Gastautor / 15.07.2022 / 06:15 / Foto: Twitter/AI / 164 / Seite ausdrucken

Ich möchte wieder Kanake genannt werden dürfen

Von Ahmet Iscitürk.

Ich habe viele CSU-Wähler kennengelernt, die respektvoller und anständiger gegenüber Migranten waren als die meisten Toleranz-Trottel aus der linken Ecke. Was tut die sogenannte „Woke Bubble“, außer die soziale Spaltung voranzutreiben?

Ich wurde vor 50 Jahren als Kind türkischer Gastarbeiter in der Bratwurstmetropole Nürnberg geboren. Da Rassismus in den 1970er und 1980er Jahren noch gesellschaftsfähig war, verbrachte ich meine gesamte Kindheit mit Unbehagen. Von Deutschen wurde ich als Knoblauchfresser bezeichnet, aber nicht heimlich hinter vorgehaltener Hand, sondern ganz offen und direkt. Meine Klassenkameraden, mit denen ich teilweise auch befreundet war, ließen mich regelmäßig wissen, dass ich zwar Kümmeltürke sei, aber eigentlich ganz okay.

Als ich 14 war, wollte ich an einem Wettbewerb für kreatives Schreiben teilnehmen. Eine freundliche Frauenstimme empfahl mir, es lieber nicht zu versuchen, denn selbst deutsche Kinder würden sich mit einer solchen Herausforderung schwertun. Ich bedankte mich überschwänglich bei ihr, da ich annahm, dass sie mich einfach nur vor einer großen Enttäuschung bewahren wollte. Nein, ich war kein schlaues Kind.

Die Interaktionen mit meinen Landsleuten waren ebenfalls mit einer gehörigen Prise Rassismus gewürzt, denn während die Mehrheit der türkischen Kinder in Türkisch unterrichtet wurden, besuchte ich eine deutschsprachige Klasse. Sie nannten mich „Gavur“, also einen Gottlosen oder Ungläubigen. Mit den türkischen Kindern konnte ich ebenso wenig anfangen wie mit den deutschen Kids, denn sie waren überwiegend taktlos und dumm. Zudem laberten sie ständig von Ehre, ähnlich wie mein Vater. Damals lernte ich, dass Menschen, die andauernd von Ehre sprechen, keine besitzen.

Mein Vater referierte ständig über Stolz und Schande, war aber jeden Abend besoffen. Es war ihm egal, ob seine Kinder eine gute Ausbildung erhalten oder glücklich sind. Für ihn zählte nur, dass wir kein Schweinefleisch essen und so schnell wie möglich die Schule verlassen, um arbeiten zu gehen und Geld zu verdienen. Meine Mutter ließ sich 1982 endlich von ihm scheiden und zahlte dafür einen hohen Preis. Er bedrohte sie mehrfach, wollte sie mit einem großen Messer abstechen und wurde letztlich von der Polizei abgeführt. Unsere ehrenvollen türkischen Freunde und Bekannten verurteilten meine Mutter, denn eine anständige Frau würde sich niemals scheiden lassen oder ihren Mann den deutschen Behörden ausliefern.

Zwischen den Stühlen

Es war seltsam, weder von den eigenen Landsleuten noch von den Deutschen vollständig akzeptiert zu werden. Ich fühlte mich lange wie ein Mensch zweiter Klasse, weil ich von meinen Mitmenschen ebenso behandelt wurde. Mit den Jahren verbesserte sich die Situation und das haben wir vielen mutigen Menschen zu verdanken, die für eine multikulturelle Gesellschaft gekämpft haben. Anfang der Neunziger hatte ich erstmals das Gefühl, mit Deutschen auf Augenhöhe zu sein. Meine Herkunft wurde nicht als Nachteil gewertet, sondern sie weckte ehrliches Interesse bei meinen Mitmenschen. Die Mütter meiner Freundinnen und Freunde wollten türkische Kochrezepte von mir, immer mehr Deutsche entdeckten die Türkei als Urlaubsland, und Einwanderer wurden von vielen als Bereicherung wahrgenommen. Ich bin auch heute noch der festen Überzeugung, dass der abscheuliche Brandanschlag in Mölln die Menschen in diesem Land zusammengeschweißt hat. Die feigen Täter hatten damit genau das Gegenteil von dem erreicht, was sie wollten.

