321 Jugendliche begehen regelmässig schwere Straftaten.
Die Kriminalität unter Kindern und Jugendlichen nimmt zu, insbesondere bei gewalttätigen Übergriffen, Raub und Drogenhandel. Laut offiziellen Zahlen gibt es 321 sogenannte Intensivtäter, die regelmäßig schwere Straftaten begehen, allein in Berlin. Besonders betroffen von dieser Entwicklung sind die Bezirke Neukölln, Mitte, Marzahn-Hellersdorf, Reinickendorf und Friedrichshain-Kreuzberg. Die Zahl der Übergriffe auf Schulen hat ebenfalls zugenommen.
Um dem entgegenzuwirken, wurden zusätzliche Stellen für Interventionsteams geschaffen, die gemeinsam mit Schulen, der Polizei und der Staatsanwaltschaft kriminelle Karrieren frühzeitig unterbinden sollen. Es besteht auch der Bedarf an Präventions- und Interventionsbeamten, die regelmäßig in Schulen präsent sind, um aufzuklären und Straftaten zu verfolgen.
Die Polizei hat bestimmte Kriterien zur Identifizierung von Intensivtätern festgelegt, darunter besondere Gewaltanwendung, Rücksichtslosigkeit und eine hohe Anzahl von Straftaten.
Zur Herkunft der Täter wurden keine Angaben gemacht. Die Frage ist auch, warum diese noch frei herumlaufen, wenn man die genauen Zahlen und Personalien hat.
(Quelle: B.Z.)