Ich mache etwas, was viele Autorenkollegen tunlichst vermeiden: Ich lese Leserbriefe. In meinem letzten Artikel „Auferstehung mit Kubicki“ schrieb ich in einem Nebensatz „Und AfD wählt niemand gerne, sondern weil er muss. Aus Notwehr.“
Hui, dass war keine gute Idee! AfD-Anhänger und Mitglieder reagieren auf solche Sätze allergischer als Islamisten auf einen Bratwurststand vor der Moschee und die Besucher des „Bierkönigs“ auf ein Alkoholverbot. Da war in den Kommentaren aber was gegeben! „Woher wissen Sie das?“ war da noch die freundlichste Frage. Andere waren da deutlicher:
„So ist das halt in unserer Demokratie, wo man gern was wählen darf, aber dann doch ein schlechtes Gefühl haben soll, wenn man etwas wählt, was dem Autor nicht gefällt“ oder „Mit den Autoren hier, das wird überhaupt nichts. Ob die sich nur dumm stellen oder vielleicht doch dumm sind, das zu beurteilen überlassen ich anderen. Das sind Verhinderer. Die verschenken jede Chance und stehen konsequent auf der falschen Seite“.
Und, mein Lieblingssatz:
„Und AfD wählt niemand gerne, sondern weil er muss. – Bubble-Denk. Der Autor wählt halt gerne Parteien, die nicht das tun, was er eigentlich gerne möchte. AfD Wähler wählen eine Partei, die tut, was sie gerne möchten, aber wählen diese höchst ungern. Finde den Fehler. Ich glaube, Sätze wie der zitierte werden aus Reflex geschrieben, aus vorauseilendem Gehorsam, um sich nicht verdächtig zu machen – nicht aus Überzeugung. Mein Rat wäre: Raus aus der Bubble.“
Diese paar Zuschriften einmal exemplarisch. Waren noch mehr. Wer es nachlesen möchte – steht ja da.
Es scheint hier ein Irrtum vorzuliegen: Die Achse des Guten ist keine AfD-Hausmitteilung und Tatsachen sind nun einmal Tatsachen. Mathematik ist nun einmal Mathematik. Und auch, wenn die Freunde der gepflegten „Normal ist, was mir gefällt“-Partei der Meinung sind, dass Millionen von Massen in freudiger Erwartung die AfD wählen, weil sie die allerbeste Partei ever ist – das haben sie lustigerweise mit der fanatischen Grünen-Sekte gemeinsam – so sind Zahlen nun einmal Zahlen und Wahlarithmetik ist nun einmal Wahlarithmetik.
Es ist der gleiche Parteienfanatismus und die Ich-Fixierung
Liebe Mitmenschen der zweitempathischsten Partei nach der LINKE: Glaubt Ihr allen Ernstes, dass Ihr wirklich wirklich stärker als die Union seid, wirklich stärkste Partei seid, weil Ihr in der Sonntagsfrage zwei Punkte vorne liegt? Sorry not sorry, Euch aus „Euerer Bubble herauszuholen“: Bei einer Nachwahlbefragung zu den Wahlen in Baden-Württemberg gaben beispielsweise 32 Prozent aller Befragten an, die AfD wegen ihres Wahlprogramms gewählt zu haben. Von den stolzen 18,8 Prozent insgesamt bei der Wahl sind das gerade mal 6 Prozent. Die überwiegende Mehrheit der Befragten wählte die AfD „als Denkzettel“. Googelt gerne selbst nach – oder bleibt bei der Begeisterung der Massen für Programm und Personal der AfD. Glaubt nicht den „Systemmedien“. Glaubt nur, was Euch gefällt und was Ihr fühlt. Nehmt Euch an den Grünen ein Beispiel, die sich selbst immer noch als „Partei der Mitte und Mehrheiten“ fühlt.
