Liebe Leser,
da dieser Text von Mathias Döpfner, der gestern zuerst in Die Welt erschienen ist, dort inzwischen hinter einer Bezahlschranke steht, können wir ihn hier nicht weiter kostenlos anbieten. Hier ist der Link zum Text bei Die Welt, ein Abo lohnt sich. Achgut.com wird Mathias Döpfners Beitrag zu gegebener Zeit wieder einsetzen, wenn er dort im kostenlosen Angebot freigegeben ist. Wir danken Mathias Döpfner noch einmal dafür, dass wir den Text zunächst einsetzen durften.
Herr Döpfner hat für jeden etwas. Aber er kommt sehr schnell auf das, was alle Mainstream-Medien am besten können: Ein Loblied auf die politisch Handelnden zu singen. Er haut auf die chinesische Diktatur ein, goutiert aber gleichzeitig die sich in Deutschland immer stärker abzeichnende Tendenz hin zu einem Totalitarismus, Ein Totalitarismus, der immer mehr seine virusbedingte Vorläufigkeit verliert. Wie bei der Klima-Hysterie. Wenn einmal etwas in Gestzesform gegossen ist, hat es Ewigkeitswert. Ganz bezeichnend ist folgende Aussage: "Und nach allem Ringen und Zaudern und Zweifeln wird mir klar: Obwohl ich befürchte, dass die Folgen der Virusbekämpfung schlimmer sein könnten als die Folgen des Virus selbst (Rezession, Massenarbeitslosigkeit, Enteignungen, vielleicht Schlimmeres), glaube ich am Ende, dass diese Maßnahmen richtig sind. Je entschlossener, desto besser. Denn eine Strategie braucht Entschiedenheit. Und diesen Weg haben wir nun einmal aus guten Gründen eingeschlagen." Ein Hohelied auf die Regierung, die etwas macht, was schlimmer sein könnte, als das was man bekämpft. Kritischer Journalismus? Nein, den gibt es nicht mehr. Haus- und Hofberichterstattung ist angesagt, obwohl unsere Freiheit auf dem Spiel steht. Wenn gesetzliche Fakten geschaffen sind, wird folgender Satz Illusion bleiben: "...Vielleicht dankbarer für vieles, was bisher selbstverständlich erschien. Wirtschaftlicher Aufschwung. Rauschende Partys. Bewusster Genuss. Gesellschaft und Geselligkeit – und vor allem Freiheit – werden wieder ein Geschenk sein."
Wenn sie Zweifel haben Herr Döpfner, dann sollten sie zumindest Fragen stellen und das nicht nur in einem Medium, das vom mainstream als im neurechten Spektrum verortet diffamiert wird. Stellen sie die Fragen in BILD. Fragen sie in BILD warum es so wenig Schutzkleidung gibt und wer das zu verantworten hat. Fragen sie warum UvL widerstandslos ein funktionierendes Gewehr der Bundeswehr ersetzen durfte und das im Wert von mehreren hundert Millionen Euro, sich aber niemand um die Warnungen um mögliche Pandemien gekümmert hat mit einer entsprechenden Vorssorge für den Fall der Fälle. Thematisieren sie das, aber tabuisieren sie es nicht, wenn sie es zulassen, das ständig beschwichtigt und auf Trump abgelenkt wird um nur ja keinen Zweifel an Frau Dr. Merkel aufkommen zu lassen.
Alles in allem bin ich mit Ihrem Kommentar sehr einverstanden. Allerdings: "Wirtschaftlicher Aufschwung. Rauschende Partys. Bewusster Genuss. Gesellschaft und Geselligkeit – und vor allem Freiheit – werden wieder ein Geschenk sein." , bleibt ein Traum für viele! Die verantwortlichen Regierungspolitiker werden immer noch die selben sein, sie werden uns schon gar nichts schenken wollen, denn es braucht jemanden, der die Rechnungen bezahlt. Und da stört zuviel Freiheit nur! Der Umgang der Politiker und meisten Medien mit einem inflationären Nazi- und Faschismus-Begriff und die Spaltung der Gesellschaft (Vorsicht! Herr Höcke kann jetzt per HH LG dagegen vorgehen und anderen unbescholtenen Bürgern rate ich das ebenso!), die ständig durch die Regierung verschärften Gesetze gegen die freie, vor allem politische Meinung nicht nur in sozialen Netzwerken, der Missbrauch der ÖR für linksgrüne politische Erziehung und Framing-Berichterstattung, Beleidigungen und Hetze gegen Teile der Bevölkerung durch den WDR, das Verniedlichen oder Wegschauen bei linken antidemokratischen Aussagen und Gewalt(-aufrufen), das Rückgängigmachen einer Ministerpräsidentenwahl auf Befehl einer deutschen Kanzlerin, die dem GG und nicht nur dem verpflichtet ist, und mediale Begleithetze bis zur körperlichen Bedrohung der Familie dieses Ministerpräsidenten sind hier nur Beispiele. Alles keine Ruhmesblätter für diese Gesellschaft der Demokraten. Wird wirklich über die Ursachen unserer Probleme nachgedacht werden und ist man auch von Regierungs- und Parteienseite bereit, von ideologisch geprägten Dogmen, die unsere Infrastruktur und unseren Industriestandort zutiefst gefährdet haben bis hin zu einer kaum noch zu bezahlenden Energiewende, abzurücken? Nein, die Antwort werden Sie sich selber geben können. DER Drops ist gelutscht, es geht nur noch um das Retten einer ehemaligen Volksparteienkoalition (siehe auch Abschneiden der CSU bei der letzten Kommunalwahl < 40%) über diese Wahlperiode.
