Aus einer Morgenandacht von Katrin Göring-Eckardt im Deutschlandfunk:
Die kleinen Umweltsünden zu ignorieren, sie sozusagen einfach zu begraben, ist keine Lösung. Wir sollen kreativ sein und freudig sehen, wie wir aus unserer Schöpfung etwas machen, sie gestalten und formen können. „Füllt die ganze Erde und nehmt sie in Besitz!“, so heißt es bereits in der Schöpfungsgeschichte (1. Mose 1,28). Be-bauen, be-wahren und kultivieren sollen wir. Aber dieses in Besitz nehmen hat eine klare Richtung und Grenze. Es geht darum, nachhaltig und behutsam zu gestalten. Behutsam mit der Erde umgehen: Das fängt im ganz Kleinen an und dafür kann jede und jeder etwas tun. Das geht bei den ganz großen Dingen weiter: beim Atomausstieg oder dem konsequenten Umstieg in die erneuerbaren Energien. http://goering-eckardt.de/detail/nachricht/zweites-herzensanliegen-schoepfung.html