indubio / 25.03.2021 / 12:00 / 30 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 112: Impfweltmeister Israel

Der Rechtsanwalt Nathan Gelbart in Tel Aviv, der Schriftsteller Chaim Noll in Beer Sheva und der Journalist Uli Sahm in Jerusalem besprechen mit Burkhard Müller-Ullrich die pandemische und die politische Lage im Land der Juden – zwei Tage nach der Wahl und zwei Tage vor Beginn des Pessach-Festes. 

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lutzgerke / 25.03.2021

Ich hänge Cororna am Impfpaß auf, denn der scheint das Mittel zu sein, die untertänige preu vom vom kritisierenden Weizen zu trennen. Wofür also ein Impfpaß? Der Nichtgeimpfte sollte ausgesperrt werden, weil er eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt? – Das ist eine Bankrotterklärung des Verstandes. Eine Gefahr könnte der Nichtgeimpfte für Geimpfte nur darstellen, wenn er immun und Virenträger ist und die Geimpften durch die Impfung hypersensibilisiert, oder das Immunsystem per Impfung abgeschaltet worden ist. Die Impfung sollte aber vorm Virus schützen! Vielleicht haben die Impfpaßfreunde aber auch nur wieder ihre finsteren Absichten veraten? Sie haben sich schon Mitte letzten Jahres in der Presse verraten, als sie von Beginn an die 2. Welle beschworen, obwohl gar nichts zu sehen war, und daß nach Corona keine Normalität mehr sein würde, wie sie war. - Unter Helmut Kohl hat Günter Rexrodt die Wirtschaftspolitik von nachfrageorientiert auf angebotsorientiert umgestellt. Seither erleben wir nicht nur eine nie dagewesense und aufdringliche Reklame- und Willenslenkung, sondern auch die Politik mischt sich mit Kampagnen immer unverfrorener in unser Privaleben ein.  Sie verspricht heute dies, hält nichts, und morgen kommt uns der Sturm entgegen. Meine Bitte, daß Walter von Rossum ein paar erhellende Worte über die Umstellung verliert und vielleicht in Anwesenheit eines Psychiaters die Möglichkeit einer psychologischen Abfärbung auf die Parteien erörtert. Meines Erachtens ist der “Corona-Plan” viel älter.

Magdalena Hofmeister / 25.03.2021

Merkt keiner, dass es offensichtl. nicht um Gesundheit geht, sondern um das Einverständnis in eine mediz. Maßnahme, die jeder nur für sich, nach ganz persönl. Risiko-Nutzen Abwägung treffen sollte u. nicht um polit. Maßnahmen loszuwerden? Polit. Entscheidungen, die nie alternativlos waren. Polit.Druck impft man nicht weg, sondern widersetzt sich. Chaim Noll, den ich sonst schätze, scheint mit der Impfung (seine Entscheidung), weil es ihn nicht schlimm getroffen hat, jegliches politisch kritische Denken abhanden gekommen zu sein. Oder besitzt er das nur gegenüber Deutschland u. traut Israel, seinen Medien, bedingungslos? Es handelt sich eben nicht um eine normale Impfung, sondern um eine gentherapeutische Behandlung, von der wir längst nicht wissen, was sie außer direkten Nebenwirkungen (für sehr Vulnerable schnell a. lebensverkürzend) birgt, wie Blutgerinnsel, Sezentienbildung sowie unabsehbare Langzeitfolgen bis hin zum befürchteten Zykotinsturm. Mag das Virus künstlich sein, so hat es sich eben als mittelschweres Grippevirus entpuppt u. ist so zu behandeln. Tut mir leid, die jüngeren Leute haben ein unwägbares Risiko, auf dass sie eben keinen Einfluss haben, gegenüber einem Risiko, auf dass man z.T. Einfluss hat u. zumindest kalkulierbar ist. Man geht nicht zu einer Impfung wie in den Krieg zu gehen, bereit sich zur Not für die Herde zu opfern. Mag sein, dass israel. Kriegmentalität diese willenlose Hinnahme eines totalitären Impfregimes erklärt. ZumThema Impfschaden: www.nakim.org; corona-blog.net,  Sicherlich nur die Spitze des Eisberges. Und bei qcovid.org kann man sein Risiko errechnen.