Es gibt viele, die behaupten, die AfD sei eine ganz normale Partei. Allerdings haben die auch recht. Es ist das gleiche Hauen und Stechen, es sind die gleichen Hinterzimmerabsprachen und es ist der gleiche Parteienfanatismus und die Ich-Fixierung, wie es sie auch in all den anderen, sogenannten „etablierten“ Parteien gibt. Die AfD ist da nichts Besonderes, nichts altruistisches „aus Sorge um Deutschland“, sie ist mit so manchen nebenbei herausgehauenen Parolen nicht besser oder schlechter als das „Nicht alle Männer, aber immer ein Mann“-Geblöke linker Parteigänger. Es wird hier so getan, als würden sich Autoren nicht mit dem Stoff auskennen, über den sie schreiben. Speziell mir wurde ja geraten, ich solle doch einfach mal an der Sitzung eines Ortsverbandes teilnehmen. Als ob ich das nicht schon getan hätte…
Ein Bekannter von mir lud mich zu einem Comedy-Auftritt ein, seinem Debüt, und da ging ich natürlich hin. Was ich nicht wusste: Sein Auftritt fand im Rahmen einer Ortsverbandsitzung der AfD statt. Sonst wäre ich da trotzdem auch hin. Im Herzen bin ich nun einmal Liberaler und schließe niemanden aus. Es kann ja immer sein, dass auch der Andere einen Punkt hat, dann sollte ich mir den anhören. Wie sich das in einer Demokratie gehört. Zumindest in der, die ich seit 1982 politisch bewusst miterlebte.
Es waren da, nennen wir sie…, recht „spannende“ Leute. Eine ehemalige Dame aus der ehemaligen DDR behauptete steif und felsenfest, es hätte in der DDR 1990 keine Wahlen gegeben. Weder eine Volkskammerwahl noch eine Bundestagswahl. Sie wäre schließlich von dort und könne sich nicht erinnern, und ich bräuchte sie da nicht belehren. Selbst Wikipedia-Einträge nebst Wahlergebnissen konnten sie nicht davon überzeugen, im Unrecht zu sein, immerhin zog sie sich dann darauf zurück, dass in IHREM Sprengel keine Wahlen stattgefunden hätten, das hätte sie ja mitbekommen! Janeee, is klaaa! Kriegt man auf dem ostdeutschen (Entschuldigung: Natürlich „mitteldeutschen“) Land nicht mit, wenn in einem Jahr gleich zwei Regierungswahlen stattfinden. Die hatten ja nüscht. Ein Anderer verkündete tatsächlich, „ALLE AUSLÄNDER“ sollten „raus“, auf meine Nachfrage, ob das auch Schweizer und Österreicher beträfe, meinte er lächelnd, dass das ja Deutsche und keine Ausländer seien. So vom Grunde her.
Frustrierte Wähler sind aber nun einmal keine Stammwähler
Leute, das seid Ihr! Das sind Eure Mitglieder! Sicher, der Direktkandidat war und ist ein ganz honoriger, zurückhaltender und freundlicher (und damit wählbarer) Ingenieur, dem der inoffizielle Auftritt seiner „gärigen Truppe“ sichtlich unangenehm war, aber laut gesagt hat er lieber nichts. Der braucht ja auch die Stimmen der Anwesenden, um Direktkandidat zu werden. Im Vier-Augen-und-zwei-Zigaretten-Gespräch war er dann ziemlich cool und differenziert.
Wenn es den Damen und Herren der AfD nicht allzuviel ausmacht: Fragt doch mal die sogenannten „ganz normalen Leute“, warum sie AfD wählen. Wenn die Zahlen stimmen, dann werden Euch ein paarundsechzig Prozent sagen, dass sie keine andere Chance sehen, einen Politikwechsel herbeizuführen. Dass, egal, was sie sonst wählen, immer SPD oder Grüne mit am Kabinettstisch sitzen. Dass sie davon und von dem Framing und Gaslighting der sogenannten „etablierten Medien“ die Nase voller als ein Politiker während der Kokain-Party haben.
