Podcast. Unser Mittagsprogramm für Kopf-Hörer dreht sich heute um „Inspirierende Randale“. Die Weißseinsforscher Rainer Bonhorst (ehemaliger Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen Zeitung), Boris Reitschuster (ehemaliger Leiter des Moskauer Büros des Focus), Markus Vahlefeld und Burkhard Müller-Ullrich versuchen, sich auf den Selbsthass westlicher Politiker, Akademiker und Medienleute einen Reim zu machen.

@O. Neumann: Der Anteil der nichtdeutschen Bevölkerung ist viel höher als von Ihnen ausgeführt. Mitberechnet werden müssen Zuwanderer aus Russland und Polen denen eine deutsche Abstammung zuerkannt wurde. Außerdem gibt es spezielle Programme (z.B. in Bremen) bei denen Ausländer regelrecht gedrängt werden einen deutschen Pass zu beantragen. In vielen Schulklassen liegt mittlerweile der Anteil der deutschen Kinder nur noch zwischen 20 bis 40%. In Offenbach hat der Ausländeranteil die 60% schon überschritten.
Wer über die oberflächliche Beschreibung des täglichen Irrsinns von linksradikalen Exzessen, deren Mainstream-medialer Unterstützung bis hin zur wohlwollenden Kommentierung bis in höchste Regierungskreise hinaus verstehen will, verstehen will, was diese "globalistischen Milieus" zusammenbringt, sollte sich den Vortrag von Alexander Gauland auf YouTube zum Thema "Populismus und Demokratie" (Jan.`19) anschauen. // Gauland verortet die gemeinsame Perspektive der kapitalistischen, global orientierten Eliten und der klassenkämpferischen, universalistisch - linken "Bildungseliten" in dem Milieu der "Anywhere´s". // Jenen also, die "heimatlos" geworden und anti-nationalstaatlich orientiert sind und Ihre Gemeinsamkeit - bei gegensätzlicher !!! Zielsetzung - in der Zerstörung der Demokratie auf der klassischen Ebene des Nationalstaats sehen. // Diese sich offensichtlich diametral widersprechenden Interessen bestimmter Fraktionen des universell agierenden Finanzkapitals und den sich "links" und "emanzipatorisch" verstehenden Kreisen, die bis weit in das klassische Bürgertum hereinreichen zu erkennen, erleichtert das Verstehen (nicht Verständnis!) dieses offensichtlichen "Wahnsinns der Massen (D. Murrey), der Unterstützung der Mainstream-Medien, bis hinein in die Konzernzentralen des global orientierten Kapitals. // Es reicht nicht sich immer wieder auf´s Neue über den täglichen Irrsinn aufzuregen. Veränderung setzt "Erklärung" und "Begreifen" voraus ...!
Wie ich höre, hatte der "sanfte Riese" Floyd laut Autopsiebericht das Dreifache der tödlichen Menge Fentanyl im Blut und wäre mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in jedem Fall gestorben. Und er wäre darüber hinaus der erste, der durch die angewandte Ruhigstellungsmethode zu Tode gekommen wäre. Hier von "Mord" durch den Polizisten zu sprechen, heißt, das Vokabular der Aufrührer, Plünderer und Mörder, die derzeit durch unsere Straßen marodieren, zu übernehmen. Ich finde das gelide gesagt irritierend, auch wenn man das als Nicht-Bundeskanzler natürlich darf.
Widerspruch zu den Äußerungen nach Minute 14: die Liberalen sind nicht von diesem perversen Rasissmusgetue infiziert. Das sind keine Liberalen.
Herr Neumann, die wären trotzdem gekommen und man hätte sie trotzdem mit Teddybärchen werfen und großem Willkommensgeschrei begrüßt. Denn zeigen Sie mir ein Land, auf dieser großen Welt, wo es so viele soziale Vergünstigungen, ohne etwas zu leisten, für diese Völkergruppen gibt, wie in Deutschland. Nein Deutschland zieht sie an , wie ein Magnet. Das hätte auch ein großer Kinderreichtum in diesem Lande nicht verhindert, schon gar nicht in einer Merkel-Dynastie!
Hinter dem "Selbsthass" kann man auch einiges gut verstecken. Leider veröffentlicht achgut das nicht, ist wohl doch zu brisant.
@Thomas Schmied, zur "Diagnosestellung": Der ganze, verrückte Masochismus hat nach meiner Ansicht schon etwas mit der Wohlstandsgesellschaft zu tun, wie sie andeuteten. Vor ihr, in der Nachkriegszeit, waren noch Luxuswagen oder Eigenheime oder andere Merkmale materiellen Reichtums die verbreitet erstrebten Statussymbole. In unserer Wohlstandsgesellschaft, in der Abiturienten schon mit Luxuswagen durch die Gegend brausen, ohne daß sich noch irgendjemand deshalb umdrehen würde, mußten sich die Statussymbole zwangsläufig verlagern. Im Lauf der Zeit haben sich spezifische moralische Gesinnungen ergeben, die vorzuzeigen zu den neuen Statussymbolen der Menschen geworden sind, mit denen sie protzen können. Resultat ist das beschriebene allgegenwärtige "Virtue Signalling", diese grassierende Tugendprotzerei, die die in der Sendung angeführten (und viele andere) Ausuferungen nach sich zieht. Denn auch beim Gutsein besteht Steigerungs- und Innovationsdruck. Das allgemein erkannte Böse reicht irgendwann nicht mehr und neues Böses muß gefunden werden. Im Grunde ist das ein Wettbewerb wie ehedem beim Statussymbol "Auto": Der Nachbar kauft ein höherwertiges Modell, woraufhin man selber ein noch höherwertigeres kaufen muß, weshalb der Nachbar dann wieder eins draufsetzen muß usw. D.h. die im Podcast beschriebene Hysterisierung bei der Aufspürung von "Bösem" in den Gesellschaften des Westens ist zwangsläufig mit diesem System des Protzens mit der eigenen Tugend verbunden. So werden eben irgendwann etwa Lincoln-Denkmäler beklagenswert, obwohl sie es vorher nie waren (sondern ganz im Gegenteil), usw. Es stellt sich natürlich die Frage: Tugenden gibt es ja viele, warum wird nicht mit "Treue in der Ehe" geprotzt, oder mit "Fleiß" oder "Bildung" (wie ehedem)... warum ist es das Eintreten für Andere, vermeintlich Unterdrückte? Ich denke, da spielt auch das christliche Erbe immernoch eine große Rolle, was ich aber aufgrund der Platzbegrenzung hier nicht weiter beschreiben kann.