indubio / 28.03.2021 / 10:00 / 42 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 113: Merkel, Medien, Mutanten 

Zum einjährigen Bestehen von indubio blicken die Publizisten Roger Köppel (Weltwoche, Zürich), Cora Stephan und Markus Vahlefeld zusammen mit Burkhard Müller-Ullrich auf ein Jahr Coronapolitik zurück. Welche Zukunftsvisionen stecken hinter Lockdown, Geldschöpfung und Hygienehysterie? Und wieviel Vernunft und Sachverstand finden sich bei Politikern, Wissenschaftlern und Journalisten?

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Gabriele Klein / 29.03.2021

@H. Ludiwig, danke f. Kommentar.  Ob Covid ein Killervirus ist hängt davon ab wie man ein killer virus definiert .  Nimmt man die dadurch Getöteten als Maßstab,  können wir über die Tödlichkeit keine Aussage machen, da ich die Zahlen von Anfang an nicht glaube. Ich vermute dass weit mehr an Covid starben als die Zahlen und Rechnungen vermuten lassen. Während der spanischen Grippe logen hier Regierungen u.  Presse dass sich die Balken bogen   um den sozialen Frieden nicht d. Panik zu stören.  Bei der f. jedermann deutlich erkennbaren Überlastung v Gesundheits und Beerdigungswesen , stießen sie dann an die Grenzen ihrer Glaubwürdigkeit. Indem die heute Regierenden frühzeitig am Abflachen der Kurve arbeiteten u. zwar noch vor den Horrorbildern in der Presse in gewissen Ländern nehme ich in der Tat an dass sie sehr früh weit mehr wußte über das Virus als die Wähler(1)  und hier stellt sich die Frage nach der letzten Wissensquelle auch bei den Experten, die ja bis jetzt einerseits so tun als ob sie im Dunkeln nach Lösungen tasten, andrerseits jedoch eine Prognose nach der andern abgeben was ich recht seltsam finde. Als nächstes interessiert, warum man im Hinblick auf das Wissen das ich unterstelle,  nicht entsprechend viel viel Früher gehandelt hat. ,(1) Bei der Rede z.B. von B. Johnson an die Nation wundert woher er das Wissen bezog um die Leute auf den bevorstehenden Verlust zahlreicher Angehörigen zu wappnen…..  Und bei uns wars genaus. Dann verhält sich die Wissenschaft teils so als ob sie was zu verbergen hat.  Denn eigentlich müsste die Frage nach d. Ursache im Vordergrund stehen u. das tut sie nicht. Warum? Erfahrungsgemäß sind bei Verbrechen u. Katastrophen jene am wenigsten an Ursachenforschung interessiert die selbst die Ursache sind. Wer mir nicht glaubt der lese einen einfachen Krimi. Der Einzige dervon Anfang an als “Mörder” ausscheidet ist der Detektiv, d.h. Leute wie Prof. Petrovsky die fahnden u. am Widerstand dagegen erkennt man d. Verbrecher.

Rainer Nicolaisen / 28.03.2021

Hörte ich nebenbei ein Lob für Palmer?!—Man schaue sich an, was der an Unterwerfung verlangt durch seine Teststationen fürs Einkaufendürfen. Der zeigt sich jetzt damit als Totalitarist reinsten Wassers. Nun denken sie sich das Liebermannzitat.

S. Marek / 28.03.2021

Aufgabe für Ostern von Christoph Lövenich:  “Suchen Sie Ostern mal Ihre Eier!”  bitte unbedingt lesen und auf nach Sansibar.

marc von albercorn / 28.03.2021

naja. angesichts einer koordinierten haus- u. hofberichterstattung quasi saemtlicher dt medien aus dem bundeskanzleramt kann man der dt bevoelkerung kaum noch einen vorwurf ob desinformation u. desorientierung machen. die apparaturen sind optimal auf eine mediendemokratie abgestimmt u. laufen so absehbar wie durchschaubar, spaetestens seit dem stottern der mono-orakelnden pythia im herbst 2015 bei dieser annewillshow. u. irgendwelche eunuchen finden sich als stichwortgeber immer. die beschaedigung der rechtsstaatlich|demokratischen institutionen|“strukturen” ist natuerlich eklatant ... u. da sollte sich die dt bevoelkerung (dennoch) nicht taeuschen lassen, wer die urheberin diverser debakel von (inter)nationaler reichweite ist ... sonst ist der dt gesundheitsminister das bauernopfer u. der wendehals wird als moralisch integre heilsbringerin gekuert :-D

Gisela Fimiani / 28.03.2021

Ich höre Herrn Köppels app täglich und bin überaus dankbar für seinen Optimismus!