Frustrierte Wähler sind aber nun einmal keine Stammwähler, so wenig das den Leuten auch gefallen mag, die mir empfehlen, mich „aus meiner Bubble“ herauszubewegen. Schauts doch selbst hin, was in Euren Orts- und erst recht Stadt- und Landesverbänden los ist. Welchen Eindruck macht das nach außen, wenn sich Vorstandsmitglieder gegenseitig des Verrats bezichtigen, wie das beispielsweise die Affäre um das Nienburger AfD-Mitglied und Ex-Ortsverband-Vorsitzenden Oelrich zeigt? Glaubt Ihr wirklich, dass da in der Sonntagsfrage 28 Prozent aller Wähler und 100 Prozent Eurer Wähler mit Enthusiasmus, Überzeugung und Freude ihr Kreuzchen bei Euch machen würden? Dass das alles Eure Stammwähler sind? Oh, ernsthaft?
Nun ist es ja schon so, dass man AfD-Mitgliedern teilweise zu Recht, teilweise zu Unrecht, eine gewisse Paranoia zusprechen kann. Das führt zwangsläufig zu einem eindeutigen „Freund-Feind“-Denken, zu einer schwarz-weißen Weltsicht. „Und sind doch alle gegen uns, wir bleiben uns im Sturme treu“. Dezidierte und differenzierte Kritik, neutrale Beobachtung oder auch nur das bloße Feststellen von wahltaktischen Tatsachen gilt dann natürlich sofort als Verrat an der guten eigenen Sache. Das könnte mit ein Grund sein, warum sich Union und die ohnehin pulverisierte FDP (schon wieder ein Nebensatz, aber ich bin sicher, die FDPler fallen nicht über mich her – oder nur ein bisschen) mit einem leicht angewiderten „Igitt“ lieber einen Schritt von Euch weg als auf Euch zu bewegen. Dazu braucht es keine laut postulierte Brandmauer. Um das zu durchbrechen, bräuchte es einfach etwas mehr Anstand und Fairness im internen und externen Umgang miteinander. Und vielleicht auch einen anderen Tonfall. Und ganz sicher eine Entfernung rechtsradikaler und rechtsextremer Subjekte, wie sie die AfD nun einmal hat. Ob Euch das passt oder nicht. Die sind da.
Gefällt Euch nicht? Ja sorry. Ist aber so. Deal with it!
Die AfD lebt unter anderem auch von der Dummheit sämtlicher anderer Parteien. Merz könnte tatsächlich die AfD „halbieren“ – schlicht, indem er endlich, endlich Politik für die bürgerliche Mitte (das sind die, die gerne ihre Kinder unversehrt aus Schulen und öffentlichen Verkehrsmittel abends zurückbekommen und den Klavierunterricht bezahlen können möchten) machen würde. Weil die Union dazu zu feige oder zu unfähig war und ist und sich die SPD weiter von ihrer Wählerbasis entfernt hat als „Voyager 1“ von der Erde, wanderten eben beispielsweise in Rheinland-Pfalz 35.000 SPD- und 40.000 CDU-Wähler zur AfD ab. Die würden wieder zurückkehren, wenn sich das berühmte „Stadtbild“ signifikant durch die von Euch sogenannten „Altparteien“ ändern würde. Gefällt Euch nicht? Ja sorry. Ist aber so. Deal with it!
Die Grünen kommen aus der Anti-Atomkraft- und Friedensbewegung. Es gibt heute in Deutschland weder Atomkraft noch irgendwelche großartigen Kriegsbeteiligungen. Eigentlich könnten sich die Grünen auflösen. Mission accompolished. Aber weil es ja nie genug ist, geht es jetzt eben „mit fanatischem Glauben und unbeugsamem Willen“ um Klima und fossile Brennstoffe. Mit den bekannten Verwerfungen und den Beleidigungswürfen gegen alle mit anderer Meinung vom hohen moralischen Ross herunter.
