indubio / 04.03.2021 / 12:00 / 18 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 106 – Burkaverbot und Wutausbruch

Die Schweizer Bürger entscheiden an diesem Wochenende über ein landesweites Verhüllungsverbot. Darüber sowie über Konzept und Wirklichkeit der direkten Demokratie diskutieren der Journalist Alex Baur (Weltwoche) und der Satiriker Andreas Thiel mit Burkhard Müller-Ullrich. Außerdem enthalten die letzten viereinhalb Minuten dieses Podcasts einen künstlerischen Wutausbruch gegen die Corona-Diktatur. 

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Winfried Jäger / 04.03.2021

Man kann stundenlang über Symbole diskutieren, man kann sich aber auch mit der eigentlichen Ursache beschäftigen. Die Ursache ist eine faschistische Ideologie.

Robert Loeffel, Bern / 04.03.2021

Teil 2) VON DER SHARIAPOLIZEI BIS ZUM BURKA VERBOT. Nehmen wir die erste grosse Welle von 1962 bis heute sind es knapp 60 Jahre in dieser verdammt kurzen Zeit haben die Muslime Europa nachhaltig verändert. Die Forderungen der muslimischen Bevölkerung in Europa werden immer lauter und in gewisser Weise immer „unverschämter“ und sind zur Einbahnstrasse verkommen. Zum Beispiel die Forderung von muslimischer Seite bei den Milliarden Euro teuren Islamkonferenzen eine Art islamischen Wächterrat zu installieren der entscheidet wie deutsche Medien über Muslime zu berichten hätte. Die Liste von wirklich liberalen Muslimen in Europa die heute unter 24Std Polizeischutz leben ist lang. Hier möchte ich nur Seyran Ates erwähnen die eine liberale Moschee in Berlin betreibt wo Männer und Frauen gemeinsam beten oder Ayann Hirsi Ali beide leben heute 24 Std unter Polizeischutz. In den französischen Banlieues braucht es heute keine Burka oder Njkab trotzdem werden junge islamische Mädchen/Frauen unter Androhung von Gewalt sich muslimisch züchtig zu kleiden. Das gleiche passierte im Ruhrgebiet mit den Gelben Westen der Scharia-Polizei. Von Terror Anschlägen bis der Verachtung unserer Gesellschaftsform oder unserer Mädchen/ Frauen die in Vergewaltigungen bis Mord enden fange ich gar nicht erst an zu schreiben. Alles Einzelfälle hört man hüben und drüben aber das heisst nicht dass die noch schweigende islamische Mehrheit ein Parameter in Europa und ein Zeichen von Toleranz sei. Ein irres westliches Appeasement trug sich letzte Woche in Katar bei einem grossen Beach Volleyball zu, als die Scheichs die westlichen Spielerinnen aufforderten keine Bikinis zu tragen aus Respekt und Tradition und Landessitte, dem kam der internationale Verband doch gerne nach. Darum für westliche Werte, Respekt und der Tradition das wir uns zu erkennen geben ein klares JA ZUM BURKA VERBOT.

Robert Loeffel, Bern / 04.03.2021

Teil 1.) EIN KLEINER BLICK IN DIE GESCHICHTE UND DAS BURKA VERBOT. Die erste grosse Welle von muslimischer Zuwanderung nach Europa begann mit dem Ende des Algerienkrieges im März 1962 und der späteren Fehlentscheidung von Charles De Gaulle jedem Algerier und Algerierin die französischen Boden betreten automatisch die französische Staatsbürgerschaft erhalten wird. Mit dieser Massnahme wollte er zum ersten die Schuld der französischen Kolonialschuld sühnen und zweitens einen Bürgerkrieg und ein Blutvergiessen (wegen ca. 3000 algerischen Kollaberateure im Dienste der Grand Nation) in Algerien verhindern. Die zweite grosse Welle begann in Deutschland schleichend der weitsichtige Adenauer weigerte sich einer muslimischen Zuwanderung (Türkei) nach Deutschland zuzustimmen weil er eine Gesellschaftliche Verwerfung zum Nachteil von Deutschland sah. Die damaligen politischen Eliten in der Türkei sahen neidvoll nach Italien und wieviel Geld die italienischen Migranten in Deutschland in ihr Heimat transferierten und so zum Wohlstand der Italiener betrugen. Die Türken sahen in diesem Geschäftsmodell auch eine Zukunft für die damalige verarmte Türkei und drängten quasi die Amis dieses Ziel in Deutschland durchzusetzen. Auf Drängen der Amerikaner (die Amis bauten damals in der Türkei die erste amerikanische Flugbasis) stimmte Adenauer zähneknirschend im Bad Godesberg am Gastarbeiter Abkommen von 30. Oktober 1961 zu eine begrenzte Anzahl türkische Gastarbeiter zuzulassen um die Amis zu befrieden. Der Rest ist Geschichte die 68er Krawalle mit ihrem Zeitgeist, die Sozies an der Macht fegten die Begrenzung die Adenauer wollte hinweg und öffnete Tür und Tor für die millionenfache muslimische Zuwanderung. Merkels Fehlentscheid in der Flüchtlingskrise 2015 ist ein weiterer Brandbeschleuniger.

Tina Kaps / 04.03.2021

Steckt meine heutige Patenschaft hin, wo immer es gut tut.

Uwe Obst / 04.03.2021

Herr Müller-Ullrich, es war wieder grandios. Herzlichen Dank an Sie und die Herren Baur und Thiel. Ja, cooler Bonus Track, aber die Hymne der neuen Corona Demo Saison wird „Frank hör auf Du hast getrunken“. Bitte googlen.

M. Hartwig / 04.03.2021

Sehr geehrter Burkhard Müller-Ullrich, für den musikalischen Digestif ein Küsschen!

Manuela Pietsch / 04.03.2021

Wenn die wegen des Burkaverbots nicht alle hier Asyl beantragen, freut mich diese Meldung. Ich nehme mal an, sie würden es bekommen…

Albrecht Wolf / 04.03.2021

Wo gibt es den Song.

Gottfried Stutz / 04.03.2021

Die schweizer Bürger dürfen abstimmen, das ist das Eine. Ob die Ergebnisse der Abstimmungen dann aber auch so durchgesetzt werden, wie von der Mehrheit der Schweizer gewollt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Es ist zwar einiges besser als in D, aber auch hier ist nicht alles Gold, was glänzt. Die Politiker sind teilweise ebenfalls so korrupt und volksverachtend wie im “grossen Kanton”. Sucht nach Geburtstag von Ueli Maurer, dem Volk hat man die Gesichtswindel verordnet, die Oberen singen ohne Maske, auch alles genauso unglaubwürdig. Auch hier gehören einige der linksgrünen weg, und zwar weit…..

Lucius De Geer / 04.03.2021

@Dieter Kief: Auf diese Frage werden Sie ebensowenig eine Antwort erhalten wie ich auf meine wiederholte Frage bei TE, weshalb man dort keine Vertreter der “Schwefelpartei” interviewt oder gar Gastbeiträge schreiben lässt. Ich habe daraus meine Schlüsse gezogen, was die fatale Lage der Pressefreiheit hierzulande betrifft (immerhin sind wir noch nicht in der “Zone der Kopfschüsse”). Brilliant finde ich, wie der Moderator - nicht zum ersten Mal, wie ich meine - indirekt auf dieses dröhnende Schweigen verweist…

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