Mir war schon als Grundschüler in Berlin Spandau klar, dass ich mit meinen tiefschwarzen Haaren und meiner dunklen Haut zu einer kleinen Gruppe von Deutschen gehörte, die einen Migrationshintergrund hatten. Von grob 30 Klassenkameraden auf der Konkordia-Grundschule am Elsflether Weg waren nicht mehr als fünf Kinder „dunkler Natur“. Vier von ihnen sprachen Türkisch mit ihren Eltern. Der Fünfte sprach Persisch zu Hause. Dieser Fünfte war ich.
Es war jedoch zwischen uns Zehnjährigen nie ein Gesprächsthema gewesen, wessen Eltern warum, wann, von wo nach Berlin gezogen sind und wer welche Sprache zu Hause spricht, welche Feiertage man hält – und vor allem nie Thema, wer welchen Gott anbetet.
Überhaupt ging es damals in erster Linie nur ums Fußballspielen. Auch in zweiter und dritter Linie. In den Jahren um die Weltmeisterschaft in Mexiko 1986 und Italien 1990 spielten wir jeden Tag Fußball. Wirklich jeden Tag. Kein Sturm, kein meterhoher Schneefall und keine Hitzewelle konnten uns vom Kicken abhalten. Es spielte absolut keine Rolle, wessen Eltern von wo stammen und wer eventuell noch mit einer zweiten Muttersprache aufgewachsen ist.
Das Wort „Religion“ existierte für mich und meine Freunde weder in der Theorie noch in der praktischen Ausübung. Religion war eine Sache der Vergangenheit, des Mittelalters, und hatte Ende der 1980er Jahre in der modernen Gesellschaft keinen Platz mehr.
Deutschland war für mich ein areligiöses Land. Selbst die christlichen Feiertage der Deutschen, insbesondere Ostern und Weihnachten, hatten für mich nichts mit Religion zu tun. Es waren Feste, mit denen jeder Bürger Deutschlands sich identifizieren konnte, und auch ich forderte und bekam Geschenke zu Weihnachten, auch wenn meine Eltern versuchten, mir zu vermitteln, dass „wir“ andere Feste haben. Ich verstand unter „wir“ „wir Perser“, nicht „wir Juden“. Was hatte ich schon mit dem Judentum und dem jüdischen Volk zu tun?
Ich wusste, dass wir Juden sind. Es interessierte mich jedoch nicht die Bohne.
Wir hatten keine jüdischen Symbole in der Wohnung, sprachen weder Hebräisch noch Jiddisch, gingen nicht in die Synagoge und hatten nicht einen jüdischen Bekannten weit und breit.
Was hatte ich mit dem jüdischen Staat zu tun? Fast genauso viel bzw. wenig wie z.B. mit Italien. Schönes Meer, warmes Klima, leckeres Essen – Israel war für mich von Italien kaum zu unterscheiden. Beide Länder besuchten wir in den Sommerferien. Einen Unterschied stellte ich jedoch schon fest: In Israel lebten meine Großeltern und einige Geschwister meiner Eltern.
Einen gewissen Bezug zu Israel fühlte ich dann doch tief in mir.
Kurz vor dem Mauerfall 1989 zog es meine Eltern mit Sack und Pack in den Berliner Bezirk Wedding. Ich war damals 13 Jahre alt. Während andere jüdische Kinder in diesem Alter ihre Bar Mizwa feiern, musste ich mich in einer neuen Nachbarschaft zurechtfinden. Als allererstes erkundigte ich mich nach dem nächstgelegenen Fußballplatz, um meinem einzigen Hobby nachzugehen und um neue Freundschaften zu schließen. Auf einem kleinen Bolzplatz, wenige Minuten vom Gesundbrunnen entfernt, schoss ich dann wieder euphorisch den Ball vor mir her, und weil ich dies damals ziemlich gut konnte, kamen viele der Jugendlichen auf mich zu und waren an mir interessiert.
Im Gegensatz zu Spandau, wo ich Teil einer krassen Minderheit mit Migrationshintergrund war, waren fast alle um mich herum nun plötzlich Kinder von Einwanderern. 95 Prozent von ihnen hatten pechschwarzes Haar und teilweise eine noch dunklere Hautfarbe als ich. Sie sprachen größtenteils entweder Türkisch oder Arabisch. Sehr schnell musste ich feststellen, dass die Dinge anders liefen als in Spandau und ich anders war, zumindest in ihren Augen, obwohl ich nie anders sein wollte.
Ich wurde von jedem gefragt, ob ich Türke oder Araber sei, verbunden mit der direkten Anschlussfrage, ob ich Muslim wäre, so wie sie selbst. Ihr enormes Interesse an meiner nicht existierenden Religionszugehörigkeit verwunderte mich sehr.
