indubio / 21.02.2021 / 12:00 / 30 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 103 – Der Duden und die Dudin 

Unser Mittagsprogramm für Kopf-Hörer enthält heute: Der Schauspieler und Theaterleiter Gerd Buurmann und der Kulturjournalist Matthias Matussek plaudern mit Burkhard Müller-Ullrich am internationalen Tag der Muttersprache über die Genderei im Deutschen und die Schönheit von Heinrich Heines Versen. Außerdem geht es um Marsmenschen, den verstorbenen amerikanischen Radiomoderator Rush Limbaugh sowie ein sagenhaftes Kunstprojekt des Schauspiels Frankfurt. 

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R. Helene van Thiel / 21.02.2021

Meines Wissens hat das bei der damaligen orthographischen Konferenz beibehaltene h im Wort Thron nichts mit Wilhelm II. zu tun, sondern weil Thron ein Fremdwort ist, genauso wie Theater. Die Legende klingt nur so schön passend.

K. Hanke / 21.02.2021

Der Podcast hätte eine Bereicherung sein können, wenn Matussek nicht dabei gewesen wäre. Ein schlauer Gedanke seinerseits ist mir nicht in Erinnerung geblieben. Müller-Ullrich musste beim Thema Wuhan massiv reingrätschen und das Thema wechseln, sonst wäre die Diskussion aus dem Ruder gelaufen.

Ulla Schneider / 21.02.2021

Deutsch mich nicht an! Wie wunderbar und bei fast jeder Gelegenheit anzuwenden. Ja,die deutsche Sprache ist unglaublich vielfältig im Wortschatz und Dialekt. Auch ich, Herr Buurmann bin als Landei an der Ems und Hase aufgewachsen. ” Notgegedrungen”, da mein Vater dort Ingenieur war. Also Halbschwabe und Halbrheinland/ Hunsrück. Drei Dialekte, welche auch mit den sog. Nachbarländern dialektisch verwandt sind: das Friesenplattdütsch….., ach nee, ich zähl nicht auf. Aber verstehen tue ich sie alle. Die Sprache in der Heimat erlebte ich mit meinem Vater, dessen Ausruf, nach Jahren der Besuchsenthaltsamkeit, an einem Landesschild von Würtemberg stattfand, mit feuchten Augen und: ” leck mi oam ......” Na Sie wissen schon, des Schwaben zärtlicher Begrüßungsspruch. Er,  der sonst perfekt Hochdeutsch sprach, schwäbelte nur noch. Mich würde mal interessieren, wie man im Dialekt gendert. - Tausend Dank, Herr Müller- Ullrich. Das waren Einser- Gespräche, über die “Nullpfeifen” berichtete Herr Maxeiner.

Konrad Wilhelm / 21.02.2021

Sehr geehrte Herren,  ausführliche Bibliographie der Zigeunersprache in Siegmund A. Wolf “Wörterbuch des Rotwelschen” Bibliographisches Institut Mannheim 1956, Seite 26. Es war ein Vergnügen, Ihnen zu lauschen. Übrigens ist deutsch bekanntermaßen nur schlecht gesprochenes jiddisch - s`taitsch ? Sollen Sie leben und gesund sein, ergebenst - Wilhelm

Frank Schröder / 21.02.2021

Eine technische Anfrage: Ich lade mir indubio immer herunter und höre es auf meiner Fahrt zur Arbeit im Autoradio/mp3-Player. Kann man das weiter ermöglichen?

Frank Danton / 21.02.2021

Um Herrn Buurmann zuzuhören braucht man eine gewisse Affinität für besondere Sprachen. Die habe ich leider nicht. Deswegen habe ich zum ersten Mal bei Indubio nicht in voller Länge zugehört. Sorry

Ilona Grimm / 21.02.2021

@Gunnar Koch: Auf welchen Sender weichen Sie aus, wenn Propaganda kommt? Bei meinem Fernseher kommt immer und überall Propaganda; mal mehr, mal weniger subtil. Ich habe zum Glück eine relativ große Sammlung z.T. alter TV-Serien, die mir über gelegentliche Langeweile hinweghelfen. „Monk“ ist meine Lieblingsserie; danach rangiert „Inspektor Barnaby“ mit John Nettles und auf gleichem Niveau die zur Jetztzeit im Stil der sechziger/siebziger Jahre gedrehten Folgen „Der junge Inspektor Morse“. Dazwischen gibt es noch die „Forsyte Saga“, „Das Haus am Eton Place“ und - ja, ich gebe es zu-: „Downton Abbey“. Dazu ein paar Filme, wie z.B. „Eine Frage der Ehre“ oder „Ein fast perfektes Verbrechen“. Das alles ist bemerkenswert frei von Indoktrination, Gendergaga, Cancel Culture und Kontaktschuldmythologie.

Richard Schwarz / 21.02.2021

Sprache ?  Es gab doch mal den Versuch mit Esperanto !  War wohl nicht erfolgreich ? oder wo wird das gesprochen ?

Sabine Schönfeld / 21.02.2021

Man kann das Thema “neuer Duden” auch ganz kurz fassen: Das Produkt ist für seinen Zweck nicht mehr brauchbar. Also kauft man das Wörterbuch für die deutsche Rechtschreibung einfach bei einem anderen Verlag. Man kauft keine Schuhe ohne Sohlen, kein Auto ohne Räder, kein Haus ohne Dach und kein Wörterbuch ohne korrekte Rechtschreibung. Manches ist schlichtweg zu dumm, um sich länger damit zu befassen.

Uwe Zind / 21.02.2021

Ich vermisse den button zum download.

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