Liebe Leser,
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Ich habe da aufgehört zu lesen wo stand das bei Grippe viel mehr sterben. Die Zahlen der Grippetoten basieren auf Schätzungen. Wieviel Tote es bei der Coronawelle geben wird, das kann man frühestens in eonem Jahr wissen. Mir wird schlecht wenn ich so etwas immer wieder, immer noch lesen muss.
Herr Döpfner hat Zweifel, seine Chefin, Richtungsgeberin und unser aller Verderb hat Gewissheit: Das Virus ist halt da, das müssen wir alle verstehen. Seit der griechischen Antike gab es nicht mehr so einen tiefsinnigen philosophischen Gedanken. Herr Döpfner, schöpfen Sie doch auch von dieser Gewissheit.
Sehr viel richtig! Vor allem, dass wir die Pausetaste nicht zu lange gedrückt halten dürfen und das zum Katalysatoreffekt. Manchmal brennen die Wälder - 10 Jahre später stehen sie neu!
Eigentlich ein guter Artikel wenn da nicht die Lobpreisungen des aktuellen Journalismus wären. Die sind einfach völlig daneben, denn gerade unser Journalismus in seiner Einseitigkeit und Ergebenheit der Regierenden ist mehr als peinlich. Das sollte ein Herr Döpfner erkannt haben und Kraft seines Amtes eine grundsätzlichen Änderung der Rolle des deutschen Journalismus anstoßen. Ansonsten kann er sich solche Artikel gern sparen.
Döpfners unbeholfene Wendehals-Lyrik. Immerhin scheint er verstanden zu haben, DASS sich nun etwas ändern wird: jetzt noch schnell etwas Selbst-Beweihräucherung, Selbst-Verteidigung, und -ganz wichtig- Selbst-Freispruch. Ansonsten hört sich das an, wie ein Aufguss von Merkels ausgeleiertem Teebeutel. Und ein bisschen wie Loriot: "Melusine! Kraweel, Kraweel! Taubtrüber Ginst am Musenhain! Trübtauber Hain am Musenginst!"
Na ja, wütend bin ich auch, wenn ich mir z.B. als Unternehmer das "Hilfspaket" unserer Regierungsschaffenden ansehe. Ein Teil der Bevölkerung bekommt weiterhin seinen Lohn/Gehalt und hat gar keine Einschnitte zu befürchten. Darunter sind vor allem viele "Nichtnettosteuerzahler". Wo ist deren Solidarität? Viele Unternehmen und deren Arbeitnehmer haben mittlerweile schon erhebliche Einbußen zu verzeichnen, aber die Läden laufen immerhin noch. Und dann gibt es viele Unternehmen, Freiberufler und Selbständige, die wurden über Nacht von 100 auf 0 heruntergefahren. Hier wird gerade ein Kampf um die nackte Existenz geführt. Sieht man sich dann die Hilfspakete an, weiß man eigentlich auch, warum man in diesem Land besser nicht Unternehmer werden sollte. In guten Zeiten wird man als Rückgrat der Gesellschaft bezeichnet, aber nur, um sich von einem Haufen "Schnorrer" maximal abkassieren zu lassen. Rücklagenbildung für schlechte Zeiten ist nicht möglich, da unser Steuerrecht den "vorsorgenden Unternehmer" nicht kennt. Was das Hilfspaket angeht. Wer es schafft, die nächsten 3-4 Monate zu überleben, den rafft die darauf folgende Wirtschaftskrise hin, die so sicher kommen wird wie das Amen in der Kirche. Der Start in die Krise, mit fehlender Schutzausrüstung und Verharmlosung durch unsere Politiker war schon schlimm genug. Jetzt geht die Inkompetenz mit wirtschaftspolitischer Halbherzigkeit und Zauderei weiter. Wie war das noch "wir wollen kein Unternehmen und keinen Arbeitsplatz verlieren". Wenn unsere Politikspinner so weiter machen, wird es nach der Krise mindestens 10 Millionen Arbeitslose geben und 1-2 Millionen weniger Unternehmer, Selbständige und Freiberufler.
Klaus Schmid Dr. @... Das kennt man doch wohl aus der DDR. Wenn etwas nicht da ist, wird man wohl kaum betonen wie wichtig es ist. Heute früh kam im DLF die Meldung, das nur noch die Lufthansa fliegt und die Passagiere dort dicht auf dicht sitzen. Frage an Herrn Scheuer war, wie man denn dort für Distanz sorgen wolle. Das konnte er nicht beantworten, wobei auch nicht die Frage gestellt wurde warum keine Schutzmasken da sind. Die Beantwortung dieser Frage würde wieder in eine Richtung weisen, die nun überhaupt nicht erwünscht ist !