Ich habe Zweifel

Liebe Leser, 

da dieser Text von Mathias Döpfner, der gestern zuerst in Die Welt erschienen ist, dort inzwischen hinter einer Bezahlschranke steht, können wir ihn hier nicht weiter kostenlos anbieten. Hier ist der Link zum Text bei Die Welt, ein Abo lohnt sich. Achgut.com wird Mathias Döpfners Beitrag zu gegebener Zeit wieder einsetzen, wenn er dort im kostenlosen Angebot freigegeben ist. Wir danken Mathias Döpfner noch einmal dafür, dass wir den Text zunächst einsetzen durften.

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Leserpost

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Frances Johnson / 24.03.2020

Das RKI sollte nicht von einem Tierarzt geführt werden, sondern von einem Humanmediziner und einem Veterinär oder einer Veterinärin, versteht sich, gemeinsam. Mein dritter comment erscheint hier doppelt, während der zweite schon, bevor ich ihn absenden wollte, magisch verschwand. In diesem Zweiten stand etwa dies, verkürzt und zusammengefasst :“Man kann dem begegnen, indem man sich täglich die Zahlen zum Frühstück gibt: China - ein paar mehr CV-Positive, Rückkehrer meistens, ca. 3,5% Tote, konstant. Kann runtergehen. USA: Die Tests nehmen zu, etwas über 1% Tote.  Deutschland - bei zunehmenden Tests etwas unter 1% Tote. Iran - vergessen wir wegen nicht belastbarer Zahlen.  Spanien: ca. 7% Tote.?? Frankreich ca. 4%,. Korea- etwas über 1%. Schweiz - dito. Norwegen - nur viermal so hoch wie Influenza, 0,4%. A.ustria 0,5, Dänemark unter 0,1. Singapur - Singapur, Taiwan und Israel: Deutlich unter 1%, aus SARS 1 gelernt und studiert. Bleibt Italien mit ca. zehn Prozent und Spanien mit ca. 7%. Containment viel zu spät, Wege zum Kh zu weit und vielleicht etwas, das zum Beispiel Austria nicht macht: Sie berichten in der Tiroler Tageszeitung, ein 78Jähriger sei tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Wegen CV-Positiven im Umfeld wurde der Test gemacht. Man nimmt aber eher an, dass der ältere Herr an seinem schweren Herzleiden verstorben ist. Gott hab ihn selig. Und Sebastian Kurz. In der Medizin und der Pathologie nennt man sowas Zufallsbefund. Oder Läuse und Flöhe. Die milden Verläufe in diversen Ländern entstehen durch containmant und rechtzeitige Quarantäne-maßnahmen und den Wegfall der Lüge. BoJo (über 5%) lässt immer noch Chinesen, Italiener und Iraner ungetestet einreisen und kriegt jetzt die italienische Kettenreaktion. Gestern unter Broder

Dieter Kief / 24.03.2020

China ist dem Springer-Chef nicht geheuer. Dafür findet er Halt bei dem Aussenseiter-Virologen Professor Streeck, der an Mühlhausen im Elsass und an den Notlagen in Mailand und in Madrid so ziemlich vorbeidenkt. - Sogar Hitler ist wg. des auf ihn zurückgehenden Wirtschaftwunders nach dem Zweiten Weltkrieg nach Dr. Döpfner im Grunde hilfreich gewesen - genau wie die Pest. Ok. Alles klar. Nur die Deutschen ticken nicht richtig, weil ihnen der Humor fehlt. Das ist unschlagbar lustig, ehrlich! - Robert Gernhardt? Die Meenzer Fasenacht? Wilhelm Busch, Karl Valentin? - Lauter Engländer, vermutlich. Oder halt Franzosen. Zu Corona sag’ ich nur: Taiwan, Singapur, Südkorea, Japan, die machen es richtig gut. - Ob die dem ernsten Doktor Döpfner allesamt nicht demokratisch genug sind? - Eh - und die freigeistige Deutsche Presse, in Gestalt der weLT, hat meinen Kommentar unter Dr. Döpfners wortgleichen Achgut-Artikel in der weLT nicht veröffentlicht. Wahrscheinlich wg. meinem von Dr. Döpfner diagnostizierten fehlenden deutschen Humor à la Dr. Döpfner, und sienen beiden gutgelaunten Lieblingen Greta und Luisa und der stets so bunten und freudigen FFF-Jugend. - Logisch, lustig und perfekt! - vielen Dank, Dr. Döpfner, jetzt haben Sie wirklich ein Lächeln auf mein Gesicht gezaubert!

