Gegenüber Achgut.com berichtet ein hochrangiger Soldat von seiner Impfgeschichte mit der Bundeswehr. Er wurde entgegen der Entscheidung einer ersten Impfberatung gegen Covid-19 geimpft. Danach aufgetretene Beschwerden wurden seitens der Truppenärzte nicht dokumentiert. Obwohl andere Soldaten ähnliche Gesundheitsprobleme beklagen, leugnet die Bundeswehr partout jede Gefährlichkeit.
Muss ein Soldat seine Impf-Nebenwirkungen selbst dokumentieren, weil der zuständige Bundeswehr-Arzt nichts von ihnen wissen will, verweist das auf skandalöse Zustände, die nicht nur er für unmöglich gehalten hätte. Frisch, abenteuerlich und demokratisch tritt die Bundeswehr in ihren Marketingkampagne auf, während dort ein realitätsblinder Autoritarismus vorzuherrschen scheint, der strukturell unfähig ist, Kurskorrekturen vorzunehmen. Obwohl die von den sogenannten Impfstoffen ausgehenden Gefahren nicht zu übersehen sind, stellt man sich weiter stur; ein Zustand, den ein Soldat höheren Ranges nicht hinnehmen will. Er wandte sich – mit der Redaktion vorliegenden Schreiben – an seine Vorgesetzen, die ihm schlicht nicht antworteten. Achgut.com stand in Kontakt mit ihm. Er möchte anonym bleiben.
Warum er sich nach einem Jahr dazu durchgerungen habe, seinen Fall zu thematisieren, sei wegen des Umstands, „dass immer noch Soldaten, trotz deutlicher Evidenz der Schädlichkeit, zur Impfung gezwungen werden. Mein Fall ist Vergangenheit und ich gebe mich keinen Illusionen hin, dass ich hier eine Entschuldigung oder das Eingeständnis eines Fehlers erhalte. Ich möchte aber die Mauer des Schweigens helfen zu durchbrechen.“ Die Fürsorgepflicht werde „mit Füßen getreten“, es werde mehr noch „eine Schädigung in Kauf genommen, zumindest aber ignoriert, um das Fehlverhalten zu kaschieren.“
Ein Soldat akzeptiert mit seiner Berufswahl Hierarchien, die deutlich strikter sind als die der Gesellschaftsordnung, in deren militärischen Dienst er sich stellt. Er vertraut dabei darauf, sich einem Apparat zu fügen, der trotzdem – wenn auch vermittelt – Staat und Gesellschaft repräsentiert, für deren Verteidigung er notfalls sein Leben riskiert. Sprich: Ein militärischer Apparat, der von Willkür, Irrationalismus und Verantwortungslosigkeit bestimmt wird, entspricht keinem demokratisch-rechtsstaatlichen Gesellschaftsmodell.
Entgegen Entscheidung eines Arztes geimpft
In einer E-Mail schreibt er mir: „Was für mich beim ersten Impftermin eine Welt zusammenbrechen ließ, war der Umstand, das Gefühl, dass hier meine Vorgesetzten mit Gewalt eine ihnen genehme Entscheidung durchsetzen wollten – gegen eine Entscheidung eines Arztes – und dafür sogar den Leiter des Sanitätszentrums einbezogen. Man war auch nicht gewillt, das Gespräch zu suchen.“ Und weiter:
„Es ist schwer zu beschreiben, was einem durch den Kopf geht, wenn man vor der Entscheidung steht, entweder seinen Beruf und somit die Versorgung seiner Familie aufs Spiel zu setzen, oder sich einer medizinischen Zwangsbehandlung zu unterziehen, die mehr als zweifelhaft ist. Dass ich mein Leben aufs Spiel setze, gehört zum Beruf. Dass man als Vorgesetzter solche Entscheidungen auch durchsetze, ebenso. Ich habe als Vorgesetzter aber immer Risiken abgewogen und Bedenken meiner Untergebenen ernst genommen.“
Dezember 2021 sollte der Soldat sich impfen lassen. Davor bemühte er sich um eine ärztliche Beratung und Untersuchung. Seine explizite Nachfrage, ob er den Impftermin am folgenden Tag wahrnehmen solle, verneinte der Arzt. Eine Impfung solle stattdessen erst nach einer Untersuchung erfolgen, was der Soldat sich schriftlich vermerken ließ. Am folgenden Tag erhielt er telefonisch den Befehl seines Vorgesetzten, sich noch am selben Tag innerhalb der nächsten 30 Minuten im truppenärztlichen Impfzentrum zu melden.
