Der Kernkraft-Ingenieur und Achgut.com-Autor Manfred Haferburg erklärt im Interview mit Burkhard Müller-Ullrich, was genau bei der Nuklearkatastrophe in Japan heute vor zehn Jahren passiert ist, welche Fortschritte die Sicherheitstechnik seither gemacht hat, warum andere Länder nicht wie die deutschsprachigen aus der Atomtechnik aussteigen und wie die Zukunft moderner Reaktoren aussehen könnte.
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Die mutigen Männer haben Sie erwähnt, Herr Haferburg. Finde ich gut. Es braucht manchmal Mutige. Die dort Verstorbenen, an die ich gerade dachte, haben das alles gar nicht erlebt, deshalb ist es zynisch und kalt, sie als Strahlentote zu verkaufen. Die Geschichten, die erzählt werden, liefen ohne sie ab. Wir haben gespendet. Der schönste Dankesbrief, durch und durch freundlich, kam von der japanischen Botschaft.
Sehr guter Beitrag gegen die in der Bevölkerung vorherrschende Atomphobie. Ich habe selbst in der Zeit der Unfälle von TMI und Tschernobyl zehn Jahre in der sicherheitstechnischen Überwachung von Kernraftwerken gearbeitet. Deshalb eine kleine Ergänzung zu Tschernobyl. Die Betreibermannschaft hat auf höheren Befehl hin nachts ein Experiment (man wollte sehen wie sich der Reaktor in einem kritischen Zustand verhält) durchgeführt, das allen Sicherheitsmaßnahmen des Kraftwerks zuwider lief. Deshalb wurden auch alle Sicherheitseinrichtungen vor Beginn des Experiments abgeschaltet. Leider ging das Experiment schief…
Wirklich gelungen! Bitte machen Sie noch weitere Podcasts zu diesem Thema! Laden Sie sich auch mal Experten zu Digitalisierung und KI ein!
Die unbestrittene Kompetenz von Manfred Haferburg wagt das zur Selbstisolation, zur alarmistischen Phantasterei und zur linken Schlagseite neigende öffentlich-rechtliche Rundfunksystem ihren Zwangsgebührenzahlern nicht anzubieten. Danke für die anschaulichen Ausführungen, Herr Haferburg. Danke indubio und Burkhard Müller-Ullrich!
Sehr interessant und gut zusammengefasst! Vor allem mal Fakten und keine Fakten-er-Finder.
Vielen Dank an die beiden Herren. Herr Müller-Ulrich, Ihre Podcasts gehören für mich mittlerweile zum festen Bestandteil der Woche. Danke, dass Sie Herrn Haferburg eingeladen haben. Auf Sie, Herrn Haferburg, bin ich durch Ihren Beitrag zum Jahreswechsel und Ihr Buch aufmerksam geworden. Chapeau, Sie erklären selbst einer blonden Frau mittleren Alters die Zusammenhänge sehr verständlich und machen Lust, sich mit dieser Thematik mehr zu beschäftigen, u.a. da ich 3 Nachkömmlinge habe, die ja unmittelbar von der Energiewende betroffen sind! Jedenfalls werde ich mir den Podcast sicher noch ein zweites Mal anhören und auch weitergehende Recherchen durchführen. Von den ÖRMedien bin ich geplättet angesichts so viel Haltung und so wenig Fachkompetenz! Insofern freue ich mich auf weitere Kompetenz auf der Achse!
Niemand konnte es mir so gut erklären wie Sie, Herr Haferburg,und mit großartiger Unterstützung Herrn Müller- Ullrich’s. Übrigens, ich habe mich auf der Homepage des Dual Fluid Reaktors angemeldet, zur Unterstützung!