Worum wird es einst bei der AfD gehen? Wollt Ihr so werden wie die? Oder seid Ihr bereits da? Vergesst nicht, was Martenstein beim „Prozess gegen Deutschland“ im Thalia-Theater gesagt hat: „Die AfD-Wähler jedenfalls – die meisten – wollen keinen neuen Hitler. Sie wollen so etwas Ähnliches wie einen neuen Helmut Schmidt.“ Glaubt Ihr von Euch selbst, Ihr seid auf diesem Weg? Ich jedenfalls sehe das nicht. Was mich nicht gehindert hat, besagten Ingenieur als Direktkandidaten zu wählen. Einfach, weil ich die CSU-Frau nicht leiden mochte. Ob ich und andere Wähler auch mit der Zweitstimme mal Lust auf Euch bekommen, mache ich auch an dem Verhalten der AfD-Mitglieder fest, die ich kenne und acu an denen, die Kommentare zu meinen Artikeln schreiben. Und das sind nicht wenige. Beschimpfungen ersetzen keine Argumente. Kennt Ihr ja vom politischen Gegner. Andererseits könnt Ihr als beliebteste Partei Deutschlands auf meine defätistische Dissidentenstimme eh verzichten. Könnt Ihr Euch ja leisten.
Euer Problem ist: Ihr wollt nicht zuhören. Das wiederum habt Ihr mit Euren politischen Gegnern „aus den Altparteien“ gemeinsam.
Von Thilo Schneider ist in der Achgut-Edition erschienen: The Dark Side of the Mittelschicht, Achgut-Edition, 224 Seiten, Weitere ungehaltene Artikel des Autors unter www.politticker.de.

es ist vollkommen in Ordnung,die AFD nicht zu wählen bzw ihr Parteiprogramm nicht zu teilen,oder abzulehnen.
(Geht mir mit „Liberalen“ der FDP-Wählerklasse ganz genauso)
nicht richtig ist,über einzelne „Ausschläger“ auf Millionen Wähler zu rekurieren oder diese mit dem eigenen Erleben gleich zu setzen.
Das mal zu diesem langen „Erklärtext“,der sich selbst beisst
Das deutsche Wahl, ähm Buckelwaltheater ist wirklich nur noch zum Kopf schütteln und Anzeichen einer marodierenden Politik, wo der ÖRR gekauft ist um ab zu lenken. Nur weil ein Verantwortlicher Politiker dessen Verantwortungsbereich das Wohl seiner Bürger ist sagte, „Lasst den Wal sterben“, bekommt er von anarchistischen Spinnern Mord Drohungen, dabei hat er nur seine Meinung vertreten, die nicht jeder teilen muss. Messer, Morde, Mädchen, Terroranschläge, islamische Nötigung von Schülern sind den ÖRR nicht so wichtig, wie ein Wal im Rampenlicht. Nun, wer ein geliebtes Haustier hatte,, der weiß, das es sterben kann und wird alles aus Liebe zu dem ihm anvertrauten Tier tun, damit es nicht stirbt, eine Grad Wanderung zwischen Tierwohl und in aussichtslosen Fällen Tierquälerei entscheiden müssen. Insofern verstehe ich ja die Euphorie, wir retten einen gestrandeten Wal, der sich auf eine Sandbank verirrt hat, aber sich ein zu bilden der Wal schreit um Hilfe, dank esoterischer Erleuchtung, ist grotesk. Doch spätestens wenn das Tier mehrfach eine Sandbank ansteuert, vielleicht im instinktiven Wissen seines nahenden Endes, dann ist es nicht mehr Rettung, sondern Tierquälerei um nicht wahrhaben zu wollen, das der Wal bald sterben wird Das ist genauso bescheuert, wenn man dank fehlender Lebensräume und Jagd einen in der Stadt verirrten Wolf der keinen Rund um Blick hat, zu streicheln, weil er süß ist. Ich gestehe privaten Rettungsorganisationen zu ihre Rettungsambitionen auf ihre Kosten aus zu leben, doch wie weit sollte es gehen ? Der Wal ein Wildtier unter 1000den, mal sehen welches Rettungstheater die Skandinavier nach deutschem Vorbild unternehmen. .
