Christoph Lövenich, Gastautor / 21.04.2021 / 14:48 / Foto: Pixabay / 41 / Seite ausdrucken

Im Wellenbad der politischen Pandemie

Befinden wir uns gerade in der „dritten Welle“, von der nicht nur Armin Laschet spricht, in einer „neuen Pandemie“, wie die Bundeskanzlerin behauptet, oder gar – einem „Merkel-Experten“ zufolge – in „mindestens zwei Pandemien“ gleichzeitig? Dann dürfen wir mal gespannt sein, wie der Ausnahmezustand in der fünften Welle der sechsten Parallel-Pandemie aussehen wird. Und welche Termini das Politikmarketing nach Wellenbrecher-, Brücken- und Bundeslockdown noch so schöpft.

Was die Corona-Sterbefälle in Deutschland angeht, kann bisher an einer dritten Welle getrost gezweifelt werden. Und Mutationen sind bei ILI-Viren („influenza-like illnesses“) an der Tagesordnung und zunächst kein Grund zur Beunruhigung – aller Angstmache zum Trotz. Denkbar wäre freilich, dass die Politik des Lockdowns und der Quarantäne milde Corona-Varianten geschwächt und relativ „gefährlicheren“ zum Durchbruch verholfen hat. Eine Gefahr für das menschliche Zusammenleben als solches, für Gesellschaft und Wirtschaft bedeuten auch diese nicht. Die britische Variante erweist sich derzeit als Scheinriese. Zudem sind Covid-19 und seine Varianten inzwischen „angekommen“ und könnten damit als endemisch gelten. Das müsste eigentlich das Ende einer Pandemie einläuten, wenn es denn politisch gewünscht wäre.

Nur wenigen nimmt das Virus die Luft, allen aber raubt die Coronapolitik die Möglichkeit, im Sinne der Inschrift der New Yorker Freiheitsstatue „frei zu atmen“. Und diese Politik verläuft nicht in Wellen, sondern in Schüben – was allgemein für freiheitseinschränkende Agenden und bevormundende Transformationen gilt. Ob bei der Bekämpfung des Tabaks und des Legalwaffenbesitzes seit einem halben Jahrhundert oder der politischen Korrektheit. Innerhalb der Schübe erfolgt vieles schrittweise, etwa bei den „Umweltzonen“ mit Verboten für bestimmte Fahrzeuge, die erst eingeführt, dann auf gelbe Plaketten ausgeweitet und räumlich ausgedehnt wurden.

Die Schlinge zieht sich zu

Bei der Coronapolitik läuft das alles im Zeitraffer ab – während sich auf anderen Gebieten die Schlinge über Jahre und Jahrzehnte zuzieht, hat man 2020 innerhalb kürzester Zeit Dämme und Tabus gebrochen. Wo dann hinreichender Widerstand fehlt, treibt man es weiter. Panikprosa und Mutanten-Emotionalisierung sollen nun immer heftigeren Eingriffen den Weg bereiten. Der erste Schub der Coronapolitik erfolgte im März/April letzten Jahres und blieb mit Masken- und Abstandszwang selbst im Hochsommer bestehen. Ob wir uns derzeit im zweiten Schub seit Herbst oder inzwischen schon (ab Anfang 2021) im dritten Schub befinden, lässt sich diskutieren.

Öffnungen kommen dabei nur scheinbar als Lockerungen daher. Einzelhandel, Friseure, Gastronomie, Kinos und so weiter sahen sich im letzten Frühjahr nach ihrer Wiedereröffnung mit „Hygienekonzepten“, Masken, Abstandsvorschriften und eingeschränkter Kunden- beziehungsweise Platzzahl konfrontiert. Jetzt, sofern sie öffnen dürfen, zusätzlich mit Terminpflicht, Gebot zu medizinischen Masken und ihrem Tragen draußen vor den Geschäften, teils sogar bereits mit Testzwang für ihre Kunden.