Ich weiß noch genau, wie ich am 1. Mai 1993 mit deutschen Senioren im Hinterhof deutsches Bier und türkischen Raki trank, während wir einander mit stereotypen Klischees bombardierten. Draußen wurde für die Arbeiterklasse demonstriert, während wir besoffen von den Stühlen kippten und vor Lachen keine Luft mehr bekamen. Die alten Säcke, die mich vorher stets kritisch beäugt hatten, waren fortan meine Freunde und unser Hinterhofgelage der perfekte Beitrag zur Völkerverständigung. Heute wäre so etwas undenkbar, denn anstatt sich auf die Gemeinsamkeiten zu besinnen und zuzulassen, dass man sich nicht in allem einig ist, versucht man lieber, die Gräben, die uns voneinander trennen, zu vertiefen. Interessanterweise sind es gerade die Menschen, die sich selbst für besonders tolerant und aufgeschlossen halten, die andere Meinungen am wenigsten tolerieren.

Sie haben es schon tausendmal in den sozialen Medien gelesen: Man darf nicht mit Nazis reden. Das mag auf den ersten Blick offensichtlich erscheinen, aber wer entscheidet, was ein Nazi ist und was nicht? In der Vergangenheit haben viele Linke und Grüne erklärt, dass sie alle Migranten willkommen heißen, die bereit sind, sich an unsere Regeln und Gesetze zu halten. Heute wird man sofort als Mitglied der extremen Rechten gebrandmarkt, wenn man eine solche Aussage tätigt. Doch was ist falsch daran, von Neuankömmlingen das gleiche Maß an Respekt und Toleranz zu verlangen, das man ihnen entgegenbringt?

In den Neunzigern hätte unsere Gesellschaft beim Kampf gegen Rassismus einen Gang herunterschalten sollen. Wir Kanaken waren in der Mitte der Gesellschaft angekommen und fühlten uns nicht mehr wie eine unterdrückte Minderheit. Der Gedanke, dass jeder in diesem Land willkommen ist, solange er sich anständig verhält, hatte sich fest etabliert. Schließlich haben wir uns nie etwas anderes gewünscht, als gleich behandelt zu werden. Ich bezeichne die Neunziger als meine goldenen Türkenjahre. Damals war Rapmusik mein Steckenpferd, und ich investierte jeden Cent in Instrumente, um Beats zu produzieren. Ich lernte Gleichgesinnte kennen und daraus wurde die Idee geboren, türkischen Hip-Hop zu produzieren. Unser Album „Cartel“ schlug 1995 in der Türkei wie eine Bombe ein.

Das Geschäft mit der Toleranz

Nach einem Streit mit dem Manager, der mich an meinen Vater erinnerte, verließ ich die Gruppe. In den folgenden Monaten traten immer wieder Leute an mich heran, um mich für irgendwelche Migrations- und Multikulti-Projekte zu gewinnen. Ich sollte mit Problemkids ein Album produzieren, mit einer Breakdance-Crew durchs Land tingeln, um Jugendzentren zu besuchen und so weiter. Leider ging es diesen Leuten nie um Integration oder den Kampf gegen Rassismus, sondern vielmehr um das Abgreifen öffentlicher Gelder. Sie versicherten mir ständig, dass sich soziales Engagement auch finanziell lohnen darf.

Ich habe jedes dieser Angebote abgelehnt und über die Jahre zugesehen, wie sie immer neue Projekte initiierten, die nichts weiter bewirkt haben, als allen Beteiligten einen Grund zu geben, einander auf die Schulter zu klopfen. Anstatt etwa dringend benötigtes Geld an ein Frauenhaus zu spenden, flogen sie lieber eine ausländische Künstlerin ein, damit diese ihre Gefühle zum Thema „häusliche Gewalt“ in Form einer Skulptur zum Ausdruck bringt. Die Schirmherren wollten lieber vor einem Kunstwerk fotografiert werden als mit grün und blau geschlagenen Frauen.

