Gastautor / 15.04.2021 / 06:10 / Foto: Pixabay / 138 / Seite ausdrucken

Ich mach da nicht mit!

Von Paul Andersson.

Liebe Eltern, liebe Lehrer und Erzieher,

als besorgter Familienvater und Demokrat veröffentliche ich diesen Brief an die Schulleitung der beiden Schulen (bayerisches Gymnasium und Grundschule), die meine beiden Söhne besuchen. Ich habe bereits vor den Osterferien der anlasslosen Testung meiner Söhne durch medizinisch nicht geschultes Personal widersprochen. Dabei liegt mir sehr daran, dass durch die Wahrung des Arztgeheimnisses keine Diagnosen (der Kinder) öffentlich gemacht werden. Ich halte das geplante Vorgehen für pädagogisch und menschlich sehr fragwürdig. Jedes Kind wird vorsätzlich der Angst ausgesetzt, positiv getestet zu werden und anschließend von allen „abgesondert“ zu werden. Bitte, es handelt sich um Kinder!

Wir alle wissen, dass Mobbing und Diskriminierung ein großes Problem in den Schulen darstellen. Ich suche nach Möglichkeiten und Verständnis dafür, dass meine Söhne nicht aufgrund der von mir als Erziehungsberechtigtem geäußerten Bedenken gegenüber den Testungen (sowie den Masken und Abstandsregeln) von Schülern oder Lehrern gemobbt werden. Insbesondere Äußerungen einer Lehrkraft, wonach die Kinder möglicherweise seine schwangere Frau und auch ihre eigenen Großeltern gefährden würden, verursachen seelische Schäden und behindern eine kindgerechte Entwicklung. Das erinnert an psychologische Kriegsführung gegen unschuldige Kinder.

Kindern sollte vielmehr beigebracht werden, wie sie ihr eigenes Immunsystem stärken und ihren eigenen Körper kennenlernen können, um Symptome beginnender Krankheiten zu bemerken und entsprechend zu (be)handeln. Stichwort: Selbstwirksamkeit. Hier sind ganz besonders auch die Eltern mit einzubeziehen. Es gibt dazu auch sehr wichtige Erkenntnisse der psycho-sozialen Auswirkungen auf das menschliche Immunsystem.
Als konkrete Maßnahme fordere ich, dazu folgende Vorschläge breit zu diskutieren:

1. Jedes Kind muss zuhause ein gesundes Frühstück ohne Zeitdruck im Kreis der Familie zu sich nehmen. Während dieser Zeit des „Kraftschöpfens“ und „Aufwachens“ haben die Eltern die Möglichkeit, den Gesundheitszustand des Kindes zu beurteilen. Zum Beispiel wäre die Bereitschaft der Nahrungsaufnahme ein guter Indikator für eine evtl. ausbrechende oder bereits vorhandene Krankheit. (In Zeiten der Pandemie wäre hierfür ein späterer Schulbeginn hilfreich, sowie die Bereitschaft der Arbeitgeber, Eltern mit kompatiblen Arbeitszeitmodellen zu unterstützen.)

2. Weitergehend und vielleicht noch wichtiger, gerade für Elternpaare die beide berufstätig sind, wäre es, Kinderkrankenpfleger in Bereitschaft zur Verfügung zu stellen. Sie können vielleicht erahnen, wie schwer es ist, innerhalb der kurzen Zeit vor Schulbeginn eine Betreuung für ein krankes Kind sicherzustellen. Natürlich sind die Eltern in erster Linie zuständig, und niemand wird leichtfertig sein krankes Kind in die Schule schicken. Doch manchmal sind die Nöte in Familien groß und die Eltern mögen sich einreden, dass das Kind schon nicht so schlimm krank sei. In solchen Situationen könnten lokal um die Schule herum kurzfristig verfügbare Kinderkrankenpfleger ernste Notlagen lindern und gleichzeitig verhindern, dass unnötige Ansteckungen in der Schule stattfinden.

