indubio / 11.04.2021 / 10:00 / 37 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 117 –  Die Macht ballt sich

Die Publizisten Alex Baur (Weltwoche, Zürich) und Klaus-Rüdiger Mai (sein Buch „Die Zukunft gestalten wir“ erscheint diese Woche) diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über Freiheit im Föderalismus, über Luther und Savonarola sowie über die Verlogenheit der Grünen, deren Vorfeldorganisation namens Evangelische Kirche in Deutschland neuerdings gemeinsame Sache mit der Antifa macht

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Hans-Peter Dollhopf / 11.04.2021

Die Grünen passen typologisch eher ins Schema der Nationalsozialisten als in das der Faschisten.

DieterKief / 11.04.2021

Die Gemeinde und die Stadt als souveräne Gebilde. von unten nach oben - die föderale Struktur, also dass vor Ort entschieden wird, was man vor Ort entscheiden kann, und dass diese Entscheidungsmöglichkeiten eben nicht nach oben abgegeben werden. - Das, diese “Deutsche Libertät”, wie der Klaus-Rüdiger Mai berichtet,  geht durch die EU zuvörderst aber nicht allein durch die EU bachab, wie der Alex Baur sagt. Dreht man das um, so muss es heißen: Vorbild Schweiz! - Entscheidungen langsam und hypervielbesprochen und hyperlange diskutiert - aber halt demokratisch von unten nahc oben, und nicht von oben nach unten wie in der EU. - Vorbild Schweiz heißt auch: Volksabstimmungen. - Ein gemeinsames Erbe der frühen Neuzeit, diese freiheitlich-demokratischen, regional und lokal verwurzelten politschen Entscheidungsprozesse im Geiste der Deutschen Libertät. Traditionen also - wertvoller als Gold, nedwahr…

Reinhard Weber / 11.04.2021

Danke für die heutige “Sendung”. Sehr interessante Gedankengänge. Derartige Betrachtungen zu grundsätzlichen gesellschaftlichen Fragen vermisse ich schon lange. Wo sind die Denker von heute, damit sind nicht die Träume vom Sozialismus, ohne an das Ende zu denken, gemeint. Allerdings sehe ich die kommende Entwicklung nicht so positiv wie die Gäste.

Gabriele Klein / 11.04.2021

Zu Facebook: Ich entsinne mich sehr genau, die Probleme entstanden erst, als sich die deutsche Regierung mit Kalkül dieser Konkurrenz d. ÖR auf perfide Weise annahmen mit einem nachhaltigen, weltweit wirkenden Ergebnis das die Schwächung von Facebook zum Ziele hat, Da sehr viele, sich zweimal überlegen werden, ein account bei you tube oder google überhaupt noch zu eröffnen u. genau dies scheint mir beabsichtigt, denn es gibt keine größere Konkurrenz für jenen widerlichen und schamlos betriebenen ÖR Nepotismus   als Platformen die ohne jede Hürde, kompetenten Leuten eine chance geben gehört und gesehen zu werden. Dabei ist was gut ist blitzschnell erkennbar Einer Gouvernante bedarf es nicht.  Ganz genau das ists was wohl jstört.  Mit den Quetschgebühren und Netzdurchsetzungsgesetz haben wir uns nun unter einer in der DDR sozialisierten Kanzlerin ein für allemal vom abendländischen Recht verabschiedet.  Wie in vielen anderen Dingen wendet sich nun bei sehr vielen Facebook Streitigkeiten die Regierung gegen den Regierten mit dessen Geld als Knute um Facebook auffordert den Unliebsamen zu zensieren. Perfider geht es nicht mehr . Das Versagen von Facebook das nun auf Pieps einer Regierungspatrouille zensiert die den Millionen Bußgeldknüppel mit den finanziellen Mitteln des “Angeklagten"schwingt sehe ich darin, dass es nicht konsequent ganz einfach auch den linken radikalen Gewaltbrei löscht der sich teils aus Geldern des Steuerzahlers zu speisen scheint. Würde es dieses tun, wäre der Keks vermutlich sehr schnell gegessen. Warum facebook wie Google nicht so verfahren scheint mir eine hochinteressante Frage die sich hier regelrecht aufdrängt. Wenn Facebook f. die Inhalte verantwortlich sein soll, dann bitteschön doch für alle ....Fehlender Druck auf Grund einer hier fehlenden Kontroll-Patrouille erklären mir dieses höchst seltsame Verhalten seitens facebook nicht. Hier scheint es andere Gründe zu geben die das Licht der öffentlichen Diskussion scheuen, warum?

