Die Regierung und der Bundestag sind im Sommerloch…, nein, im Hitzefrei…, nee, im Urlaub in Bayreuth, oder sie fahren im Porsche umher. Volksnahe Politiker eben. Nur die Unentwegtesten werden bei dieser Hitze noch von Ideen heimgesucht für immer neue Asylgründe.
„Ein Klimapass wäre nicht nur eine Frage von Solidarität, sondern auch von Verantwortung – immerhin sind es unter anderem die Länder der Europäischen Union, die durch eine verantwortungslose Energie-, Wirtschafts-, und Agrarpolitik zur menschengemachten Klimakatastrophe beigetragen haben“.
Wie jetzt? Die Energiewende ist verantwortungslos? Recht haben die Grünen, auch wenn es anders gemeint war.
Ich hätte da auch noch ein paar Ideen für Asylgründe: unzumutbar niedrige Porschekonzentration im Herkunftsland – Deutsche schuld – oder: Internet im Herkunftsland zu langsam – auch Deutsche schuld. Oder wie wäre es mit Alkohol- und Drogenverbot im Herkunftsland als Asylgrund – auch Deutsche schuld.
Im stets wachsamen Bundesinnenministerium brennt noch Licht, wenn auch nur ein Kleines. Dort sitzt der Bundesinnenministeriumsdiensthabende und macht sich Sorgen. „Wir befürchten, dass sich viele Migranten auf den Weg nach Frankreich, den Beneluxländern und Deutschland machen könnten“, sagte der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Helmut Teichmann, der Bild am Sonntag. Ach nee, wie kommt er denn darauf? Und jetzt kommts: „Sollten wir dies feststellen, werden wir die Schleierfahndung und Kontrollen an der deutsch-schweizerischen und der deutsch-französischen Grenze verstärken“.
Uff, Schleierfahndung in Deutschland? Wie muss ich mir das vorstellen? Tragen die Polizisten bei der Fahndung einen Schleier oder suchen sie verschleierte Migranten? Kontrolle an der Grenze? Welche Grenze ist denn gemeint, etwa die türkische? Die igittigitt Obergrenze oder gar die Dieselfeinstaubgrenze? Hat sich der Innendiensthabende da mit seinem Innenminister-Chef oder mit der verschwundenen Kanzlerin abgesprochen? Denn beide sind bis ja dato immer noch nicht ihrer Meinung.
Steuerzahler sind potentielle Steuerhinterzieher
Die Frage, auf die der diensthabende Staatssekretär nicht von alleine kommt, ist: „Was geschieht, wenn ein Migrant, der sich aus Spanien ins gelobte Land aufgemacht hat, den Schleierfahndern und Grenzkontrolleuren in die Fänge geht? Wenn er womöglich noch unglücklicherweise auf der gefahrvollen Reise seinen Pass verloren hat? Kommt er dann ins Ankerzentrum? Wird er gar abgewiesen? Nee, Asyl ist ein Menschenrecht für jeden Kommenden. Ein Recht, das alle anderen Gesetze im Rechtsstaat überschreibt. Und wenn das nicht reicht, überschreibt Europäisches Recht sogar die deutsche Verfassung, oder so ähnlich.
Dabei ist es unglaublich selbstlos von den Geflüchteten, dass sie alle nach Deutschland wollen. Dass sie sich sozusagen für die Besserung der deutschen Köterrasse aufopfern. In ein Land zu gehen, das dem Rassismus erst noch abschwören muss. Hinter jedem zweiten Busch lauert ein Rassist, weil jeder erste schon durch einen Nazi besetzt ist. Da wandern die Migranten in Massen hin! Über 360.000 selbstlose Klagen gegen negative Asylbescheide in Deutschland! Die Asylsuchenden wollen unbedingt bei den Rassisten bleiben. Hat das schon mal jemand gewürdigt? Die deutschen Kartoffeln sind rassistisch, alte weiße heterosexuelle Männer #metoo, #metwo… und Soldaten sind bei uns Mörder. Und Polizisten ACAB. Und Steuerzahler sind potentielle Steuerhinterzieher.
Zum Glück gibt es ein Training, um den Geflüchteten beizubringen, wie sie mit dem alltäglichen Rassismusin Deutschland umzugehen haben.
Und überhaupt: wieso ist das Innenministerium eigentlich besorgt? Ob sie in Griechenland, Italien oder Spanien ankommen, ist doch schnurz und piepe – am Ende landen sie doch alle in Deutschland. Doch zum Glück finden die Deutschen die Flüchtlingspolitik gar nicht so wichtig – das ist wissenschaftlich erwiesen, sogar mit einer Studie.
Ein Tattoo mit Heiko
Denn es gibt – auch zum Glück - noch PolitikerInnen wie Gitta Connemann, eine der vielen (11) stellvertretende Fraktionsvorsitzenden der CDU, die die echten Probleme der deutschen Politik erkennen, benennen und beherzt das anpacken, was den Bürgern so richtig auf den Nägeln brennt: wer schützt mich als deutschen Bürger davor, mir im Suff und ohne Nachzudenken, ein Tattoo mit dem Konterfei vom beliebtesten deutschen Politiker Heiko Maas stechen zu lassen. Das mit dem Heiko auf Beliebtheitsplatz Nr. 1 meinen die Demoskopen von DIMAP wohl ernst. Heiko ist ihnen zufolge sogar noch beliebter als Olaf Scholz (Platz 2) und Angela Merkel (Platz 3). Wen haben die denn gefragt? Natalie Wörner?