Paul Siemons / 24.03.2020

Herr Döpfner, wo Sie gerade da sind: ich melde noch einen Virus! Der ist grün mit roten Greifarmen und sitzt in der Zensurzentrale bei der WELT. Immer, wenn ich etwas Lust auf Frust habe, versuche ich, dort einen Leserkommentar abzusetzen. Was zuverlässig zur Nichtveröffentlichung führt. Bzw. führte, letzte Woche wurde ich gänzlich gesperrt. Im Ton war keine Zuschrift schärfer als diese hier. Kritisch ja, aber immer im Rahmen der Meinungsfreiheit. Die aber ist, zumindest in der WELT-Zensurzentrale, unerwünscht. Bedenklich. Und ein wenig bizarr, wenn man sich zugleich bei der WELT um die Bürgerrechte wg. Corona sorgt.

Roland H Müller / 24.03.2020

Da der “mutige” Herr Döpfner letztendlich nichts Neues beschreibt und fordert, diente der langatmige Beitrag letztendlich nur dazu, für die MSM-“Journalisten” (Unser Fenster zur Welt. Unser Filter der Wahrheit) eine Lanze zu brechen. Nun die Lanze ist noch heil, die Fenster sind noch dreckig und die Filter noch verstopft.

Hans Gruner / 24.03.2020

Im großen und ganzen überzeugt mich der Artikel. Im letzten Abschnitt (“Wir werden anders miteinander reden und uns anders begegnen”) fehlt aber etwas wichtiges: Der Respekt vor Menschen, die der ziemlich uniform gewordenen Politik der traditionellen Parteien - die Grünen zähle ich zu CDU/CSU und SPD hinzu - NICHT zustimmen. Demoktratie lebt von dem Ringen um unterschiedliche Positionen. Dahin müssen wie wieder zurück.

B. Rilling / 24.03.2020

Erst einmal: Danke Herr Döpfner, dass wir diesen auf Weltonline hinter einer Bezahlschranke hier lesen können. Und auch wenn ich Ihnen in vielen Punkten zustimme: zum Beispiel: wir müssen einfach schnell wieder zurück ins Leben, sonst wird es eine wirtschaftliche Katastrophe für uns! Von daher hoffe ich, dass fieberhaft daran gearbeitet wird unser Schwachen besser schützen und medizinisch betreuen zu können, ansonsten aber die Wirtschaft wieder laufen zu lassen! Aber was die Rolle der Medien betrifft muss ich widersprechen! Mir kommen die meisten Journalisten wie Klatschhasen vor! Wann kommt denn ein kritisches Hinterfragen? Statt dessen nur Jubelberichte über Frau Merkel und Herr Spahn. Bild zeigt uns, dass unsere Kanzlerin sogar in Zeiten von Corona noch höchstselbst ihre Brötchen im Supermarkt kauft. Und da gibt es sogar Toilettenpapier! Ich habe das seit über zwei Wochen in keinem Supermarktregal mehr gefunden. Erinnert mich etwas an die Besuche von Erich Honecker, wo schnell die sichtbaren Fassaden geweist und jubelndes Publikum an den Straßenrand gestellt wurde. Aber ansonsten erlebe ich, wenn ich Abends nach der Arbeit im Supermarkt sein sollte mehr Zusammenhalt. Lob und Dank für die Verkäuferinnen mehr Lächeln und Unterhaltung mit den auf Abstand stehenden Kunden und zum Abschied der Satz: “Bleiben Sie gesund!” Also ich erlebe in meiner Welt mehr Zusammenhalt. Nur muss ich auf Weltonline lesen, dass eine Ferda Ataman mal öffentlich dem hart arbeitenden Medizinern Rassismus vorwirft. Das spaltet eine Gemeinschaft! Auch darüber sollte man mal nachdenken! Ansonsten wünsche ich Ihnen allen hier viel Stärke! Passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie gesund!

Jürgen Kunze / 24.03.2020

Lieber Herr Döpfner, wir sollten uns keine so großen Sorgen machen, was das Virus angeht. Es unterscheidet sich von den anderen Erkältungsviren nur in der “Plötzlichkeit” der Infektionsdynamik. Jahr für Jahr sterben weltweit Zehntausende chronisch kranke Menschen an sonst harmlosen Erkältungskrankheiten. Bei den jährlich ca. 15 Mio. Sterbefällen in China bedeuten 3200 “Corona-Opfer” gar nichts. Wahrscheinlich sterben in China in diesem Jahr, wie auch in den früheren Jahren, signifikant mehr Menschen an anderen Infektionskrankheiten. Dass man aufgrund der Neuheit des Virus in der menschlichen Population Verhaltensvorkehrungen trifft, ist notwendig und sinnvoll. Dass die Wirtschaft dabei stranguliert wird, ist nicht zielführend.

Bernd Klingemann / 24.03.2020

Es menschelt wieder mal gewaltig im BILD-Stakkato. So kann man aber auch alles versauen. Gut hingegen: “Wahrheitsfilter”. Jeder Journalist hat seinen eigenen.

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