Hans-Peter Dollhopf / 25.03.2021

Am Dienstag hat die Bundesregierung es sich gegönnt, bei der UNO eine weitere Verurteilung Israels zu unterzeichnen! Die Times Of Israel vermerkt zur langen Anklageliste unter anderem: “The resolution also denounced Israel’s ‘preferential treatment’ for settlers in the West Bank over Palestinians.” Himmel! Ja verschärft Zensursula etwa nicht seit Wochen ebenfalls die EU-Ausfuhrbeschränkungen und droht Großbritannien mit Exportstopp? Und hier eine weitere Posse. “Vaccine factory in Italy raided after AstraZeneca falsely accused of hiding doses bound for UK.” Der Telegraph teilt mit, italienische Spezialeinheiten hätten am Wochenende die AstraZeneca-Fabrik in Anagni in der Region Lazio gestürmt, weil ein depperter EU-Kommissar halt mal beim italienischen Ministerpräsidenten anrief und den Verdacht halluzinierte, dass dort heimlich Impfdosen für den Export nach Großbritannien gehortet würden. Es stellte sich heraus, dass dort 29 Millionen Dosen, alle bereits sauber für das EU-Zielland Belgien sowie für die EU-Hilfslieferungen an ärmste Länder gelabelt, gerade die Qualitätssicherung durchliefen! Der EU-Apparat dreht vollkommen durch. Hätte also Netanyahu damals nicht sofort einen speziellen Deal mit Pfizer ausgehandelt, würde Israel heute bei der Belieferung von Ursulas Gnaden abhängen! Netanyahu kennt die EU sehr genau und hatte durch entschlossenes Handeln Israel bei der Belieferung sofort unabhängig gemacht.

Richard Loewe / 25.03.2021

nachdem ich die Kommentare gelesen habe, klopfe ich mir auf die Schultern, daß ich die Folge ausgelassen habe und mir somit meine Hochachtung vor indubio bewahrt habe.

Kostas Aslanidis / 25.03.2021

Peinlich, menschenverachtend, was Israel veranstaltet. “Sonderrechte” nur fuer Geimpfte. Grotesk. Zahlen die Menschen die sich nicht Impfen wollen keine Steuern, absolvieren sie nicht ihren Militaerdienst, sind sie keine Arbeitgeber oder nehmer. Sollte Israel angegriffen werden, sollen die Geimpften ran. Den sie duerfen “raus”. Und sowas wird gelobt, Israel sollte sich schaemen. Die Grundrechte gehoeren allen Buergern.

S. Marek / 25.03.2021

Sehr gut Frau Sabine @ Schönfelder, ganz Ihrer Meinung wie auch der von Hrn. Andreas @  Zöller und Fred @ Burig.  Laut meinem Wissensstand, lt. Arutz Sheva israels national news, gab es durch Bibi N. relativ massiven Druck sich impfen zu lassen. Ich bin nicht nur deswegen kein Bibi Fan mehr. Er hat den Naftali B. aus der Regierung & Koalition herausgedrängt weil dieser letztes Jahr zur “Pandemie” Anfang sehr gute Ideen und Resultate lieferte, keine allg. Beschränkung für gesunde aber Corona-Hotels inkl. ärztliche Betreuung für infizierte mit Symptomen,  die Bibi gefährlich werden könnten. Jetzt hat Bibi den Naftali mit seinem “Erfolg” ebenfalls auf Abstellgleis gestellt.  Und das ist sehr negativ für Israels politische und ökonomische Weiterentwicklung.  Bibi N. sollte verstehen, daß sein Zenit vorüber ist und anstatt linke bzw. arabische Unterstützung für wacklige Regierung zu suchen Er zum Königsmacher von Naftali werden sollte. Das hätte Ihm geschichtliche Anerkennung und Israel bessere Zukunft gebracht.  Was die Impf-Weltmeisterschaft anbetrifft, ist es noch nicht das Etappen Ende, da irgendwelche negative Nebenwirkungen erst nach Jahren, ca. fünf, abgerechnet werden können. Dann steht der Nützen gegenüber vom verursachten Schaden zur Abrechnung erst da.  Leider haben die jungen Israelis trotz aller Erinnerung und Wachhaltung an WWII NS Greueltaten die medizinische “Forschung” als Lagerarzt im Auschwitz mit u.a. Zwangsimpfungen von Josef Mengele nicht mehr im Hinterkopf gehabt, und das ist in diesem Fall schade, nach meinem persönlichem empfinden.