Dort wurde ihm ohne Untersuchung bescheinigt, dass es keine Kontraindikationen zur Impfung gebe. Eine weitergehende Aufklärung fand nicht statt; dies ist dokumentiert.:
„Von beiden Ärzten wurde die Kenntnisnahme meiner Aufklärungswünsche und Wunsch nach Voruntersuchung schriftlich quittiert. Es wurde mit keinem Wort auf die Bedenken eingegangen. Hinweise auf die bedingte Zulassung des Impfstoffes sind nicht erfolgt, sie sind weder in mündlicher Form ergangen und auch im Aufklärungsmerkblatt wird lediglich von einer zugelassenen Impfung gesprochen.“
An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Bundeswehr solche Dinge verkündet: „Wer unbedenklich im Restaurant zur Vorsuppe greift, kann genauso bedenkenlos den Inhalts- und Hilfsstoffen in der mRNA-Impfung vertrauen.“
Die Rechtfertigungen der Impfärzte
Mit Etablierung der Duldungspflicht wurde er also Ende 2021 geimpft, in 2022 zum zweiten Mal. Danach traten ernste Beschwerden auf, weshalb er sich wieder an die Truppenärzte wandte und kritisierte, dass Beratung, Risikoabwägung und Aufklärung unterlassen wurden. Sinngemäß erhielt er folgende Rechtfertigungen, die aus seinem Gedächtnisprotokoll zitiert werden:
- Wir mussten ohne Aufklärung und Anamnese impfen, da wir ansonsten die Mengen gar nicht geschafft hätten
- Zeit für eine über das Informationsblatt hinausgehende Aufklärung sei gar nicht vorhanden, eine weitere Aufklärung sei auch nicht notwendig
- Den Arzt zu verklagen, wäre ungerecht, weil die Ärzte nur auf Befehl handeln
- Das RKI und die Vorgesetzten geben nun einmal vor, dass geimpft wird und sind die fachliche Instanz, auf die man sich berufe, um die Impfung zu bewerten
- Eine Untersuchung auf Kontraindikationen sei nicht notwendig, da der Soldat ja auch die anderen Impfungen gut überstanden hätte
- Wenn man auf ein Risiko von 1:5000 bei schweren Nebenwirkungen Rücksicht nehmen würde, könnte man keine Behandlungen mehr durchführen
Im Widerspruch dazu lässt die Bundeswehr offiziell verlautbaren, „dass Impfärzte und -ärztinnen vor jeder Impfung gründlich prüfen, ob bei der zu impfenden Person gesundheitliche Gründe vorliegen, die eine Impfung ausschließen.“
Januar 2022 erhielt der Soldat seine Zweitimpfung. Da die zuständigen Bundeswehr-Ärzte nichts von seinen Nebenwirkungen wissen wollten, schrieb er später der Bundesärztekammer, denen er seine selbst dokumentierten Beschwerden meldete. Auch von dieser Institution erhielt er keine Antwort.
Atemnot in der Nacht, Aufwachen mit Luftnot
Drei Tage nach Zweitimpfung dokumentiert er „nach Treppensteigen: Herzrasen, Schwindel, Kribbeln am gesamten Kopf und starke Erschöpfung.“ Kurz darauf: „Einlieferung in die Notaufnahme Krankenhaus, zur Abklärung.“ Ein deutlich erhöhter Puls wurde festgestellt, normalisierte sich aber wieder. Das Erschöpfungsgefühl kehrte Tage später jedoch zurück. Bei einem normalen Spaziergang hatte er Luftnot. Ab Woche 12 verspürte er gelegentlich noch
„Taubheit und kribbeln am gesamten Kopf. Atemlos nach Treppensteigen insbesondere mit Maske. Sporadisch Atemnot in der Nacht, Reflexatmung funktionierte dann nicht, aufwachen mit Luftnot. Andauernd verschleimt und trockener Hustenreiz. Gelenkschmerzen und Schmerzen in der rechten Seite. Rechte Seite strahlt manchmal mit einem Brennen bis ins Bein.“
Nach Woche 17 nach Zweitimpfung sind die Beschwerden fast alle zurückgegangen. Doch die „Gelenkschmerzen und Schmerzen in der rechten Seite, einhergehend mit einem brennenden Gefühl, halten immer noch an. Zwar in einem unterschwelligen Maße, jedoch immer noch deutlich spürbar.“ – Also bis heute, mehr als ein Jahr nach seiner Impfung.
