indubio / 14.02.2021 / 12:00 / 25 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 101 – Galaktische Inzidenz 42 

Der Publizist Roger Letsch, die Schriftstellerin Cora Stephan und der Satiriker Andreas Thiel erörtern mit Burkhard Müller-Ullrich die satanischen Verse des Korans, die Eleganz der Doppelmaske, die Unterschiede zwischen Infektionsschutzgesetz und Insektenschutzgesetz sowie einen neuen Impuls für die Einführung des Sozialismus im Saarland. 

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Richard Loewe / 15.02.2021

hier in Amiland versuchen die Linken gerade den Frontalangriff (wird schiefgehen): 2nd Amendment umgehen, Masken bis 2022, CDC meldet: vielmehr Corona-Tote. Das war ein netter Plausch heute auf indubio. Dier 45 Minuten waren nach gefuehlt 10 vorbei! Der neugewaehlte Gouvernor von Montana hat erstmal die Maskenpflicht aufgehoben und sein Kollege in Utah hat Constitutional Carry zum Landesgesetz gemacht.

Wiebke Ruschewski / 14.02.2021

Eben wurde der Platz knapp. Was die Sache mit den toten Viehchern an der Frontscheibe betrifft: mein Auto ist 23 und schon länger kein Insektenfriedhof mehr. (Kleiner Witz am Rande, weil es so gut passt: Was geht einem Käfer durch den Kopf, wenn er auf der Autobahn gegen eine Windschutzscheibe fliegt? Sein Arsch!) Früher ist mir in regelmäßigen Abständen irgendein blödes kleines Vieh ins Auge (oder in die Nase!) geflogen. Das ist mir seit Jahren nicht mehr passiert. Obwohl ich viel spazieren gehe. Auch beim sommerabendlichen Lüften kommt nicht mehr so viel “Ungeziefer” ins Haus. Also ich finde das Insektensterben absolut unübersehbar. Das “angeblich” ist absolut fehl am Platz. Was Maßnahmen und Verbote angeht, so gilt, dass diese sinnvoll sein sollten oder sogar müssen. Was sie aber leider oftmals nicht sind. Meist sind sie nichts weiter als Schikanen, die ihren eigentlichen Zweck verfehlen oder schlimmstenfalls sogar das Gegenteil bezwecken. Womit ich wieder bei den Grünen wäre. Egal. War eine nette Gesprächsrunde. Nur das “ANGEBLICHE Insektensterben” hat mich gestört.

HDieckmann / 14.02.2021

Fehlalarme: Stephan Kohn aus dem Innenministerium kam im April 2020 in einer 80-seitigen Analyse zu dem Schluss, dass der Coronaalarm ein globaler Fehlalarm war. Es gab keine Gefahrenanalyse, kein koordiniertes Krisenmanagement und keine Abschätzung von Kollateralschäden der Corona-Maßnahmen. Kohn wurde suspendiert und Seehofer bestellte bei der Wissenschaft eine Analyse mit vorgegebenem (angstmachendem) Ergebnis. Gescheiterte Energiewende: Für Windräder gilt Sonderrecht. Bauen im Außenbereich war bisher nur im Rahmen von Bebauungsplänen oder für Bauern möglich. Der Flächen- und Landschaftsverbrauch durch Windräder ist ein vorrangig von den Grünen zu verantwortende Schandtat. Hinzu kommen Unwirtschaftlichkeit und fehlende Versorgungssicherheit bei Wind- und Sonnenstrom. Daher wird jetzt die “Wunderwaffe” Wasserstoff von der Regierung propagiert.

K. Schmidt / 14.02.2021

Die Runde ließ es krachen und verknüpfte analytische Schärfe mit Humor. Laden Sie doch mal Koeppel ein oder vielleicht Douglas Murray.

