Neues Jahr, neue Krisen? Über die Aussichten für 2025 spricht Gerd Buurmann mit Marie Wiesner, Achgut-Autorin, dem professionellen "Social-Media-Troll" Patrick Kolek, Hannes Plenge vom Magazin „Krautzone“ sowie dem Journalisten Miró Wolsfeld.
Das neue Jahr fängt direkt krisengebeutelt an. Über die letzte Silvesternacht, Elon Musk, Freiheit und die Frage, warum sich immer mehr junge Menschen in Deutschland nach rechts bewegen.
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Die Darstellung des ‚Boomers‘ im letzten Teil der Sendung war an Klischees und Stereotypen kaum zu überbieten. Zu blöd für ‚Insta‘ oder ‚TikTok’? Wirklich? Zu blöde ne WhatsApp zu schicken da ein Emoji zu viel schon an Blödheit grenzt? …Als jemand, der seit über 20 Jahren Software entwickelt, den technologischen Wandel von der 4-MB-Festplatte bis zur KI aktiv miterlebt und mitgestaltet hat und in fünf Jahren in den Ruhestand geht – also ein sogenannter ‘Boomer‚ –, bin ich ehrlich irritiert. Also wenn ich auch nur für mich als „Boomer“ sprechen kann. Glauben Sie mir, ich bin wahrlich nicht zu blöde dazu!
Solche Schubladendenken und Attitüden, insbesondere von so ‘nicen‚ und ‘coolen‚ Generation-X’lern, sind für mich unnötig und lassen tief blicken. Und mit Verlaub Herr Buurman. Ihr Lachen im Hintergrund während den Ausführungen Ihrer MItdiskutanten macht es auch nicht besser
Vielleicht sollte man mal eine Sendung über Nietzsches Ausspruch,„ Gott ist tot und wir haben ihn getötet!“, machen.
Gerd Buurmann beleuchtet, sehr richtig, immer wieder religiöse Aspekte des Lebens.
Diese werden heute nahezu immer in den persönlichen, individuellen Raum geschoben.
Religion spielt im gesellschaftlichen, öffentlichen Raum nahezu keine Rolle mehr.
Auch in diesem Gespräch ist mir das aufgefallen.
Nietzsche hat die Dimension der Probleme erkannt, wenn Gott mehr und mehr aus dem Bewusstsein, sowohl individuell als auch kollektiv, verschwindet.
Und statt Gott dann die Nation, die ( grüne) Ideologie, das Essverhalten, die Sexualität oder was auch immer tritt.
Ich glaube, ohne (weitgehend) gemeinsame Grundüberzeugungen, Prämissen, Ausgangspunkte von Ethik, Moral und Sinn ist eine Gesellschaft oder Nation nicht lebensfähig.
Wir sollten das Judentum, das Christentum, auch andere bewährte Religionen, sowie die Philosophie und die Geschichte wieder neu entdecken.
Ansonsten driften wir ohne Ziel hin und her auf den Wellen des Zeitgeistes und werden von selbstbewussteren Kulturen früher oder später verdrängt.
Zum Beispiel Jordan Peterson formuliert diesbezüglich sehr „sophisticated “seine Gedanken in Büchern und auf Youtube.
Andreas Thiel aus der Schweiz hat bei Kontrafunk mit „Yoyogaga “ einen genialen wöchentlichen Podcast.
„… die Frage, warum sich immer mehr junge Menschen in Deutschland nach rechts bewegen.“
Vor allem, warum sich darunter immer mehr Juden und Wähler mit Migrationsgeschichte befinden!
Oh, je … Das sind natürlich schwere Fragen, aber eigentlich doch ganz einfach zu beantworten:
Weil sie jung sind und ihr ganzes Leben noch vor sich haben. Weil sie ihr Land lieben und nicht tatenlos zusehen wollen, wie die Graichen-Grünen es zusammen mit den Stalin-Groupies und den Faschisten von der Antifa und unter dem Beifall der ehrlos-enteierten Gurkentruppe aus der Ära der Alphamännchenklatscherin zurück in die Steinzeit bomben, die Bürger buchstäblich unter die Räder kommen oder ins offene Messer laufen lassen, während sie das Land mit Judenhassern fluten, die auf offener Straße schonmal für das nächste Pogrom üben.
