Die Publizisten Birgit Kelle, Alexander Meschnig und Walter van Rossum diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über Deutschlands postfaktischen Umgang mit Corona, über eine hysterische Göre und über den Ukraine-Krieg.
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@ Tomo Leary: Da Biden vorher sagte, er wüsste, wann (in etwa) der Angriff erfolgt und Putin inzwischen zwei FSB-Führungsoffiziere unter Hausaarrest gestellt hat, sage ich mit Smiley und seinen People: They must have a mole in the Circus. Dem ist manche Armee nicht gewachsen. Vermutung. Smiley’s People: John le Carré. Schade, dass er nicht mehr lebt. Im Gegensatz zu Francis Fukuyama, Spezialist für falsche Prognosen, hätte er sicherlich Interessantes beigetragen. Man plustert sich in Europa ziemlich auf, während der Kreml mutmaßlich an der Ukraine interessiert ist und ansonsten seine Aufmerksamkeit auf die Mandschurei und Sibirien richten dürfte. Europa kommt später von selbst mit solcher Politik und Zwangsdurchimpfung einer zu 98-99 Prozent gesunden Bevölkerung. Selbst angeschafft. Wichtig sind Quoten, Fähigkeiten sekundär, siehe Lambrecht. Da wird nichts mehr draus, egal wie man schreit. Eine Reparatur dürfte gute 20 Jahre dauern.
@Rainer Niersberger : Ihre Analyse trifft möglicherweise gnadenlos den Kern. Ich wäre froh, wenn ich damit daneben läge. Freundliche Grüße
Das Stichwort ist wohl „Zerrüttung“. Wenn ich eine Gesellschaft innerhalb kürzester Zeit transformieren will, wenn ich sie zutiefst verändern möchte, ihr mittels Propaganda ein neues Denken und Fühlen eintrichtern will, dann muss ich diese Gesellschaft zunächst zerrütten. Ich muss sie innerlich spalten. Zu diesem Zweck erzeuge ich Argwohn zwischen den Menschen. Die Menschen sollen sich untereinander nicht mehr trauen. Sie sollen, wenn möglich, Angst voreinander haben. Ich zerstöre ihr Miteinander auf allen Ebenen, bis in das Privateste hinein. Wir werden die Folgen der Corona-Maßnahmen erst nach Corona, sollte es dieses „nach“ überhaupt jemals geben, verstehen. Erst wenn ich die Gesellschaft erfolgreich auseinander dividiert habe, kann mein Propaganda-Werk vollendet werden. Die Saat kann dann erst aufgehen. Eine Saat, die ich in der Vorbereitungsphase sorgfältig und kontinuierlich gestreut habe. Den Rest vollendet die „Gesellschaft“ danach fast von alleine. Es gibt dann keine Gemeinschaften mehr, die der Propaganda etwas entgegen setzen könnten. Es gibt dann sozusagen keine rettenden Inseln der Ernüchterung, der Vernunft mehr. Die Gemeinschaft befindet sich dann in einem Sog, der alle mitreißt. Potentieller Widerstand besitzt kein Fundament mehr. Man braucht nur die Prinzipien maoistischer Propaganda nachlesen, um zu erfassen, wie tief eine Gesellschaft (und jeder einzelne Mensch) innerhalb kürzester Zeit verändert werden kann. Anstelle der ursprünglichen, gewachsenen Gemeinschaften treten neue Gemeinschaften Gleichgesinnter. Abweichende Denkweisen werden in diesen umgehend durch Ausgrenzung geahndet. Dieses Phänomen ist bereits jetzt etwa in Schulen zu beobachten. Die Jüngsten sind immer die bevorzugten und ersten Opfer der Propagandisten. Wer eine Gesellschaft auf den Kopf stellen will, der fängt bei den Kindern an.
@Bernhard Freiling: „Wurden die Geschicke Deutschlands in die Hände von “nur-noch-Idioten„ gelegt?“ Sie wurden nicht nur. Wie das Beispiel des Auftrittes dieses pupertierenden Kindes im deutschen BT verdeutlichte, besteht da durchaus weiter Luft nach unten. Spiegelt nicht das Parlament den geistigen Zustand seiner Wähler wider?
@Detlef Fiedler Danke Herr Fiedler für Ihren Input. Die Äußerungen zu Putin und zum Krieg in der Ukraine finde ich anmaßend. Wenn man sich hier überhaupt ein Bild machen kann, dann am ehesten mit T. Röper und dem „Anti Spiegel“. Die EU und die Deutsche politische Gurkentruppe ist für mich nur lächerlich und Kriegstreibend. Biden, und einige EU Staaten, und natürlich die Nato, hätten sich vorher gut überlegen sollen, ob ihre Kriegstreiberei Putin nicht zu dem zwang was nun geschehen ist. Einlenken könnte man immer noch. Gut wäre jedoch, wenn man gleichzeitig Schwab, Gates, Soros vdL per Kopfgeld hinter Gitter bringen würde und dann eine Säuberung in allen Parlamenten von allen, vom WEF ausgebildeten und implantierten „Young global Leaders“ durchführt. Da hätte man wohl bei vielen Themen ganz gewaltige Fortschritte in Richtung Frieden und Gesundheit getan. Heute fand ich Herr van Rossum und natürlich wie immer Herr BMU stark. Gute Genesung Herr Müller-Ulrich bei Ihrer „Nicht Krankheit“. b.schaller
Ich finde es sehr sympathisch das Frau Kelle mehr Ukrainer für ihre Vorstellung von Freiheit opfern will. Das klingt ehrlich. Das unsere Freiheit eher von deutschen Politikern eingeschränkt wird wurde zwar ausführlich erörtert aber wenn man sonst nix tun kann, macht man halt das. Der vernünftigere Teil der Ukrainer will sich gar nicht opfern und flüchtet. Die meißten Männer nicht, was sehr wahrscheinlich daran liegt das sie es nicht dürfen und das obwohl sie doch nur mit dem Auto, der Bahn oder zu Fuß der €U beitreten wollen was der Präsident angeblich auch anstrebt. Nur warum kommt er nicht? Die Reste seiner Armee könnte er doch als Gastgeschenk mitbringen. Die US-Kavallerie wird ihm nicht zu Hilfe eilen auch wenn das der gelernte Schauspieler glauben mag. Ggf kommt dann von den 40 Millionen Ukrainern auch noch die Hälfte. Die verbliebenen Ukrainer bekommen neue Pässe. Die Ausreisewilligen werden enteignet und das verstaatlichte Vermögen wird unter den Patrioten die geblieben sind neu aufgeteilt. Deswegen muss man doch nicht aufeinander schießen.
Es gibt gute Gründe Angst zu haben: ein Atomwölkchen, ein ernstzunehmender Virus, übergeschnappte, unfähige Regierungen…