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Annabelle Schunke wertet die bekannten Fakten geringe als den Glauben an die Geschehnisse um C. Fernandez. Man vernimmt bei ihr eine gewisse Verstimmung gegenüber Männern, die durch eigene Internet-Erfahrungen geprägt scheinen. Das ist nachvollziehbar aber für eine Journalistin nicht akzeptabel. Zuspitzung aufgrund von Glauben und Vermischen mit eigenem Unwohlsein lassen ihre Artikel künftig unter einem anderen Licht erscheinen. Gemeint: weniger objektiv.
@Michael Anton: Aus meiner Sicht sind die oft zu milden Urteile nicht allein mit der (potentiellen) Bedrohungslage erklärbar, der Richter ausgesetzt sind. Das mag im ein oder anderen Fall tatsächlich so sein. Viel schwerer wiegt m.E. eine oft fehlgeleitete Empathie, leider auch immer wieder von weiblichen Richtern, die mehr Mitleid mit dem Angeklagten als mit den Geschädigten haben. Dadurch kommt es zu der paradoxen Situation, dass Vergewaltigungen (im Erwachsenenalter) seit einigen Jahren im Durchschnitt mit niedrigeren Strafen geahndet werden als früher, obwohl der Anteil der Frauen im Richteramt stark gestiegen ist und eine umgekehrte Entwicklung zu erwarten gewesen wäre.
Wie kann man so einen Scheiß an die Öffentlichkeit bringen! Null Schamgefühl. Null. Der Schaden ist im Endeffekt weitaus größer.
1. Sehen die Diskutantinnen den Skandal viel zu statisch. Es ist immerhin eine Person darin verwickelt, nämlich Fernandes. Die hat wohl ihre Einstellung geändert, als sie von dem ganzen Skandal überfordert wurde. Anfangs war sie dabei mit der Unterstützung von HateAid. Hat aber in ihrer Naivität nicht bemerkt, dass diese Organisation eine gänzlich andere Agenda verfolgte und das immer noch tut. Erst mit dem Spiegel Artikel (mit der gleichen Agenda) und der inszenierten Demo in Hamburg inkl. Morddrohung und Schussweste (Die eigentlich an Demos verboten ist), ist ihr wohl aufgegangen, dass es nicht um ihren persönlichen Fall geht.
Sie ist nach Strich und Faden instrumentalisiert worden.
2. Dass der Fall F/U nicht zum eigentlichen Thema von HateAid und Hubig passt, gehört zwingend zur Agenda, denn eine erfundene oder frei assoziierte personale Legende trägt erstens zur starken Emotionalisierung mit Angst und Empörung, etc bei. Das wiederum lässt die eigentlichen Fakten verschwinden oder gar ganz leugnen und man kann die Agenda durchdrücken.
Wäre der Fall passgenau auf die Agenda zugeschnitten gewesen, wären die Akteure hinterher nicht mehr frei ihre „Argumente“ als Tatsachen einzubringen. Sie wären zu stark eingeengt und die Emotionen würden sich schnell abkühlen.
Dass es so ist, zeigen unzählige Fälle, wie George Floyd, Correctiv, Lindemann, Kachelmann, etc., die alle auf Legenden beruhten mit wenig bis gar keinen Fakten dahinter.
Da Ostern ist, sei eine vergleichbare Geschichte, was die Agenda und deren Mechanismen anbelangt, nicht unerwähnt: Die Jesusgeschichte der Evangelien.
Moralische Hysterie:
Mittelalterliche und neuzeitliche Aufzeichnungen über teuflische Besessenheit in Klöstern berichten über sich temporär obszön aufführende, ansonsten fromme Klosterschwestern. Sie gerieten „unter Einfluss des Satans“ (unterdrückte Sexualität) in ekstatische Zustände, wo sich sich sexuell ordinär gebärdeten und sich eines vulgären Vokabulars bedienten. Ihre Worte wurden einem Dämon zugeschrieben der exorziert werden musste.
Freuds Vorläufer der Frauenversteher Casanova sagte über die himmlischen & höllischen Visionen der Hl. Teresa von Avila: „Wenn man diese Frau nur einmal im Leben ordentlich ge… hätte, dann hätte sie keine Visionen gehabt.“
Sigmund Freud sprach von der „weiblichen Hysterie“. Er sah darin ein Symptom verdrängter Sexualität, die sich durch „Konversion“ als körperliche Beschwerde manifestierte.