Ein Museumsbesuch im letzten Sommer 2020 zeichnete sich durch Maskenpflicht (medizinische waren noch nicht erforderlich), Abstandsgebote und mitunter geschlossene Räume und Bereiche aus – auch bei wenig Besucherandrang. 2021 kommen Kontaktdatenerhebung (wie bei Gaststätten bereits im letzten Jahr), vorherige Anmeldung mit festgelegtem Zeitfenster und je nach Bundesland außerdem ein Testzwang hinzu. Das macht schon den Besuch einer einzigen Ausstellung unattraktiv, eine mehrtägige Reise – die man für den Sommer vielleicht plant – mit einer Reihe von Besichtigungen wird so zu einem aufwendigen Akt voller Hürden. Sofern die Museen dann überhaupt alle wieder offen sind. Das Stasimuseum am früheren MfS-Sitz in Berlin zeigt immerhin Rückgrat und bleibt freiwillig geschlossen, denn „die Errichtung einer „Vor-Ort-Test-Station“ oder das Abfragen von Gesundheitsdaten und die Sammlung persönlicher Informationen am ehemaligen Arbeitsplatz des Stasi-Generals Erich Mielke und tausender Stasi-Offiziere“ lehnt es zu recht ab.

Vorbereitung auf eine Impf-Apartheid

2020 galt vielen als annus horribilis, im Vergleich zu 2021 war es die „gute alte Zeit“. Um den Druck zu erhöhen, wird die anlasslose Massentestung noch weiter ausgedehnt. An Arbeitsplätzen sollen mehr Tests erfolgen, in Schulen finden sie zweimal wöchentlich statt. Die Testpest verfolgt eine Reihe von Zwecken:

  • „Damit die Corona-Fallzahlen wieder sinken, sollte viel getestet werden“, schreibt ein Mainstream-Medium in üblicher Orwellscher Begriffsverdrehung. (Man denke auch an „Harter Lockdown = mehr Freiheit“.) Tatsächlich testet man gegen den Frühling an, um die Inzidenzzahlen hoch zu halten und so längere Lockdowns und zusätzliche Maßnahmen durchdrücken zu können. Die erneute Novellierung des Infektionsschutzgesetzes sieht dafür Automatismen vor, mit Inzidenzgrenzwerten – die dank Testausweitung immer leichter zu erreichen sein werden.
     
  • Man testet, um „möglichst viele Infizierte zu identifizieren“, wie es exemplarisch die Bonner Oberbürgermeisterin Katja Dörner (Grüne) formuliert. Das heißt: um noch mehr Menschen in Quarantäne und Isolation stecken zu können – alleine auf Dörners Gebiet derzeit in vierstelliger Höhe. Ob diese Menschen überhaupt infektiös sind, ob Kontaktpersonen überhaupt positiv getestet sind, spielt dabei keine Rolle, die Verhältnismäßigkeit des Hausarrests schon gar nicht. Mittlerweile kann es vorkommen, dass selbst Geimpfte mit mehreren negativen Coronatests in häuslicher Schutzhaft zu verbleiben haben.
     
  • Ein positiver Test dient als hinreichende (nicht: notwendige) Voraussetzung für eine Diagnose als Corona-Toter, ob nun zufällig mit oder angeblich an Covid-19 gestorben. Dergleichen ist in der Vergangenheit nie in großem Stil gemessen worden, sodass man mit den jetzigen Zahlen – auch ohne Vergleichswerte – Eindruck schinden kann. Für die Inszenierung von Covid-19 als vorgeblich besonders tödliche Krankheit ein entscheidender Punkt.
     
  • Eine Ausdehnung von Testanreizen und -geboten ermöglicht eine weitere Gewöhnung der Bevölkerung an das Diktat. Durch zunehmende Abstumpfung werden immer extremere Forderungen hoffähig und neue Kaskaden an Verschärfungen durchsetzbar.
     
  • Zu einem großen Teil werden die erheblichen Kosten vom Steuerzahler getragen. Die offenbar beabsichtigte Sprengung der öffentlichen Haushalte – durch Ausgaben für Impfungen, Masken, den ganzen Kontroll- und Organisationsapparat und so weiter bei gleichzeitigem Shutdown von Wertschöpfung – lässt sich so noch weiter treiben. Auf Dauer wird dies, formulieren wir es mal euphemistisch, finanzielle Umstrukturierungen für sehr viele Bürger nach sich ziehen.
     
  • Den Zutritt zum Friseur, Händler oder Museum, die Teilnahme am Präsenz-Schulunterricht an einen Test zu koppeln, führt zu einer Test-Apartheid, die Menschen von der vollen Teilhabe an der Gesellschaft ausschließt. Sie bereitet damit auf eine – in Deutschland zunehmend geplante – Impf-Apartheid vor. Man will den Menschen die Pistole auf die Brust setzen: Wer den Arm nicht für Bill Gates hinhält, wird Mensch zweiter Klasse, darf vielleicht, wie in Israel, nicht einmal mehr ein Hotelzimmer mieten. Das Geschickte daran: Wen die ständig neu vorzunehmenden Schleimhautprüfungen nerven, der wird die beiden Impfdosen als kleineres Übel und als Entlastung empfinden. Wer inzwischen zum Beispiel vereinsamt ist, dürfte verzweifelt genug sein, solche Voraussetzungen zum Beispiel für einen Konzert- oder Gaststättenbesuche in Kauf zu nehmen.

