
Sehr geehrter Herr Broder, einer meiner Vorkommentaren erwähnte Altersstarrsinn. Halten Sie ihn in Ehren, ich bin es auch. mfg
Je weiter wir uns zeitlich von der NS-Zeit entfernen, werden neue Interpretationen über die Verwendbarkeit von gewissen Worten auftauchen. Schön zu sehen auch bei der Black lives matter - Diskussion in USA, die inzwischen von marxistisch geschulten Schwarzen verwaltet wird. Möglicherweise wird dereinst schon das Wort “Jude” als antisemitisch gewertet werden. Ich halte inzwischen alle Ansichten zu bestimmten Themen für möglich, und man wird sich endlos in Bedeutungshoheits- und Interpretationsmöglichkeiten verlieren. Meinung unterliegt vermutlich auch der Entropie. Oder, wie es einst W.S.Burroughs sagte: “The word is the virus”.
Wäre ja auch noch schöner, wenn jetzt ein Jude bestimmen würde, was Antisemitismus ist.
Und Sie haben ja auch allen Grund zur Verharmlosung. Ich schlage Satire als Ausrede vor - das zieht bei Linken immer; allerdings müssten Sie es schon ernst meinen.
“Es ist eine ABM-Maßnahme für arbeitslose Sozialarbeiter, die sonst genötigt wären, ihren Lebensunterhalt mit nützlichen Tätigkeiten zu verdienen.” HERR BRODER, Sie sind einfach genial, genau so ist es und damit scheint Merkel ein feines aber sehr widerstandsfähiges Netz gewoben zu haben, um sich ihrer Wählerschaft sicher zu sein. Ich glaube, die FRAU WEIß GENAU, ohne alle diese Tricks wäre sie schon längst weg vom Fenster, Tja, wes Brot ich eß, des Lied ich sing und wenn es noch so ranzig scheckt. Der RIAS war fü viele DDRler das TOR ZUM WESTEN ( auch wenn etliches gelogen war), später dann das Westfernsehen. “....ein herrlich “böser” und rasiermesserscharfer Witz gemeinsam.” Broder und Kishon, ja, bei Reich-Ranicki bin ich mir nicht sicher, wenn ich an seine Rezensionen denke, bei denen er ganz schnell vieles verrissen hat. Aber vielleicht kennen Sie ihn besser als ich, Wolf Hagen. “So hört es sich an, wenn Blockwarte die Grenzen des Sagbaren festlegen wollen und dabei Blasen und Phrasen produzieren, die so sinnentleert sind wie ein Heißluftballon, der von einem Blitz getroffen wurde. Was die RIAS-Sprachpfleger freilich sagen wollen, ist etwas anderes: Wir Arier & Vegetarier haben das Copyright auf den Holocaust, den Antisemitismus, die Kristallnacht und alles, was der Nationalsozialismus hervorgebracht oder perfektioniert hat. Das lassen wir uns von keinem und keiner streitig machen.” WIE SIE das ausdrücken, einfach GROßARTIG” Ich glaube, den meisten Typen der Medien und Politik geht der Allerwerteste auf Grundeis. Sie bangen um ihre steuer-und zwangsfinanzierten Sessel !! So eine Veranstaltung wie in Stuttgart von RÄÄCHTEN und diese Kaste könnte die nächsten Monate ihr geballtes HETZPROGRAMM auf allen Kanälen durchziehen. Es ist nur noch WIDERLICH !! “... „die in der Schoa und damit der Ermordung von Millionen von Menschen“ gipfelte.! JÜDISCHE MENSCHEN !!
Lieber Herr Broder, herzlichen Dank für Ihre in schöne Worte gegossene Verachtung für das intellektuelle Prekariat auf der dunklen Seite der Vernunft. Faszinierend ist dabei die Chuzpe der PCler, einem Juden erklären zu wollen, wie man mit dem Antisemitismus umzugehen hat. Aber einmal Herrenmensch, immer Herrenmensch. Äh, war natürlich nur Satire. Mein Gott, was haben wir alle gelacht.
Wenn es in Bürlün den Befehl geben würde, alle überflüssigen sinnlos Beschäftigten raustreten, kommt man mit dem Abstandsgebot nicht sehr weit. Außerdem haben eben gewisse Elemente das Gott/Marx/Merkel gegebene Privileg auf verschiedene Worte. Die brauch ich hier nicht nennen, sind allen bekannt und wer wie sie, Herr Broder, diese absichtlich in der Absicht Unruhe zu schaffen, benutzt, ist ein Aufrührer. Was für ein Würfelsatz, hoffentlich stimmen die Kommas. Es gibt auch den Spruch: Wir lassen uns von den Juden nicht unseren Holokaust versauen! Oder anders: Den Juden verzeihen wir den Holokaust nie!!
@Carsten Krystofiak. Völlig richtig. Der Begriff “Reichskristallnacht” war reiner Sarkasmus, der den üblichen Nazijargon verhohnepipelte. In Analogie könnte man die Krawalle in Stuttgart oder die Silvesternacht in Köln als “migrantische Get together Parties” bezeichnen.
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