indubio / 17.03.2022 / 06:00 / 69 / Seite ausdrucken

Indubio Folge 214 – Kirchenbetretungs-Verbote 

Uwe Eglau, dienstenthobener Polizeiseelsorger in Wien, Peter Ruch, pensionierter Pfarrer in Küssnacht/Rigi (Schweiz) und „Weltwoche“-Kolumnist sowie Markus Swiderek, strafpensionierter Pfarrer in Berlin, sprechen mit Burkhard Müller-Ullrich über das absolutistische Herrschaftsmodell der Bischöfe, über den eiskalten Nachvollzug staatlicher Vorgaben durch die Kirchen und über die Bedeutung ausgefallener Gottesdienste für die Gläubigen.

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Direktüberweisung
Leserpost

netiquette:

Peter Woller / 18.03.2022

@Volker Kleinophorst: Wir Menschen sind in diesem Widerspruch zwischen Gut und Böse gefangen. Ich bin selber auch böse. Der Mensch hat einen freien Willen bekommen. Und dieser freie Wille hat leider auch zu Auschwitz, Hiroshima, und allen anderen ungezählten Greuel-Taten wie Vergewaltigungen, Morde, Totschlägereien, und Messerstechereien geführt. Die sinnlosen Opfer dieses “freien Willens” der Menschen sind Legion. Wollen Sie ernsthaft die Existenz des Bösen im Menschen leugnen? Denken Sie nach. Wachen Sie auf.

Richard Loewe / 17.03.2022

@ Volker Kleinophorst: Sie haben ne ganze Menge Ärger gegen die Kirchen angesammelt - ist doch prima, daß die Christen hier voll bei Ihnen sind und Sie sich sogar in einem Boot mit Erzbischöfen und Kardinälen befinden, oder?  Glaube, Gläubige und Kirche sind unterschiedliche Phänomene. Ja, es ist gibt ne ganze Menge kleingläubige, unaufgeklärte, ja sogar böswillige Priester, Gläubige usw., aber eine zentrale Botschaft des Christentums ist ja gerade, daß man keine Angst (vor Gott) haben muß - das ist von den Erfindern des islam ganz bewußt ins Gegenteil verkehrt worden. Gerechter Zorn ist eine Tugend, aber sie wird halt auch von zwei Untugenden flankiert.

Sabine Hartmann / 17.03.2022

Vielen Dank für diesen interessanten und anderen Blick auf die “Kolleralschäden” der Corona-Massnahmen in unserer Gesellschaft zum Thema Kirchen.  Obwohl nicht gläubig, zahle ich seit vielen Jahren gerne Kirchensteuern, da ich der Meinung bin, dass in den Gemeinden und den kirchlichen Organisationen carikative Aktivitäten und Angebote finanziert werden müssen, für die der Staat keine Mittel bereitstellt. Ich bin gerne bei Einkäufen in der Stadt in den Bremer Dom gegangen, einfach nur so und weil er so schön ist! Ich habe adventlichen Liederabende oder themenspezifische Konzerte so gerne besucht und mich an der Musik und bei dem Gesang mit Chor und Gemeinde gestärkt gefühlt. “Und die Kirchen sind stumm”! Und mir ist der Zutritt wg. der 2G-Regel verwehrt- in einer Kirchengemeinde wie der Domgemeinde zu Bremen, in der selbst in der Zeit des Nationalsozialismus Menschen aller Religionen Zuflucht gefunden haben sollen, sofern diese Erzählungen wahr sind. Selbst mein geplanter Kirchenaustritt wird mir verwehrt bzw. mit hohen Hürden versehen, wie z.B. einer notariell beglaubigte Austrittserklärung, da wegen der Pandemiemassnahmen eine persönliche Erklärung natürlich nicht möglich ist. Ich bin ja nicht geimpft und gehöre demzufolge auch nicht mehr zur “Menschheitsfamilie”. Das Verhalten bzw. Schweigen und Mitmachen der Staatskirchen hat mir den Glauben an ethische Werte und Prinzipien in dieser Gesellschaft entgültig genommen.

R. Lichti / 17.03.2022

Ich könnte mir vorstellen, dass in der Corona-Kirche die Schutzhandschuhe und der Mundschutz, die Jesus getragen hat, als er mit den Aussätzigen Kontakt hatte, als Reliquie einen hohen Wert hätten.  Oder hat er am Ende gar keinen “Basisschutz” benutzt?!?! .

Dr. Kathleen Hengstenberg / 17.03.2022

Die Kirche kann sich demnächst berufen auf eine fast erreichte Herdenimmunität, eine Herde, immun gegen den Glauben, wenn der Zugang zur Heiligen Kommunion ein Gesundheitszertifikat voraussetzt. Jesus‘ Frage (Markus, 4,40), „ Warum habt ihr Angst, habt ihr keinen Glauben?“

Volker Kleinophorst / 17.03.2022

@ Religiöse “Fundamentalisten”:  Na, hab ich euch mal wieder schön durch euren Gedankenkäfig getrieben? Was ich persönlich zum Schreien finde: Wenn Menschen anderen erzählen, wie gehirngewaschen sie sind, weil sie Alles glauben, was in den Medien kommt und dann den Religionen der Mutter aller Hirnwäsche hinterherlaufen. @ P. Woller Wenn es trifft dann triffts. (Karl Kraus) Beleidigung ist die Vorstufe zur Blasphemie. Muss ich noch ausführen wohin “Du hast meinen Glauben beleidigt” führt.

