Dannenrod ist ein kleiner Ortsteil von Homberg (Ohm) im Vogelsbergkreis in Hessen. Der Ort liegt am Rand großer Waldgebiete und ist von Feldern, kleinen Straßen und traditioneller Fachwerkarchitektur geprägt, darunter auch eine kleine evangelische Kirche aus dem 18. Jahrhundert. Ein ländlicher Ort ohne große Hektik also.
Umso unbegreiflicher ist der Vorfall, der sich dort letzte Woche ereignet hatte, als der Innenraum der Kirche und die über zweihundert Jahre alte, holzgeschnitzte Jesus-Figur am Kreuz von Unbekannten beschmiert wurden. Im Gespräch mit Mena-Watch bestätigte Pfarrer Ingmar Bartsch die Berichte der Zeitungen Bild und Osthessen News und sprach von einer „verletzten Kirche“. Der materielle Schaden beläuft sich auf eine fünfstellige Summe.
Das von der Gemeinde zur Verfügung gestellte Bildmaterial zeigt, dass der Vandalismus offenbar politisch motiviert ist. „Jesus not white“, „He is Palästinänser [sic!]“, „Free Palestine“ und „Revolution“ lauten einige der Parolen. Die Christus-Figur wurde großflächig mit blauer Farbe beschmiert.
„Dass es Menschen gibt, die unsere Kirche so beschädigen, belastet uns hier in Dannenrod emotional sehr stark“, sagt der Pfarrer. Die Kirche stand den Menschen immer als ein Ort des Friedens, der Stille und des Gebets offen; diese nun als Schauplatz rassistischer Parolen zu sehen und feststellen zu müssen, dass die Eindringlinge weder den Ort noch das Kreuz respektiert haben, sei für die Dannenröder nur schwer erträglich. Doch die Menschen vor Ort stellten sich dem Zerstörungsdrang der Täter entgegen und hätten am Sonntag in ihrer Kirche einen Gottesdienst gehalten, in dem am Volkstrauertag Solidarität und die Bereitschaft zum Dialog im Vordergrund gestanden hätten.
Nicht nur die benachbarten Kirchengemeinden hätten sich solidarisch mit den Dannenrödern gezeigt, beispielsweise durch die Umwidmung der Kollekte für die Kosten der Instandsetzung. Von vielen Seiten seien Zuspruch und Unterstützung gekommen. Die Kirchengemeinde Appenrod beispielsweise habe ein Kreuz als Leihgabe zur Verfügung gestellt, und auch Vertreter der Kommunen verliehen ihrer Bestürzung und ihrem Mitgefühl Ausdruck.
Aus heiterem Himmel
Gegenüber Mena-Watch sagte Pfarrer Bartsch, dass die Tat aus heiterem Himmel erfolgt sei; es habe absolut keinen Anlass zu der Befürchtung gegeben, dass etwas Derartiges passieren könnte. Die Frage, ob die Kirche in der Vergangenheit in irgendeiner Weise politisch Stellung bezogen habe, verneinte er.
„Die Tatsache, dass hier Menschen die Gastfreundschaft einer offenen Kirche so missbraucht haben und Parolen hinterlassen, die man insbesondere mit Blick auf ihre Israelfeindlichkeit so nicht tolerieren kann, schmerzt“, sagt Dekanin Dorette Seibert. Dass die Bevölkerung nun so viel Solidarität erfahre, zeige ihr, „dass Jesu Botschaft von Mitgefühl und geteiltem Leid nach wie vor einen großen Wert“ habe. „Wir möchten klar sagen, dass diejenigen, die mit ihren Aussagen und Schmierereien die Kirche in Dannenrod schwer beschädigt haben und die Gläubigen auch emotional sehr getroffen haben, dafür Verantwortung übernehmen sollen“, so die Dekanin.
Gleichzeitig möchte man seitens der Kirche auch mit einem Gesprächsangebot auf die Täter zugehen. „Ins Gespräch zu kommen, ist stets ein Anfang“, so Seibert. Neben der Verantwortung sei auch Vergebung ein wichtiger Aspekt, „wenn sie gewünscht ist und die Menschen ihre Schuld einsehen“. Zu den Schäden sagt Ingmar Bartsch: „Auch hier bekommen wir schon viele Hilfsangebote, die zeigen, dass auch in einer solch schwierigen Situation das Gute und die Nächstenliebe überwiegen.“
Wie Bild berichtete, ermittelt die Kriminalpolizei wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung, da es sich um religiöse Gegenstände handelt. Pressesprecherin Traudi Schlitt gegenüber Mena-Watch: „Wir möchten nicht spekulieren, wer hier mit welcher Intention am Werk war, doch wir verurteilen Aussagen mit israelfeindlichem Kern auf das Schärfste.“
Dieser Beitrag erschien zuerst auf Mena-Watch.

Nun, es gibt eben keine „neutralen“ Muselmanen. Schon die von der Idee des „edlen Wilden“ überformte Vorstellung, es könnte einen „gemäßigten Islam“ geben, entlarvt die Intention der „Stichwortgeber“. Denn, wenn ein „gemäßigter Islam“ in Europa entwickelt werden soll, impliziert dies doch das Eingeständnis, daß der „normale“ Islam eben „ungemäßigt“ ist.
@Franz Klar: nur so macht es Sinn, dass es die AfD war, die den Palästinänser Jesus blau beschmiert hat. Die Pali-Nazis wären doch niemals nicht so blöd, erst den Juden Jesus als einen der ihren zu beanspruchen, aber ihn dann zu beschmieren. Nebenbei bemerkt gibt es auch dies in der „Ideengeschichte“ der Menschheit: Die Idee eines „arischen Jesus“ als Teil der nationalsozialistischen Ideologie, die versuchte, das Christentum von seinen jüdischen Wurzeln zu trennen und an die NS-Ideologie anzupassen. Ähnlich sub-intelligent.
Wer diese Leute auf diesen Kontinent und in dieses Land lässt, die schon 1972 die Olympiade in Deutschland für ihren Terror benutzt und meines Wissens keinen einzigen Pfennig oder Cent Schadensersatz geleistet haben, sondern zur Beschwichtigung mit Geld überschüttet werden, bekommt eben, was er verdient hat. Vermutlich handelt es sich analog zur Selbstentzündung von Notre Dame um eine Selbstbeschädigung. Vermutlich ein Wunder, emergente Blaufärbung und wundersam emergente Parolen statt der üblicherweise wundersam auftretenden Tränen. Allah will es so. Und was tut Gott?
Man sollte halt aufpassen, wen man an der eigenen Brust durchfüttert und ins Land lässt.
Denn eines ist klar: Jusenhass und auch Christenhass gehört zur DNA der meisten Muslime.
Man möchte mit einem Gesprächsangebot auf die Täter zugehen… Da habe ich herzlich gelacht – eine andere – etwas „gröbere“ Stellungnahme hätte ich auch nicht von einem Pastor im Jahre 2025 erwartet!
Und was macht der gute Mann – was machen seine gutmenschelnden Kirchenmitglieder, wenn der Täter der deutschen Sprache gar nicht mächtig ist?
Sie wollen immer noch nicht wahrhaben, dass die Verehrer Allahs uns Christen, unsere Kultur abgrundtief hassen und entsprechend handeln.
Vielleicht wird der Pastor endlich etwas begreifen, wenn er von den Söhnen und Töchtern Mohammeds selbst ans Kreuz genagelt wird!
Du meine Güte – wann fällt diesen Gutmenschen endlich die rosa – oder regenbogenfarbige Brille von der Nase?!