Der Schauspieler und Theaterleiter Gerd Buurmann, der Leiter der Parlamentsredaktion von BILD, Ralf Schuler, und der Jurist und Hochschullehrer Ulrich Vosgerau diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über das Beschämende an den neuesten Freiheitsversprechen der Regierungen und über den grotesk langen Tisch, an den Olaf Scholz in Moskau gesetzt wurde.

@Willi Stock: Kanada findet in den Medien gerade, wenn überhaupt, nur am Rande statt. Dafür gibt es „Brot und Spiele“ wie Olympia und Ukraine.
@Bernhard Freiling: Lieber Herr Freiling, es ist leider so, dass diejenigen, die uns früher freundlich als Gäste (z.B. in Restaurants oder Hotels) empfangen haben, selbst unter großem Druck stehen. Sie haben Angst, dass sie hohe Strafen zahlen oder ihnen gar die Konzession entzogen wird, wenn sie 5e grade sein lassen. Weiß ich u.A. von meinem Lieblingsgriechen. Sie haben Angst vor unangemeldeten Kontrollen und wissen aus böser Erfahrung, dass Gäste, die eben noch bestätigt haben, dass sie mit allem sehr zufrieden waren, am nächsten Tag bei Google bemäkeln, dass ein Kellner den Maulkorb nicht vorschriftsmäßig getragen hat. Die widerlichen Petzer, Denunzianten hocken überall. In der Schule wären diese Typen die absoluten Außenseiter gewesen – jetzt (seit knapp 2 Jahren) ist ihre große Stunde gekommen. ANGST ist derzeit das von unserer Regierung benutzte wirkungsvolle Machtmittel – wie in jeder Diktatur.
Sehr spannende Sendung wieder! Herr Buurmann, verzeihen Sie sich selbst!
Als völlig unpolitischer DDR- Bürger. keine zwanzig, führte mich mein Heimweg 1988 in Leipzig an der Nicolaikirche vorbei und ich sah, wie friedliche Bürger zusammengeschlagen wurden. Eine Woche später reihte ich mich ein und ein Schießbefehl konnte mich nicht mehr davon abhalten.
2020, erster Lockdown, und Angehörige haben ihre sterbenden Angehörigen besucht während meiner Dienste in unserer Demenz- WG.
Ihre inneren Konflikte kann ich nur zu gut nachvollziehen, darum meine Bitte: verzeihen Sie sich selbst.
Ich glaube, nur wenn man sich selbst zu verzeihen in der Lage ist, ist man in der Lage, in Lager zu wechseln, also extreme Meinungen zu vertreten.
Bei allen äußeren Zwängen, Verordnungen und Maßnahmen sich selbst nicht zu verlieren, um im Zweifel zu handeln, wie es uns unsere Mitmenschlichkeit gebietet.
Das ist in keiner Weise Kritik, es ist der Wunsch eines Pflegers und Mitbürgers, möglichst viele mögen einfach „das Richtige“ tun. Was auch immer das ist.
Liebe Runde, interessant ist, dass das aufs Tapet gebrachte Stichwort Abtreibung weggebogen wird. Wobei der heuchlerische Megalebensschutz von Tätern doch das Thema ist.
Was ich in dieser Sendung dann doch vermisst habe, bei aller verständlichen Fixierung auf das irre Deutschland. Der Vergleich und eine Erklärung zwischen Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien mit Ländern wie Schweden, Dänemark, die Schweiz oder Großbritannien. Deren Regierungspolitiker sagen, war alles ein großer Unsinn mit schlimmen Begleiterscheinungen. Und die anderen Regierungen sagen, so wie es jetzt ist, so ist es richtig, so muss es bleiben. Noch gegensätzlicher geht doch gar nicht.
Italien und Frankreich, uns als besonders renitente Völker immer wieder vorgestellt, die gleichen da Deutschland und Österreich schlimm und noch schlimmer.
Angst vor Machtverlust der Regierungen? Kann nicht sein, denn die Länder, welche die Maßnahmen aufgehoben haben, deren Politiker hatten diese Angst nicht und haben anders entschieden.
Wie lange kann ein Staat Grundrechte außer Kraft setzen, ohne eine Diktatur zu sein?
Was Sie schreiben, @Frau Heinrich, verstehe ich voll und ganz. Trotzdem will es mir nicht einleuchten, warum „ich als Gastgeber“ Personenkontrollen durchführen muß. Soll „der Staat“ das doch tun und diejenigen, die ihm nicht genehm sind, aus meinem Etablissement entfernen. Aber bitte erst nachdem die Rechnung beglichen wurde. # Es leuchtet mir nicht ein, warum „ich“ für den „Impfstatus“ meiner Gäste verantwortlich sein soll und warum „ich“ finanziell dafür zur Verantwortung gezogen werden kann. Mit Händen und Füßen, mit Allem was mir zur Verfügung steht, würde ich dagegen angehen. # Wie und mit welcher Begründung „ich“ ohne finanziellen und/oder sonstigen Ausgleich zum Hilfsbüttel des Staates gemacht werden kann, weiß ich nicht. Was ich weiß ist, das regelmäßig ein Riesenbohey gemacht wird, sollte eines „unserer Goldstücke“ ohne „Tatverdacht“ einer Personenkontrolle unterzogen werden. Hier wird ein ganzes Volk unter „Tatverdacht“ gestellt, wegen einer erwiesener Maßen Fake-Pandemie, und Keiner rührt sich? # Es entzieht sich meiner Kenntnis, ob gegen dieses staatliche Vorgehen schon geklagt wurde und wenn ja, mit welchem Ergebnis. Und ja, die alte Weisheit „Recht haben bedeutet keinesfalls Recht bekommen“ ist mir bekannt. # Ein „Infektionsschutzgesetz“, das ohne 2/3-Mehrheit des Bundestages das Grundgesetz aushebeln kann, ist m.E. mit ganz heißer Nadel gestrickt und sollte durch findige Wirtschaftsverbände mit findigen Anwälten zu dem gemacht werden können, was es tatsächlich ist: ein mit Nichts zu rechtfertigendes Ermächtigungsgesetz. Ganz in Adolfs Tradition!