Die meisten Aktivisten möchten gar nicht, dass sich etwas verbessert. Sie berufen sich auf den Begriff „soziale Gerechtigkeit“, um Finanzmittel für völlig nutzlose Aktivitäten zu beschaffen, damit ihre Förderer sich als barmherzige Samariter aufspielen und als Ritter der Inklusion, Integration und Emanzipation feiern lassen können. Die Berufsaktivisten bedanken sich brav, die Lokalpresse druckt ein bis zwei wohlwollende Artikel und alle sind glücklich. Natürlich gibt es anständige Menschen, die wirklich etwas verbessern wollen, aber man lernt schnell, zwischen denen zu unterscheiden, die sich wirklich sorgen, und jenen, die nur auf ihren eigenen Vorteil aus sind.

Wenn Toleranz zur Waffe wird

Diejenigen, die Aktivismus als Geschäftsstrategie verfolgen, können nur Geld verdienen, wenn es etwas zu bekämpfen und zu kritisieren gibt. Um nicht in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden, müssen dauerempörte Berufsopfer immer wieder die Grenzen verschieben. Deshalb ist das, was früher als lustiges Klischee galt, heute rassistisch. Und mittlerweile wird jeder, der Interesse für andere Kulturen zeigt, beschuldigt, sie auszubeuten.

Die Woke-Doktrin breitet sich wie ein Virus aus, das auch Kinder infiziert. Im vergangenen Sommer war ich auf einem Straßenfest, und dort konnte man unter fachkundiger Aufsicht mit Pfeil und Bogen auf Zielscheiben schießen. Ein Mädchen fragte seine Mutter, ob es sich nicht um eine kulturelle Aneignung handele, zumal die Weißen den Indianern schreckliche Grausamkeiten angetan hätten. Kulturelle Aneignung liegt nur dann vor, wenn jemand versucht, von einer anderen Kultur zu profitieren, ohne sie zu verstehen oder zu respektieren. Dies ist nicht der Fall, wenn Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenkommen und voneinander lernen. Im Gegenteil: Nur so kann eine wirklich vielfältige und tolerante Gesellschaft entstehen. Es ist höchste Zeit, dass wir der Viktimisierung ein Ende setzen.

Auch witzig: Ich war mit Freunden im Biergarten verabredet und kam einige Minuten zu spät. Alle anderen saßen bereits am Tisch, und ich begrüßte sie bei meiner Ankunft mit einem herzlichen „Servus, ihr alten Kanakenzipfel“. Es ist erwähnenswert, dass es sich bei diesen langjährigen Freunden um Kroaten, Spanier und Polen handelt, also um drei verschiedene Nationalitäten. Wir machen ständig schlechte Witze über unsere Herkunft. Es hat gewissermaßen Tradition. Jedenfalls teilte mir die Dame am Nebentisch sofort mit, dass sie Antirassistin sei. Ich wies sie wiederum darauf hin, dass wir Gastarbeiterkinder sind, die ihre Zuneigung füreinander mit schlechten Witzen zum Ausdruck bringen. Die deutsche Frau wurde wütend und wiederholte mantraartig, dass rassistische Äußerungen, egal von wem sie stammen, Leid und Kummer verursachen würden. 

Einige Zeit später stand ich während einer Geburtstagsparty rauchend auf einem Balkon. Ein junger Mann mit dunkler Hautfarbe gesellte sich zu mir. Ich gab ihm Feuer und stellte mich vor. Es folgte der übliche Small Talk, anschließend klingelte sein Handy. Er telefonierte kurz, und da ich ein Fan äthiopischer Musik bin, kam mir die Sprache bekannt vor. „Aha, du kommst also aus Äthiopien“, sagte ich, nachdem er das Gespräch beendet hatte. „Nein, ich komme aus Würzburg und solche Sprüche kannst du dir gerne sparen.“ Er verließ den Balkon und lief schnurstracks zum Gastgeber, um sich über mich zu beschweren. 

China wird für seine Assimilationspolitik verurteilt, weil die Regierung versucht, die uigurische Kultur systematisch auszulöschen. Der dunkelhäutige Würzburger wurde aber von keinem totalitären Regime gezwungen, seine Herkunft und Kultur zu verleugnen. Er tat dies aus freiem Willen und glaubte sogar, damit für Vielfalt und Toleranz einzustehen. Das ist nicht nur dämlich, sondern auch verwirrend, da den Deutschen gleichzeitig eingeprügelt wird, die Sitten und Gebräuche von Menschen mit Migrationshintergrund zu respektieren. 