Ich bitte die Schulleitung dringend, meine Bedenken hinsichtlich Testung, Maske und „social Distancing“, zusammen mit meinen konkreten Vorschlägen für eine bessere Gesundheit der Kinder in den Schulen, an ihre Vorgesetzten bis zum Kultusminister weiterzugeben. Damit diesen Forderungen Nachdruck verliehen wird, werde ich für meine Söhne bis auf weiteres die Teilnahme am Präsenzunterricht verweigern.

Ich könnte es – wie der Kultusminister selbst – mit dem dynamischen, aber immer noch diffusen Infektionsgeschehen begründen oder – wie unser Ministerpräsident – mit der großen Rolle, die unsere Schulen angeblich im Pandemiegeschehen spielen. Angst ist aber kein guter Ratgeber.

Deshalb werde ich meine Kinder erstmal krank melden. Ich bitte die Schulleitung, diese Meldung zu akzeptieren und keine Informationen an Mitschüler oder Lehrer weiterzugeben, um ein Mobbing zu verhindern. Denn was können meine Söhne dafür, dass bei ihrem Vater die „rote Linie“ überschritten ist? Beide würden liebend gern in die Schule gehen und „aus einem Gruppenzwang heraus“ alle Maßnahmen ertragen. Ich selbst erinnere mich gut an meine Schulzeit, und ich weiß, wie es sich anfühlt, Außenseiter zu sein. Vor allem haben mich vor diesem Hintergrund schon als Schüler die Geschichten und Dokumentationen über die NS-Zeit aufgeschreckt. Warum haben alle mitgemacht?

Was bedroht denn unsere Kinder heute wirklich?

Wichtig wäre meiner Meinung nach, besonders in diesen Zeiten der Pandemie, eine feinfühlige pädagogische Begleitung, die den Kindern die Ängste nimmt. Ihnen mutige und kreative Vorbilder vorstellt. Ihnen kritisches Hinterfragen lehrt. Ich erinnere mich noch heute an Deutsch oder Geschichtsstunden, in denen wir die Nazi-Propaganda ausleuchteten. Wenn man dieses Prinzip verstanden hat, dann ist man als Mensch gefestigt. Es muss nicht eine Goebbels-Rede sein; wenn sich da mancher Lehrer nicht ran traut, verstehe ich das, es reicht vielleicht schon, eine Handy-Werbung zu sezieren. Unsere Gesellschaft ist so von PR, Propaganda, Werbung und Lobbyismus durchdrungen, dass den Kindern „natürlich“ die Orientierung fehlt. Aber hoffentlich nicht ihren Lehrern, Direktoren und Schulaufsichtsbeamten?!

Was bedroht denn unsere Kinder heute wirklich? Da fallen mir erstmal die Milliarden Schulden ein. Die wir gerade zwanghaft unter anderem für PCR- und Sofort-Tests, Impfungen, Corona-Wirtschaftshilfen und Digitalisierung ausgeben. Ein anderes Problem ist die Zerstörung unserer Umwelt und der Gesundheit. Warum gelten die Erkenntnisse in der Landwirtschaft nicht auch für uns Menschen? Sind wir nicht auch Natur? Sind
wir noch Natur?

Monokulturen sind anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Und unsere Coronakultur will jede und jeden gleicher machen. Diversität könnte aber unser Überleben sichern. Böden werden ausgelaugt, mit Chemie gedüngt und die (genmanipulierte) Ernte mit Pestiziden und Insektiziden gesichert. Und der Mensch ausgebeutet, seine Gesundheit mit (mRNA-)Impfstoffen und Kunststoffmasken geschützt. Vor einem Jahr haben wir uns noch gegen Plastikmüll in den Meeren gewehrt und jetzt produzieren wir Einwegmasken und Schnelltests. Während wir bei Hunden und Katzen auf artgerechte Lebensweise und Ernährung achten, schicken wir die Kinder mit Nutella-Sticks in die Schule und verbieten ihnen Sport.