Die moralische Hysterie scheint mir eine neuzeitliche Form der weiblichen Hysterie zu sein.
Die faden, frustrierten Feministinnen greifen die irrlichternde Fackel der weiblichen Hysterie auf und konvertieren sie moralisch.
Unter dem Begriff Konversion versteht Sigmund Freud in der Psychoanalyse einen zentralen Abwehrmechanismus, bei dem seelische Konflikte in körperliche Symptome umgewandelt werden.
Anscheinend gibt es auch eine Konversion in „moralische Symptome“.
„manisch-moralisch“, „zwanghaft-moralisch“, „neurotisch-moralisch“, „pathologisch-moralisch“, „krankhaft-moralisch“, „mortal-moralisch“.
Das Moralisieren als Zwangsneurose wäre ein Fall für Freud.
Das artverwandte Robin Hood-Syndrom: „Jeden Tag ein guter Tat, koste es was es wolle.“
Ich find es diskriminierend, dass kein Mann an der Diskussion „toxische Frau“ teilnimmt. Mich fragte mal ein Psychologin in einer größeren Diskussion, als ich einwand, dass so viele Psychologen Frauen sind: „Trauen sie Frauen nicht zu, dass sie in Männer hineinversetzen können.“ „Nein, trauen sie Männern zu, sich in Frauen hineinversetzen zu können.“ Stille. „Sehen sie. Und das obwohl wir euch für uns gewinnen müssen und schon von daher mehr von weiblicher Psychologie verstehen müssen.“ PS.: Mobbing, hinterrücks HINTERFOTZIG schlecht reden ist wie Hass und Hetze unbeschreiblich weiblich. Das Weibergelüge ist eh chronisch, wie ja auch der Fall Fernandes schön zeigt. Das lächerlichste an Frau ist ihr Selbstbild.
Reelle Gewalt & virtuelle Gewalt miteinander zu vergleichen ist ein Äpfel & Birnen-Vergleich.
So lange der Fall nicht eindeutig juristisch geklärt ist, sollte die Unschuldsvermutung für beide Seiten gelten. Schon vorher Stellung zu beziehen ist keine Solidarität.
Ich äußere mich weder zu Herrn Ulmen noch zu Frau Fernandes.
Empörungsaktivismus :
Die Empörungsaktivisten warten auf jede sich bietende Gelegenheit sich moralisch, emotional empören zu können. Sie warten nur darauf einen „Feind“ zu identifizieren, um ihn zu zerfleischen.
Sie sind oft etwas voreilig und vernichten einen Unschuldigen. Sie entschuldigen sich nachher selbstverständlich nicht. Schließlich agierten sie aus „guter Absicht“. Ihr festes Gefühl der moralischen Überlegenheit „entschuldigt“ alles.
Sie sind im Zustande der Hysterie stets „die Guten“. Sie sagen sinngemäß: „Wer hysterisch herumschreit muss im Recht sein.“ Die „moralische Hysterie“ wäre ein Fall für Freud.
Sie legen die Leiche ad acta und lechzen nach neuen Opfern.
Es geht ihnen nicht um die Sache selbst, nicht um die echten oder vermeintlichen Opfer.
Sie wollen sich selber profilieren. Sie wollen sich selber moralisch erhöhen und den „Feind“ moralisch erniedrigen.
Sie propagieren einen unbedingten Glauben an die Erzählungen der vermeintlichen Opfer. Die Opferkategorie (Frau, Migrant, etc.) hat immer Recht. So leisten sie der Verleumdung einen Vorschub.
Sie denken in vordefinierten Opfer-Täter-Kategorien, also sachfern.
Diejenigen Empörungsaktivistinnen die sich über den Fall Ulmen-Fernandes echauffieren, aber nichts zu den reellen Vergewaltigungen sagen sind die Frauen egal. Sie sind widerliche Wichtigtuer und faktische Frauenfeinde.
Moralparasiten erhöhen sich selber moralisch auf Kosten anderer.
Ich bereichere den politisch Diskurs heute mit neuen Begriffen: Empörungsaktivismus, Empörungsaktivist, Empörungskultur, Empörungsunkultur, moralische Hysterie