Ja, "netter Versuch", so sehe ich es auch. Mein Vertrauen in die "Qualitätsmedien" ist irreparabel beschädigt, sorry. Und je höher der Status der personalen Medienmacht, desto größer sind mein Misstrauen und meine Alarmbereitschaft. Man müsste mir, und das schrieb ich schon einmal vor ein paar Jahren, mein Hirn absaugen, um mich dazu zu bringen, ihnen jemals wieder zu vertrauen. Auch wenn hier durchaus die eine oder andere wahre Aussage und Erkenntnis vorhanden ist - (vor allem in der anfänglichen Gedankenführung) -, möchte Herr Döpfner die ungelittenen Widerspenstigen, diese bösen freiheitlichen Schwererziehbaren und letzten verbliebenen Selbstdenkenden, doch noch irgendwie "abholen", um sie in Muttis Boot zu holen. Döpfners Text ist die elaborierte Version der restringierten merkelianischen Volksansprache - quasi: Hirnwäsche für Anspruchsvolle! Nein, danke, ich freue mich nicht, auch nicht milde lächelnd, auf die bevorstehende totale Unfreiheit auf allen Ebenen. P.S.: Ach ja, ich bin eine Deutsche und ich habe saumässig viel gelacht in meinem Leben. Und ich werde es auch bis zum bitteren Ende tun. Ein After-Corona-Lächeln ist mir in meiner ganz persönlichen Lach-Karriere einfach zu wenig! P.P.S.: Und noch etwas: Als echte Nahtod-Erfahrene habe ich auch keine Angst mehr vorm Tod - so ein Mist, oder?
Dass Döpfner seinen Leitartikel hier zur Verfügung stellt, ist ein gutes Statement. Aber die Rolle des kritischen Journalismus findet bei der WELT hauptsächlich hinter verschlossenen Türen (sprich: Bezahlschranke) statt. Davor herrscht oft genau das, was Döpfner als „Propaganda“ bezeichnet. Leider halten weder Herausgeber Aust noch CEO Döpfner, den linken Teil der Redaktion davon ab, Huldigungen an die Kanzlerin zu veröffentlichen, wie jene von Torsten Krauel, der unter dem Titel „ Keine Zarin, sondern Helferin“, eine regelrecht peinliche Ode publizierte, die über zwei Tage auf der Titelseite im Web verbleiben durfte. Die auf der Hand liegenden Fragen, was z.B. ein Kontaktverbot bewirken soll, wenn gleichzeitig so viele Ausnahmen verkündet werden, dass jeder der eine haben will, auch eine zur Hand hat, werden eben auch in der WELT nicht (mehr) gestellt. Es ist mir dabei ein Rätsel, warum die Zeitung in zentralen Fragen, im öffentlichen Bereich regelrecht renitent gegen ihre eigenen Leser anschreibt. Der „Teilen Sie die Meinung des Autors?“ Button ist sicher nicht die letzte Instanz der Redaktion, aber wenn es einige Autoren immer wieder oder besser regelmäßig schaffen, eine Ablehnung von nahezu einhundert Prozent zu erzeugen, sollte man sich da als Chefredakteur oder auch als verfassender Journalist nicht mal die Frage stellen, ob man wirklich bei der richtigen Zeitung arbeitet? Die FAZ hat das auf die Spitze getrieben. Der seltsamste Positionswechsel, den ich je erlebt habe. Eine historisch gewachsene, liberal/konservative Zeitung, schreibt auf einmal nicht nur ganz vorn im (NGO) „Kampf gegen rechts“ sondern ruft plötzlich auch offensiv, nach mehr Intervention des Staates in der Wirtschaft. Und redet vermehrt den Grünen das (unkritische) Wort. Dass der Kommentarbereich für die Leser (die dagegen angeschrieben haben) inzwischen vollständig abgeschafft wurde, ist da nur folgerichtig. Dazu wünsche ich mir einen Beitrag von Döpfner. Danke.
Diesem Herrn Döpfner traue ich nicht. Hier auf der Achse besonnene Kommentare abliefern - aber viel Jahre lang die "Springer- Richtung" 100%ig verfolgt haben. Misstrauisch, wie ich nun leider geworden bin - gerade auch durch unsere völlig unabhängigePresse (LACH!) - habe ich die Befürchtung, dass er die "Achse" unterwandern will. Ich würde ihm meine Haustür nicht einen Zentimeter weit öffnen!
Der Herr der Staatspresse hat ein Kreidestück verspeist. Er möchte auch, dass die Deutschen mehr Lächeln - zum Beispiel über die vernichtende Steuerlast, das verspielen unserer Altersversorgung, das Verludern unserer Infrastruktur, das Gesundheissystem ist schon seit Jahren eine Schweinerei - und dass wir arbeiten, um Millionen Menschen zu versorgen, die voraussichtlich nie arbeiten werden. Belobigt von der Staatspresse - wird unser Geld verschleudert. Für Gender, Antifa-Kommunistengeschiss, Migrantenimport. Unsere Kleinstadt fühlt sich wie Aleppo an - finde ich auch zum 'Lächeln'. Ein Lächeln zu erwarten - halte ich für den Gipfel der Unverschämtheit.