Die jungen Menschen bewegen sich nach „rechts“, weil sie in Freiheit leben, ihre Kraft ihrem Wohl widmen, ihren Nutzen mehren, Schaden von sich abwenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, ihre Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben wollen und – last, not least: Weil sie weder suizidal noch geisteskrank sind.
Ich sag ja: Ganz einfach.
Als Ergänzung zu dem Zitat von Johnny Rotten hier noch eines von dem Comedien Ricky Gervais.
Er sagte, er hoffe, alt genug zu werden um mitzuerleben „wie die heutigen Woken für die nächste Generation plötzlich nicht mehr woke genug sind“.
@Franz Zotter: Super, in der notwenigen Tiefe völlig richtig diagnostiziert. Danke.
Das Schöne, Wahre, Gute hat leider abgedankt in unserem verlorenen Land.
Als Boomer (1964) fühle ich mich disqualfiziert. Tatsächlich, ich mache bei den sozialen Medien nicht mit, weil mir meine Lebenszeit zu wertvoll ist und das Reden in Imperativen zu inhaltsleer. Gleichwohl: als lebenslanger katholisch Gläubiger, Finanzier & Leistungsträger dieser Geselkschaft lese ich seit 15 Jahren Junge Freiheit & schaue mir keinen ÖRR mehr an, informiere ich mich alternativ …
Meines Erachtens und nach meiner Erfahrung sind die kritischen Generationen die Vor- & Nachboomer; d.h. die 1968er Studenten (als Urblinde) und die 1970er ff. Bei den heute 30…50-jährigen & denen >70 ist die Anzahl der Verpeilten m.E. am höchsten!
Die Lady in der Runde fühlt sich von Ali und Mohammed besser geschützt, als von deutschen Jungs. Sie ist da sicher nicht alleine. Da könnten wir jetzt eigentlich ein großes Fass aufmachen und ich würde Gefahr laufen meinen Kommentar hier nicht wiederzusehen. Kratzen wir das Thema mal ganz vorsichtig an. Das geht in den Bereich des Archaischen. Das Weibchen ansich will grundsätzlich beschützt sein. Auch wenn „die moderne Frau“ sowas wütend abstreiten wird, ist es trotzdem so. Frauen wollen in der Regel einen selbstbewußten, wehrhaften Kerl. Deutschen Jungs heute wurden in der Regel allerdings schon früh die Eier aberzogen, zumindest gegenüber Migranten aus dem Morgenlande, bei denen meist das andere Extrem der Fall ist. Wenn deutschen Jungs die Eier nicht aberzogen wurden, ziehen sie aus Gründen der Vernunft die Deeskalation vor. Letzteres ist auch völlig rational, weil man als Deutscher immer verliert! Haut man den Prinzen aus dem Morgenlande um, ist man Nazirassist und hat zudem sofort die ganze islamische Meute dauerhaft am Hals. Diese hat ein völlig anderes „Ehrgefühl“, man hat irgendwann ein Messer im Rücken oder die Familie wird terrorisiert. Von deutschen Landsleute kann man keine Hilfe erwarten, die schlagen sich eher auf die Gegenseite. Da kneift man lieber den Schwanz ein, lässt sich lieber noch beleidigen oder sonstwie herabsetzen. Diese Mechanismen haben dazu geführt, dass man als deutscher Kerl im eigenen Land automatisch eher defensiv ist, selbst die kräftigen deutschen Jungs. Diese machen weniger oft Türsteher- oder Security-Jobs. Warum? Probleme machen häufiger islamische Migranten. Also lässt man islamische Migranten das regeln. Das beeindruckt Weibchen wollen Gewinner an ihrer Seite. Aggressive Alpha-Männchen beeindrucken. Oft beeindruckt sie auch einfach eine große Klappe, selbst wenn das Männchen körperlich und geistig nicht der Knaller ist. Gockel mit großer Klappe finden die meisten Hühner halt sexy, auch wenn sie das empört abstreiten werden.
Ich habe dank dieser Sendung endlich verstanden, warum es Redaktionen gibt: Da werden die jungen Wilden von den alten Trägen in der sprachlichen Ausformungen der Gedanken geschult. Podcast scheint ein einsames Geschäft zu sein. Diesen ungeschiffenen Halbsätzen zu lauschen, war kein Vergnügen.