Indubio erscheint ab sofort – und auf vielfachen Wunsch – schon ab 10 Uhr am Sonntag. Rechtzeitig zum Frühstück. Heute: Der Psychologe und Politologe Alexander Meschnig und der Literaturkritiker Walter van Rossum diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die Strahlkraft des Sozialismus, über Identitäts- und Gendersprech sowie über die perverse Sinnstiftung, die der Corona-Gehorsam den braven Bürgern beschert.
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Zu Beginn der Runde beschlich mich der Eindruck, dass hier mit van Rossum einer der Vertreter zu Wort kam, an dem jede Realitaet abperlt, weil sie nicht „seine“ ist. Gewisse Zweifel, ob er tatsaechlich Alles, was hier laeuft, verstanden hat, bleiben. Die Tatsache, dass es keinen „Führer“ des Genderismus oder der p. c. gibt, erinnert an das „Argument“ zum Islam, bei dem eine Reformation daran scheitert, weil es auch dort nicht die! Autorität gibt. Man braucht nicht immer eine Autorität, um eine Bewegung welcher Art auch immer mit sehr unschönen Folgen zu erzeugen, wobei Merkel nur eine eigene Art der Ingangsetzung pflegt als andere Autokraten. Man braucht natuerlich Gruppen, die, warum auch immer, fuer eine Verbreitung und Durchsetzung sorgen, durchaus immer mit vollem Einverständnis der bewusst unauffällig bleibenden Autokratin. Ein Grund neben anderen, warum sie der natürliche Kritikreflex nie persönlich trifft, sondern nur ihre Vasallen. Ob Herr van Rossum im weiteren Verlauf noch erkannte, dass seine späteren, besseren Beiträge irgendetwas mit der von ihm nicht erkannten, aber sehr realen, Bewegung, z. B. der Stigmatisierung und Diffamierung oder der Verfolgung durch die Antifa zu tun haben, weiss ich nicht. Die Folgen der „ Bewegung“ mit ihren interessanten Gruppen sind jedenfalls zu besichtigen. Uebrigens wurde die Panik erfolgreich erzeugt, weil obj. falsch, aber wirksam vermittelt wurde, dass es jeden! schwer treffen koennte und sich fast jeder als bedroht betrachtete. Das Gegenteil wird bei Unfällen und anderen Krankheiten getriggert, bei denen medial damit beruhigt wird, dass man selbst eigentlich nie betroffen ist, sondern immer nur die anderen, was auch hier mitunter antievolutionaeres Verhalten verursacht. Diese Konditionierung mit einer ueblichen Verselbststaendigung oder Lösung von Verhalten und konkretem Risiko ist natuerlich essentiell zur Wirksamkeit der Erzählung, der Panik und damit des gewuenschten Verhaltens (mit FFP 2 allein im Wald).
Herr von Rossum, in Köln sozialisiert und über Satre promoviert?
Dann möchte man ihm sein Wohlwollen gegenüber angeblich guten Ideen des Kommunismus und seine Unkenntnis der DDR nicht ganz so übel nehmen, denn wer will schon den BRD-Boomern ihre Lebenslügen nehmen.
Diese Dinge sind alle verbunden, der Sozialismus möchte alle gleich behandeln, das geht aber nur, wenn auch alle gleich sind. Da das nun mal in unserer Realität nicht so ist, bedient man sich Fiktionen. Das betrifft etwa das Geschlecht, der Begriff Rasse soll verschwinden. Klingt für den Normalbürger nach einer Spinnerei, hat aber okkulte Hintergründe, die auch vielen Linken nicht bekannt sind. Die Götter sind mit Dingen wie Geschlecht nicht belastet, man kann in feministischer Literatur solche Überlegungen finden. Der Sozialismus möchte das Himmelreich auf Erden schaffen, dazu sollen die „Konstrukte“, die uns hier knechten, weg. Die meinen das ernst, die wollen hier in der Materie Erfüllung finden, die moderne Technologie scheint es ja nun auch möglich zu machen. Die Omnipräsenz Gottes durch Sensoren und Kameras überall ersetzt, Designerbabys, Babys ohne Mutter, oder späterer Umbau des Körpers nach eigenen Wünschen. Bioinformatik verspricht alles möglich zu machen, Heilung von Krankheiten, auch künstliche Nahrung. Die aktuelle Krise hat es ermöglicht viele Hemmnisse zu überwinden, die Dinge wurden beschleunigt.
Es gibt Leute, die böse Absichten anderer einfach nicht wahrhaben wollen.
Bingo, Herr Müller Ulrich, Kriegsersatz, mit dieser Einschätzung treffen Sie ins Schwarze – Blattschuß! Genau mit diesem Ausdruck konfrontierte mich während der Finanzkrise 08/09 ein ehemaliger CEO einer deutschen Bank, als wir über die Sinnhaftigkeit der Zerstörung funktionierender Dinge diskutierten, die aus „Umweltgründen“ durch andere ersetzt werden mussten (Z.B. Abwrackprämie). Kriege wurden damals als nicht mehr opportun angesehen, man wollte die westlichen Gesellschaften nicht mehr total zerstören um sie danach wieder profitabel total neu zu errichten , man wollte den Konsum der entwickelten, satten Länder durch Angstappelle und Schulderzeugung – die Welt ersäuft, und Du bist dran schuld – ankurbeln. Das hat nicht geklappt, statt dessen ersäuft die Welt in Schulden, also zieht man die Daumenschrauben etwas fester und verfeinert die Methoden der Dressur. Der Apex dieser show ist dann erreicht, wenn alle am leistungslosen basic income lutschen, was man nach Lorenz als „Verhaustierung“ der Menschen bezeichnen könnte. Danach fängt’s wieder bei 0 an.
Gute Runde, endlich auch etwas kontrovers. Wohltuende Unaufgeregtheit von Walter van Rossum. Bringt den Blödsinn heiter auf den Punkt.
P.S.
Da in Deutschland die Realitätsverweigerer – so wie auch in diesem podcast erkennbar – trotzdem Merkel und CSU/CDU-MdB-Korruption sowie SPD-Ideologie dieser Regierenden wollen, wählen und mit Parteispendenzahlungen seit 16 Jahren unterstützen, sei nur noch folgende Meldung der Vollständigkeit halber erwähnt:
Keine Gesichtsverschleierung in der Schweiz: Ein konservativer Verein hat ein Verbot von Nikab und Burka durchgesetzt. Er wertet das als Zeichen gegen den radikalen Islam. Nach Frankreich, Österreich und anderen europäischen Ländern verbietet auch die Schweiz muslimischen Frauen künftig die Verschleierung mit Nikab oder Burka in der Öffentlichkeit. Bei einer Volksabstimmung sprachen sich am Sonntag mehr als 52 Prozent der Wählerinnen und Wähler für die Vorlage und damit gegen die Empfehlung der Regierung aus, die dagegen war. Auf lokaler Ebene gibt es solche Verbote bereits in den Kantonen St. Gallen und Tessin.
Frage an die deutschen Mitläufer, Steuerzahler und eine wahrscheinlich nicht mehr ernst zu nehmenden „diverse“ Landtags- und Bundeswählerschaft: Warum ist das wohl so in der Schweiz, Frankreich, Dänemark, Österreich … ? Alles rechts und islamophob – oder was? Oder Ausdruck eines auf Frauenrechte und erkämpfte Emanzipation abzielenden, gelebten gesunden Menschenverstandes in den jeweiligen europäischen Kulturnationen?
Vielleicht können Seehofer und sein mediativer Stuhlkreis sich dazu einmal äußern?