Seit Wochen nützt die Quasselstrippe alle zur Verfügung stehenden medialen Kanäle, um ihrerseits gegen die frechen Homos mobil zu machen. Gerade er, der offen bekennende Hetero, wird Anfang Juni vom Berliner Sender “Radio Eins” zehn Jahre nach Wowereits Coming-out dazu befragt, ob der Politiker damit für die Schwulenemanzipation mehr bewirkt hätte als die jahrzehntelange Schwulenbewegung zuvor. Homo-Experte Broder weiß Bescheid: “Ja, mit Sicherheit”, antwortet er und erläutert, wie diese Emanzipation denn ausschaut. Zwar fehle es noch an Homo-Parkplätzen, aber “es gibt inzwischen Gegenden in Berlin, da kommt man sich als Hetero ziemlich verloren vor.” Deshalb fordert er einen “Hetero-Pride-Day”. http://www.taz.de/1/wahrheit/artikel/1/der-homosexuelle-mann-50/