„Alle Menschen auf der Welt sollen geimpft sein“

Interessanter-, keineswegs aber zufälligerweise wird eine Gruppe nicht getestet, nämlich die zu Impfenden vor ihrer Dosis. Dabei wäre es doch sinnvoll zu prüfen, ob jemand gerade eine Immunität durch Infektion aufgebaut hat – oder eine akute Virusinfektion aufweist, so dass die Impfung eine Doppelbelastung für das Immunsystem mit sich bringt, gerade bei altersschwachen Menschen. Wäre. Aber es geht darum, dass „alle Menschen auf der Welt geimpft sind“ (Merkel, siehe auch Gates), unabhängig von Nutzen, Schaden oder Sinn. In dieser Gemengelage aus staatlicher Verhaltenssteuerung, Pharmakonzerninteressen und Gates-Größenwahn müssen die Versuchskaninchen der nach unzureichender Prüfung auf politischen Druck hin zugelassenen globalen Massenimpfung eben mit Nachdruck dazu bewegt werden, sich die ersten von wohl vielen Impfstoffdosen spritzen zu lassen. Vom Greis bis zum Baby.

In Vorbereitung darauf testet man auch die Kinder in den Schulen und Kindergärten. Als ob diese nicht schon genug gequält werden durch Masken- und Abstandszwang, übertriebenes Lüften, Schließungen oder dem Verbot von Kindergeburtstagen. Dabei sind sie selbst gar keine „Treiber“ des Infektionsgeschehens, kaum gefährdet und brauchen zumindest im jungen Alter den Kontakt zu Viren, um ihr Immunsystem zu entwickeln. Die Testung in Schulen, in manchen Bundesländern durch Druck, in anderen mittlerweile als Muss dekretiert, erfolgt als Selbsttest unter Aufsicht von Lehrern, mit anschließender „Absonderung“ der positiv Getesteten. Dabei müssen Kinder und Jugendliche mit nicht ganz ungefährlichen Chemikalien hantieren, Verletzungen im Nasenbereich nicht ausgeschlossen. Die weitreichenden pädagogischen, medizinethischen, datenschutz- und haftungsrechtlichen Implikationen hat der Youtuber und Lehrer Gunnar Kaiser beschrieben. Wenigstens er verweigert die Beteiligung an diesem skandalösen Eingriff.

Umbau nach chinesischem Modell

Wer die Corona-Politik in ihrer Gesamtheit für planlos, chaotisch oder inkonsistent hält, irrt. Das gilt sicherlich ebenso für einige daran Beteiligte, die eher als Rädchen im Getriebe fungieren denn als Maschinisten. Zum aktuellen Schub gehört es auch, das Verhältnis Staat und Bürger weiter nach chinesischem Vorbild umzubauen. Hierbei spielt die Luca-App eine Rolle. „Man scannt beim Betreten und Verlassen von Restaurants, Geschäften, Bussen und Bahnen einen QR-Code, der dort jeweils angebracht ist. Zudem können private Treffen durch Erstellen eines Treffens, dessen QR-Code die anderen Teilnehmer scannen, in der App dokumentiert werden“, berichtet ein Fachblog. „Wird man Corona-positiv getestet, kann man seine Kontakthistorie aus Luca direkt für das Gesundheitsamt freigeben.“ Sachverständige monieren Probleme bei Datenschutz & Co. Die App wird von der Rap-Gruppe Die Fantastischen Vier beworben, die sich so eine Wiederkehr der Konzertkultur erhofft. Ob richtige Stimmung aufkommt, wenn wie bei einem Konzert in Barcelona neben einer solchen App auch Negativtest und Masken erforderlich bleiben? In Israel waren selbst bei einer Open-Air-Veranstaltung nur für Geimpfte (!) Abstand, Zuschauerbegrenzung und Gesichtsverhüllung weiter vorgeschrieben. Die Normalität wird immer neuer.

