indubio / 18.04.2021 / 10:00 / 43 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 119: Symbolpolitische Leichenschändung

Die Philosophen Norbert Bolz (Berlin) und Matthias Burchardt (Köln) sowie der Journalist Wolfgang Koydl (Weltwoche, Zürich) diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über instrumentalisiertes Totengedenken, über weitere Mechanismen der Massenhysterie und über die unfassbare Gefügigkeit der Menschen in ihrem Gefangenendasein. Außerdem geht es um einen alten englischen Abzählreim, der aus der Zeit der Pest stammt. 

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Ilona Grimm / 18.04.2021

„Symbolpolitische Leichenschändung“ fasst perfekt zusammen, um was es sich bei der „Gedenkveranstaltung“ handelt. Dass „wir“ „an realen Kenntnissen“ auch noch nach dreizehn oder mehr Monaten viel zu wenig haben, liegt daran, dass regierungsseitig überhaupt kein Interesse existiert, solche Kenntnisse zu erwerben. Aus diesem Grund steht für mich unverrückbar fest, dass diese „Pandemie“ eine kriminelle Verschwörung zur Vertuschung im Hintergrund laufender folgenreicher Schwerverbrechen in der gesamten westlichen Welt ist (WEF/Gates/Soros…./Great Reset, Schuldenunion, Big Data, BigMoney…). Ich halte es auch nicht für einen Zufall, dass die Bundesregierung am 16. Januar 2020 (!) dem EU-Genom Projekt beigetreten ist und kurze Zeit später die Genom-Datensammelei per Drosten-Test begonnen hat——und Jens Spahn kurz vorher 73 Mio. Patientenakten an „Wissenschaft“ und „Industrie“ verschenkt oder verhökert hat. Nur ein Zufallstheoretiker kann glauben, dass dies alles nicht gezielt herbeigeführt worden ist (siehe Event 201 und Buch „Chronik einer angekündigten Krise“ von Paul Schreyer). -//- Seit einem Jahr frage ich mich, warum es keine Obduktionen von Covid-Verstorbenen gegeben hat (ausgenommen Prof. Püschel in HH) und gibt. Obduktionen wären meiner Meinung nach unabdingbar, um überhaupt festzustellen zu können, woran die Menschen tatsächlich sterben: ist das Virus nur der Tropfen, der den Becher zum Überlaufen bringt oder ist es todesursächlich. -//- Wäre mein Mann in der Corona-Seuchenzeit an seinem Krebs gestorben und nicht schon vor neun Jahren, wäre ich heute als Hinterbliebene auch Teil des mir Übelkeit bereitenden öffentlichen „Gedenkens“, weil es ja augenscheinlich gänzlich unmöglich ist, einem Krankenhaus oder Pflegeheim durch Tod zu entkommen, ohne vorher positiv auf Coronas getestet worden zu sein.

Dieter Zorn / 18.04.2021

Herr Bolz verharmlost mir ein wenig, die direkte Stigmatisierung und Ausgrenzung der Impfunwilligen über den Umweg der Privaten Unternehmen wie Restaurants, Fluggesellschaften, Hotels, etc. Es gibt dann zwar keine staatlich verordnete Impfpflicht, aber einen ungeheueren sozialen und wirtschaftlichen Druck, dem autoritären Staat genüge zu tun. Das kann man nicht weg lächeln. Dagegen muss gerichtlich vorgegangen werden. Wobei ich nicht glaube, dass das bei der gegebenen Abhängigkeit der Gerichte erfolgreich wäre, aber gegen die Übergriffigkeit des autoritären Staates wird es nur helfen, ständig Zeichen zu setzen. Und, was passiert mit Leuten die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen können? Bekommen die dann einen Impfpass mit Vermerk? Und dürfen Restaurants etc. betreten, obwohl sie ansteckend sein könnten? Das wäre ja absurd. Würde jedoch die generelle Absurdität des Impfregimes offen legen.