Gabriele Klein / 28.03.2021

@Frau Neufert: Unterschätzen Sie die Leute nicht. Ich vermute eine Mehrheit durchschaut das Spiel und die Mißbräuche auf EU Ebene und dies nicht erst jetzt sondern schon längst.  Dies schließe ich aus den schwindenden Auflagenzahlen d. Hofpresse.  So wie man gerade in Zeiten d. Briefwahl, nicht von d. Stimmzahl auf Wähler schließen sollte,(1) so sollte man auch nicht von der Passivität auf Unwissen schließen. Denn, so wie einem Wahlergebnis auch der Betrug Pate stehen könnte, so könnte auch die “gelernte” Hilflosigkeit angesichts blanker Gewaltanwendung die Passivität begründenl (siehe hierzu die Studie v. Seligman) Die Methoden die in der Studie verwandt wurden, ähneln jenen einer Regierung die jeden Widerstand im Keime erstickt, durch Abschaffung von Verfassung,  Recht, und ja, seiner Sprache wie hier der Fall. Der Lackmus Test ob ob eine Regierung das Volk tatsächlich hinter sich weiß ist die Volksabstimmung. Wer diese von vornherein nicht zulassen will, dürfte das Volk auch von vornherein nicht hinter sich wissen. Täte er dies, hätte er vor d. Abstimmung nichts zu fürchten. Zwar nutzen unsere Regierenden die vollmundig diskreditierte Volksabstimmung durchaus, jedoch just da wo sie nichts verloren hat, nämlich der Abänderung des Grundgesetzes welches von vornherein nicht demokratisierbar ist und zu keiner Wahl steht. D.h. wer immer die Grundrechte zur Volksabstimmung freigibt noch während er diese ,um Grundrechte zu wahren. lautstark ablehnt, entlarft sich genau an dieser Stelle als Lügner und Dämagoge . (1) Der Unterschied zwischen d. Wahlergebnissen könnte sich auch z.B. durch die Wahlmaschinen begründen. “Dominion” Wahlmaschinen flogen aus der Schweiz raus in den USA “korrelierte” deren Verwendung m. dem Wahlergebnis (A.P.L Turner Studie zu Dominion)

Alois Ludwig / 28.03.2021

@Gabriele Klein. Wenn das so ist, wie sie die Sache schildern, können wir echt heil froh sein, dass SARS Cov 2 kein Killervirus ist, sonst hätten wir schon längst „hunderte Millionen“ Tote. Aber was nicht ist, kann ja noch werden! Dann allerdings hilft nur noch, wenn wir alle das Atmen einstellen -wegen der Aerosole, die in unheilvoll, unsichtbar durch die Luft wabern. Nein, alles „Bull shit“. Coronaviren gibt es schon seit ewigen Zeiten, sie sind für unser Immunsystem kein völlig unbekannter Feind. Wir haben es zur Zeit mit Varianten zu tun, die gelernt haben sehr schnell in unsere Zellen einzudringen. Ihre Vorgänger standen wie Betrunkene vor der Haustür, in der Hosentasche nach dem richtigen Schlüssel suchend, den sie aber einfach nicht schnell genug fanden, so dass die entsprechenden Antikörper genug Zeit hatten dem Kamerad, wenn er denn mal auftauchte, das Licht auszublasen. Gegen die jetzigen Varianten und Mutanten, hilft nur ein gutes,  lernendes Immunsystem, dass dem Angreifer immer besser Paroli bieten wird. Bis eine gewisse Herdenimmunität weltweit erreicht sein wird, gibt es noch sehr viele Opfer. Aber selbst wenn das menschliche Immunsystem auf die neue Gefahr besser eingestellt sein wird, selbst dann werden Corona Viren Menschen immer wieder töten, wie es übrigens auch die gewöhnlichen Grippe Viren (Influenza A, B und C) jedes Jahr zigtausendfach tun. Sehr selten trifft es gesunde Menschen. Immer besonders gefährdet, sind die Übergewichtigen, die Raucher, Menschen mit nicht unerheblichen Vorerkrankungen und natürlich die Alten und Schwachen mit ausgemergelter Immunabwehr. Sowohl Grippe- als auch Coronaviren töten über eine schwere Pneumonie (SARS), oft erhalten sie noch Unterstützung durch Bakterien oder andere Parasiten. Wollen wir hoffen, dass das Corona Virus nicht noch zu einem gefährlichen Killer mutiert, manche ernstzunehmende Wissenschaftler halten aufgrund der weltweiten „Impfparty“ diesbezüglich den Atem an;  kommen aber nicht zu Wort.