Die Dokumentation wurde durch ihn selbst zu den Akten gegeben, eine Verdachtsmeldung durch die Truppenärzte an das PEI ist nicht erfolgt.
Laut Soldatengesetz gilt: „Lehnt der Soldat eine zumutbare ärztliche Maßnahme ab und wird dadurch seine Dienst- oder Erwerbsfähigkeit beeinträchtigt, kann ihm die Versorgung insoweit versagt werden. Nicht zumutbar (!) ist eine ärztliche Maßnahme, die mit einer erheblichen Gefahr für Leben oder Gesundheit verbunden ist.“
Felix Perrefort ist Redakteur und Autor bei der Achse des Guten.
Redaktioneller Hinweis:
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Beitragsbild: Pixabay

@Ilona Grimm, zu „Aber was tut man, wenn man, wie der Soldat, nur die Wahl zwischen Scylla und Charybdis hat? … Charybdis in Form von Arbeitsplatz- und Versorgungsverlust,“ // Sehr verehrte Frau Grimm, ich schätze Sie sehr! In meinem Leben war ich auch einmal Soldat, und diese Frage habe ich mir „im Nachhinein“ auch einmal gestellt: Was hätte ich in dieser Situation einer gentechnischen Zwangs-Inokulation„ getan? / Meine ehrliche Antwort: Ich hätte gekündigt und mich nicht keinesfalls gebeugt! Dabei mache ich dem hochrangigen Soldaten in diesem Artikel keinen Vorwurf, anders entschieden zu haben. Seine Sache! Aber hätte ich mich diesem Verrat des Staates an seinen Bürgern in Uniform (Verstoß gegen den Nürnberger Kodex) gebeugt, so hätte meine Selbstachtung Schaden genommen! Wer kann denn einem totalitärem System ohne Schaden an seiner Seele dienen?
Selten auf der Achse so viele unqualifizierte, dumme Kommentare gelesen, wie zu diesem Beitrag. Der Hass auf die Politik scheint so groß zu sein, dass er das differenzierte Denken vernebelt. Frau @Ilona Grimm hat es sehr richtig kommentiert: „Ich bin wahrhaftig entsetzt über einige vom hohen Ross (aus großer Sicherheit) abgelieferte, geradezu menschenverachtende Kommentare. Gestern, bei dem Geschlechtsumwandlungsthema, habe ich von jeder Menge Verständnis und Toleranz gelesen, mich aber auch gefragt, was davon geheuchelt gewesen ist. Und heute hier pauschale Verachtung und Verhöhnung für Soldaten! “ Leute, Ihr müsst ja nicht gleich Aufstehen und Beifall klatschen, wie ich das bei den Amis gesehen habe, wenn ein Trupp Militär in die Heimat zurückkehrt und durch die Flughafenhalle geht. Und ich habe auch in meinen über vierzig Jahren Polizeidienst nie diesen freundlichen Respekt von den „staatspsychologisch“ geschädigten Deutschen erwartet, wie ich ihn in den USA erleben durfte. Vielleicht würde es einigen Kommentatoren helfen, ein paar Stunden Nachhilfeunterricht in deutscher Geschichte und Staatsbürgerkunde zu nehmen. Vielleicht würde auch ein kleiner Aufenthalt in Nord-Korea helfen, um den Kopf wieder frei zu bekommen. Ja, richtig, wir erleben einen Niedergang an Moral, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Bildung. Aber das ist noch lange kein Grund, unqualifzizert verallgemeinernd dem Soldaten hier zu bescheinigen, er sei doch selber Schuld an seinem Problem. Was dient er auch diesem sch… System. Hallo? Darf ich mal einen kleinen Hinweis geben? Es ist NIE das System! Es ist NIE „die Politik“! Es ist NIE „der Staat“. Es kommt IMMER auf den einzelnen Menschen an. Der Fisch (das System) stinkt nicht nur vom Kopf, also von oben her. Er stinkt auch von den vielen kleinen „A…löchern“ her, die unten rum mitmachen. Und genau DAS ist das Problem in Deutschland. Respekt und Achtung an Frau @E.Naumann: Wenn alle so wären wie Sie, hätten wir keine Probleme mit dem System.
