indubio / 24.04.2020 / 12:00 / 7 / Seite ausdrucken

indubio – Die besseren Deutschen

Wie blöd ist es? – Ein binationaler Wettstreit der Satiriker Thilo Schneider (Deutschland) und Andreas Thiel (Schweiz) um die Frage, welches der beiden Völker am radikalsten und rücksichtslosesten die Freiheit aus Hygienegründen bekämpft. Schiedsrichter und Moderator: Burkhard Müller-Ullrich. (20 Minuten) 

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Martin Ruehle / 24.04.2020

Unabhängig von Aschaffenburgern ist der regelmäßige Achse indubio podcast, nicht zuletzt durch die wunderbare Gesprächsführung von Burkhard Müller-Ullrich, ein intellektueller Hörgenuss. Die Achse Autoren als kompetente, Diskutanten und kenntnisreiche Korrespondenten im Gespräch erleben zu dürfen, hat eine erweiterte Qualität im Vergleich zum geschriebenen Artikel, weil hier - mehr oder weniger - spontan und interaktiv reagiert werden kann. Bitte führen Sie dieses Format unbedingt fort! Ein Gewinn für die Leser (und Hörer!) der Achse, Danke ...!

Ilona Grimm / 24.04.2020

@Richard Loewe: So ähnlich hat es auch Emil Steinberger in seinem Film „Die Schweizermacher“ dargestellt. Ist schon ewig her; aber ich dachte damals, dass ich dann doch lieber in Deutschland bleiben möchte als mich dieser Gesinnungs-, Gewohnheits- und Haltungsschnüffelei auszusetzen. Wahrscheinlich hat das alles gar nichts mit nationalem Untertanentum oder Denunziationsunwesen zu tun, sondern es ist einfach in der menschlichen Natur so angelegt, dass es ausbricht, sobald die Bedingungen günstig für die Verbreitung sind.

Hjalmar Kreutzer / 24.04.2020

Zunächst einmal Dank an Herrn Müller-Ulrich, ich freue mich auch immer auf den nächsten podcast. Johannes Schuster, was kennen Sie denn für Weibsbilder? Das Trio infernale der Bundesrepublik Merkel, Uschi, Krampe kann man doch nicht verallgemeinern! Unter meinen Kolleginnen sind etliche, die die Raute ebenfalls sehr kritisch sehen. Und warum gibt es in der AfD so viele schöne UND kluge Frauen? Frauen haben auch in meiner Branche damit als erste angefangen, dem besch…eidenen deutschen Kassenarztsystem die Brocken vor die Füße zu schmeißen und sind das Risiko der freien Wildbahn des Marktes mit einer Privatpraxis eingegangen, wozu ich 25 Jahre lang zu faul und zu feige war. Diese Kolleginnen können sich angesichts der sonstigen sozialistischen Mangelwirtschaft im Gesundheitsunwesen vor Terminwünschen auch nicht mehr retten. Ja, die Nörglerinnen, Hysterikerinnen, ewigen Sonderschullehrerinnen und Erzieherinnen gibt es auch, aber gegen die kann der Mann als Chauvi und Macho nur verlieren, da muss eine gestandene Frau kommen, um diesen Damen mal die Wacht anzusagen. Übrigens: Das Anschnauzen und Zurechtweisen und Denunzieren dürfte wohl doch wieder die Domäne des Alten Weißen Mannes Typ Hausmeister Krause sein.

Richard Loewe / 24.04.2020

Das war zu kurz! Ich bin nicht mit dem Spuelen fertig geworden. Da ich Deutscher bin, nehme den Schweizer einfach mal ernst und sage, dass die Schweizer ganz viel Uebung beim blockwarten haben. Als ich in der Schweiz studiert habe, wurde die Fremdenpolizei und ihre 10 Millionen informellen Mitarbeiter sehr gefuerchtet und als ich Berater war und Kollegen aus steuerlichen Gruenden in der Schweiz eine WG gegruendet haben, wurde aus der Furcht Terror. Wasser wurde laufen gelassen, um den Wasserverbrauch (den die Fremdenpolizei mass) auf plausiblem Niveau zu halten; zu den Nachbarn musste man ein gutes Verhaeltnis aufbauen und das ist als maennlicher Deutscher so gut wie unmoeglich, ein Plan wurde gemacht, wer wann mal in der Wohnung sein Gesicht zeigen muss, etc. Ich wette, es gibt Schweizer, die kostenlos in Wohnungen von Steuerfluechtlingen wohnen.

