Der Kernkraft-Ingenieur und Achgut.com-Autor Manfred Haferburg erklärt im Interview mit Burkhard Müller-Ullrich, was genau bei der Nuklearkatastrophe in Japan heute vor zehn Jahren passiert ist, welche Fortschritte die Sicherheitstechnik seither gemacht hat, warum andere Länder nicht wie die deutschsprachigen aus der Atomtechnik aussteigen und wie die Zukunft moderner Reaktoren aussehen könnte.
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Danke, meine Herren, was für ein spannender, ausserordentlich informativer Beitrag! Ich gebe zu, dass die Bezeichnung Atomkraftwerk in Zusammenhang mit der Endlagerung auch ein etwas mulmiges Geuehl bei mir ausgelöst hat. Dennoch war ich nie ein Gegner, man muss Dinge auch prakmatisch sehen. Vor allen Dingen bringt es doch auch nichts hier die Kernkraftwerke vom Netz zu nehmen waehrend rundherum neue gebaut werden. Und noch die Bigotterie, sowohl Kohle- als auch Atomstrom zu importieren. Dieses Interview hat mich total begeistert, zumal die Reaktorungluecke von Tschernobyl und Fukushima sachlich erklärt wurden. Wenn man das doch mal im Bundestag senden könnte!
Also das war ja mal eine richtig gute Folge! Ich habe bisher alle gehört und diese werde ich mir gewiss ein zweites Mal anhören. So angenehm wurde ich bisher nur selten kompetent unterhalten und aufgeklärt.
@beat schaller : Ja eben, ein gelernter DDR – Bürger – ohne Parteibuch, aber dafür mit guter technischer Ausbildung, Wissen und Können. Nun, liebe Alteingesessene der gebrauchten Bundesländer, so was gab es tatsächlich. Da können sich die „Schmalspurabsolventen“ der heutigen „Gender- Generation“ mehrere Scheiben abschneiden !! MfG
Wie von Herrn Müller-Ullrich im Beitrag kurz angerissen ist augenfällig, daß in Deutschland absolut kein politischer Wille mehr hinsichtlich eines technischen Fortschritts erkennbar ist. Wie in der Luftfahrt üblich, müssen nämlich die Ursachen eines solchen Gaus vollumfänglich aufgeklärt und in verbesserte Reaktortechnologien (wie von den Japanern aktuell praktiziert) implementiert werden um damit die Technologie inkrementell zu verbessern. Dies führt fortwährend zu immer sicherer werdenden Kraftwerken. Wer aber wie Merkel aus ideologischen Ansichten geleitet den Pfad einer fortwährenden Verbesserung bestehender CO2 neutraler Technologien verlässt, der beweist damit nur, das hier andere Interessen im Vordergrund stehen. Ob dies die schrittweise Zerstörung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands ist möge jeder für sich beantworten.
Sachlich, kompetent, sehr reflektiert. Man sollte Manfred Haferburg noch öfter zuhören, nicht nur in Sachen Kernkraft.
sehr geehrter Herr Haferburg , die Hörerherzen fliegen Ihnen nach dem Podcast gewiss zu ! Vielen Dank , es war sehr aufschlußreich .
Eine geballte Ladung von Kompetenz. Ein ruhiges Gespräch auf höchstem Niveau. Chapeau! Besser geht nicht. b.schaller