
Nun ja, der Rechtsstaat existierte nicht mehr, die sozialen Sicherheitssysteme waren kollabiert und seine Kinder wurden vergewaltigt und abgestochen - aber zumindest war Herr S. immer anständig, höflich und respektvoll geblieben. Darauf war er sehr stolz. Niemand konnte ihn Rassist schimpfen. Sein intensives virtue signalling hatte ihm sogar eine Kolumne bei BENTO eingebracht. Mit sich und der Welt im reinen, kniete er sich auf seinen Gebetsteppich und senkte sein Haupt gen Mekka.
Das sie einer von den Berufsopportunisten sind, hätte ich volltrunken und im Tiefschlaf erraten. Ein bischen Quotenherumgehacke auf der SPD und den anderen, und dann das bis zur Ermüdung bekannte Repertoire vom Christian. Pseudoalleinstellungsmerkmalheischende Propaganda, weil gerade die FDP mit der größten politischen Schnittmenge mit der AfD die allergrößten Schwierigkeiten hat sich abzugrenzen. Bei den anderen Blockparteien genügt die ganz stumpfe Nazikeule, der “sich-für-liberal-Haltende” muß da schon mit spitzer Feder desinformieren. Herr Lucke und insbesondere sein anarchokapitalistischer Beisitzer Konrad Adam waren gefährliche Gegner der bestehenden Wirtschaftsordnung. Erst mit deren achtkantigem Rauswurf (und Verschwinden in der absoluten Bedeutungslosigkeit) wurde die AfD für mich und wohl auch sehr viele andere erst wählbar. Man muß entweder über eine faszinierende Selektivamnesie verfügen oder ein inakzeptabler Libertärer sein um Prof. Lucke für den “armen Bernd” zu halten. Nichts gegen einen schlanken Staat, aber was die von Ihnen angehimmelten “Alpha"tiere vorhatten, ist in seinem inhärenten Anspruch auf Allgemeingültigkeit im regierten Staatswesen, mit anderen Worten, dem aus der Idee selbst entspringenden Zwang zur Vernichtung der Opposition, nur noch mit dem Bolschewismus vergleichbar. Empfohlene Lektüre, Herr Schneider: allgemeine Staatstheorie und Libertarismus. Sehr erhellend und ängstigend!!!
(zweiter Versuch - gegen die Nettiquette habe ich wohl kaum verstoßen…?) Sehr geehrter Herr Schneider, ich meine, von Ihnen hier schon Besseres gelesen zu haben. Zunächst mal die Überschrift: Abgesehen von den braunen Assoziationen, die dadurch vermutlich ausgelöst werden werden sollen, ist das Bild denkar unpassend: In den Bunker zieht sich zurück, wer dem gegnerischen Bombenhagel ausweichen will (wobei das ja durchaus nachvollziehbar wäre). Wenn man eines der AfD - die, da gebe ich Ihnen ja durchaus Recht - sicherlich auch Knallköpfe anzieht, eines ganz bestimmt nicht vorwerfen kann, dann, dass, wer sich offen zu ihr bekennt, den Etappenhengst gibt (um im von Ihnen bemühten, arg martialischen Bild zu bleiben). Nein, wer das offen tut, muss einstecken können. Dass das nicht immer leicht fällt, ist an den Mundwinkelm manchen AfD-Parlamentariers abzulesen. Als nächstes die Unterstellung, was an unerträglichem Schrott in diversen Foren gepostet würde, sei Geschreibse von AfD-Mitglieden. Das kann (und wird - in Teilen), muss aber nicht sein. Es ist insofern eine Unterstellung. Jedenfalls ist es nicht durch die offizielle Parteilinie gedeckt. Fairerweise sollten Sie zur Kenntnis nehmen, dass der AfD-Mitgleidschaft diverse Unvereinbarkeitsbestimmungen vorgeschaltet sind. Und sollte sich jemand hineinmogeln: Ist diese Partei deswegen unappetitlicher als Linke und Grüne, die mehr oder weniger geläuterte Radikallinskis, Relativierer von Massenmördern wie Stalin, Mao, Pol Pot in ihren Reihen dulden und trotzdem mit Erfolg einfordern, als Demokraten behandelt zu werden? Fehl am Platze auch die Referenzierung auf das Christentum: Als F.D.P-Mitglied sollte man den Ball da besser flach halten. Ich nenne nur die kalkuierte Erpressung Merkels in Sachen ‘Homo-Ehe’. Insofern ist einer der von Ihnen als Problem erkannten ‘Chris’ durchaus nicht in der dritten oder vierten Reihe, sondern ganz vorne zu finden. Die Partei mit den vornehmen Pünktchen in Reih und Glied mit Aktivisten von ganz links, verkauft hier ‘Land, das ihr nicht gehört’. Wozu brauchte es die Homo-Ehe, wo es schon die eingetragene Lebenspartnerschaft gab? Der einzige Unterschied - als verfassungkonformer ‘Abstand’ zur ‘Hetero-Ehe’ - das fehlende Adoptionsrecht für ‘Fremdkinder’. Diverse ethische Implikationen, vor allem der absehbare Anstieg menschenverachtender ‘Leihmütterschaft’, wurden mit diesem Verfassungsbruch erst möglich gemacht. Nein, das war blanker Populismus zu Lasten des Empfindens konservativer Christen, unnötig, destruktiv. Und die ‘Jungen Liberalen’ in SH planen schon die Legalisierung der Polygamie. Geht’s noch? Womit ich (fast) am Ende wäre. Eins noch: Die F.D.P. ist definitv keine bürgerlich-konservative Partei und von daher keine Alternative. Ganz ehrlich: Da ist mir der Konservatismus und das ‘Kultur-Christentum’ eines Alexander Gauland glaubhafter.