Hjalmar Kreutzer / 28.03.2021

Gratulation, die Briefmarken sind ja schon wieder ausverkauft! Es war wieder ein Genuss, allen vieren zuzuhören. Kleine Anmerkung zum „Einheitswillen“ in China & Co. Dieser existiert m.E. nicht. Es gab in der DDR auch keine immer behauptete „Einheit von Partei und Volk.“ Lediglich die Durchsetzungsmöglichkeit des Regierungswillens in diesen Strukturen ist maximal, die Möglichkeit des Widerstandes und der Kritik durch das Volk minimal. Diese Dichotomie ist in arbeitsteiligen Gesellschaften quasi naturgegeben. Das Individuum will immer sein persönliches Leben entfalten, der Staat achtet darauf, dass dabei Rechte anderer nicht beeinträchtigt werden, alle ihr Auskommen haben, ohne dass das Recht des Stärkeren herrscht. Im positiven demokratischen Falle geschieht dies durch Checks and Balances, Recht und Gesetz, Verfassung, Volksabstimmung, im diktatorischen Falle mittels Durchsetzung einer Ideologie durch die Partei- und Staatsführung, allumfassende Betreuung, aber auch allumfassende Regelung und Bevormundung. Was dann äußerlich sichtbar ist, ist Wille der Regierung nicht der Einheitswille des Volkes.

Uwe Obst / 28.03.2021

Lieber Herr Müller-Ullrich, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Ihres Podcasts! Ich bin stolz, seit der ersten Folge als Hörer und häufiger Kommentator dabei zu sein und noch keine Folge verpasst zu haben. Es freut mich sehr, dass Ihr Qualitätsprodukt auch Wertschätzung und damit große Reichweite erfährt und wünsche uns allen, dass es noch viel mehr wird. In diesem Sinne habe ich die heutige Folge wieder sehr genossen, wobei durch die Zusammensetzung der Runde mit Frau Stephan, Herrn Vahlefeld, dem unverbesserlichen Optimisten Herrn Köppel und Ihnen ja nichts ‘anbrennen’ konnte. Gestatten Sie mir, wie schon die letzten beiden Male, den Versuch einer konstruktiven Kritik. Möglicherweise der Herkunft der Diskutanten und auch Ihrer Wahlheimat geschuldet, verrutschte Ihnen der Fokus Ihrer Erörterungen für meinen Geschmack wieder zu weit nach Westen. Bitte nehmen Sie doch zur Kenntnis, dass in Sachsen fast täglich massive Proteste gegen MP Kretschmer und seine Coronadiktatur laufen. Der MP versucht mit brachialen Polizeiaufgeboten dagegen zu halten, die aus anderen Bundesländern importiert werden. Dass das Erzgebirge der Schwerpunkt der Bürgerproteste bildet, ist für Ihn (den im schlesischen Görlitz geborenen und aufgewachsenen) Kretschmer ein besonderes Ärgernis, denn das Erzgebirge mit seinen besonders traditionsbewussten und heimatverbundenen Bewohnern war bisher die Herzkammer der Sachsen-CDU. Mittlerweile ist der dortige Landrat Vogel politisch schwer angeschlagen und Kretschmer kämpft mit allen Mitteln für dessen politisches Überleben. Bricht dieser erste Stein aus der Mauer, muss der MP damit rechnen, dass viele weitere Granden seiner Partei, die traditionell weitaus weniger auf Linie ist als die CDU in anderen Ländern, das letzte Vertrauen in ihn verlieren. Deshalb denke ich der Coronamaßnahmenwiderstand in Sachsen hätte eine Erwähnung in einer Diskussion zum Thema Corona in Deutschland verdient gehabt. Er wäre auch ein lohnendes Thema für die Achse insgesamt.

M.-A. Schneider / 28.03.2021

Und wieder ein interessantes Thema mit einer tollen Teilnehmerrunde, genau richtig zum Jubiläum. Unseren Glückwunsch zum Jahrestag, bleiben Sie uns gewogen wie wir Ihnen auch. Der Podcast ist zum festen Bestandteil, des Sonntags geworden und nicht mehr wegzudenken. Wir freuen uns schon auf Donnerstag, ansonsten hält es sich mit den Freuden in unserem Land durchaus in Grenzen. Ein paar Lichtblicke braucht der Mensch!

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