Die Schulfamilie will nicht mehr nur für Bildung sorgen, sondern hat die Gesundheit zur obersten Prämisse gemacht. Der Kultusminister fragt nicht nach „Sinn und Unsinn“ der Maßnahmen, sondern bietet als Ausweg Schnelltests, weil sie jetzt verfügbar sind. Gleiches bei der Digitalisierung. Wo ist das dahinterstehende pädagogische Konzept? Egal, Microsoft bietet billig MS Teams an, gekauft! Warum, wozu? Ich schicke meine Kinder in die Schule, damit sie eine gute Allgemeinbildung erhalten. Damit sie des selbständigen Denkens befähigt werden. Wichtiger als Mathe (kann ein Computer schneller) und andere Wissensfächer (weiß das Internet alles) wären die kreativen Fächer wie Musik, Kunst und Sport.

Nochmal: Ich leugne nicht, dass Corona existiert und bei Vorerkrankungen, hohem Alter und in seltenen Ausnahmefällen sehr schwere Infektionen auslöst (atypische Pneumonie), die auch tödlich enden können. Ich glaube auch, dass Masken und Abstandhalten in besonderen Situationen (Krankenhaus/Pflegeheim) Leben retten können. (Vielleicht auch die Impfungen.) Aber ich bitte alle Beteiligten inständig, nicht auf dem Rücken der Schwächsten, derer, die sich nicht wehren können, nämlich unseren Kindern, Symbolpolitik zu betreiben – und noch weniger Lobbypolitik (Pharma-, Digitalkonzerne). Wenn es um wissenschaftliche und eindeutige Erkenntnisse geht, dann müssen diese transparent und nachvollziehbar sein. Alle Maßnahmen müssen außerdem verhältnismäßig sein und auch die psychischen und sozialen Auswirkungen berücksichtigen. Ich möchte nicht zurück in die alte Normalität, ich möchte eine Welt mitgestalten, in der meine Kinder noch eine Chance auf ein gutes Leben haben!

Liebe Eltern, liebe Lehrer und Erzieher, gerne dürft ihr diesen Brief auch an eure Schulleitung schicken oder als Anregung für eigene Texte verwenden. Jegliche Weiterverbreitung unter dem Hashtag #ichmachdanichtmit ist ausdrücklich erlaubt und gewünscht.

 

Paul Andersson ist Vater von drei Söhnen, vom Kindergartenkind bis zum Gymnasiasten. Er hat Informatik und Journalismus studiert. Schon während seines Studiums gründete er seine erste Firma, programmierte Websites für KMUs und schrieb Artikel für verschiedene Publikationen. Seit über 20 Jahren begleitet und hinterfragt er die Entwicklung des Internets. 2019 schrieb er sein Debüt „Alice im Neuland“ als Märchen und Sachbuch für die ganze Familie.

 

AKTUALISIERUNG:

Hier kommt die Antwort der beiden betreffenden Schulen:

SCHULE 1

„Sehr geehrter Herr Andersson,

bis zu einem gewissen Maß habe ich Verständnis für Ihre Sorgen, Ängste und
Kritikpunkte, bin hierfür aber einfach nicht der richtige Ansprechpartner.

Das Urteil des Amtsgerichtes Weimar ist mir in voller Gänze bekannt und auch, wie es zustande kam. Hier handelt es sich um einen Beschluss, der ohne Einbezug der Behörden, welche die Verordnung erlassen haben, gefällt wurde und hat juristisch wohl kaum größere Gültigkeit. Abgesehen handelt es sich hier um ein anderes Bundesland. Selbstverständlich steht Ihnen der Weg frei, auch den Weg über bayerische Gerichte zu beschreiten. Gerne leite ich Ihr Schreiben an vorgesetzte Stellen weiter, ich selbst bin – wie gesagt –
der falsche Ansprechpartner.

