Am Runden Tisch von Gesundheitsminister Karl Lauterbach wurde offiziell, was Kritiker der Impfkampagne seit Längerem vermuten: Impfschäden werden zu Long Covid umetikettiert.
Die Bundesregierung unterscheidet nicht zwischen Impfschäden und Long Covid, beides läuft offiziell unter dem Label „Long Covid“. Das gab Karl Lauterbach vogestern bei seinem sogenannten Runden Tisch bekannt, bei dem Vertreter aus Gesundheitswesen, Wissenschaft und Pharmaindustrie sowie Betroffene zusammenkamen. Dabei ist auch „eine Vertreterin von Impfgeschädigten vertreten gewesen. Deren Erkrankung ähnelten denen von Long-Covid-Patienten. Man mache keine Unterscheidung, betonte Lauterbach.“ (Spiegel.de) Auf diese Weise können die Folgen der Impfkampagne als Folgen der „Pandemie“ thematisiert werden: ein klassischer Etikettenschwindel.
Begründet wird das von Lauterbach mit der ähnlichen Symptomatik; wissenschaftlich ist das offensichtlich höchst fragwürdig und in medizinischer Hinsicht wahrscheinlich kaum nützlich für die Betroffenen. Denn es dürfte für die richtige Behandlung einen großen Unterschied machen, ob man an einer natürlichen Corona-Infektion oder an der mRNA-Injektion langfristig erkrankte. Wie soll die richtige medikamentöse Therapie gefunden werden, wenn bei der Diagnose schon grob geschlampt wird?
Was für einen Etikettenschwindel spricht
1.) „Long Covid“ war 2020 – mit der gefährlichsten Wuhan-Variante – kaum ein Thema. Parallel zum Fortschreiten der Impfkampagne ab 2021 und zum Schwächerwerden des Virus hat das Thema an Bedeutung gewonnen. Gegen Ende der sogenannten Pandemie, nach den Booster-Impfungen, tat sich das Problem besonders hervor. Anfang Januar kam es im Namen von Long Covid sogar zu einer großen Protestaktion vor dem Bundestag.
2.) Es wird kaum thematisiert: Schweres Fatique war eine regelmäßig zu erwartende Impfreaktion laut BioNTech/Pfizer-Zulassungsstudie: Nach der zweiten Dosis ist mit „systemisch schwerer“ Fatigue bei 3,8 Prozent der Impflinge zu rechnen. Das ist eine hohe Prozentzahl. Denn hochgerechnet auf 65 Millionen Geimpfte bedeutet das 2,5 Millionen Menschen mit „systemisch schwerer“ Fatigue. Auffällig: 2021 wurden etwa 2,5 Millionen Arztbesuche wegen Covid-Impfnebenwirkungen abgerechnet. Das entspricht derselben Größenordnung.
3.) Willkürliche Zählweise: Long Covid ist ein „Sammeltopf für alle Beschwerden, die nach Covid-19 auftreten“, so die Ärztin Claudia Eller. Damit liegt auf der Hand, warum man noch so wenig über „die Erkrankung“ wisse, wie es allenthalben heißt. Was gemeinhin unter Long Covid gefasst wird, ist keine eigenständige Krankheit, sondern Datensalat plus ein Sammelsurium ähnlicher Symptomatiken mit unterschiedlichen Ursachen.
4.) Eine seriöse Long-Covid-Studie, die Ende 2022 im British Medical Journal (BMJ) publiziert wurde, kam zu einem Fazit, das mit den dramatischen RKI-Zahlen (zwischen 6 und 15 Prozent der Corona-Erkrankten seien betroffen) unvereinbar ist. Es lautet:
„Diese landesweite Studie deutet darauf hin, dass Patienten mit leichtem Covid-19 ein Risiko für einige wenige gesundheitliche Folgen haben, von denen die meisten innerhalb eines Jahres nach der Diagnose behoben sind.“
Offenbar heilt das natürliche „Long Covid“ mit der Zeit von allein aus, während das impfbedingte Fake-Long-Covid sich als dauerhaftes, deutlich schlimmeres Problem erweist. Daran wird sich auch nichts ändern, wenn die Probleme aus politischen Gründen nicht einmal beim Namen genannt werden.
Mit Lauterbachs Etikettenschwindel wird darüber hinaus neue Corona-Angst befeuert, die wiederum zur Impfung treiben soll. Schon jetzt sieht man wieder verängstigte maskierte Menschen in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wie makaber wäre es, wenn diese sich wegen schwindelnder Desinformation jetzt noch einen Impfschaden holen?