Für meine Eltern war unser Umzug ein Upgrade. Aus einer 3-Zimmer-Wohnung am Rande Berlins mit kleiner Terrasse wurde eine 5,5-Zimmer-Duplex-Wohnung mit Garten. Für meine Eltern ein Schritt nach vorne. Für mich ein Schritt ins Mittelalter!
Ich hatte nicht den blassesten Schimmer, dass ich zum Bezirksfeind Nummer Eins werde würde, sobald ich mich als Jude „outete“.
Doch genau das war der Fall.
Mit 14 saß ich nach der Schule am U-Bahnhof Pankstraße im Herzen von Berlin-Wedding. Ich war noch relativ neu im Bezirk und hatte noch nicht so viele Freunde, aber Sahin, ein Deutschtürke, war einer von ihnen und saß an meiner Seite. Wir schrieben das Jahr 1991, fast ’92, und es waren Tage der Annäherung zwischen den Palästinensern und den Israelis. Es waren die Tage der Osloer Friedensgespräche. Aber was hatte ich mit Israel und Oslo zu tun? Nichts!
Nur mit Palästinensern hatte ich enorm viel zu tun, denn sie stellten eine große Gruppe im Wedding dar und standen am U-Bahnhof Pankstraße plötzlich vor mir. Es waren etwa zehn Männer im Alter von 17 bis 20 Jahren. Ihr Anführer hielt eine Packung Erdbeeren in der Hand, baute sich vor mir auf und sagte mir im Befehlston: „Jude, mach den Mund auf!“ Ich war entsetzt. Auch Sahin wusste nicht, wie zu reagieren.
Kurz darauf schrie er mich erneut an: „Jude, mach dein dreckiges Maul auf!“ Ich hatte Angst und machte den Mund auf. Er stopfte mir eine Erdbeere in den Mund und sagte: „Friss Jude, friss!“ Ich spuckte sie aus und fragte, was das denn solle, was ich ihnen getan hätte? Von hinten kam ein anderer Palästinenser nach vorne, gab mir eine enorme Backpfeife und schrie mich an: „Jude, verpiss dich aus unserem Bezirk.“
Mein Kopf zerplatzte fast von der Wucht der Backpfeife. Der junge Mann war Amateurboxer. Ich fühlte mich öffentlich und vollkommen grundlos misshandelt und gedemütigt. Die Gruppe ging lachend weg. Es waren die Jungs der PLO-Gang.
Dieser Zwischenfall, jene langen Momente der öffentlichen Demütigung, haben mich sehr stark geprägt und begleiten mich bis zum heutigen Tag, 25 Jahre später, fast täglich.
Es war einer von Dutzenden, wenn nicht hunderten antisemitischen Zwischenfällen, denen ich in den darauffolgenden Jahren von Seiten junger aggressiver Muslime ausgesetzt war.
Judenhass war unter ihnen weit verbreitet. Es war eine Ausnahme, wenn ein junger Muslim den Juden gegenüber keine Vorurteile hatte und keinen tiefen Hass verspürte. Und das, obwohl keiner von ihnen je einem Juden über den Weg gelaufen ist. Ich war für sie alle der erste Jude, und manch einer war bereit, die Freundschaft mit mir zu kündigen, nur weil er es nicht mit sich ausmachen konnte, mit einem Juden befreundet zu sein.
In der 9. Klasse auf dem Diesterweg-Gymnasium an der Pankstraße saß ich im Unterricht neben meinem besten neuen Freund, einem Deutsch-Inder namens Mahavir. Er war für mich ein Deutsch-Inder genauso wie ich für ihn ein Deutsch-Iraner war. Wir verstanden uns wirklich ausgesprochen gut. Wie ein Bruder war er für mich, bis er mich im Deutschunterricht vollkommen überraschend und abgrundtief enttäuschte.
Wir lasen ein Buch, das zur Zeit der Naziherrschaft über Deutschland spielte. An einer bestimmten Stelle ging es um ein kleines jüdisches Mädchen, das sich vor den Nazis verstecken musste, um ihr Leben zu retten. Mahavir drehte sich zu mir um und flüsterte mir zu: „Alle Juden sollten getötet werden.“ Ich war schockiert und fragte ihn, wieso er denn so etwas sagen würde, woraufhin er mir antwortete: „Die Juden sind unsere Feinde.“ Daraufhin konnte ich nicht anders, weil ich wirklich nicht verstand, was er mit „unsere Feinde“ meinte, genauso wie ich damals nicht verstand, was meine Eltern mit „wir“ meinten, und fragte ihn: „Was meinst du mit ‚unsere Feinde‘?“
„Juden sind die Feinde von uns. Die Feinde von uns Muslimen.“
„Ich bin aber kein Muslim.“
„Wie, du bist kein Muslim? Natürlich bist du Muslim. Du bist doch Iraner.“
„Ja, meine Eltern stammen aus dem Iran. Sie sind jedoch keine Muslime, sondern Juden.“
„Das kann nicht sein. Du verarschst mich gerade. Es gibt keine iranischen Juden.“
„Oh doch. Ich bin Jude, und was du gerade gesagt hast, hat mich sehr enttäuscht.“
„Sharuz, hör auf zu spinnen. Du kannst kein Jude sein. Erstens, weil ich Juden aus der Ferne erkenne und zweitens, weil du mein Freund bist.“
„Ich werde es dir beweisen. Morgen.“
Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wie wir uns, falls überhaupt, an jenem Tag verabschiedeten. Ich ging niedergeschmettert nach Hause und setzte mir die goldene Davidsternkette um, die ich von meiner Großmutter bei unserem letzten Besuch in Israel geschenkt bekommen hatte. Es war ihr Geschenk zu meiner nie stattgefundenen Bar Mizwa.