H. Heinz / 17.03.2022

Hätte die Sendung gerne zu ende gehört, jedoch war mir das Gegendere des Herrn Eglau unerträglich. Ich mußte daher vorzeitig ausschalten.

Christoph Thoene / 17.03.2022

Zum ersten Mal mußten wir als treue und begeisterte Indubio-Hörer nach wenigen Minuten den Podcast abschalten. Diese „Genderei“ des ersten Gastes aus Österreich war unerträglich. Diese Sprachverhunzung erzeugt einen unerträglichen Widerwillen. Lieber Herr Müller-Ullrich, wie halten Sie als veritabler Sprachkünstler das nur aus?

D. Brauner / 17.03.2022

@Norbert Brausse: So lustig war die Situation gar nicht im Gespräch mit dem Pfarrer. Denn die Gewichtung ist ja eben genau darauf, dass natürlich Jesus niemanden ausgeschlossen hätte, sondern durch die Bedingung: “Kommet, die ihr ...”, im Sinne von “Kommet nur dann, wenn ihr ...”, die Kirche das eben inakzeptabel verdreht praktiziert. Auch macht sie sich damit erneut zum willfährigen Werkzeug der Herrschenden. Eine Kirche, die doch gerade selbst die stärksten Argumente glaubhaft machen können sollte, gegen jede Todesangst!? - Das offenbart die ganze Heuchelei, die sie damit an den Tag legt. - Mögen Sie und möglichst viele Geimpfte keinen Schaden nehmen und möge dieser Spuk bald vorbei sein.

Klaus Kerscher / 17.03.2022

Kirche war, ist und wird immer sein die Gemeinschaft der Gläubigen. Das, was sich heute “Kirche” nennt, löst diesen Anspruch schon länger nicht mehr ein. Mich erinnert das an die Renaissance. Im Anschluss erfolgte bekanntlich die Reformation. Daher mag ich die Hoffung nicht aufgeben. Gott hat die Menschen immer wieder gerettet - und wird es auch diesesmal tun. “Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab, sie trösten mich.” Psalm 24, Vers 4

Weitere anzeigen Leserbrief schreiben:

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verwandte Themen
indubio / 22.05.2022 / 06:15 / 18

Indubio Folge 225 - Narrenfreiheit, Zensur und Geburtstag

Heute hat Gerd Buurmann Geburtstag und spricht zusammen mit dem Entertainer Kay Ray und der Stand Up Comedian Christiane Olivier über die Narrenfreiheit, die Unkultur…/ mehr

indubio / 15.05.2022 / 06:00 / 46

Indubio Folge 224 – Über das Gehasstwerden

Die Publizistin Birgit Kelle und der erfolgreiche Twitter-Influencer Ali Utlu diskutieren mit Gerd Buurmann über das Gehasstwerden, Gendergaga, Islamismus und die Wahl des kleineren Übels…/ mehr

indubio / 08.05.2022 / 06:30 / 90

Indubio Folge 223 – Die deutsche Angst vorm Weltende

Gerd Buurmann spricht mit dem Juristen und Autor Robert von Loewenstern und dem Wirtschaftsexperten Alexander Eisenkopf über den offenen Brief der Intellektuellen zum Ukrainekrieg, Inflation,…/ mehr

indubio / 01.05.2022 / 06:15 / 31

Indubio Folge 222 – Die Panik der Zensoren

Gerd Buurmann spricht mit dem Blogger Roger Letsch und dem Anwalt Joachim Steinhöfel über Zensur und das bedrohte Recht auf freie Meinungsäußerung, den Kauf von…/ mehr

indubio / 24.04.2022 / 06:00 / 53

Indubio Folge 221 – Frankreich wählt, Berlin zittert

Über die Bedeutung des französischen Wahlausgangs für Deutschland diskutiert Gerd Buurmann mit Markus Kerber, Vera Lengsfeld und Manfred Haferburg. Dr. jur. Markus C. Kerber ist Professor für Finanzwirtschaft an der TU…/ mehr

indubio / 17.04.2022 / 06:00 / 19

Indubio Folge 220 – Krieg und Frieden

Am heutigen Ostersonntag und Pessach wagt Gerd Buurmann zusammen mit Chaim Noll („Der Rufer aus der Wüste – Wie 16 Merkel-Jahre Deutschland ramponiert haben. Eine Ansage…/ mehr

indubio / 10.04.2022 / 06:10 / 62

Indubio Folge 219 – Der Herbst des Corona-Regimes

Der Heidelberger Arzt und Achgut-Bestseller-Autor Gunter Frank („Der Staatsvirus") und der Berliner Anwalt Marcel Templin diskutieren mit Gerd Buurmann über die Lage an der Corona-Front…/ mehr

indubio / 03.04.2022 / 06:00 / 73

Indubio Folge 218 – Journalismus oder Aktivismus?

Gerd Buurmann spricht mit den drei Herausgebern der Achse des Guten, Henryk M. Broder, Dirk Maxeiner und Fabian Nicolay, über das dritte Jahr nach Beginn…/ mehr

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com