Gabriele Klein / 11.04.2021

Ganz toller Podcast, der nachdenklich macht.  Hoffe, dass die Züricher Weltwoche öfter zu Gast sein wird. H. Mai stimme ich nicht zu u.finde man sollte chinesische Machtgelüste die ganz offenkundig immer frecher zu Tage treten sowie die Kooperation diesbezüglich seitens deutscher Regierung, nicht m.Paradigmenwechsel verwechseln.  Sicher, d. heutige Zustand erklärt sich nicht d.  geheime Strippenzieher   aber nicht, weil das Ganze d. Zufall geschuldet wäre sondern weil die Strippenzieher nicht geheim sondern offenkundig zu Tage treten, ohne damit das geringste Problem zu haben. Auch sonst fällt mir schwer, eine klar erkennbarer Strategie die Null mit Paradigmenwechsel zu tun hat durch “Zufälle” zu erklären. Dazu hat das Ding das sich da vor aller Augen abspielt zu sehr Methode . Oder glauben Sie im Ernst dass H. Steiner, zufällig vom RNE Rat der Kanzlerin auf einer der höchsten Sproßen der UN landete um von dort aus seine Task Forces zu bilden die sich international um die jeweiligen Aktivisten in ihren Ländern zu kümmern.? Ist es dem Zufall geschuldet oder demokratisches Ergebnis, dass Frau v.d. Leyen da sitzt wo sie sitzt? ...Glauben Sie im Ernst dass die vielen Auftritte d. Kanzlerin in “Kirche” wie “Synagoge” ihrer Frömmigkeit geschuldet sind? Keine Kanzel und kein Kirchentag scheint vor dieser Agitprop Expertin sicher, wobei ich sie noch nie im Betstuhl sah sondern immer und stets vorn am Rednerpult den Klerus ersetzend.  All dies, während die Grundlage von Christen und Judentum, der Dekalog, (u. Kern d. abendländischen Rechts) von ihrer christl. Partei mit Füßen getreten wird wie nie zuvor, ja sich eine regelrechte Christenverfolgung unter dieser Herrscherin anbahnt.  Kein Pfarrer weit und breit der sie rauswirft wo sie nichts verloren hat,`Den Zutritt zur Kirche bzw. gar zur Kanzel kann man verweigern unter Rekurs aufs Hausrecht so wie es dieser kanadische Pfarrer auch tat mit jenen Polizisten die sich ohne “warrant” über d. Legislative hinwegsetzten.

Andreas Rühl / 11.04.2021

Also mich läßt dieser - gute - Podcast ein wenig ratlos zurück. Ich kann nicht erkennen, woraus die “Optimisten” ihren Optimismus herleiten. “Es is noch immer jut jegangen”? Oder so ähnlich? “Spenglerei” ist auch Unsinn, weil Spengler alles anderes als ein Kulturpessimist war (der Buchtitel ist reißerisch gewählt worden, um die Verkaufszahlen hoch zu treiben, wer das Buch kennt, weiß, dass das Unsinn ist). Es gibt allerdings eine Art Paradigmenwechsel - es ist nur die Frage, ob es den “wirklich” gibt, ob der aus der “Tiefe der Gesellschaft” kommt, oder nur ideologisch übergestülpt wird, wie der Paradigmenwechsel 1933, der keiner war. Wir stehen einfach nur fassungs- und sprachlos vor einer Usurpation der Macht durch einige wenige mithilfe einer Pandemie, wobei es - ACHTUNG - gar keinen Unterschied macht, ob diese Pandemie erfunden ist oder nicht (das ist das Problem der ganzen Diskussion!). Selbst wenn - unterstellt - wir es mit einer ernsthaften Bedrohung der menschlichen Existenz zu tun hätten, wären diese Maßnahmen schlicht in einer offenen Gesellschaft, in einer freiheitlich demokratischen Grundordnung unzulässig. Fertig und aus. Würden am Ende alle unseren “Alten” tot sein, sie wären einen würdigen Tod gestorben. Für die Freiheit. Für die Menschenwürde. Für uns alle. So sehr ich jedem sein Leben gönne (erst recht meinen Eltern, die über 80 sind und denen ich ein langes weiteres Leben wünsche) so sehr möchte ich doch an einem System festhalten wollen, in dem die Freiheit nicht ein “Nebenprodukt” ist, sondern der Kern von allem und in dem der Staat ein notwendiges Übel ist, aber nicht der Heilsbringer. Ich akzeptiere schlicht diesen “Paradigmen”-Wechsel nicht. Niemals. Niemals. Niemals.

Tina Kaps / 11.04.2021

JFKs „Ask not what your country can do for you“ scheint derzeit allgegenwärtig. Ich bin da mehr bei Goethe: „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“

Elmar Hofmann / 11.04.2021

Zum Thema Sea-Watch und Antifa: Herr Bedford-Strohm hat ein recht eigenwilliges Verständnis von Theologie und Politik. Seine Auffassung von Kreuzabnahme (vor dem Mufti von Jerusalem) ist ja inzwischen Legende. Seine Auffassung von antifaschistischem ‚Die Fahne hoch’  (Sea-Watch unter der Antifa-Flagge) passt doch ganz gut ins Bild. Gegen einen internen Ausgleich von Auf und Ab bzw. Ab und Auf kann doch niemand etwas haben – oder doch? Die Kirchen – v. a. die EKD – mutieren immer mehr zur regierungsfreundlichen NGO mit dem Effekt, dass viele Gläubige ihre Kirche verlassen. Für mich gilt: Nicht ich habe meine Kirche verlassen; meine Kirche hat mich verlassen.

Helmut Zeitz / 11.04.2021

Chapeau, Herr Müller-Ullrich! Das Format Indubio wird durchweg Woche für Woche seinem hohen Anspruch gerecht. Das liegt nicht nur an der formidablen Auswahl der Gesprächspartner, sondern auch an Ihrer (fast immer) wohltuend-unaufgeregten Moderation und dem sehr häufigen Nachhaken immer dann, wenn es unbedingt geboten ist. Bitte noch viel mehr davon.

K. Schmidt / 11.04.2021

Zur Frage “Optimismus oder Pessimismus”: In Deutschland sind quasi alle Weichen in die falsche Richtung gelegt worden. Natürlich kann es nach dem Crash eine Rückbesinnung zur Bonner Repuplik geben, aber nicht von einem WIR sondern nur noch von Teilmengen der Bevölkerung. Manche Nachbarländer, wie Dänemark, sind noch nicht so gespalten worden und werden es leichter haben. Bei der Schweiz bin ich eher skeptisch. Die ist doch eher nur noch eine temporäre Konsumgemeinschaft.

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