In Deutschland gilt es also wichtige Probleme anzupacken. Dann auf zum Tattoogipfel der CDU. Gitta Connemann rettet die Tattoo-süchtigen Deutschen vor sich selbst. Sonst muss sich Sophia Thomalla noch ein Helene-Fischer Tattoostechen lassen. Und ich laufe ein Leben lang mit Heiko durch Deutsch-Absurdistan, das Land der Irren und Bekloppten.

Das Land der Irren und Bekloppten! Eines wie alle, durch Raum und Zeit immer und immer das Gleiche. Über die Meere hinweg Wahnsinn, gestern, heute und auch morgen. Während der Vorgeschichte schon, wie später zwischen den brennenden Ruinen Trojas. Hätte Abraham geahnt, wie oft sein Gott von seinen Kindern enttäuscht werden würde! Ob er den Bund geschlossen hätte?
Darf ich eigentlich meine Nachbarn jetzt als Kollektiv "Ihr räudigen Hunde!!!" beschimpfen?
Ich sehe, Sie haben die Schnauze inzwischen auch so richtig voll und der Humor wird brachialer.
Ein Lichtlein brennt! Ja ist denn schon wieder Weihnachten? ...Bescherung mit einigen hunderttausend Goldstücken !? Ich freue mich und bin unendlich dankbar, dass unser Innenminister (...der einzige mir bekannte Mann, der noch im Liegen umfällt) den mündlichen Ministererlass seines Vorgängers zum freien Grenzübertritt für JEDEN nicht zurückgenommen hat. Endlich können wir uns wieder dankbar zeigen.
"Hinter jedem zweiten Busch lauert ein Rassist, weil jeder erste schon durch einen Nazi besetzt ist" - besser kann man das, was die MSM und ÖR den Leuten mit einer Motivation einhämmert, die seinesgleichen sucht, beschreiben. Ich schreibe bewusst "den Leuten" statt "den Deutschen", denn ich bin Einwandererkind, fühle ich mich als Deutsche und lehne diesen Meinungsterror ab. Ich habe mich unter Deutschen nie rassistisch diskriminiert gefühlt, wenn auch nicht von allen in den ersten Monaten "herzlich aufgenommen". Aber das hatten wir drüben in der Schule auch, z.B. bei meiner libanesischen Freundin. Man ist nun mal erst eine Fremde, oder besser: die Neue; eine normale menschliche Reaktion, und Integration ist eine Bringschuld. Ich habe geliefert. Wie leicht könnte ich Vergangenes rückblickend mit dem Schlagwort "Alltagsrassismus in D" verklären; ich sehe es eher als Unhöflichkeit, schlechte Manieren oder generelle Respektlosigkeit mir (und nicht meiner Herkunft) gegenüber, sowie Dummheit und Ignoranz. Statt mich in einer eingebildeten Diskriminierung zu suhlen, nahm ich es als Ansporn, und werde von vielen als typisch Deutsch bezeichnet (Gottlob auf die "guten" Eigenschaften bezogen). Was ich allerdings als Frau in den letzten Jahren mit einer gewissen Klientel erlebe (Grabschreien, Beleidigung, Vorbeidrängeln an der Kasse, vorgezogene Bedienung von Kunden ähnlicher Kultur/Herkunft,...) könnte ich ebenso leicht als Alltagsrassismus gegenüber einer Deutschen deklarieren; aber an der Verbiegung des Wortes Rassismus möchte ich mich nicht beteiligen, wo doch die oben genannten Begriffe viel eher zutreffen.
"Hinter jedem zweiten Busch lauert ein Rassist, weil jeder erste schon durch einen Nazi besetzt ist. Da wandern die Migranten in Massen hin!" Ich muß so lachen aber eigentlich ist es Galgenhumor. "Zum Glück gibt es ein Training, um den Geflüchteten beizubringen, wie sie mit dem alltäglichen Rassismusin Deutschland umzugehen haben." Fehlt da nicht noch die "Köterrasse", die "rassistische ?? WIE? So wie es einige schon bewiesen haben, mit dem Messer ?? "„Sollten wir dies feststellen,....." Wow, "sollten" sie etwa "Blitzmerker" sein ? "Die deutschen Kartoffeln sind rassistisch, ...." Kartoffeln in allen Varianten, ich kaufe sie zentnerweise, lecker ! Ja Herr Haferburg, eine "schöne Satire" aber ob es Ihnen in Paris besser geht ?
Und daß der alltägliche Rassismus im Land der aufgegebenen Grenzen so unerträglich ist, wie von den Medialen vor allem nach der Heulerei von Özil täglich formuliert, daß es auch dem letzten Ungläubigen eingehämmert wird, zeigen die Anträge der schon hier Seienden, die zu Zehntausenden ihre Liebsten nachholen wollen, die sie aufgrund diverser schicksalhafter Umstände leider im Ungemach zu Hause bis hin im Bombenhagel von Aleppo zurück lassen mußten. Immerhin können sie mit dem wenigstens auf der Flucht geretteten Smartphone die Lieben zu Hause schon mal vorwarnen, welch böse Menschen und unerträgliche Lebensumstände sie hier erwarten. Aber offenbar schreckt das niemanden ab, ermutigt eher, vermutlich mit der Mission, die schon länger hier Lebenden zu läutern.