Alfons Hagenau / 25.03.2021

Ich hatte mir von dieser Sendung erhofft, daß das Ansteigen der Covid-Todesfälle in Israel parallel zur Impfkampagne erörtert würde, die lt. Yativ und Seligmann auf einen dramaisch erhöhtes Risiko eines schweren Verlaufs bei unentdeckter Erkrankung kurz vor oder nach der Impfung zurückzuführen sein sollen. Haben die Teilnehmer der Runde davon noch nichts davon gehört?

Hans-Joachim Stern / 25.03.2021

Lieber, hochgeschätzter Burkhard Müller-Ullrich, die “Impfung” ist keine Impfung sondern die gentechnische Veränderung des menschlichen Organismus. Da die Macht der Worte eine ungeheuer große ist, fände ich es sinnvoll, wenn (nicht nur) Sie diesen Begriff künftig auch verwenden würden. Er entspricht den Tatsachen! Und die richtigen Vokabeln helfen vielleicht, das Denken wieder gerade zu rücken - im konfuzianinischen Sinne. Mit herzlichen Grüßen, ein treuer und meist beglückter Hörer von Indubio!

Gabriela Reff / 25.03.2021

Eine Impfung mit einem Impfstoff, der in Deutschland entwickelt und hergestellt wird, hier aber nicht verfügbar ist, wird in Deutschland nicht anerkannt, wenn sie im Ausland erfolgte? Schade, dass die drei Impf-Euphoriker, aber leider auch Herr Müller-Ullrich so schnell über diesen Punkt hinweggegangen sind. Das ist doch total seltsam, wie ist das zu erklären? Vielleicht sollte die Achgut/Redaktion dem mal nachgehen.

Hans-Peter Dollhopf / 25.03.2021

Schwache Performance von Herrn Sahm. Am 6. Juni 2020 hatte er in der Jüdischen Rundschau unter “Warum Israels Sozialisten verdient gescheitert sind” doch selber geschildert, wie Israel nach der Gründung viele Jahrzehnte sozialistisch gewesen war. Als 1971 Kishons Blaumilchkanal erschien, war es das dann immer noch. Kishon beschrieb nicht die israelische Mentalität, sondern den Irrsinn einer sozialistischen Bürokratie. Weil die Histadrut damals allmächtig und die Arbeiterpartei ewig an der Regierung waren, konnte man sich nur noch vorstellen, die daraus erwachsenen Absurditäten seien Israels Mentalität selbst. Das änderte sich ab Begins Kulturbruch, den Netanyahu erfolgreich fortsetzte. Seither entwickelt Israel sich auch. Was an Unterwerfung unter Corona mit den Israelis angestellt wird und was die sich da gefallen lassen, das ist der Geist, der immer wieder aus der Flasche entweicht. Die sozialistische Systemkultur der Bevormundung ist noch wirksam! Und wenn Herr Sahm den Einfluss der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte, der kampferfahrensten und schlagkräftigsten Armee des Nahen Ostens als “Schule der Nation” zur Selbstorganisation des zivilen Lebens glattweg leugnet, dann frage ich mich schon: War er selber je beim Militär, wenigstens als Mannschaftsdienstgrad? Kann er überhaupt mitreden?

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