indubio / 29.04.2021 / 12:00 / 25 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 122 – Lockdowns erzeugen Mutanten 

Der nach New York ausgewanderte deutsche Epidemiologe Dr. Knut M. Wittkowski (langjähriger Abteilungsleiter an der Rockefeller University) erläutert im Interview mit Burkhard Müller-Ullrich den regelmäßigen Verlauf der Ausbreitung von Atemwegs-Viren und warum alle Eindämmungsmaßnahmen seiner Meinung nach nicht nur zu einer sinnlosen Verlängerung, sondern auch zu einer gefährlichen Diversifizierung führen. 

Technischer Hinweis: INDUBIO kann man auch auf YouTube oder über die gängigen Podcast-Apps (Apple, Deezer, Soundcloud usw.) anhören.

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Wolfgang Hoffmann / 29.04.2021

Das heutige InDubio war erfrischend anzuhören. Leider ist Hr. Wittkowski zwei Themen ausgewichen: 1) das Briefing der Politiker auf die unseeligen “Massnahmen” auf dem Event 201 am John Hopkins Hospital im Herbst 2019 und 2) wem nützt der wirtschaftliche Kollateralschäden.

Harald Unger / 29.04.2021

Dr. Wittkowski: “Lockdown kam erst in Wuhan, als die Epidemie schon vorbei war.” - - - Der Lockdown ist eine Erfindung der CCP, den man, ‘beispielgebend’, an der eigenen Bevölkerung vorexerzierte. Für die größte je existierende, an der eigenen Bevölkerung massenmörderische Organisation der Weltgeschichte, eine Fingerübung. - - - Der Erfolg der Maßnahme ist astronomisch. Man hat damit den Turbo gezündet, die Volkswirtschaften Nordamerikas und Westeuropas in kürzester Zeit zu zerstören. Und in Folge, deren gesellschaftliche und kulturelle Gefüge. - - - Dazu der Emissär der CCP für den Westen, Klaus Schwab vom WEF: “Viele von uns fragen sich, wann sich die Dinge wieder normalisieren werden. Die kurze Antwort lautet: Niemals. … Die Welt, wie wir sie in den ersten Monaten des Jahres 2020 kannten, gibt es nicht mehr. Sie hat sich im Kontext der Pandemie aufgelöst. … Diese Veränderungen werden uns, wie bisher, plötzlich und unerwartet überraschen ... und unvorhergesehene Folgen hervorrufen. Auf diese Weise wird eine neue Normalität entstehen, die sich radikal von jener unterscheidet, die wir nach und nach hinter uns lassen werden. Viele unserer Überzeugungen und Annahmen, wie die Welt aussehen könnte oder sollte, werden sich dabei zerschlagen.”

J. Heini / 29.04.2021

Man muss auch das Gute sehen. So sind wir schon mal auf die Klimaregeln vorbereitet.

Stephan Bender / 29.04.2021

Psychologe: Wir werden jetzt einen Test durchführen. Wie sieht dieser Tintenklecks für Sie aus?” ... Patient: “Oh, es ist mir irgendwie peinlich, darüber zu reden.” ... Psychologe: “Ach, jeder sieht etwas, also schämen Sie sich nicht. Sagen Sie mir, wie der Tintenklecks für Sie aussieht!” ... Patient: “Nun, für mich sieht es aus nach der Rorschach-Serie Standardmuster #3, den Sie mir zeigen, um mich auf meine Zwangsvorstellungen zu testen.” ... Psychologe: “Oh ja! … Mhm. Das macht mich jetzt sehr traurig…” ... Patient: “Ok. ... Es ist eine Corona-Virus-Mutante!” ... Psychologe: “Schon besser…!”

Hans-Peter Dollhopf / 29.04.2021

Eine erstklassige kleine Einführungsveranstaltung für Laien. Herzlichen Dank an den Lehrer und seinen Assistenten. Zu Beginn war ich vollkommen verblüfft, mit welcher Ungeschminktheit Herr Dr. Wittkowski ausspricht, was Sache ist. Schlag auf Schlag benennt er Ross und Reiter. Diese Sendung war der reinste Genuss. Wenn ich die heute hier gelernten Lockdown-Konsequenzen auf Schweden anwende, dann bedeutet das, dass dort alles vorbei gewesen wäre, hätten Spanien, Deutschland und andere Länder keine Lockdowns gemacht. Die Verstorbenenzahlen, die den Schweden hohntriefend vorgehalten werden, sind ein Produkt der Mutation der Verhöhnenden, die es gar nicht geben müsste.