Mit freundlichen Grüßen“


SCHULE 2

„Sehr geehrter Herr Andersson,

Ihrem Antrag auf Befreiung vom Präsenzunterricht für NN (X) wird
stattgegeben.

Grundsätzlich besteht weiterhin Schulpflicht, auch die Inhalte des
Unterrichts sind verpflichtend und können Grundlage für z.B. Schulaufgaben
oder andere Leistungserhebungen sein.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass je nach Ausgestaltung des
Wechselunterrichts nicht immer alle Inhalte völlig gleichwertig zum
Präsenzunterricht bei Ihrem Sohn ankommen können, insbesondere in dem Fall,
in dem ein Wechsel aus Live-Unterricht und Arbeitsaufträgen via Mebis
erfolgt. Er kann jedoch versuchen, sofern es möglich ist, sich in den
Distanzunterricht/ Stream via Teams der zweiten Gruppe dazuschalten zu
lassen. Ein Anspruch auf spezielle Unterrichtsangebote besteht aber nicht.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Alles Gute für Sie und Ihre Familie.“

 

ANHANG:

Urteil des Amtsgericht Weimar, Beschluss vom 08.04.2021, Az.: 9 F 148/21

„Der den Schulkindern auferlegte Zwang, Masken zu tragen und Abstände untereinander und zu dritten Personen zu halten, schädigt die Kinder physisch, psychisch, pädagogisch und in ihrer psychosozialen Entwicklung, ohne dass dem mehr als ein allenfalls marginaler Nutzen für die Kinder selbst oder Dritte gegenübersteht. Schulen spielen keine wesentliche Rolle im „Pandemie“-Geschehen.

Die verwendeten PCR-Tests und Schnelltests sind für sich allein prinzipiell und schon im Ansatz nicht geeignet, eine „Infektion“ mit dem Virus SARS-CoV-2 festzustellen. Das ergibt sich nach den Darlegungen in den Gutachten bereits aus den eigenen Berechnungen des Robert-Koch-Instituts. Laut RKI-Berechnungen, wie Gutachter Prof. Dr. Kuhbandner ausführt, beträgt bei Massentestungen mit Schnelltests unabhängig von Symptomen die Wahrscheinlichkeit, beim Erhalt eines positiven Ergebnisses tatsächlich infiziert zu sein, bei einer Inzidenz von 50 (Testspezifität 80 Prozent, Testsensitivität 98 Prozent) nur zwei Prozent. Das würde heißen: Auf zwei echt-positive Schnelltest-Ergebnisse kämen 98 falsch- positive Schnelltest-Ergebnisse, welche man dann alle mit einem PCR-Test nachtesten müsste. Ein (regelmäßiger) Zwang zum anlasslosen Massentesten an Asymptomatischen, also Gesunden, für das schon die medizinische Indikation fehlt, kann nicht auferlegt werden, weil er außer Verhältnis zu dem Effekt steht, der damit erreicht werden kann. Zugleich setzt der regelmäßige Zwang zum Test die Kinder psychisch unter Druck, weil so ihre Schulfähigkeit ständig auf den Prüfstand gestellt wird.“

(siehe Boris Reitschuster und Focus Online)

Zitat Gunnar Kaiser:

„Es ist in der vorgesehenen Situation eines gemeinsam mit anderen Schülerinnen und Schülern sowie der Lehrkraft im Klassenraum durchgeführten Selbsttests vollkommen unmöglich, die für einen medizinischen Vorgang notwendige Privatsphäre und Vertraulichkeit zu gewährleisten. Dies fällt um so mehr ins Gewicht, als der Selbsttest in der derzeitigen Situation eine neuartige und psychisch belastende Situation darstellt.