Max Rundberg / 18.04.2021

Vielen Dank für diese wieder sehr gelungene Sendung. Obwohl ich mit Herrn Bolz in den meisten Aspekten übereinstimme, muß ich ihm doch in einem Aspekt widersprechen. Er spricht von der Unsicherheit; wir wüßten ja alle nicht, womit wir es zu tun hätten (ich nehme an, er bezieht sich auf die SARS-Cov2 “Pandemie”). Es ist zwar korrekt, daß, wie in der Sendung angemerkt, in Deutschland viel getan wurde, um den Erkenntnisgewinn zu verhindern, aber das ist nicht überall so. Eigentlich war bereits im März/April 2020 erkennbar, daß hier keine Pandemie drohte, die sich in ihrer Schwere von Grippewellen unterscheidet (das wurde in einer früheren Indubio-Sendung auch schon herausgearbeitet). Inzwischen wurden international so viele Daten zusammengetragen, daß die Unsicherheit sehr sehr gering ist. Es wurden auch einige spezifische Aspekte zu diesem Virus (und seinen evolutionären Nachkommen) herausgefunden, die sicher von akademischem Interesse sind, aber relativ wenig mit der gesellschaftlichen Situation zu tun haben. Vielleicht lassen sich einige spezifischere Therapieansätze identifizieren (die möglicherweise auch auf andere Virus-Pneumonien übertragbar sein könnten) und wir wissen jetzt alle mehr über die Verteilung von Aerosolen im Raum, aber das alles hat keine Auswirkung darauf, wie man die massiven Freiheitsbeschränkungen beurteilt. Diese sind nachweislich nicht hilfreich und haben massive Kollateralschäden zur Folge; jeder der es wissen will, kann das erfahren, ohne daß da noch viel Unsicherheit verbleibt. Als Arzt und Wissenschaftler, der sich hinsichtlich Publikations- und Zitationsrate im oberen Teil der kürzlich auf Achgut veröffentlichten Liste wiederfinden könnte (H-Index 50, 15000 Zitationen), habe ich meine Meinung zu Corona schon vor einem Jahr gebildet und regelmäßig erneut hinterfragt und neue Erkenntnisse berücksichtigt. Jedes Mal verringerte sich meine Unsicherheit und wuchs meine Verzweiflung über diesen Wahnsinn, den wir seit über einem Jahr erleben.

Peter Holschke / 18.04.2021

Niemand bezweifelt Corona? Und zwei Artikel weiter, wird auf den Putsch Bezug genommen? Doch ich bezweifel Corona, denn wenn es das nicht geben würde, dann hätten sie es erfinden müssen. Haben sie ja auch. Der komplette Narritativ wurde vorbereitet und spielt den One-World-Verrückten in die Hände. Warum hätten diese Leute auf die Zufallskrankheit warten sollen, wenn sie diese dich einfach behaupten können. Was nur die Vehemenz und Skrupellosgkeit beweist, was die Indubio-Leute eben auch nicht wahrhaben wollen.

Burkhard Goldstein / 18.04.2021

Hervorragende Diskussion – spannend bis zum letzten Takt der Indubio-Melodie. Dank an alle Beteiligten für dieses sonntägliche Highlight!

Fred Burig / 18.04.2021

Übrigens, Herr Burkhard Müller-Ullrich, halte ich es für sie und ihren Podcast als ein besonderes Qualitätsmerkmal, wenn sich derartig renommierte Gäste bei ihnen zu Gesprächen versammeln! MfG

Werner Gottschämmer / 18.04.2021

Ja, also heute bin ich in der Mitte ausgestiegen, was nicht an der gewohnt hochklassigen Unterhaltung lag. Vielmehr kam mir heute eine Hoffnungslosigkeit und Sinnlosigkeit in den Kopf die ich nicht mehr abschalten konnte. Auf 3 sat ist heute der Thementag Italien. Ein bisschen Licht in dunkler Nacht! Wie kommen wir wieder da raus, vielleicht wäre es besser diese Frage mehr in den Mittelpunkt zu rücken.

Guido Wekemann / 18.04.2021

Wie stark die Pandemiepolitik und deren Beförderung in den Medien die Behördensprache beeinflußt, zeigt ein aktueller Aufruf im Amtsblatt vom 16. April 2021 der Stadt Neresheim hier in Ausschnitten: „Beflaggung auf Halbmast am 18.04.2021 ... Damit schließt sich die Stadt Neresheim an der zentralen Gedenkfeier an (...) und gedenkt der zahlreichen an der Pandemie verstorbenen Toten. Der eine könnte vielleicht über diese Stilblüte schmunzeln; andererseits weist diese Verlautbarung darauf hin, wie Propaganda die Sprache beeinflußt; ‘Verstorbene’ reicht nicht, Propaganda braucht den Tod und die Toten zur Rechtfertigung; so erklärt sich, daß Tote sterben, sie sind dann die „verstorbenen Toten“. Niemand verstirbt an der Pandemie. Menschen sterben im Zeitraum der Pandemie: Einige sterben an den Folgen einer Virusinfektion, andere an Herzinfarkt, an Stoffwechselstörungen, an Krebserkrankung, bei Verkehrsunfällen, an Vergiftungen aller Art, an schwerwiegenden allergischen Reaktionen, bei Kapitaldelikten, bei Terroranschlägen, bei Berufsunfällen, Soldaten im Krieg, neuerdings bei Friedensmissionen, u. a. die umfassende Sterbestatistik kann hier nicht aufgezählt werden. Es ist erschreckend, daß Menschen nur dann eine öffentliche Wertschätzung erfahren, wenn sie an einem bestimmten Virus erkrankt und in Folge gestorben sind. Wie und wie allein gelassen sie ihr trostloses Sterben ertragen mußten, daran wollen die Verantwortlichen, allen voran diejenigen, die Seelsorger sein wollen nicht erinnert werden. Staatstragende Veranstaltungen und Fahnen, auf Halbmast heruntergedrückt, können das Übel, das die Politik diesem Land zufügt, nicht verdecken.  

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