Die Wähler teilen sich auf in Stamm- und Wechselwähler, wobei Stamm im Sinne von Treu bis in den Tod, nur abhängig von der Farbe, nicht jedoch vom Personal gemeint ist und Wechsel im Sinne von vorübergehnd unzufrieden oder bis auf weiteres überzeugt. Natürlich will die Mehrheit der AFD-Wähler die Altparteien zurechtweisen, weil sie lieber gerne die Alten Zeiten wiederhaben möchten, die sie nun nur noch im Wahlprogramm der AFD erkennen können, weil es von den Aussteigern der Altparteien aufgestellt ist. Allein die Bundestagsdebatten in den letzten 6 Jahren waren doch Ausweis genug, daß in den Altparteien die Anzahl der Gegner der Bürger explodiert, während diejenige derer der AFD gesunken ist.
Warum sollte man genau jene Parteien wieder wählen die uns den ganzen Schlamassel eingebrockt haben? Macht irgendwie keinen Sinn. Keine Partei hat ein Recht auf ewigen Bestand!
„Die AfD wird schon lange aus Überzeugung gewählt.“ So INSA Chef Herrmann Blinkert auf Apollo-News. PS.: Was ich auf den Tod nicht ausstehen kann, wenn mir ein FDP-Aficionado erzählt, was ich denke. Das weiß ich schon selbst.
Ja, AfD zu wählen mag ein Akt der Selbstverteidigung sein.
Ich kann daran aber nichts Anrüchiges finden. Anders zu wählen ist die einzige Möglichkeit derjenigen Bürger, die sich nicht in der Lage sehen, aktiv eine Demonstration zu organisieren, oder nur an einer solchen teilzunehmen. Wobei, wenn das konservativ-liberale Lager soetwas aufziehen würde: ich wäre sofort dabei.
Also bitte: kein Bashing der Protestwähler. Es gibt derzeit keine Alternative dazu. Auf die Auferstehung der FDP durch den Untoten Kubicki zu warten, ist nämlich definitv keine.
Das zu sagen fällt mir besonders schwer, da ich, ähnlich wie Sie, Herr Schneider, zwar nicht Mitglied, aber doch langjähriger Wähler der Freien Demokraten gewesen bin.
Tja, wenn der Autor glaubt, Publikumsbeschimpfung machen zu müssen, ist das sein Vergnügen, soll er haben.
Er sollte sich aber im Klaren sein, daß sein Publikum wenigstens teilweise nicht so einfach gestrickt ist, wie er hier schreibt.
Es dürfte die Motivation einiger sein, die hier auch Förderabos haben oder spenden, daß eine, wenn auch begrenzte, Gegenöffentlichkeit zu den MSM existiert, in der auch andere Meinungen als dort publiziert werden.
Zu unterstellen, hier wollten sich alle nur im Sumpf ihrer eigene Meinungsblase suhlen, ist etwas zu kurz gesprungen, lieber Herr Schneider!
Wenn sie das glauben wollen, bitte, aber es könnte und sollte ins Auge gehen, wenn Sie hier denselben Müll verbreiten wollen, wie sonst überall. dann ist Ihr „Alleinstellungsmerkmal“, so klein es auch ist, dahin, und die Achse kann auf lange Sicht dicht machen, weil keiner sie mehr liest/unterstützt. Nur zu.
Nur mit der 387. Folge von „Wie schrecklich doch Corona war, Aufklärung! können Sie so wenig Staat machen, wie der Fritz mit seiner Regierung von Luschen.
Dann bleibt noch “Der Sonntagsfahrer„ zur Belustigung und “Cancel cuisine„, die auch schon am Erlahmen ist. Und dann wollen sie den zehnten Aufguß der FDP verkaufen? Der Drops ist gelutscht!
Das Publikum ist zwar teilweise einfach zu befriedigen/zu begeistern, was sich dann in jubilierenden Kommentaren ausdrückt, wie “Wieder ein toller Artikel, Herr XY, ganz meine Meinung!„
Aber ob das ausreicht?
Für mich war die Achse nie das “Evangelium„ oder die Offenbarung göttlicher Weisheit, und auch wenn sie sich während Corona-Zeiten redlich bemüht hat, ist “Folge 387„ des Immergleichen auch keine Garantie für Erfolg beim Publikum, sondern läuft sich irgendwann an der Langeweile der Empfänger tot, wie der “Tatort„, dann ist eben ganz schnell der Zapfen ab.