Woke bedeutet Spaltung

Die deutsche Woke-Bubble macht diese Menschen zu Opfern, die in Watte gepackt und unter gar keinen Umständen wie mündige Bürger behandelt werden dürfen. Wer es dennoch wagt, ist ein Rassist. Das ist nicht nur ein Affront gegenüber den Betroffenen, sondern auch kontraproduktiv. Ziel der Integration ist es, das Zusammenleben von Personen mit unterschiedlichem Hintergrund zu erleichtern. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Bereitschaft besteht, voneinander zu lernen und die Kultur und Bräuche der anderen zu verstehen. Das gilt für beide Seiten.

Das deutsche Volk soll Rücksicht auf alle nehmen, die hierherkommen, und gleichzeitig den Untergang seiner eigenen Kultur akzeptieren. Als ich 2010 meinen deutschen Pass bekam, hatte ich das Gefühl, auf einer Party zu erscheinen, die schon vorbei war. Richtig deutlich wurde mir das, als die Bundeskanzlerin nach ihrem Wahlsieg 2013 ihrem damaligen Generalsekretär auf offener Bühne die Deutschlandfahne aus der Hand riss, sie wegwarf und dann ein angewidertes Gesicht machte. Genauso gut hätte Merkel öffentlich verkünden können, dass der deutsche Selbsthass nun staatlich gefördert wird. 

Ich gebe gerne zu, dass ich Deutschland mag, auch wenn es antiquiert und uncool erscheint. Tatsächlich empfinde ich es als schade, dass so viele Dinge, die ich mit diesem Land verbinde, einfach aussterben. Warum werden überall „kulturelle Freiräume“ geschaffen und bunte Multikulti-Aktivitäten mit öffentlichen Geldern unterstützt, nicht aber traditionelle Bäckereien, Wirtshäuser und Metzgereien gerettet? Sind sie nicht auch ein wichtiger Teil der deutschen Kultur? Gleichberechtigung bedeutet, dass wir die unterschiedlichen Interessen aller Bevölkerungsgruppen respektieren und in Einklang bringen sollten.

Ich lebe seit meiner Geburt in einem Viertel namens Gostenhof, das immer mehr junge, einkommensstarke Familien anzieht, die ihre neue Heimat mit „GoHo“ abkürzen. Sie tragen sogar T-Shirts mit GoHo-Print, um ihrer Liebe zum Viertel besonderen Ausdruck zu verleihen. Diese Leute würden niemals ein „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“-Shirt tragen, aber „Ich bin stolz, aus GoHo zu sein“ erscheint ihnen als Botschaft völlig akzeptabel. Sie möchten in einem bunten Viertel wohnen, fahren ihre Kinder aber jeden Tag ans andere Ende der Stadt zur Privatschule, weil die Lehranstalten in Gostenhof einen zu hohen Ausländeranteil haben. Gleichzeitig werden sie nicht müde zu betonen, wie toll sie es finden, dass so viele fremde Kulturen nach Deutschland kommen, ohne sich wirklich mit diesen auseinanderzusetzen. Ich habe jedenfalls noch keinen der GoHo-Besserverdiener in einer iranischen Spielothek oder einem der vielen griechischen Cafés angetroffen. Was bringt Toleranz, wenn sie nur Fassade ist?

Ich habe im Laufe der Jahre viele CSU-Wähler kennengelernt, die meiner Meinung nach respektvoller und anständiger gegenüber Migranten waren als die meisten Toleranz-Trottel aus der linken Ecke. Was tut die sogenannte „Woke Bubble“, außer dem politisch korrekten Jargon zu folgen und die soziale Spaltung voranzutreiben? Lange Rede, kurzer Sinn: Sollten wir uns mal auf der Straße begegnen, würde ich mich freuen, wenn Sie mir die Hand geben und folgenden Satz wiederholen: „Ich heiße dich im Namen aller Kartoffeln willkommen und eigentlich wollte ich dich umarmen, aber dein Knoblauchatem macht es mir leider unmöglich.“

Deutschland muss sich bewusst machen, dass ein unverkrampfter Umgang der beste Weg zu einem gesunden, sozialen Miteinander ist. 

 

Ahmet Iscitürk lebt in Nürnberg und ist seit 22 Jahren als Autor tätig. Privat sammelt er nicht nur Schallplatten, sondern auch Beschwerden überempfindlicher Twitter-Heulsusen, die regelmäßig seinen Account @schweinoflove denunzieren.