Am nächsten Tag ging ich mit der Kette unter dem Pullover zur Schule, und als wir dann wieder nebeneinandersaßen, holte ich sie raus, hielt sie Mahavir vor seine Augen und sagte:
„Siehst du Mahavir, ich bin ein Jude.“
Ich konnte mitverfolgen, wie ihm das Herz in die Hose rutschte. Sein Gesichtsausdruck war die eines Menschen, der eine Leiche gesehen hatte. In jenem Moment, als ich ihm meinen Davidstern zeigte, begrub er unsere Freundschaft. Begrub er mich!
Er stammelte nur noch die folgenden Worte: „Du bist tatsächlich ein Jude. Ein echter Jude.“
Mahavir setzte sich um. Nie wieder sprach er mit mir. Wenige Monate später zogen seine Eltern mit ihm zurück nach Indien und ich sah ihn nie wieder.
Aber sein Gesichtsausdruck, als er meinen Anhänger zu Gesicht bekam, verlässt mich nicht. Es war ein bedeutender Moment, der für mich eine bittere Realität widerspiegelt. Es geht vielen Menschen, unter ihnen auch Muslime, nicht wirklich um den sogenannten Nahostkonflikt. Sie sind einfach voller Hass gegenüber den Juden erzogen worden. Wie sonst kann man sich rational erklären, dass ein 14-jähriger, in Deutschland geborener Junge, dessen Eltern aus Indien stammen, der Annahme ist, dass er Juden aus der Ferne erkennen kann und seinem besten Freund, einem Deutsch-Iraner, die Freundschaft kündigt, nur weil er Jude ist?
Dieser Beitrag ist ein Auszug aus dem Kapitel „Aggressiver muslimischer Judenhass erobert deutsche Straßen“ aus dem Buch von Arye Sharuz Shalicar: Der neu-deutsche Antisemit. Gehören Juden heute zu Deutschland? Eine persönliche Analyse. Hentrich & Hentrich Verlag Berlin Leipzig, 2018, S. 24–30.
Beitragsbild: Creative Commons CC0 Pixabay
Den kleinen Bolzplatz kenne ich aus 25 Jahren Leben in mittelbarer Umgebung. Die Probleme nicht, weil drüben im PB nicht so sicht- und hörbar. Ein Schlaglicht auf die Zukunft dieser Stadt Atlantis, sorry Vineta (gibts auch als Straße), nein, natürlich Berlin. Endlosdemos, Auseinandersetzungen, privates Unbehagen, keine Hoffnung auf Befriedung, politischer Autismus allenthalben, Fehlanzeige Senat. Schalom!
Krank- und krampfhaft wird bei uns nach schlimmen "Rechten" gefahndet und der sogenannte "Rechtspopulismus" bekämpft, dass die harten Realitäten dadurch verdeckt werden oder noch schlimmer, verdeckte werden sollen. Dieser Beitrag macht fassungslos und wütend und nicht nur der Senat von Berlin ist zum Handeln gefordert, das sich nicht auf das übliche heuchlerische Getue beschränken darf. Viel Hoffnung kann ich dem Autor und den vielen betroffenen Bürgern in dieser Stadt leider nicht machen, wenn ich zum wiederholten Male darauf hinweise, dass dieser Senat in fast der gleichen, aber nach außen anderen Konstellation ab 1989 Straftäter praktisch ungeschoren ließ, aber dafür nach einem Strategiepapier mit gefälschten Vorschriften!!! und unzutreffenden Gründen unter schlimmstem Missbrauch der Verwaltungsgesetze unbescholtene Bürger wie Verbrecher verfolgte. Das Grundgesetz ist in Berlin reine Makulatur.