Wiebke Ruschewski / 14.02.2021

Naja, also das Insektensterben ist definitiv real. Da habe ich nicht den Hauch eines Zweifels. Sicher sind die Ursachen dafür vielfältig. Von Insektiziden und Lebensraumzerstörung hin zur nächtlichen Lichtverschmutzung und womöglich auch Windrädern. In meiner Kindheit -also vor ca. 30 Jahren- gab es definitiv deutlich mehr Insekten. Und ich gehe immer noch viel vor die Tür und wohne noch immer in der Nähe von Wald und Wiese. Daran liegt es also nicht, falls mich jetzt hier irgend jemand für blöd verkaufen will. Nur weil das IS eines der Lieblingsthemen der Grünen ist, ist es noch lange nicht falsch. Hin und wieder haben die auch mal recht mit etwas. (So ungern ich das zugebe.) Und eine gemischte Hecke (also keine reine Eiben- oder Thujahecke) ist auch definitiv besser als eine Schotterwand. Vor ein paar Jahren wurde das Imkern in der Stadt immer so positiv dargestellt und beworben (auch von den Grünen). Ich habe mich damals schon gewundert, inwiefern Bienenhaltung (die Honigbiene ist ein HAUS- bzw. NUTZTIER!!!) aktiver Umweltschutz sein soll. Das oft beklagte Bienensterben ist v.a. ein Wildbienensterben! Die Stadt ist für Wildbienen ohnehin ein relativ hartes Pflaster. Die wenigen Wildbienen, die es dort gibt, erhalten durch die meist größeren Honigbienen Konkurrenz an der Blüte. Streng genommen handelt es sich beim Imkern in der Stadt also um ein regelrechtes Wildbienen-Vernichtungsprogramm. Aber so etwas beobachtet man ja immer wieder. Die Grünen greifen irgendein Thema auf -manchmal liegen sie damit sogar richtig- verfallen dann aber in blinden Aktivismus, machen fast alles falsch, was man nur falsch machen kann und am Ende bleibt einmal mehr ein Fall des “Grünen Paradoxon”. Was als Umweltschutzmaßnahme gedacht war, ist am Ende das Gegenteil von Umweltschutz. Leider haben sich die Grünen -ebenso wie deren Wähler- bislang als eher wenig lernfähig und selbstkritisch gezeigt.

Mathias Rudek / 14.02.2021

Sehr entspannend, witzig und anregend. Danke an alle Beteiligten und an das Alphatier Müller-Ullrich.

Johannes Schuster / 14.02.2021

Diese Folge von Indubio ist so fade wie ein Furz im Goldfischglas. Das Tierchen macht die Glotzer auf, die Sache nimmt den warmen, seichten Lauf.  Das hat so einen Anklang von “In Hamburg, da kann ich auch was zu sagen, da ist mir mal ein Eis ausgelaufen und ich hatte zum Glück Rei in der Tube, und das war ganz schlimm, weil die Salafisten diese Tube nicht wollten, ich wäre fast erschossen worden, wegen dem Eisfleck”. Sacht der andere: “Das ist ja ganz schlimm, ich bin mal gegen eine Parkuhr gelaufen, die danach nicht mehr gelaufen ist. Ich hatte einen satanischen Fersensporn, Morbus Rushdi”. Tutti: “Ach, wie schrecklich, ganz schrecklich, ganz ganz dolle schlimm”.

g.schilling / 14.02.2021

@Karola Sunck: Träume sind Schäume. Sag ich nur. Der Michel kriegt den Hintern nie hoch, dafür sorgen schon die ganzen NGO’s und gutmenschelnden MItbürgergenden mit ihrem Framing bis hin zu den ÖR. Wenn der Staat im Graben liegt, wird das Heulen groß sein. Aber dann ist es zu spät. Und irgendwann wird statt Helikoptergeld Soylent Green ausgegeben. ..wehe, wehe wenn ich auf das Ende sehe. Wie gewählt, so geliefert.

Ulla Schneider / 14.02.2021

Meine Enkelin feiert in der Schule Karneval. Ich sag aber nicht wo! Das ist es. Menschen lassen sich auf Dauer nicht einsperren. Man sieht nur noch schwarz, man macht alles schwarz und man flötet “unschuldig"vor sich hin.  - Ich bekam ein Foto aus Italy: ein Mann mit einer Maske, 3 D-Arbeit seines halben Gesichtes mit herunterhängender grünen Maske. Er wurde ständig angemaunzt, er solle die Maske richtig aufsetzen. Der hat sich einen Ast gelacht und wir auch. Wo kriegt man sowas? Mal wieder ein toller Podcast, Herr Müller-Ullrich! Die Geschichte mit dem “Ungeziefer”. Erstaunlich, seit der Inbetriebnahme dieser erschlagenden Klatschen brauche ich in meiner Autosprühanlage kein Reinigungsmittel mehr. Zufälle gibt’s!?

Hans-Peter Bartocha / 14.02.2021

Ich habe gestern gerade vom parlamentarischen Untersuchungsausschuss (Dr.Fuellmich und Kollegen) gehört, daß in Polen der Widerstand gegen die Schließung so wächst, daß viele Geschäftsleute nun einfach ihre Geschäfte öffnen mit dem Hinweis, daß sie sonst nicht überlebten. Ähnlich folge man immer weniger dem Maskenzwang. Offenbar wird das auch weniger strikt verfolgt. Siehe www.corona-ausschuss.de, 39. Sitzung: Vergleiche Schweden, Polen,Finnland, Uruguay (das Verfassungsgericht dort urteilte als erstes über den Lockdown als verfassungswidrig!!); aus Italien berichtete ein ehemaliger Anti-Mafia Richter (eigene Sonderausbildung), seine Erfahrungen und Erkenntnisse werden Ende Februar veröffentlicht.

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