Sabine Schönfelder / 29.04.2021

Auch eine Meinung. Diesmal vom Epidemiologen und der ist wiederum kein Virologe. Kennt keine Kreuzimmunität und hält das parallel geschaltete Lockdown-Geschehen für reinen Zufall oder eine epidemiologische politische Fehlschaltung nahezu weltweit. Island hatte übrigens auch einen Lockdown. Sein Mittel gegen Corona: Die Verlangsamung zellulärer Vorgänge und zufällig bringt er gerade so ein Mittel auf den Markt. Anyway. Er ist auf jeden Fall näher an einer Lösung als die pseudowissenschaftlichen „Zufallsermittler“, die von Tierbeobachtungen auf Menschen schließen oder mit infantiler Beobachtungsgabe promovieren. So schrieb ein „Promovör“ seine Dissertation über den Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Fahradfahrerinnen, weil er bei den „“Nachuntersuchungen“ seines Chef feststellte, daß fast alle Patientinnen mit dem Fahrrad anradelten! Hochwissenschaftlich! Also Ladys, Finger weg vom Fahrrad. Lebensgefährlich. Dieter@Kief freut sich wie ein Schnitzel. Der Podcast richtet sich seines Erachtens gegen Impfgegner. Und im Rundschlag geht es gleich noch gegen Trump, gelle, da lacht der Dieter.  Es ging hier nie speziell gegen das Impfen, das haben Sie immer noch nicht verstanden. Es geht um eine kaum getestete, neue genetische Impfung, die mehr Schaden als Nutzen in sich birgt und nahezu gewaltsam in die Arme der Menschheit injiziert werden soll. Laut Wittkowski wäre sowieso die Frage, Impfung gegen welches Virus bei all den Lockdowns?? Niemand ist gegen eine sinnvolle, effiziente und hilfreiche Impfung. Von der war im Podcast keine Rede. Und Fauci, Herr Kief, ist auch der Top-Berater von Biden und tief in die Impfindustrie involviert.

lutzgerke / 29.04.2021

Es gibt keine Mutanten unter Viren. Mutationen entstehen aus demselben Stoff. Der Stimmebruch bei Jungens ist eine Mutation. Viren vermehren sich nicht durch Zellteilung, die vermehren sich durch Kopie auf der Nasenschleimhaut. Kopien sind Imitate. Beim Kopiervorgang kommt es immer wieder zu Kopierfehlern, das sind folglich schlechte Imitate. Man würde auf eine mißlungene Kopie seines Aktenordners auch nicht Mutation stempeln. Schlechte Imitate entstehen im übertragenen Sinne daraus, daß die Tonerkatusche alle ist, oder eine Düse verstopft. Menschen ernähren sich unterschiedlich, weshalb nicht alle dieselben Eiweiße zur Verfügung haben. Fehlt ein Eiweiß für eine saubere Kopie, kommt ein anderes Virus heraus. Außerdem varieren alle Viren, sie werden dabei ansteckender, aber auch harmloser. Wenn Corona, von dem es nicht mal ein Isolat gibt, gefährlicher wird, kann es sich schon nicht mehr um ein Virus handeln. Außerdem waren im Mai 2020 schon hunderte Variationen bekannt. Das Corona, mit dem wir unterhalten werden, ist bloß eine Legende wie John Wayne. Viele glauben heute, der war Cowboy, aber er war bloß ein Cowboy-Darsteller.  

Dieter Zorn / 29.04.2021

Hervorragender Beitrag! Bleibt wie so oft die Frage: Warum wurden von der Politik keine Epidemiologen hinzugezogen? Warum mussten diese sich oft gegen Widerstände Gehör verschaffen? Oder werden sogar auf YouTube gelöscht. Politiker sind nicht dumm. Sie haben hunderte Berater. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese etwas so Grundlegendes wie den Zusammenhang zwischen Mutationen und Lockdown und Impfungen und Lockdown nicht kennen. Dass sie also nicht wissen, dass ein langer Lockdown nur zu weiteren Problemen führt, nämlich zur Verzögerung der Herdenimmunität und zu neuen Mutationen. Warum also tun sie es wie sie es tun? Ich kenne nur eine Antwort: Weil sie Corona für ihre politischen Ziele instrumentalisieren. Und ihnen die Kollateralschäden egal sind. Also, Ablenken von der Schulden- und Eurokrise, Einführung eines EU-Schulden-Programms in Billionenhöhe, ebenso in den USA, Schritt hin zum gläserenen Digital-Bürger, Einschränkung der Freiheitsrechte, Unterdrückung der Meinungsfreiheit und des Demonstrationsrechts. Vorbereitung auf den digitalen, autoritären Staat. Gefügig machen der Bürger. Gegenvorschlag?

Hans-Peter Bartocha / 29.04.2021

Zwischen Ministers Spahns heutiger, wiederholter “Keine Entwarnung!” und der Angst der Politiker vor Wahlen (Abstrafung durch Wahlen) liegen ganze Welten. Man mag sich nicht vorstellen, daß Politiker sich scheuen, daß einzig politisch Richtige zu tuen, um ihrem Auftrag als Volksvertreter zu genügen. Zu groß scheint die Furcht vor dem begründeten Machtverlust! Die Politik hat sich verrannt. Wenn die Politik den Dingen wieder ihren normalen Lauf ließe, wäre für die Bevölkerung und für uns alle wieder alles in Ordnung(?). Aber selbstverständlich würde man den Politikern vorwerfen, warum habt ihr das nicht früher so entschieden?  Das Bekenntnis zur falschen Politik hat natürlich auch seine Konsequenzen und seinen Preis. Die Politik müßte für alle Schäden haften und für jeden Verlust, auch den an Menschenleben geradestehen. Da nimmt man lieber ein Soweiterregieren wie auch Demokratieverlust oder gar die Entstehung einer Diktatur in Kauf.

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