Peter Scholl-Latour: " Linke wissen und ahnen nicht, welch ungeheure Kraft in der Frömmigkeit steckt !" Es ist der soziale Gedanke, der gefährlich ist: Der Ungläubige ist der Dhimmie (der Haussklave), der alles herzugeben hat, was er je besaß. Alles meint alles ! Vielen ist der Pragmatismus überhaupt nicht klar. Die Ausbeutung Ungläubiger ist "halal", also ohne Sünde zulässig. Das denkt Erdowahn, und man wundert sich über dessen freche Dreistigkeit? Auch der laizistische Attatürke ist ein Ungläubiger, und so wird er -- auf bloßen Veracht hin -- gedemütigt und inhaftiert. Gülen-Anhänger sind politische Erz-Feinde.
Als Deutscher bin ich Zeuge einer Inländerfeindlichkeit, die sich aus nichtigem Anlaß und aus der Überzahl genau den Typus von Deutschen heraussucht, die nicht dem Idealtyp von Hans und Franz aus der Nazipropaganda entspricht. Da ich mir sehr gut Gesichter merken konnte, durfte ich erleben, daß in Gerichtsverhandlungen mein Name und meine Adresse aufgesagt wurde und da dies so ist, würde ich bei Antisemitismus eher nicht als Zeuge aussagen. Ob sie Jude, iranischer zumal sind, interessiert dann, wenn sie das Motiv der Straftat prägen. Wenn ich als Deutscher ein hebräisches Buch aufschlage und ich bekomme eine rein, was würde der Gaon von Wilna dazu sagen? Seit gefühlten Ewigkeiten laufen Ausländer mit 45 Anzeigen hier herum und die Justiz ist nicht willens ist, das Strafmaß auszuschöpfen; die Legislative läßt durchblicken, daß sie das Wort Pogrom für Deutsche reserviert, denen die Zustände über die Hutschnur gehen. Die Polizei kennt noch alle Pappenheimer, verliert aber zusehends den Überblick und die Kontrolle, welche Spezies sie als Nachwuchs mit dem Beamtenstatus auskleidet. Abschiebung als 3. Kategorie löst dieses Dilemma gar nicht, es ist so alt wie sie und ich. Wer hier mehr als 3 Regelverstöße gegen StGB sammelt hat, für den sollte das Maß voll sein! Es ist schon lange voll. Vorgesehen sind Freiheits und Geldentzug. Es muß etwas passieren, daß der Strafrahmen ausgeschöpft wird und auch von der Creme der Strafverteidiger, die sich diese Klientel leistet, kaum zu hebeln sein darf. Man kann die Herzen und Köpfe von verhetzten Leuten nicht gewinnen, aber man muß sie bei den Eiern haben.
Shalom Ayre, vielen Dank und bleib uns bitte erhalten. Der derzeit wirksamste Widerstand ist Information. Erst wenn wir die Macht des Meinungskartelles großflächig brechen, haben wir eine wirkliche Chance. Deshalb sind Menschen mit einer ähnlichen Biografie/Hintergrund so enorm wichtig. An euch beissen sich die Diffamierungs-Demagogen die Zähne aus!
@Judith Hirsch: Danke, dass Sie darauf hingewiesen haben. Shalicars Mitgliedschaft in einer kurdisch-libanesischen Gang, der Türkengang Black Panthers und den ethnisch gemischten Berlin Street Gangsters, nimmt seinen Schilderungen zwar nicht die Glaubwürdigkeit, beschädigt sie aber erheblich und wirft einen Schatten auf die Person Shalicar,-leider.
Viele Leute der Levante erleben, wie kaputt ihre Staaten sind, falls diese überhaupt noch funktionieren. Somit können diese Staaten die Lebens-Grundlagen für die Bürger, wie Sicherheit und Schutz, Wohnung, Bildung, Gesundheit und Nahrung nicht gewährleisten. Wenn die Staatsführungen überhaupt eine Ordnung dieser Art gewollt und geschaffen hatten. In Israel sehen die arabischen Abghängten ein europ. Land, mit allen Vorzügen, die sie sich erhoffen. Es gibt in den Köpfen nun 2 Möglichkeiten: Einerseits, Israels Juden der Verschwörung und Ausbeutung der Welt zu beschuldigen. Oder sich selbst. nebst eigener Führung, als ungebildet, antriebsarm und deswegen erfolglos zu betrachten. Raten Sie mal, was davon ausgewählt wird ? Und selbst wenn Intelligente das sehen und aner-kennen, der Neid und die Missgunst bleiben. Denn aus der Phase der Armut zum Wohlstands zu kommen , dauert -- selbst bei den organisiert-fleissigen Deut-schen-- mehr als eine Generation. Wenn die Mullahs freitags Haß predigen, enthebt sie das (scheinbar) von der Verpflichtung fürs Gemeinwohl zu sorgen. Dies ohne den geringsten Machtverlust. Siehe DAN DINER "Versiegelte Zeit" - über den arabischen Stillstand. Der hat mit Kolonialismus nur am Rande zu tun !