Die Verletzung der Privatsphäre beginnt bei der Erfragung der Bereitschaft zum Test. Es ist bei dem derzeitigen Vorgehen nicht geklärt, wie gewährleistet werden kann, dass eine Schülerin / ein Schüler nicht dem Verdacht, dem Argwohn oder der sozialen Ausgrenzung seitens sowohl der Mitschüler/innen als auch des Lehrerkollegiums ausgesetzt ist, sobald er oder sie sich nicht testen lässt, da eine solche persönliche und intime Entscheidung sofort allen Beteiligten bekannt werden muss.

Wenn z.B. die Nicht-Einwilligung zu den Selbsttests namentlich im Kollegium bekannt gegeben wird, stellt das m. E. einen Verstoß gegen die Vertraulichkeit, die in gesundheitlichen und medizinischen Fragen medizinethischer Standard ist, dar.

Die Privatsphäre der Schülerinnen und Schüler wird weiterhin verletzt, sobald es im Klassenverband zur Testsituation kommt. Zum einen stellt der invasive medizinische Eingriff, auch wenn er selbst vorgenommen wird, einen intimen Vorgang dar, der in einer vertraulichen Atmosphäre (familiär oder ärztlich) durchgeführt werden sollte. Zum anderen ist wiederum nicht gewährleistet, dass die anwesenden Personen vom Ergebnis des Testes nichts erfahren, da der/die Schüler/in das Ergebnis kundgeben muss und in der Folge von der Lehrkraft isoliert werden soll. Das bedeutet, dass in der vorgesehen Situation die Verletzung der informationellen Selbstbestimmung, der Privatheit von Gesundheitsdaten unumgängliche Voraussetzung zur Durchführung ist.

Dadurch ergibt sich eine Situation, in der der/die Schüler/in – unabhängig vom tatsächlichen Ergebnis des Testes – möglicherweise einem erheblichen Maß an Stress, Beschämung und Angst ausgesetzt ist.

Diese psychische Belastung wird noch dadurch erhöht, dass der/die Schüler/in sich bewusst sein muss, dass die Lehrperson von dem Ergebnis erfährt und es notwendigerweise zumindest indirekt öffentlich machen wird.

Zudem ist es m.E. nicht möglich, den bei einem positiven Testergebnis entstandenen Stress pädagogisch verantwortungsvoll aufzufangen und ihm gemeinsam mit dem Schüler / der Schülerin individuell und fürsorglich zu begegnen. Stattdessen wird der/die Schüler/in (sichtbar für alle anderen) isoliert und möglicherweise in seiner/ihrer Angst allein gelassen. Es ist mir in einer solchen Situation nicht möglich, meiner Fürsorgepflicht nachzukommen. Die von vielen Schulen vorgesehene Regelung, die positiv getesteten Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof zu versammeln, birgt m. E. die Gefahr, dass sie weiterer Beschämung ausgesetzt dass sie weiterer Beschämung ausgesetzt sind, weil sie dort von den meisten Klassenräumen aus zu sehen sind.“

Foto: Pixabay

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Leserpost

netiquette:

anna lena wollstein / 15.04.2021

In Hamburg haben Familien erstmals seit 1938 die Freiheit zwischen Präsenzunterricht oder Distanzunterricht (Homeschooling) zu wählen.  37 Prozent aller SchülerInnen haben sich gegen die staatliche Schule und für den Distanzunterricht, also für weitgehend selbstbestimmtes Lernen, entschieden! Wobei erwähnt werden muss, dass die Schulen das jetzt - wie fast überall auf der Welt -  legale Homeschooling risikoreicher für die SchülerInnen gestalten, durch schlechten Informationsfluss! Den PräsenzschülerInnen wird somit systematisch ein Vorteil verschafft beim streben nach guten Noten und manche Eltern haben darum berechtigte Ängste ihre Kinder die Freiheit und ein Leben mit freiem Atmen zu schenken.  Was sagt diese trotzdem hohe Zahl der SchülerInnen im Distanzunterricht über die Zwangsbeziehung zwischen Familien und staatlichen Schulen aus?

