchschlagende Wirkung. Hier wird der Mensch emotional abgeholt. Diese Personen kennt er, liebt er vielleicht sogar. Und die sagen jetzt so ein ungeheuerliches Zeug!  Das macht betroffen. Der beste Wissenschaftler bleibt dagegen blass, weil ihm dieser persönliche Bezug fehlt.

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