Johannes Schuster / 24.04.2020

Die Schweiz wird sich im Nachgang zu Corona die Frage stellen müssen, warum sie ein derart hohes Mitmachpotential hatte und warum sie meinte deutscher als deutsch gewesen sein zu müssen. Vielleicht wird sich auch einmal die Erkenntnis durchsetzen, daß ein paar sachliche Militärs in der Politik - vorzugsweise Männer mit höherer Dienstzeit und einigen ABC Kursen im WK doch etwas geeigneter sind als mütterlich - hysterische Frauen, die ohne eine rationale Abwägung gleich in Kopflosigkeit verfallen. Die Feminisiertheit der Gesellschaft ist ein großes unangetastetes Problem. Man kann aber nicht das Schicksal ganzer Volkswirtschaften davon abhängig machen, ob man dem weiblichen Hysteriehorizont willfährt oder nicht. Und Corona wird auch zeigen, daß dieser Egalitarismus, daß jede irrationale Lebensform der rationalen das Wort nehmen darf, daß dieser dazu führt, daß man Schäden ohne Gleichen anrichtet. Tolerant in den geduldeten Untergang mit der Quintessenz: Dem Ideal treu, was schert und das Ergebnis. Und am Ende steht das zeternde Weib und verlangt vom Mann, daß er seine Rolle wieder ergreifen möge um die infantile Katastrophe aus der Fabrikation des Stickkissens wieder mit dem Hammer auf dem Ambos ins Lot zu bringen. Tell war keine Frau, Nikolaus von Flüe auch nicht und auch nicht Henri Guisan. Und wenn man in der Welt damit nicht aufhört, der Streitsucht und Rechthaberei der Weiber das Regime zu überlassen, dann wird man eines Tages ernten, was Hysterie sät: Verderben und Zwietracht. Die Eidgenossenschaft war eine Sache der Männer und in diesem Rahmen ist sie als Modell des Friedens untereinander gediehen. Nun herrscht die Denunziation als Errungenschaft der Toleranz und weiblichen Intuition - alles irgendwie duselig zu fühlen und nichts nüchtern abzuwägen. Das Petzen und die Hysterie sind an die Stelle der Einigkeit getreten. Mehr Infiltration könnte nicht der ärgste Gegner leisten. Der Verrat an der Doktrin der besonnen Einigkeit gegen die Welt, er wird teuer werden

Robert Jankowski / 24.04.2020

Hammergeiles Format! Bitte weitermachen!!!

Thomas Weidner / 24.04.2020

Ich werde mir das nicht anhören - mag ein Fehler sein. Aber wer - um es bildlich darzustellen - in den Alpen mit Sandalen an den Füßen bergwandert, für den habe ich null Verständnis. Früher gab es in der Schweiz und in Deutschland Zivilschutz. Wer nun aber glaubte, nach dem Fall des Eisernen Vorhangs sei das Paradies auf Erden ausgebrochen, der hat damit selbst zugegeben, nicht zurechnungsfähig zu sein. Wer alles hat überhaupt im sog. “Westen” - auf die Warungen von SARS und MERS hin - ein Strategiepapier zum Thema Epidemien und Pandemien erstellt? Wir hatten in Deutschland eines - das auch keineswegs geheim war. So hätte jeder - wirklich - verantwortungsbewusste Politiker dieses Papier als Vorlage für Vorbereitungen im eigenen Land benutzen können. Wer hat so gehandelt? Wir in Deutschland jedenfalls nicht - und die Deutschland zu Gunsten einer EU abschaffende Bundeskanzlerin hat auch nicht dieses Strategiepapier in der EU promotet. Wobei allgemein bekannt ist, dass die EU sich mit dem Kleinklein der Realpolitik gar nicht beschäftigen mag. Und wenn doch ausschließlich in Lächerlichkeiten und Kontraproduktivem… Wer wegen Sandalen an den Füßen in den Bergen abstürzt - muss halt mit den Folgen leben… - oder mitunter deswegen sterben. Das ist die - manchmal gnadenlos-harte - Realität des Lebens.

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