Klausgerd Trebnitz / 15.04.2021

@Lisa Deetz: Auf meiner Maske steht “Covid-1984”.

T. Wagner / 15.04.2021

@ Thorsten Gresser: “... Schulleitungen sind der falsche Adressat ...” - Widerspruch: rechtlich gesehen vollziehen die Schulleitungen mit Hilfe der Lehrer diese MAßnahmen. Also der richtige Adressat. Wie ich bereits geschrieben habe, bin ich bereits angegangen worden (mit Worten in einer Email),  - meine Tochter ist bereits von der Schulleiterin vor den Osterferien unter Druck gesetzt worden, dass sie die Einwilligung abgibt. - Schriftlich wurde mir mitgeteilt, dass meine Tochter sich selbst um den Schulstoff kümmern muss. Der bayrische Verwaltungsgerichtshof hat aber am 12.4. nachdem die Verordnung zum Zwangstest entschieden, dass diese Tests immer freiwillig sein muss und die Schulen einen Ersatzunterricht anbieten müssen. Das schert die Scchuldirektorin aber nicht. Die Gerichtsentscheidung wird einfach ignoriert. - Zu den Lehrern:  Diese Lehrer führen sich den Kindern ja auch entsprechend als Aufsicht auf dem Pausenhof auf, im Schulgebäude bei der Überwachung des richtigen Tragens der Maske auf den Gängen. Ja die Lehrer, sind auch nur normale Menschen: manchen macht das Spaß, andere zu gängeln. Falls Sie das nicht kennen, gehen Sie mit offenen Augen durchs Leben. - Machen Sie sich nichts vor, Beamten passiert sehr wenig, die haben das Remonstrationsrecht (Ich hoffe so ist es richtig). Aber bei den Beamten finden Sie viele, die innerlich gekündigt haben und nur Dienst nach Vorschrift machen. Speziell unter Söder, der ewig was anderes will. Dem geht es nur darum, eine gute Show zu machen: Sehet her, wir machen was .... - und er er sonnt sich wieder in der Presse. Die Menschen sind ihm egal.

Sabine Heinrich / 15.04.2021

Ich habe ein ganz mulmiges Gefühl. Warum? Weil jetzt zunehmend Kommentatoren z.T. in einer Art aufeinander losgehen, die mir hier noch bis vor ca. einem Jahr fast völlig fremd war. Heftige Kritik, Ironie, Sarkasmus - ja - unbedingt! Das macht die Qualität der Achse aus. Aber es geht - so mein Eindruck - immer mehr ins Persönliche (in abwertender Art) - und das ist eine Richtung, die mir absolut missfällt.

G.Lindner / 15.04.2021

16 Amerikanische Staaten die keine Corona Einschränkungen mehr durchziehen, von den unsere öffentlich rechtlichen der Ausgewogenheithalber nicht berichten wollen. Sie präsentieren lieber Länder ihrer Wahl die unsere Rechte als Beispiel für uns,  noch mehr einschränken.  Sie bedanken sich wohl für die Zwangsgebühren die sie einziehen dürfen für die Üppigen AltersEinkünfte.

Dr. R. Möller / 15.04.2021

Lieber Väter - schreiben hilft nichts, handelt! Verklagt die testenden Lehrer wegen Körperverletzung. Medizinische Eingriffe von Nichtmedizinern sind eine Straftat. Da kann man sich nicht auf einen Befehlsnotstand berufen. Mal schauen wie das die Gerichte sehen.

