Liebe Leser,
da dieser Text von Mathias Döpfner, der gestern zuerst in Die Welt erschienen ist, dort inzwischen hinter einer Bezahlschranke steht, können wir ihn hier nicht weiter kostenlos anbieten. Hier ist der Link zum Text bei Die Welt, ein Abo lohnt sich. Achgut.com wird Mathias Döpfners Beitrag zu gegebener Zeit wieder einsetzen, wenn er dort im kostenlosen Angebot freigegeben ist. Wir danken Mathias Döpfner noch einmal dafür, dass wir den Text zunächst einsetzen durften.
Ein wirklich grossartiger Text. MItten hinein in das Geschrei nach mehr Verboten, nach mehr Staat, die Abwägung dessen, was so viele von uns berührt: Wie hoch ist der Preis der Freiheit?
Eine Krise ist nur eine Krise wenn der Mensch aus einem Problem eine Krise macht. Wir, und alle anderen haben ein Problem. Nämlich das Problem, mit dem Problem nicht umgehen zu können. Da bekommen dann viel die Krise und stecken andere damit an. Quasi der Krisen-Virus der dann zum Panik-Virus mutiert. Stimme mit Ihrem gesagten überein. Mit thailändischem Wai und lächeln lässt sich das Problem jedoch auch nicht lösen. Sieht man gerade an aktuell steigenden Infizierten Zahlen. Was inzwischen deutlich schlimmer ist als der Virus, sind die extremen Maßnahmen vieler Länder. Da wird sehr viel kaputt gemacht. Alleine das wieder zu reparieren wird ein Dauerproblem in der Zukunft sein, was dann bestimmt wieder eine Krise nach der anderen auslöst. Nach der Krise ist vor der Krise. Das ist das eigentliche Problem und somit schließt sich der Kreis ;-)
Die Schlussbemerkungen zum Journalismus sind sicher ein Witz. Nie war die Mainstreamjournaille weniger kritisch oder mehr Agitationsinstrument von Merkel (der Springerfreundin) und Co als je zuvor. Diese Mainstreammedien geben ein erbaermliches und erschütterndes Bild ab, sie bejubeln inzwischen Alles, was an Versagen der MachthaberInnen zu bejubeln ist, weisen der AfD oder der Rechten Schuld zu oder (siehe auf Achgut) erdreisten sich, Trump sachlich falsch oder besser unsachlich zu kritisieren fuer das, was Merkel allerdings deutlich zu spaet unter Jubel von Springer, Bertelsmann und der ganzen linken Mischpoke macht. Es stuende dem Chef sehr gut an, nicht nur der Wahrheit zur Journaille die Ehre zu geben, sondern dafuer zu sorgen, dass auch seine Angestellten mal wieder ihren Job machen und die hirnlose pro Merkelagitation bleiben lassen. Journalismus ist das nicht einmal ansatzweise, was da produziert wird. Das kann /muss weg.
Gerade Sie, Herr Döpfner, in Ihrer mächtigen Position sollten für die verbreitung der FAKTEN sorgen und die Panikmache der Regierung laut und deutlich bekämpfen. Hier ein paar Zahlen, die ich in einem anderen Kommentar schon anführte: Fakten (Stand 23.3.): in China stehen 81.454 Infizierten (0,01% der Bevölkerung) 3.274 Tote gegenüber - Mortalitätsrate M= 4,02%, | Indien: 425 Infizierte (Mein Taschenrechner weigert sich, diese kleine %-Zahl auszuwerfen), 8 Tote, M= 1.88%, | Deutschland: 24.904 Infizierte (0,03%), 94 Tote, M= 0,38%, | Italien: 59.138 Infizierte (0,098%) , 5.476 Tote, M= 9,26%, | Frankreich: 16.257 Infizierte (0,025%) , 676 Tote, M= 4,16%, | Spanien: 29.909 Infizierte (0,063%), 1.813 Tote, M= 6,06%, | Schweiz: 7.776 Infizierte (0,091%), 100 Tote, M= 1,29%, | Österreich 3.631 Infizierte (0,04%), 16 Tote, M= 0,44% ...... In KEINEM Land der Welt ist die Zahl der Infizierten höher als 1% der Bevölkerung. Die Grippewelle von 2017/2018 hat alleine in Deutschland mehr Menschen infiziert. Merkwürdigerweise ist die Zahl der Infizierten in Staaten mit niedrigem Hygiene-Niveau sehr gering, Beispiel: Burkina-Faso hat rund 20 Mio EW, aber nur 75 Infizierte. Selbst wenn man 7500 Infizierte annähme (Dunkelziffer) sind das nur 0,037% der EW. WO BITTE IST GRUND ZUR PANIK? Was die selbsternannten Experten anrichten, die allesamt nur wenig mehr als nichts wissen, ist hochgradig gefährlich, denn ein länger dauernder Lockdown führt unweigerlich zu einer gigantischen weltweiten Krise... und letztlich mit großer Wahrscheinlichkeit in viele kleine Kriege oder sogar einen weltweiten Krieg.
Politiker die nicht populistisch handeln ? Kann ein Firmenchef wirklich so naiv sein ? Das kann ich mir nicht vorstellen. Aber wir haben damit eine weitere Bestätigung wer seine Rechnung bezahlt. Und Journalisten werden ihre Aufgabe gerecht ? Vom Chef eine Medienkonzerns ? Wäre eine Überraschung hätte er was anderes gesagt. Aber wo bleibt die Diskussion zur Beschränkung der Grundrechte ? Wo die breite mediale Diskussion zur Geplanten Gesetzesänderung, die der Regierung weitere Vollmachten erteilt. Bis auf einen kleinen Hinweis im DF hörte ich das nirgends. Ich habe eher das Gefühl die Deutschen Systemmedien synchronisieren sich verstärkt als Staatsfunk und Panikmacher um maximales Kapital aus Corona zu schlagen. Eine Grippe wird zur Pest erklärt, der Sieg gewiess, die Helden stehen schon fest.. aber ich denke der Deutsche wird auch diesen Pferdeapfel Gehorsam schlucken.
Herr Döpfner, Sie schreiben, Sie haben Ängste, auch "weil ich Verantwortung habe für 16.500 Mitarbeiter." Solange diese Mitarbeiter in Ihrem Auftrag so einen Scheiß in die Welt setzen wie "Selbst in der Krise dreht sich Trump nur um sich selbst", dann kann es mit Ihrer Angst nicht so weit her sein. Es ist wohl eher Selbstmitleid.
Wenn die "Krise" zu Ende ist, ist innerhalb kurzer Zeit wieder Alles wie es war. Die Politik feiert sich wegen ihres Krisenmanagements, Die Grünen sagen, sie hätten ja schon immer Recht gehabt, die Rechten sind weiterhin Populisten, Krankenhausbetten werden weiter gestrichen, In Tarifverträgen wird weiter um jeden Cent gekämpft und überhaupt, der Staat muss jetzt sparen und die Bürger müssen zu Bewältigung der hohen Krisenkosten den Gürtel enger schnallen. Niemand wird etwas gelernt haben.