indubio / 11.02.2021 / 12:00 / 20 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 100 – Erinnern und vergessen

Unser Mittagsprogramm für Kopf-Hörer feiert heute ein Jubiläum: In der 100. Ausgabe dieses Podcasts plaudern Henryk M. Broder und Burkhard Müller-Ullrich über Bahnfahren und Öffentlichkeit, über die Hong Kong-Grippe und Karneval sowie über Sprache und Journalismus mit besonderer Berücksichtigung der „Achse des Guten“. 

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Charles Brûler / 11.02.2021

Die DNA der Achse? Vielleicht so: Wenn es brenzlich wird spricht Burkard Müller-Ulrich bestes Genfer Französisch, und Henryk M. Broder das Polnische. Dann liegt die Achse auf diesen beiden großen Bruderstaaten gut gelagert auf und dreht hier in Deutschland frei ihre Runden. Vielen Dank und beste Grüße

T. Schneegaß / 11.02.2021

@Ilona Grimm: Da heute ALLES, was sich nicht im Schleim um die Alte wälzt, rechts ist (wobei rechts immer öfter gar nicht mehr ausreicht, es muss schon rechtsradikal herhalten), bin ich mit großem Stolz ein Rechter. Nur so kann ich in den Spiegel ohne Selbstverachtung schauen, auch unfrisiert.

Fred Burig / 11.02.2021

@Ilona Grimm: Sehr geehrte Frau Grimm, mit ihrer Antwort an Herrn T. Schneegaß zu “linksliberal” u.s.w. sprechen sie mir aus dem Herzen! Ebenso teile ich gern ihre Meinung zum Konservativismus, weil nur er für mich einen realen Sinn im Leben ergibt. Das bedeutet aber auch, dass wir mit dieser “Lebensauffassung” uns nicht von den derzeit in D. regierenden Parteien vertreten fühlen können. Und genau das ist ursächlich dafür, weshalb wir wegen der volksverachtenden Corona- Politik der Machthaber und dem Abdriften der ehemaligen “konservativen Fraktionen der Parteien der Mitte -  ins linke Sumpfloch”, uns doppelt bestraft fühlen müssen. Ich sage es immer wieder : Wir müssen dringend was gegen diese absichtliche Zerstörung unseres Landes und unserer Werte tun. Wirksamkeit für dieses Vorhaben verspricht nur die Zusammenführung aller Gleichgesinnten. Hierbei sollte u.U. auch Kompromissen nicht aus dem Weg gegangen werden. “Wir schaffen das” ! MfG

M.-A. Schneider / 11.02.2021

Glückwunsch zum 100.!  Danke für dieses Gespräch, wir hätten noch lange zuhören können, weiter so! Den Sonntag können wir kaum erwarten.

Dr. Kathleen Hengstenberg / 11.02.2021

Herz- und geisterfrischend! Ich bedanke mich bei bester Laune, denn ich durfte Ihnen lauschen!

Volker Seitz / 11.02.2021

Lieber Herr Broder, lieber Herr Müller- Ullrich, es freut mich sehr, dass Sie mehrfach an das „ Schwarze Schaf vom Niederrhein“ erinnert haben. Niemand konnte Hüsch bis heute das Wasser reichen. Durs Grünbein??? Da stimme ich dem Hörer Matthias Popp zu.

Lutz Jordan / 11.02.2021

Lieber Herr Bruler, die Bundesbahn existiert (leider) seit 1994 nicht mehr, das heutige Eisenbahnagglomerat heißt DB, das steht für “Drecksbahn”, wie mir ein Eisenbahnfreund erklärte. Nur so mal eben.

Ilona Grimm / 11.02.2021

Das Gespräch der beiden Herren hat mir gut gefallen, auch weil es Erinnerungen an durchaus geschätzte Lehrer geweckt hat, die mich trotz „Notabitur“ und „Not-Studium“ ziemlich gut über die Runden gebracht haben. Dass es Herrn Broder egal ist, was seine Leser von seinen Texten halten, bzw., was ja eng damit zusammenhängt, ob die Achse weiterhin Erfolg hat oder nicht, kaufe ich ihm nicht so recht ab. Ich halte es für Koketterie. Seine Milde Spahn und Merkel und anderen Politakteuren gegenüber, denen er keinerlei Böswilligkeit zutraut, sondern lediglich Dummheit und Schlamperei, kann ich nicht teilen. Ich sehe Böswilligkeit, die Plänen folgt, die wir in den letzten Wochen ja hinlänglich diskutiert haben. Den Einzelhandel kaputt zu machen, gehört zu diesem Ziel. Allerdings räume ich ein, dass eine Portion Dummheit zum Politikmachen dazugehört, weil die Strippenzieher ja Marionetten brauchen, ohne die es kein Theater gibt. Was ich zu 100% mit HMB teile, ist seine Einstellung zum Karneval. Jedes Wort dazu habe ich genossen. (Dasselbe gilt auch für die bayerische Version, den Fasching.)

Burkhard Goldstein / 11.02.2021

Erst einmal einen herzlichen Glückwunsch an Sie, Herr Müller-Ullrich, für das 100. Indubio und Ihren großartigen Einsatz, uns diesen Podcast zweimal in der Woche zu Gehör zu bringen! Hören, ohne dabei zu sehen - das Prinzip Radio also - ist eine wahre Wohltat in unserer Medienlandschaft, wo uns die immer gleichen Bilder in steigender Frequenz um die Augen geworfen werden, oftmals ein konzentriertes Zuhören mehr als erschwerend. Auch heute war es wieder einmal sehr erbaulich, Ihrem Gespräch mit Herrn Broder zu lauschen. Dass Herr Broder Hanns-Dieter Hüsch nicht nur kennt, sondern zur Genüge verinnerlicht hat, merkt man immer wieder an seinen Äußerungen. In seiner heutigen „Städtebeschimpfung“ über Köln klang auch aber auch jede Menge Thomas Bernhard durch. „Ich sing für die Verrückten Die seitlich Umgeknickten Die eines Tags nach vorne fallen Und unbemerkt von allen Sich aus der Schöpfung schleichen Weil Trost und Kraft nicht reichen Und einfach die Geschichte überspringen Für diese Leute will ich singen.“ (HDH, 1969) In freudiger Erwartung auf die nächsten 100 Indubios…

Ilona Grimm / 11.02.2021

@T.Schneegaß: „Linksliberal ist wie viereckigrund“ – das sagt genau das aus, was ich auch denke. Man könnte auch sagen, linksliberal ist unschön beliebig. Man lese John Locke (1632-1704) oder auch William James (1842-1910). Ich halte es mit dem Konservativismus, weil es mir wichtig ist, das Schöne/Nützliche/Wertvolle/Sinnvolle und auch unsere NATION zu bewahren und nur das zu ersetzen, was wirklich besser gemacht werden kann. Veränderung als Selbstzweck lehne ich ab, weil solche Veränderungen mit metaphorischen und realen Abrissbirnen einhergehen.  Wenn das “rächtz” ist, soll es mir recht sein. Ich halte es für rechtschaffen.

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