Endlich mal was los auf der Achse! Bis jetzt 140 Kommentare, und nicht nur von den Stamm-Kommentatoren. Ich dachte schon: Auch hier herrscht schon Stillstand. Immer die selben Themen und Kommentare. Zwar größtenteils sehr gute Artikel zu: Merkel muß weg, Muslime, Zuwanderung, Gender, Klima, Energiewende und und und. Aber die große Frage: Wie kann man was ändern? Wie die Zukunft gestalten? Es braucht eine Alternative zur derzeitigen Politik. Es steht jetzt schon fest: Nochmal vier Jahre GroKo, ein weiter so kann nicht gut sein. Warum also nicht diese Alternative massiv stärken? Es gibt meiner Meinung nach auf der Achse sehr gute Köpfe, die für die Zukunft etwas bewegen können (und sollten). Wer denn sonst? Durch aktuelle Zukunftsthemen, die unter den Nägeln brennen, werden nostalgische Rückblicke allmählich verblassen, vergessen werden sollten sie nicht. Dafür sorgen schon andere zur Genüge. Wenn nicht jetzt, wann denn muss ein Ruck durch Deutschland gehen?
Ich bin auch nicht von der AfD überzeugt und sehe manche Strömung in der AfD durchaus kritisch. Allerdings, nachdem jetzt die CSU wieder umgefallen ist und es Familiennachzug für illegal Eingereiste geben wird, auch die Zweit- und Drittfrau in der gesetzlichen Sozialversicherung aufgenommen werden, sehe ich für mich keine Alternative im Herbst 2018 bei den Landtagswahlen in Bayern.
Sodele, nach dem x-ten AfD-Bashing auf ACHGUT eben diese aus meinem Favoritenordner gelöscht!
Prima, das haben Sie gut gemacht. Mit nur einer “Rede” haben Sie eine Pro-AfD-Demo organisiert. Danke schön.
Ich glaube nicht einmal, dass die „alle Ausländer“ „so irgendwie doof“ finden. Ich habe die AfD gewählt, nicht obwohl, sondern weil meine Frau Japanerin ist und unsere Tochter jetzt 9 Jahre alt ist. meine Frau kam hierher, um Konzertpianistin zu werden - was sie auch - mit Meisterklasse - geschafft hat. Sie kam hierher, weil sie sich für unsere Kultur faszinierte, seit sie ein kleines Mädchen war - nicht wegen Hartz IV Leistungen! In Düsseldorf leben an die 7000 Japaner: Haben Sie von diesen Menschen schon einmal gehört oder gelesen, dass sie als “Antänzer” “Gruppenvergewaltiger” oder “taharrsuh gamea” Bastarde unterwegs waren? Nein? Genau - weil das anständige Menschen sind, die hier arbeiten und ihre Kinder zu fleißigen, klugen Mitmenschen erziehen - und nicht zu großkotzigen Paschas! Da ich Arabisch studiert und den Koran im Original gelesen habe kann ich mit Fug und Recht behaupten, aus erster Hand informiert zu sein: Der Islam gehört genauso wenig nach Deutschland wie die barbarische Scharia mit ihren bestialischen Strafen. Solange die AfD die einzige Partei ist, die glaubhaft gegen diese faschistische Hassideologie antritt, kann mir die FDP den Buckel runterrutschen - obwohl ich im Grunde ein (wirtschafts-) liberaler Mensch bin und einen Spitzensteuersatz, der bei € 5000 anfängt, für absolut wahnsinnig halte, weil das die Mittelschicht ausrottet, kann ich die FDP nicht wählen, denn: “Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.” Karl Popper- Die offene Gesellschaft und ihre Feinde
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