Wo die Luca-App einen Mosaikstein für Bevölkerungskontrolle nach chinesischem Modell darstellt, winkt in der Fortsetzung die Vergabe von Sozialpunkten. Bei schlechter Punkteausbeute kann einem im Reich der Mitte das Fliegen oder Zugfahren untersagt werden. In Deutschland hat es letzten Monat Aya Velasquez erwischt, Aktivistin unter anderem in Sachen Coronapolitik und Redakteurin bei der Zeitung Demokratischer Widerstand. Wegen eines Verstoßes gegen die Maskenpflicht belegt die Deutsche Bahn – zu 100 Prozent im Bundesbesitz – sie mit einem halbjährigen „Beförderungsausschluss“ für alle DB-Züge samt Hausverbot in DB-Bahnhöfen einschließlich der Klos. Droht dies jedem Normalbürger, der mal in der Bahn mit falsch sitzender Maske erwischt wurde?

Bei Velasquez hat man sich die Mühe gemacht, „öffentlich zugänglichem Videomaterial auf Internetplattformen“ zu entnehmen, dass sie schon mehrfach gegen diese Coronavorschrift verstoßen habe. Würde man bei einem dahergelaufenen Fahrgast, den zum Beispiel ein Schaffner beim Rauchen auf der Zugtoilette gestellt hat, bahnseitig eigens dessen Instagram-Profil durchforsten, um zu ermitteln, ob er ausweislich eines dortigen Fotos als Wiederholungstäter in Erscheinung tritt? Außerdem scheinen diese Fahrverbote seitens der DB auch gegenüber anderen Aktivisten im Zusammenhang mit der Reise zu einer Corona-Demo ausgesprochen worden zu sein. Weniger exponierte Personen wird solche Mobilitätsbehinderung vielleicht bald treffen, wenn sie ungetestet und ungeimpft „das Leben in vollen Zügen genießen“ möchten.

Mit weiteren Schüben muss gerechnet werden, das verschärfte Bundesgesetz könnte den Auftakt zum nächsten bilden. Als Gegenmittel gegen diesen schubweisen Verlauf taugt keine Impfung, sondern dazu kann nur ein Aufbegehren dienen, das so politisch ist wie die Pandemie.

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Sigrid Leonhard / 21.04.2021

“Den Zutritt zum Friseur, Händler oder Museum, die Teilnahme am Präsenz-Schulunterricht an einen Test zu koppeln, führt zu einer Test-Apartheid, die Menschen von der vollen Teilhabe an der Gesellschaft ausschließt” Ich nenne das faschistisch, weil keinerlei medizinische Notwendigkeit vorhanden ist. Ansonsten wäre seit Jahrhunderten genau so zu verfahren gewesen!

Klaus Alfs / 21.04.2021

Sehr guter Artikel, der Ross und Reiter nennt. Der Autor stellt zu Recht klar, dass die Coronapolitik alles andere als planlos und unlogisch ist. Das erscheint nur Personen so, die immer noch glauben, dass die Hauptakteure im Prinzip guten Willens sind. Dabei ist es ganz einfach: An „Inzidenz“ und Massentests wird nicht festgehalten, OBWOHL sie das reale Infektionsgeschehen nicht abbilden können, sondern WEIL. Die Maskenplicht wird nicht verordnet, obwohl sie nichts bringt und schadet, sondern weil.  Die „Impfungen“ werden nicht forciert, obwohl sie nicht oder kaum wirken, sondern weil. Ich frage mich seit einem Jahr, was so schwer daran ist, eins und eins zusammenzuzählen. Man braucht nur die naheliegende Prämisse anzuerkennen, dass die Hauptakteure den Menschen aus Macht- und pekuniärem Interesse ganz bewusst schaden, schon muss man sich nicht immer dieselben naiven Fragen stellen. Dass viele Menschen danach streben, Macht und Geld zu mehren, dabei auch über Millionen Leichen gehen, wenn sie können, ist eine überaus triviale Wahrheit. Dass man solchen Leuten ihre Selbstinszinierung als Wohltäter abnimmt, leider auch. Die Leute sind wie die Lämmchen. Motto: „Was? Der böse Wolf will uns fressen? Das kann nicht sein! Er sagt doch, er sei die liebe Großmutter.“

E Ekat / 21.04.2021

Ich lese die Überschrift: “Die Schlinge zieht sich zu”. Aber, aber. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.  ( mauer, so etwas wird heutzutage ohnehin anders gelöst).

Sabine Schönfelder / 21.04.2021

Alles wahr, alles richtig! Jetzt weiß ich, wie es einem Max Liebermann während der Machtergreifung Hitlers erging. Hiddensee hat HEUTE eine Inzidenz von 300. Von tausend Menschen sind DREI mit einem PCR-Test, der gar keine Infizierten anzeigen KANN, positiv getestet worden. ENDLICH, IHR GRÜN- LINKEN Faschisten, regiert EUER WAHNSINN. Freut Euch.