Vom selben Autor zu dieser Thematik ist auf Achgut.com erschienen:
Der große Etikettenschwindel (30.03.23)
Alles Long Covid! Eine bequeme Universalerklärung (19.10.22)
Impfschäden oder Long-Covid? (20.07.22)
Felix Perrefort ist Redakteur und Autor der Achse des Guten.
Beitragsbild: Martin Kraft CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

„…In den letzten Monaten sind auch viele Publikationen zur Pathophysiologie bei Covid-19, long COVID und bei Impfnebenwirkungen erschienen. Einige Arbeiten, die ich als Naturwissenswchaftler für relevant halte, habe ich in der Anlage zusammengestellt. Vermutlich sind Impfnebenwirkungen und long COVID zwei Seiten einer Medaille, diese heißt spike protein….“
aus meinem Brief vom 12.03.2022 an die Bundestagsabgeordneten zu Thema Impfpflicht.
Ob long Covid, post Covid oder Impfschäden, vermutlich spielt das spike protein eine Schlüsselrolle. Von den Mauscheleien, Hetzkampagnen gegen Kollegen, die dem politischen und medialen Getröte nicht folgen wollten, Verschweigen und Zurechtbiegen nicht genehmer Ergebnisse usw. wird sich die deutsche Naturwissenschaft und Medizin jahrzehntelang nicht erholen.
An einer wissenschaftlichen Aufklärung der molekularen Zusammenhänge und deren Auswirkungen auf den Organismus besteht offensichtlich kein Interesse.
Mich wundert immer wieder, daß es Menschen gibt, die noch immer davon ausgehen, daß irgendjemand der „Verantwortlichen“ auch nur im entferntesten daran gedacht hat, sauber zu spielen. Die Karten waren von Beginn an gezinkt, das Corona-Theater nichts als eine einzige Verarsche (sorry dafür). Es ging nie (!) um die Gesundheit der Menschen. Wäre es anders, dann würde man spätestens jetzt die „impf“-geschädigten Menschen ernst nehmen und entsprechend behandeln. Nein, es wird weiter gelogen und vertuscht. Und es geht wieder los. Wieder werden Menschen über Angst- und Panikmache gefügig gemacht. Wer allerdings nach dreieinhalb Jahren dieses falsche und widerliche Spiel noch immer nicht durchschaut, wieder mit Maske herumläuft und sich sogar weitere Spritzen abholt, dem ist nun wirklich nicht mehr zu helfen. Und hat bei eventuellen „Impf“-Folgeschäden m.E. kein Mitleid verdient.
Das ist natürlich sehr praktisch für Panik-Karl und seine Kombo. Wenn nicht mehr zwischen Impfschäden und Long COVID (welche Symptome fallen überhaupt in diese Kategorie?) unterschieden wird, wird es noch schwerer für die Impfgeschädigten vor Gericht zu klagen. Clever gemacht!
Es könnte doch eigentlich so einfach sein: einfach mal Ungeimpfte ausfindig machen, die vorgeben an Long-COVID zu leiden und/oder es vielleicht sogar bereuen, sich nicht (oder zu spät) impfen zu lassen. Ob da mehr als eine Handvoll zusammenkommen?
Freunde – ein schlichter Vergleich zwischen „Geimpften mit Covid“ und „Ungeimpften mit Covid“ dürfte die Frage zweifelsfrei klären.
Nach wie vor warten wir auf derartige Studien vergeblich.
Danke, Wissenschaft!!
@Brandy, Vera : >>Wenn diese verängstigten, schon wieder Maskierten den Donnerschlag nicht gehört haben, werden sie den nächsten auch nicht hören. Denen ist nicht mehr zu helfen – leider.<< Machen Sie sich keine Illusionen. Wer einmal geimpft ist, hat kaum eine Chance, noch etwas zu erkennen. Die Spikes überwinden mühelos die Blut-Hirn-Schranke. Oder anders gesagt, diese Schranke, ähnlich der Außengrenze – existiert nicht mehr. Da dringt alles ein, was will. Der Trend ist vorbestimmt. Ich verrate Ihnen auch ein Geheimnis. Ich beobachte die Veränderungen tatsächlich bei den Menschen, mit denen ich zu tun habe. Und die sind nicht zum Besten.
Impfschäden auffrischen. Der Spritzenendsieg naht.