Es ist überaus bedauerlich und gibt keinerlei Anlaß zur Selbstgerechtigkeit, doch seit „Corona“, d.h. etwa ab April 2020 ist die BRD ein „Maßnahmenstaat“. Einen solchen beschrieb der Jurist Ernst Fraenkel 1941 als ein „Herrschaftssystem der unbeschränkten Willkür und Gewalt, das durch keinerlei rechtliche Garantien eingeschränkt ist“. Der Maßnahmenstaat kontrastiert zum Normenstaat, dessen Handeln sich an der Rechtsordnung, sprich den Gesetzen, Gerichtsentscheidungen und Verwaltungsakten der Exekutive orientiert. \\\ Man kann die seit April 2020 herrschende Regierungswirklichkeit auch kürzer formulieren: Das Schöne am regieren ist die Willkür. Ein solches Regime unterscheidet sich nur marginal von einem U…staat, den in der Öffentlichkeit expressis verbis zu nennen, sich aus offensichtlichen Gründen verbietet.
Ein Soldat ist wie ein Polizist ein Bundesbeamter. § 63 des Bundesbeamtengesetzes (BBG), für Landesbeamtinnen und –beamte in § 36 des Beamtenstatusgesetzes (BeamtStG) regeln die Remonstrationspflicht. Hier heißt es „Grundsätzlich trägt der Beamte die volle persönliche Verantwortung für die Rechtmäßigkeit seiner dienstlichen Handlungen. Von dieser Verantwortung wird er freigestellt, wenn er seiner Remonstrationspflicht nachkommt und Bedenken zum Beispiel gegen die Rechtmäßigkeit dienstlicher Anordnungen geltend macht. Die Remonstrationspflicht besteht bereits dann, wenn der Beamte die Weisung als möglicherweise rechtswidrig ansieht.“ Somit ist mir das Verhalten der BW-Ärzte unerklärlich wie unverzeihlich. Jeder Soldat, jeder Beamte sollte sich fragen, ob er weiter Teil eines Apparates sein möchte, der massiv Rechtsbruch begeht.
„Ein militärischer Apparat, der von Willkür, Irrationalismus und Verantwortungslosigkeit bestimmt wird, entspricht keinem demokratisch-rechtsstaatlichen Gesellschaftsmodell.“ Deshalb – Augen auf bei der Berufswahl, den bei dem politischen Personal, daß faktisch „Chef“ ist, muß jedem Bewerber klar sein, in wessen Auftrag er ggf. seine Haut riskiert. Daß die sog,. Volksvertreter mehrheitlich offenbar entweder verlogen oder „doof wie das berühmte Stück Weißbrot“ sind, oder eine Kombination aus beidem, belegt die bekannt gewordene Stellungnahme des RKI ca. 2 Wochen vor der Abstimmung zur sog. „Impfpflicht“, in der sogar besagtes RKI bezüglich der „Impfung“ den Schutz vor Weitergabe der Infektion als nicht garantiert beschreibt. Das ist doch bei funktionerender Hirntätigkeit nicht mißzuverstehen. Trotzdem wurde von vielen die „Impfpflicht“ gefordert, wurde und wird gegen „Leugner“ munter gehetzt und in Teilbereichen, wie halt „Gesundheitswesen“ und „Militär“, aber faktisch auch den Seniorenheimen, zwangsweise die Verabreichung der modRNA-Spritze fortgeführt. Und selbst oberste Richter, wie zuletzt wieder mal des BundesverwaltungsGericht, ignorieren die Realität und urteilen nach Systemvorgabe.
Perrefort, bester Mann bei der Achse. Weiter so.
Rex Cramer / 18.05.2023 Mein Misstrauen gegen die Impfung stieg von a) Christian Drosten, weil er als Erster diesen PCR-Test als absolut hinnahm, obwohl der Erfinder sagte, daß der Test nicht verlässlich eine Aussage zulässt; b) dazu kam, daß er im Januar 2020 im TV sagte, daß die Maske kein zuverlässiger Schutz ist, aber ein Vierteljahr später, die Maske empfahl; c) Frau Merkel ständig auf den Impfstoff setzte; d) Frau vdLeyen die Firmen bezüglich der mRNA-Impfstoffe aus der Haftung entliess. Das ist, wie wenn die AutoIndustrie aus der Haftung entlassen wird. Kann ich mir sicher sein, daß die Bremsen funktionieren?