Erwin Engelbogen / 21.04.2021

Ich bin kein Freund des Herumredens, aber genauso wie heute, durch eine sinnlose Notstandsverordnung, kam auch Hitler an die Macht und mehr als 300 Parlamentarier hätten dies verhindern können. Ach wie schade das beim deutschen Knecht auch die vielen Prügel nicht halfen, die er historisch einstecken musste. Denn was ist schon ein Exportweltmeister, wenn man Freiheit und Würde verliert?

lutzgerke / 21.04.2021

Das Recht auf ein gesundes Leben haben sich die Nazis über den Volkskörper und die Reinheit des Blutes konstruiert. Im Parlament brüten die Neos über eben dieselbe Perfidie. Derselben Plan, dieselben Industrien, schon wieder sind’s die Mediziner - die Böcke machen die Kinder krank und bedrängen die Alten und Schwachen. Sie zwingen viele in den Selbstmord, um auf Kosten anderer ihre Gesundheit zu schützen? Was nützt einem Gesundheit, wenn man sonst ein Idiot ist? (da paßt Adorno endlich mal - auf Spahn und Lauterbach) Die Welt sieht nach 30 Jahren unverschämter Globalisierung aus wie ein Schweinestall, in den Straßen stinkt der Müll, nachts laufen die Ratten über die Gehwege und Vögel kommen im Früjahr auch nicht mehr hierher. Das haben ganz unabhängig von mir schon andere festgestellt. Globalisierung und Umweltschutz sind der krasseste Widerspruch! Eine vermüllte Republik und Sanitär-Religion sind symptomatisch für Psychopathen. Die Nazis waren als Familienväter und bei den Nachbarn durchaus beliebt. - Die alternativen sollten auch andere Bereiche anschauen, den Umweltschutz zum Beispiel. Wenn sich jetzt alle nur noch mit dem Fake-Virus beschäftigen, wird das auch nichts ändern. Es gibt nämlich keine Grundlage.  Und die Autoren sollten sich absprechen auf eine Verteidigungslinie. Pluralismus hochzuhalten, wird uns nicht weiter bringen. Sucht doch einmal alle Studien und Protagonisten zusammen, die sagen, es gäbe kein Corona.        

Wolfgang Rentzsch / 21.04.2021

Ich habe die DDR im Westen mit Abstand und den Erzählungen meiner Verwandtschaft im Osten erlebt. Wenn ich könnte wie ich will, dann würde ich die Mauer und den Grenzzaun wieder aufbauen und alle, die diese politischen Verbrechen und Unterdrückungen “wegen der Pandemie” gutheißen, hinter diese Grenze nach Osten jagen!

Pit Klein / 21.04.2021

Aktuell aus meinem Geschäftsleben. Kunde A: Bürogebäude mit Bürofläche 3500 m2 auf 7 Etagen. Das Büro ist seit ca. 9 Monaten im Lockdownbetrieb. Fast alle Mitarbeiter im Homeoffice oder / und in Kurzarbeit. Maskenpflicht OP Maske seit mind. 9 Monaten. Jetzt neu seit Anfang April.2021 nur noch mit FFP2 Maske zu betreten. Es befinden sich 5 Personen, die noch im Gebäude arbeiten vor Ort. Da sind pro Person 700 m2 Flöche zur Verfügung. Diese tragen FFP2 Masken. Wir als Dienstleister tragen hier nun FFP2 Masken den ganzen Tag. Oder Kunde B Verwaltungsgebäude Energieversorger. 3 Etagen ca. 4000 m2 Bürofläche. Schild am Eingang : Dieses Gebäude ist seit dem 23.März. wegen den Verordnungen zu einer Pandemie nationaler Tragweite für den Besucherverkehr geschlossen. Seit dem 23.März.2020 ... wohlgemerkt. Kunde C. Maschinenbauer, Bürofläche ca. 4000 m2 , Büroflächen wie leergefegt seit 10 Monaten. Von 25 Mitarbeitern ist noch einer da. Kurzarbeit, Homeoffice usw. erst blaue OP Maske, dann FFP2 Maske, jetzt nur noch mit Schnelltest zu betreten. Wer hier meint, wir müssten in Deutschland Lockdownstandards dem Bund zuweisen, den kann man nur fragen: Was wollt ihr denn noch. Es ist doch alles zu.

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