....In egozentrisch-emotionaler Manier werden aus Mädchen-Cliquen, die ehemals im Pausenhof Gummihopse gespielt haben, eingeschworene Like-Seilschaften, die ihren Blick kaum noch vom Handy lösen können. Alle haben sich ganz doll lieb und finden sich gegenseitig wunderhübsch – ein öffentliches Geben und Nehmen an Bestätigung, das ganze Jahrgangsstufen in den Bann schlägt. Mädchen setzen sich und ihre Freundschaften in Szene, weil ihr Aussehen, ihre besten Freundinnen und ihr sozialer Status in der Jahrgangsstufe die wichtigsten Facetten ihrer Identität sind.
Ist das soziale Kompetenz im 21. Jahrhundert, oder ein unter oberflächlichen Inszenierungskünsten verborgener Kollektivismus, der durch die sozialen Medien verstärkt und erstmals abgebildet wird? Anpassung ist in der Pubertät nun einmal wichtiger als Individualität, finden Jugendforscher. Aber warum? Und warum in einem Ausmaß, dass es auffällt?. Mehr hier.