Klaus-Dieter Weng / 15.04.2021

@Frau Leonhard, ein guter Lehrer wird niemals mit Angst arbeiten, aber er darf doch wohl sagen, dass er sich vorsehen möchte, weil er im Falle einer Erkrankung seine schwangere Frau anstecken könnte. Dafür bringen bereits Sechstklässler Verständnis auf. Zwei Bespiele, die allerdings mit Corona nichts zu tun haben, sollen illustrieren, dass auch bisweilen Lehrer ihre Gesundheit aufs Spiel setzen: Eine meiner Kolleginnen erkrankte einmal an einem stark juckenden Hautausschlag an der Hand. Der Dermatologe diagnostizierte Skabies. Seitdem war sie vorsichtiger und fasste die Bleistifte ihrer Schüler nicht mehr an. Die Schule besorgte daraufhin ein Desinfektionsmittel und stellte es uns im Lehrerzimmer zur Verfügung. Ich selbst bekam eines Tages einen Brief vom Gesundheitsamt, in dem ich aufgefordert wurde, mich zum Röntgen der Lunge einzufinden. Einer meiner ehemaligen Kursteilnehmer sei an TBC erkrankt. Nach sechs Monaten erfolgte dann die zweite Röntgenaufnahme - zum Glück ohne Befund. Solche Fälle häufen sich. Und jetzt sage ich Ihnen noch, dass ich regelmäßig in den Weihnachtsferien mit einem Infekt auf der der Couch lag, weil ich von Schülern (Erwachsene!) ständig angehustet wurde. Auch mit starkem Husten und Schnupfen blieben sie nicht zuhause, denn sie hatten ja schließlich für den Unterricht bezahlt. Über die Langzeitschäden einer Coviderkrankung gibt es meines Wissens noch keine gesicherten Erkenntnisse.

Alfons Hagenau / 15.04.2021

“Wichtiger als Mathe (kann ein Computer schneller) und andere Wissensfächer (weiß das Internet alles)” Entschuldigen Sie, Herr Andersson, bei aller Hochachtung dafür, daß Sie sich für Ihre Kinder so gegen den schulischen Maßnahmenwahnsinn wehren, aber dieser Satz ist wirklich ignoranter Bockmist. Der Computer kann nur schneller rechnen als ein Mensch, aber in echter Mathematik ist er exakt nur so gut wie sein Nutzer. Was nützt Ihnen ein schnellrechnender Computer, wenn Sie nicht wissen, WIE Sie rechnen müssen? Und was nützt Ihnen das allwissende Internet, wenn Sie nicht VERSTEHEN, WAS dort geschrieben steht? Und Falschinformationen nicht von wahren unterscheiden können? Vielzuviele Menschen denken doch schon so, die meisten aus Mangel an Begabung. Wäre es anders, dann hätte es Drosten, die RKI usw. schon längst zerlegt! Wollen Sie im Ernst, daß auch Ihre Kinder zu so ausgelieferten, zur Gutgläubigkeit gezwungenen Schafen werden?

Heinz Gerhard Schäfer / 15.04.2021

@Sabine Schönfelder: Klasse, wunderbar auf den Punkt gebracht! Zu “Ihr habt diese Regierung nicht nur selbst herbei gewählt, sondern auch verdient.” Man könnte auch ergänzen: Eltern, welche den Autor Herrn Andersson hier kritisieren, haben ihre Kinder nicht verdient.

G. Böhm / 15.04.2021

@ Fred Burig to HaJo Wolf - betreffs Geschreibsel: Ich hoffe doch sehr, daß der Feind mithört und -liest. Es ist durchaus bekannt, daß im BKA zum Morgengespräch die Presselage als auch die Stimmungslage in den ‘sozialen Medien’ zur Sprache kommen. So wie der Feind das Volk (Entschuldigung: die Einwohnenden) tagtäglich mit Corinna in Angst und Schrecken versetzt, so muß selbiges mit diesem praktiziert werden. Er soll schon wissen, wenn man zu den Waffen greift, selbst wenn es nur Schreibfedern oder Tastaturen sind, mit denen die Pfeile versendet werden.

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