Als Anthropologe, Historiker und Katastrophen-Forscher sprach ich kürzlich auf der Klimawandelkonferenz des Heartland Institutes in Washington. Der Titel meines Vortrags lautete: „Incredible Shrinking Europe – Between Climate Utopia & Green Energy Crisis“ (deutsch: „Unglaublich schrumpfendes Europa – Zwischen Klima-Utopie & Grüner Energie-Krise“).
Aus europäischer Sicht empfahl ich den Amerikanern vor allem eines: Uns in keinem Fall nachzuahmen. Denn Europa baut rasant ab — wirtschaftlich, geopolitisch, demografisch. Bei uns wachsen gerade nur die Energiekosten. In meinem Vortrag erkläre ich, warum es eine Verbindung zwischen den steigenden Kosten in Europa und den wirtschaftlichen Schwierigkeiten auf diesem Kontinent gibt.
Alles hängt damit zusammen, dass unsere Energiepreise drei-bis viermal so hoch wie in den USA sind. Energie-intensive Unternehmen investieren deshalb nicht mehr in Europa und gehen lieber in die Vereinigten Staaten und geben dies sogar offen zu. Europa verliert also Wettbewerbsfähigkeit und stagniert. Das ist jedoch vielen Europäern noch gar nicht bewusst.

Herr Beat Schaller, stimmt genau. Früher wurde nach der DREI FELDER Wirtschaft Landwirtschaft betrieben, so daß sich Boden Erosionen kaum ausbreiten konnten, das übertragen auf unsere Wirtschaft ist zu viel verlangt, da anscheinend nicht nur die Quote, sondern auch die "Ausbildung" bzw. NICHT- Ausbildung die erste Rolle in der Politik spielt. Bei so einem enormen "Sachverstand" werden die Energeikosten aber NICHT NUR DIE in die Höhe schießen. Herr Dr. Reich "Eine Krise, die das derzeitige Politestablishment wegspülen wird, liegt in der Luft." Schade, daß es erst zur Krise kommen muß, um das "Politestablishment wegzuspülen" Die meisten "Schlafschafe" scheinen dazu nicht in der Lage zu sein.
Immer wieder stellt sich mir die Frage: Wem nutzt es, dass sich Deutschland und Europa selbst abschaffen?? Wer dreht das große Rad, von dem unsere Politiker und teilweise auch die Wirtschaft abhängig sind?? Bei anderen sieht man den Splitter im Auge nur den eigen Balken sieht man nicht.
Genauer geht es im Vortrag eigentlich um die wirtschaftlich und auch ökologisch (!) ziemlich verfehlte Energiepolitik der EU, speziell von Deutschland. Wie lange Deutschlands Regierung die schon längst gescheiterte „Energiewende“ noch fortführen wird können, liegt am Votum der Staatsbürger. Noch können sich diese einigermaßen frei informieren, bilden und wählen. Wollen müssen sie es aber schon selber.
"Aus europäischer Sicht empfahl ich den Amerikanern vor allem eines: Uns in keinem Fall nachzuahmen. Denn Europa baut rasant ab — wirtschaftlich, geopolitisch, demografisch. Bei uns wachsen gerade nur die Energiekosten. " Ich glaube, Sie sind nicht der einzige, der das- nicht nur den Amis empfiehlt. Trump als Fachmann weiß das, darum wird er mit Sicherheit den deutschen Weg NICHT einschlagen, Trump schützt sein Volk und sein Land.. Wer Merekl wählt, bekommt eben auch das Paket, wo Merkel draufsteht. Für mich ist das ganze Klimagedöns eine einzige Ablenkung von unseren wirkliche Sorgen. "Alles hängt damit zusammen, dass unsere Energiepreise drei-bis viermal so hoch wie in den USA sind. Energie-intensive Unternehmen investieren deshalb nicht mehr in Europa und gehen lieber in die Vereinigten Staaten und geben dies sogar offen zu. Europa verliert also Wettbewerbsfähigkeit und stagniert. Das ist jedoch vielen Europäern noch gar nicht bewusst." Wenn sich die auf uns zukommeden Klimakosten, die Strom-Heizkosten und die MIGRANTENKOSTEN, für vielen Migranten, die hier kaum Arbeit finden, die Kosten für die Kriminellen etc. mit den Kosten der zurückgehenden Wirtschaft summieren, dann GNADE UNS GOTT !!
Ich bin überzeugt, dass in den derzeit hohen Energiepreisen ein Erkenntnispotential steckt wie nirgendwo sonst auf dieser Welt. Aber ich bleibe unsicher, ob die schöpferische Kraft in diesem Land reicht, um es zum Guten hin zu wenden. Für die USA glaube ich das Gegenteil, denn die billige Energie hält alle Teilnehmer von der ökonomischen Selbstoptimierung ab. Man sieht es nebenbei an der Leistungsbilanz, wie wenig amerikanische Energiepreise ein Vorteil sind. Und warum sollen wir denn amerikanisches Flüssiggas kaufen? Doch nicht, weil es billig wäre.
In mir reift schon länger die Vorstellung, dass das ewige Geschwurbel rund um Umwelt, Klima und co., eifrig genährt von der Politik, vor allem einem dienen soll: den Blick der Öffentlichkeit von den harten Fakten abzulenken. Tatsächlich erleben wir nämlich ein wirtschaftspolitisches Totalversagen - in ganz Europa, aber vor allem in der größten Wirtschaftsnation - historischen Ausmaßes. Unsere Strompolitik ist nur ein Teil dieses Versagens. Auf nahezu allen wichtigen Feldern liegen wir im Hintertreffen oder beteiligen uns gar nicht: die Weiterentwicklung der Kernkraft, die Gentechnik (auch Nahrungsmittel betreffend) nur als Beispiele. Dort, wo der Staat vielleicht ein wenig mit anschieben könnte, werden abenteuerliche "chinesische" Wirtschaftsprogramme gestartet, die nicht in unsere Unternehmenskultur passen, was ein jeder dummer August begreift, nur der Wirtschaftsminister nicht. Sucht man nach Widerspruch aus den Wirtschaftsverbänden, kann man durchaus fündig werden, berichtet wird davon aber meist nicht mehr oder nur am Rande. Ich kann mir gut vorstellen, dass die global Player, die noch in Deutschland sitzen, ihren eigenen "Exit"-Plan (aus europa!) schon lange in der Schublade liegen haben. Die staatlichen Reinvestitionen sind auf einem weltweit unterirdischen Niveau - angeblich, weil bei uns, wie man an den Straßen und den Schulen sieht, ja alles so gut im Schuss ist. D.h. die 1,5 Billionen, die Staat und Kommunen jedes Jahr nur an Steuern abgreifen, verpuffen irgendwo im Nichts, dienen dazu, irgendwelchen unproduktiven "Dienstleistern" die Taschen zu füllen. Da gibts ja schon richtige sinekuren wie im Merkantilismus/Absolutismus. Davon zu sprechen ist unerwünscht. Also übertönt Klima und Umwelt und Biene und Rassismus und der bunte Einwanderer alles.