Foto: Twitter/AI

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Hjalmar Kreutzer / 15.07.2022

Lieber Kanake, diese Kartoffel hier würde Dich gern trotz Knoblauch umarmen, wenn Du damit leben kannst, dass ich gerade Brot mit Speck und Zwiebeln gefressen und Bier aus Bayern und Whiskey aus Kentucky gesoffen habe ;-)) Die „Kartoffel“ und der „Kanake“ werden die gleiche Entwicklung nehmen, wie der „Schwule“, vom Schimpfwort zur entwaffnenden Selbstbezeichnung. Ich bin übrigens auch „Zoni“ oder „Ossi“, na und? „Die Philister, die Beschränkten, diese geistig Eingeengten, darf man nie und nimmer necken. Aber weite, kluge Herzen wissen stets in unsren Scherzen Lieb und Freundschaft zu entdecken. Heinrich Heine, zwar nicht aus Nürnberch, kennste aber bestimmt trotzdem. Danke!

Jochen Schmid / 15.07.2022

Ich hatte während meiner Berufsausbildung in den Endachtzigern einen türkischen Kollegen namens Günay. Der war der Meinung, dass sein Name für Deutsche zu “schwer” wäre, deshalb hat er immer gesagt, ich heiße Günay, nennt mich einfach Günther. So war das. Lange her.

W. Renner / 15.07.2022

Ja, die 90er waren wirklich cool, so lange bis der Gerd und der Polizistenverprügler mit dem Abriss begannen, vor dessen Vollendung wir nun stehen.

Michael Kleber / 15.07.2022

Guten Abend, Herr Iscitürk, verzeihen Sie, daß ich in meinem Beitrag zu Ihrem hervorragenden Artikel zwei andere Kommentatoren anspreche. @ Uta Buhr, Sie haben mir das “herzerfrischend” vorweggenommen. @ A. Bürger, als 1990 nach Altdorf (bei Nürnberg) Zugereister bestätige ich Ihre Erfahrung. Umfassendes Wissen und ein Schuss Ironie sind bewährte Empfehlungen für Bubble-Diskussionen. Wir sollten Herrn Iscitürk (auf ein Bier oder so) nach Altdorf einladen.

Hans-Peter Dollhopf / 15.07.2022

Gisel Schinnerer / 15.07.2022 : “Korrektur: Jeder Franke weiß, dass es “Fuchzgerla” heissen muss ...” Depends on the Dorf.

N.Lehmann / 15.07.2022

Weder der Knoblauch, noch die Kartoffel stehen einer guten Mahlzeit im Weg, es sind die Vegan-Körnerfresser-Kloschüssel-pupser, die sich als absolute Minderheit, nun endlich mal lauthals als die Mehrheit ausgeben darf! Beim kommenden Sturm, den schon jeder sehen kann, ist Schluss mit dem dämlichen Woke-geschwafel, darauf könnt ihr einen mit “Haltung” lassen!

Peter Woller / 15.07.2022

Eigentlich wollte ich jetzt um 21.08 Uhr nichts mehr schreiben. Keinen Kampf mit linken Gebummse.  Aber der heutige Bremer Weser-Kurier hat auf seiner lokalen Bremen-Seite einen Artikel über Ausstieg aus dem Rechtsextremismus veröffentlicht. Ausstieg aus dem Linksextremismus interessiert im linksorientierten Weser-Kurier niemand. Das ist doch reinste Linkspropaganda im Bremer Weser-Kurier.

Boris Kotchoubey / 15.07.2022

Danke für eine sehr schönen und präzisen Artikel. Nur in einem kleinen Punkt möchte ich einwenden: Eine Mischung von Bier und Raki rate ich definitiv ab. Da liegt für micht die Grenze der Multikulturalität-

M.-A. Schneider / 15.07.2022

Ein sehr wohltuender Beitrag, der die Dinge beim Namen nennt!

Yehudit de Toledo Gruber / 15.07.2022

So viele Leserzuschriften! D a s machte mich neugierig, sehr geehrter Herr Iscitürk. Und wirklich, Ihre detailliert beschriebenen Lebens-Erfahrungen treffen es auf den Punkt und haben mich schwerst beeindruckt. Schade, daß Sie nicht mein Nachbar sind, wir hätten viele weitere Gesprächsthemen .

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