
Die AfD ist nicht die Alternative. Kubitschek, Höcke und Tillschneider würden sie ja gern als Steigbügelhalter nutzen, aber die Gesellschaft von heute ist doch etwas etwas differenzierter als vor 85 Jahren. Migration hat auch etwas Gutes.
Ich persönliche reduziere jede politische Partei zuerst darauf, ob sie zuforderst meinem Anspruch genügt. Mein Anspruch ist jetzt nicht, ob und wie einer sich bewegt, sondern was er bewegen kann und/oder bereit ist zu bewegen. Ganz einfach formuliert: ich will weiter so leben wie bisher - dazu gehört auch mein Umfeld - und dies ohne zu große weitere Einschränkungen. Ob dies jetzt jedem so zusagt, egal, aber das habe ich mir nun mal für meine Lebensrestlaufzeit so vorgestellt. Also würde ich jede Person, welche die Asylproblematik auch nur reduziert, feiern. Egal ob diese dann in Starpsen, mit Turban auf dem Kopf sowie Kreuz im Allerwertesten auftritt. Auch ob sie dann noch Nazi-Schlager singt oder schlechte Polenwitze darbietet. Es wäre mir sowas von wurscht, sagt Ihnen ein Bayer ....
Politisch völlig korrekt, Herr Schneider. Mehr ist eigentlich nicht zu sagen, und das ist schon schlimm genug. Noch eins: Wenn ich Verschwörungstheorie höre, weiß ich wes Geistes Kind der ist, der diesen unsagbar dummen Ausdruck benützt. Nein, in diesem Land passiert rein gar nichts, was irgendwie seltsam wäre. Alles normal. Und genauso sieht es mit der Presse aus. Wer diese Vertuscher, Verschweiger, Halbwahrheiten oder gar Lügen produzierenden Saubermedien als Lügenpresse beschimpft, dazu noch, huch, linksversiffte, der muss im AFD Bunker hocken, mit Basecap und knarzenden Stiefeln angetan. Und wer sich auch noch über “Flüchtlinge” erregt, also Merkels Gäste, die sechs sichere Länder durchflüchtet haben, um in deutschen Sozialsystemen Schutz zu suchen und die in nicht geringer Zahl tagtäglich ihre vielfältige Dankbarkeit bezeugen, der kann nur Nazi sein…... Was aber genau Weidel, Gauland und Höcke getan haben, um derart Abscheu zu erregen, wüsste ich nun doch gerne. Ich, Juristin, habe ihre Positionen und Aussagen mit dem ” völkischen” Grundgesetz abgeglichen und stelle fest, dass im Gegensatz zu den verfassungswidrigen Umvolkern aller Altparteien mittels Grenzöffnung bei der AFD alles im grünen Bereich ist.
Der beste Leserbrief kommt von Uwe Peters, ich krieg mich gar nicht mehr ein. (9)
Mir ist es überall zu dunkel, viel zu dunkel! Und da ergreife ich jede Rettungsstange, jede, dir mir gereicht wird, auch wenn sie etwas schmierig ist. Denn die anderen machen noch nicht mal Anstalten, überhaupt daran zu denken, mir zu helfen!
Es gibt ja in der FDP nicht nur in der untersten Schublade irgendwelche Knallköpfe, sondern sogar ganz weit oben im Bundestag. Ein FDP-MdB bezeichnete seine Kollegen von der AfD pauschal und öffentlich als Nazis. So tief ist jedenfalls bisher kein AfD-MdB gesunken im Umgangston. Eigentlich sollte man solche Beleidigungen als Verleumdungen strafrechtlich verfolgen. Im Gegensatz zu sogenannter Hassrede ist das nämlich eigentlich justiziabel. Und, Herr Schneider, was virtuelle Foren betrifft, so sind sie zunächst mal -genau- virtuell, als Quellen also zweifelhaft und nicht seriös. “Verschwörungstheorien” gibt es auch sonst viele auf der Welt, sogar weithin anerkannte und sündhaft teure wie z.B. den menschengemachten Kimawandel, an den ja auch Frau Merkel glaubt. Und die FDP im speziellen wird sich ihre Glaubwürdigkeit erst noch erarbeiten müssen. Sie ist in der Vergangenheit zu oft umgefallen, wenn es drauf ankam; AfD-Plagiate und ein Posterboy-Jamaika-Nein können Kredit verschaffen, machen aber noch keinen Sommer.
Ein Blick in die Studentenparlamente diverser Unis wird aufzeigen, dass in jeder der etablierten Parteien ideologisch verblendete Wirrköpfe zu finden sind. Das die AFD sich auch mit einem entsprechen Bodensatz in ihrem Lager auseinandersetzen muss, ist einfach nur natürlich.
Vor einigen Jahren besuchte ich die Gründungsveranstaltung der AfD in Thüringen, da ich für unsere Bürgerinitiative, die gegen die Auswüchse der Energiewende kämpft, die AfD-Position in Erfahrung bringen wollte. Damals hat mich beeindruckt, dass viele Leute aus der gesellschaftlichen Mitte ( Professoren, Unternehmer, Polizisten, Ärzte, Arbeiter ,Handwerker usw.) in dem Saal waren und ich hätte jedes Wort, das in dem Programm stand, unterschreiben können. Ich könnte mir vorstellen, dass das dem politischen Establishment schon große Angst bereitet hat, denn das wäre tatsächlich eine Alternative gewesen. Denn von den anderen Parteien kam nicht viel, die waren dabei, sich selbst zu zerfleischen oder um Posten zu streiten, so auch die FDP. Was macht man , wenn man so eine neue, “gefährliche” Bewegung diskreditieren will? Die Stasi nannte das Zersetzung. Es ist schon erstaunlich, wie in kurzer Zeit Teile der AfD in nicht vorzeigbare Stammtischrunden abgeglitten sind und viele “normale” Leute den Hut genommen haben. Sollten da V-Leute im Spiel sein? Aber wen bitteschön soll man denn wählen? Es ist ja bisher vollkommen egal gewesen, was man gewählt hat, unter Merkel sind alle gleichgeschaltet. Und vielleicht sollte man der AfD einfach Zeit geben!
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